Posts by Philoikódomos

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    Ja, früher war üppiger Bewuchs allgegenwärtig, obwohl er manche architektonischen Kostbarkeiten verhüllte. Heute dagegen ertragen es viele Architekten schlecht, wenn die banale Nacktheit ihrer Schöpfungen von Pflanzen abgemildert wird. Wenigstens an dieser Stelle aber könnte der Hinweis auf die Historizität des Pflanzenkleids dazu führen, dass man den krassen Kontrast zwischen Alt und Neu etwas besänftigt.

    Ja, lieber Clarenthaler, willkommen im Forum und vielen Dank für diese photographischen Offenbarungen. Da kann man nur stöhnen (frei nach Goethe) Des Deutschtums ganzer Jammer fast mich an! Gehört es zum Wesen des deutschen Provinzialismus, dass jegliches Gespür für Architektur, ja für die ästhetische Seite des Lebens weithin verkümmert ist? Dass die Daseinsgestaltung sich aufs rein Funktionale zurückgezogen hat und die gleichwohl unabweisbare Gestaltungsaufgabe durch ein allerprimitivstes Verständnis von Moderne erledigt wird? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in irgendeinem anderen europäischen Volk einen vergleichbaren Zerfall von Formbewusstsein gegeben hat. Überall sonst und selbst unter einfachsten, ärmlichsten Lebensweisen führt der Volksgeist dem gestaltenden Hausbauer die Hand und bewahrt ihn vor dem Abrutschen in die pure Banalität. Nicht so in Deutschland...

    Da hast du Recht, wissen. In Zeiten, in denen das bequeme Einkaufen vom heimischen Sofa aus immer beliebter wird, müssten sich die Kaufhausbetreiber schon mehr einfallen lassen als schmale, grell erleuchtete Regalstraßen in rein funktional konzipierten Verkaufsetagen. Wenn man bedenkt, dass vor hundert Jahren der Kunde sich geradezu gefeiert und hofiert vorkommen musste, wenn er einen dieser Einkaufpaläste betrat, wie er in solchem Ambiente ein großbürgerlich-aristokratisches Lebensgefühl auskosten konnte, dann begreift man, was für eine Sensation es wäre, wenn ein Kaufhauskonzern sich dazu durchringen würde, auch nur einen dieser gewaltigen Lichthöfe von einst ins Zentrum eines Neubaus zu pletzieren.

    Vielen Dank für die Eröffnung dieses Strangs und das erste umfangreiche Bildmaterial! Es sind tief erschütternde Dokumente über die Dimension der Zerstörung, die unsere Hauptstadt heimgesucht hat, wobei die Bombardierungen eigentlich nur den kleineren Teil des Zerstörungswerks ausmachen. Erchütternd ist vor allem der unglaubliche Vernichtungsfuror, der nicht ruhte, bis alle diese Verkaufspaläste mit ihren kathedralenartigen Verkaufs-Prunkräumen ausnahmslos dem Erdboden gleich gemacht waren. Da wirkten viele Motive zusammen, vor allem aber eine unbegreifliche Verachtung für einen Aufbauwillen, der erst eine Generation zuvor das alles in unendlichen Pracht und Üppigkeit geschaffen hatte. Die Photos dokumentieren vor allem, in was für eine unermessliche Selbstachtungskrise dieses deutsche Volk und vorzüglich seine Hauptstadtbevölkerung gestürzt war.

    Lieber Niederländer, das ist nun wirklich Kritik auf einem Niveau, von dem wir in Deutschland bislang nicht einmal zu träumen wagen. Ich denke, der von Erbse eingestellte Film kann etwas von dem Eindruck vermitteln, dass gerade die Straßen- und Platzkonturen wie auch die Architektur des Stadtzentrums eine wunderbare Einheit in der Manigfaltigkeit präsentieren, wie wir sie uns für eine Idealstadt wünschen.


