Posts by bilderbuch

    Das Narrenhäusel wird nun ausgeschrieben. Das Mindestgebot für die ca. 460 qm große Fläche beträgt 700.000 Euro, wie aus den dankenswerterweise von der GHND zusammengefassten Ausschreibungsunterlagen hervorgeht. Dort kann man auch den Umfang der Verschiebung des Baufeldes einsehen.


    http://www.neumarkt-dresden.de…s-an-der-augustusbruecke/


    Auch die DNN berichten:


    http://www.dnn.de/Dresden/Loka…rrenhaeusels-Dresden-naht


    Eine tolle Entwicklung, die da von einem privaten Bauherren mit Unterstützung der GHND angestoßen wurde.

    Das Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) plant nun intensiv die Sanierung der Gehwegflächen des Zwingerhofes. Diese bestehen derzeit aus rotem Leukersdorfer Brechsand, der jedoch aufgrund seiner feinen Konsistenz zu Schäden an den Objekten der Prozellansammlung und des Mathematisch-Physikalischen Salons führen soll. Deshalb plant man den Austausch des Materials. Wann die Sanierung erfolgt, steht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht fest.


    Die DNN berichten:


    http://www.dnn.de/Dresden/Loka…hofsanierung-in-den-Fokus

    Endlich wird nun auch das 1913 durch das Architekturbüro Schilling und Gräbner errichtete Heizhaus saniert, das seit dem Abzug der Roten Armee kontinuierlich dem Verfall preisgegeben war. Die Investoren Rico Richert, Georg Hartmann und der Architekt Gunter Hildebrandt, die bereits das Ärztehaus an der Bautzner Straße zu sanieren gedenken, haben das Objekt erworben und planen es für ca. 11,5 Mio. Euro zu sanieren und es um einen Anbau zu erweitern. Die Arbeiten sollen im Jahre 2020 abgeschlossen sein. Es entstehen Wohnungen und Gewerberäume.


    Die DNN berichten:


    http://www.dnn.de/Dresden/Loka…-5-Millionen-Euro-saniert

    Und ich Naivling hatte immer angenommen, die 1590 auf dem Königstein errichtete Alte Kaserne sei eine der ältesten in Deutschland. Superlative sind halt immer gefährlich.

    Die DNN berichten erneut über die archäologischen Ausgrabungsarbeiten auf dem Quartier, die nunmehr abgeschlossen werden konnten.


    http://www.dnn.de/Dresden/Loka…-der-Kreuzkirche-ist-frei


    Sehr erfreulich ist, dass der Keller des Pfarrwitwenhauses an der Ecke Schreibergasse/An der Kreuzkirche nicht dem Bau der Tiefgarage zum Opfer fällt, sondern erhalten und in den Neubau integriert wird. Die zukünftige Nutzung ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.


    Auch Dresden-Fernsehen ist das Ereignis einen Videobeitrag wert:


    https://www.sachsen-fernsehen.de/kategorie/dresden/

    Das Festtreppenhaus im Neuen Rathaus hat seine historischen Lampen zurück.


    http://www.sz-online.de/nachri…-zum-schluss-3699447.html


    Die 28 Leuchten wurden unter strenger Kontrolle des Denkmalschutzes durch eine österreichische Firma rekonstruiert. Die Kosten beliefen sich auf ca. 20.000,00 Euro je Leuchtkörper.


    