    Übrigens kenne ich Helmond kaum, aber die Durchquerung im Auto hat mich in einer Weise positiv berührt, dass ich seither den Wunsch in mir trage, auch diese niederländische Stadt einmal kennenzulernen.

    Es entstand unter der Federführung von Rob Krier, dem einzigen Stadtbaukünstler der Gegenwart, wie er genannt wurde, und seinem Schwiegersohn Christoph Kohl. Das Kirchsteigfeld, so der eigentliche Name des Quartiers, kann als Vorübung zu zahlreichen weiteren Stadtbauschöpfungen dieses Büros gelten, in erster Linie der Idealstadt Brandevoort in den Niederlanden.

    Ich würde den Niedergang Berlins nicht an einzelnen Neubauten nachzuweisen versuchen - im Gegenteil, wenn irgendwo diese Stadt sich noch einen Rest Weltformat bewahrt hat, dann gerade in ihrer derzeitigen Bautätigkeit. Sind doch fast alle maßgeblichen deutschen Architekten, gerade auch die traditionell ausgerichteten, Berliner. Mag man auch den einen oder anderen Regierungsbau enttäusched finden, ein vergleichbares architektonisches Niveau ist in anderen deutschen Städten schlichtweg nicht auffindbar.


    Aber die berlintypische Stadtbildverwahrlosung ist in der Tat darauf zurückzuführen, dass das kulturtragende Bürgertum seit dem Zweiten Weltkrieg weitgehend dieser Stadt den Rücken zugekehrt hat. Wie könnte man sonst erklären, dass es in Hamburg praktisch keine Fassadenentstuckungen gab, in Berlin dagegen riesige Stadtbezirke fast vollständig der ästhetischen Vernichtung preisgegeben wurden. Hat man in München immerhin oftmals versucht, aus einem Gründerzeitgebäude gewissermaßen einen Neubau zu machen, geschah in Berlin die Zerstörung ohne jede ideelle Absicht, durch puren Unverstand, durch eine Geist- und Ideenlosigkeit, die sichtbar machte, dass die Stadt in die Hände ihrer Kleinbürger gefallen war. Dieser Niedergang lastet auf dem Berliner Stadtbild bis heute, wenn auch unverkennbar ist, dass es schon seit den siebziger Jahren unendlich viele Bemühungen gab, das Stadtbild zu reparieren. Die tiefste Depression war in den fünziger und sechziger Jahren, den Jahren der großen Absetzbewegung des Bürgertums zu beobachten.

    Natürlich ist es immer problematisch, einerseits überhaupt generell eine Stadt hinsichtlich ihrer Schönheit taxieren zu wollen und andererseits diesbezüglich Vergleiche zwischen den Städten anzustellen. Vor allem größere Städte sind so komplex, dass halt jeder Urteilende seine eigenen Bilder im Kopf hat, die sich von denen anderer unterscheiden. Für deutsche Städte aber gelten zwei dominante Regeln: Erstens ist der prozentuale vom Bombenkrieg verursachte Zerstörungsgrad ein ziemlich verlässlicher Index für das Maß an heute noch erfahrbarer Schönheit, zum anderen hängt die allgemeine Einschätzung einer Stadt davon ab, ob die Bomben eher im Innenstadtbereich oder in periferen Quartieren gefallen sind.


    Stuttgart hat das Unglück erfahren, dass die Innenstadt, welche die Identität einer Stadt in erster Linie prägt, durch den Bombenkrieg plattgemacht und durch eine verkehrsorientierte Wiederaufbauplanung entstellt worden ist, während die noch immer sehenswerten und stimmungsvollen Wohnviertel wenig ins öffentliche Bewusstsein dringen. Hamburg hatte insofern Glück im Unglück, als die riesigen Kriegszerstörungen (die umfangreichsten in ganz Deutschland) hauptsächlich die ausgedehnten Arbeiterviertel im Osten betrafen, während die Innenstadt um die Alster herum eher glimpflich davongekommen ist. Aus diesem Grunde gilt Hamburg bei vielen Besuchern als schöne Stadt, denn kaum einer von ihnen begibt sich nach Wandsbek, Barmbek-Süd, Hammerbrook und so weiter, um sich von der dortigen Tristesse anwidern zu lassen. Der Hamburger Osten ist ein so hoffnungsloser Fall, dass man demgegenüber weit eher der Stuttgarter Innenstadt bescheinigen möchte, dass sie eines fernen Tages von einer in Stadtbaufragen gereiften Generation "repariert " und Zug um Zug ästhetisch aufgewertet werden wird.

    Der Heimatschutzstil als solches war nicht nationalsozialistisch

    Das stimmt; ich bezeichne lediglich eine ganz spezifische, zeitlich scharf umrissene Ausprägung des ansonsten weiter gespannten und mit sehr verdienstlichen Leistungen hervorgetretenen Heimatschutzstils des 20. Jahrhunderts. Die NS-Architektur, soweit sie nicht einem monumentalen Klassizismus folgte, strebte ein landschaftsverbundenes Bauen an, das aber durch rigide Vorgaben (vor allem in Fensterteilung und Dachneigung) eine ganz Deutschland durchziehende fast soldatische Einförmigkeit und Sterilität an den Tag legte. In Stuttgart ist diese Richtung eher dominant als die klassische Moderne.der Vorkriegszeit.


    An Eduard: Es hat sich leider eingebürgert, den Ausdruch "Mittelmaß" auch für das Dürftige, Unzulängliche zu gebrauchen. Man beugt sich damit eben einer gewissen Nachsichtigkeit im Urteilen. Schließlich waren die Protagonisten des Stuttgarter Wiederaufbaus davon überzeugt, ihr bestes zu geben. Dies lag auch an provinzieller Selbstbescheidung; hätte man das Ausland zum Maßstab genommen (Frankreich, Belgien, Polen), wäre man zu anderen Resultaten gelangt.

    Übrigens tauchte etwa zwanzig Jahre später nochmals ein höchst interessanter Vorschlag auf, der aber weder in den Medien noch sonstwo Resonanz fand: Am Karlsplatz, an der Stelle des jetzt fertiggestellten Dorotheenquartiers könnte, so wurde gefordert, eine zumindest äußerliche Rekonstruktion des Kronprinzenpalais entstehen, in dem dann ein Luxushotel Platz finden könnte, wie es bestimmte Kreise in Stuttgart vermissen. Die Idee war kühn und hätte in kaum einer deutschen Stadt Chancen auf Verwirklichung gehabt, am wenigsten in Stuttgart.


    Stuttgart hätte mit seinen hervorragenden Voraussetzungen, mit seiner Topographie, seinen Gründerzeitquartieren, seinen Hangstraßen und seinen Höhenvillen anderen deutschen Städten beim Wiederaufbau den Rang ablaufen können, hätte die ansehnlichste deutsche Großstadt werden können, aber das erlaubte der Zeitgeist nicht. Der Wettlauf ging in eine andere Richtung, in die Richtung Amerikanisierung und Kappung der eigenen Geschichte. Dabei aber entwickelten die Akteure des Wiederaufbau eine für Stuttgart eigentümliche Wiedergutmachungsgesinnung gegenüber der klassischen Moderne, die sich in Vorkriegszeiten nur mühsam gegenüber dem nationalsozialistischen Heimatschutzstil hatte behaupten können..Allerdings fiel diese Wiedergutmachung zaghaft und unentschieden aus und erreichte weder eine qualitätvolle Anknüpfung an Altstadtstrukturen noch die konsequente Anwendung des Internationalen Stils. Gerade die "Architektenstadt" Stuttgart geriet zum Musterbeispiel für das Mittelmaß, das alle deutschen Wiederaufbaustädte entstellt.

    Wer in Stuttgart für Rekonstruktionen eintritt, erntet im besten Falle ein müdes Lächeln und wird als weltfremd oder als Spinner abgestempelt.

    Im schlimmsten Fall lacht das ganze Podium, wie ich es einst bei einer Podiumsdiskussion erlebte, in der es um die damals noch offene Neugestaltung des Kleinen Schlossplatzes ging und in der ein Mann aus dem Publikum verschämt und doch mutig die Rekonstruktion des Anfang der Sechziger abgerissenen Kronprinzenpalais vorschlug. Dabei war der Abriss dieses nur leicht beschädigten Gebäudes dazumal von Lokalpresse, Heimatbund und Denkmalamt heftig bekämpft worden, aber das war eben noch in jener Übergangsphase, in der die "moderne" Gesinnung mit ihrer Brutalität sich nur eben erst durchzusetzen begann.

    Darüberhinaus ist eine Wallfahrtskirche, die als Großskulptur in die Landschaft gesetzt wurde, anders zu bewerten als eine moderne Kirche in sensiblem innerstädtischen Kontext. Ich selbst bin vor langer Zeit einmal zu dieser Kirche "gewallfahrtet", um Gottfried Böhm meine Reverenz zu erweisen, und war zutiefst angetan von der Prozessionsstraße, von dieser gewaltigen Grotte, die mit ihrem Straßenpflaster-Fußboden die Wallfahrer zum Betreten einlädt, von dem gewaltigen Fenster mit der von Böhm gestalteten Rose. Es ist auch anrührend zu sehen, wie die moosüberwachsene Betonskultptur sich im Lauf der Jahrzehnte gewissermaßen der Natur anverwandelt. Ein empfehlenswerter Ausflug in eine idyllische Landschaft inmitten der Zivilisationssteppe der Ruhr- und Wupperstädte!

    Das hat eine lange Geschichte. Schon vor über hundert Jahren gab es Überlegungen, einen Durchgangsbahnhof im Bereich des Schlosses Rosenstein zu bauen, und auch im Vorfeld der jetzigen Baumaßnahme wurden Alternativvorschläge entwickelt, die Platzierung eines Durchgangsbahnhofs betreffend. Warum sich letztlich die jetzt ausgeführte Variante am angestammten Standort durchsetzte, ist mir auch schwer erklärlich.

    Nein, der realisierte Entwurf war das Ergebnis eines Wettbewerbs, an dem sich viele namhafte Büros beteiligten, darunter gmp, die zum Zuge kamen. Am Anfang dieses Strangs erfährst du weiteres darüber.

    Nun, die Innenstadt ist durchweg von eben der Jammerarchitektur besetzt, die für den deutschen Wiederaufbau bezeichnend geworden ist, einer Architektur der Selbstverleugnung, des schlechten Gewissens. Allerdings muss man zur Ehrenrettung Mannheims festhalten, dass im Gegensatz zu vielen Wiederaufbaustädten praktisch nirgendwo in den historischen Stadtgrundriss eingegriffen wurde. Die Blockstruktur blieb durchweg intakt, so dass sukzessive eine Aufwertung des Stadtbillds zu erwarten ist, über längere Zeiträume hin, durch Ersatzbauten Parzelle für Parzelle. Auch die historische Strukturierung der gesamten Stadt durch den Ringboulevard, die Quadrateaufteilung, die vorzügliche Osterweiterung blieb unangetastet.


    Nimmt man darüberhinaus die wenig zerstörten Gründerzeitquartiere außerhalb des Rings in Augenschein, ändert sich ohnehin der Eindruck. Die noble Oststadt mit ihren Villenquartieren, Schwetzingerstadt, Neckarstadt, z.T. sogar Lindenhof sind angenehme Stadtgegenden, die an ausgedehnte Parkanlagen grenzen. Entwicklungspotential ist also durchaus vorhanden, aber natürlich darf man von einer Barockgründung wie Mannheim keine Altstadt im Sinne Nürnbergs erwarten.

    Ich frage mich, ob bei dem die ganze Fassade überziehenden Kupfergewebe im Laufe der Zeit mit grüner Patinierung zu rechnen ist. Dann wäre schon eine gewisse Einbindung in das Ensemble erreicht, da an dem gesamten Platz der rote Sandstein mit Kupfergrün korrespondiert. Im übrigen ist die städtebauliche Einfügung des Neubaus durchaus gelungen, was aber auch keine besondere Leistung darstellt bei der einmaligen städtebaulichen Vorgabe, einer Schöpfung von Bruno Schmitz und Reinhard Baumeister.

    Heute gab es die vorläufige Eröffnung des Erweiterungsbaus der Mannheimer Kunsthalle am Friedrichsplatz durch den Bundespräsidenten, noch ohne die Kunstwerke, für deren Platzierung nochmals ein halbes Jahr veranschlagt ist. Gewiss kein Bau, der in unseren Kreisen Begeisterung weckt, dennoch sollte erst eine Inaugenscheinnahme vor Ort erweisen, ob die äußerst positive Resonanz, die das Eröffnungs-Publikum an den Tag legt, irgendwie nachvollziehbar ist.


    https://www.swr.de/kunscht/kur…2539036/ojbuoq/index.html

    Zur Geschichte des "Hotels Silber" noch folgender Nachtrag. Bis in die achtziger Jahre war dies ein mit dürftigen Mitteln wiederaufgebautes Dienstgebäude der Polizei. Dann erfuhr es in den Achtzigern eine Teil-Rehistorisierung durch Ergänzung eines Dachs mit Dachgauben und Aufwertung der Fassade. Immerhin gelang dadurch eine Erweiterung der Stuttgarter Traditionsinsel vom Waisenhaus bis zum alten Bahnhof in der Bolzstraße. Irgendwann aber - wohl in den Nullerjahren - wurde es als "Hotel Silber", d.h. als einstige Gestapo-Zentrale wiederentdeckt und war plötzlich in aller Munde. Mit dieser historischen Aufladung war es nun gegen Abrisspläne gefeit; die Historische "Kontaminierung" sicherte seine Präsenz im Stadtbild, während anderswo solche Kontaminierung als Argument dient, ein Wiedererstehung eines Bauwerks zu verhindern (Potsdam). Was die Stuttgarter an diesem künftigen "Lernort" zu lernen haben werden, ist nachrangig, auf jeden Fall nicht den den Umgang mit Stadthistorie.


    Auf jeden Fall vielen Dank, Saudadegostosa, für die vorzüglichen Bilder. Eine architektonische Aufwertung der Stuttgarter Innenstadt von niedrigstem Ausgangslevel aus ist sicher unverkennbar. Das Beispiel Caleido aber zeigt exemplarisch, wie wenig Chancen bestehen, dass die eigentlichen Fehlsteuerungen angegangen werden. Der Österreichische Platz ist und bleibt ein Unort, der sich in anderen Städten schwerlich bis heute hätte halten können. Roland Ostertag, einer der wenigen Stadtwächter, fragte mal in einem Vortrag: "Was haben die Österreicher denn uns getan...?"

    "Auf Erden wurde Mammon nur zum Schutzherrn aller Baukultur": - Und weil das so ist, sollten wir, die wir für Baukultur stehen, uns aller Rundumschläge gegen die Vermögenden, ob nun Bauherren, Projektentwickler, Eigentümer oder Mieter von Premiumwohnungen enthalten. Hätte es diese Spezies nie gegeben, wohnten wir noch heute in Erdhöhlen, und wir brauchten uns auch um keine Stadtentwicklungsmaßnahme zu streiten, dann gäbe es eben kein Paris und kein New York, kein Amsterdam und kein Florenz. Ich jedenfalls preise die Erbauer von Wohnpalästen, auch wenn ich mir niemals eine Bleibe in einem solchen werde leisten können.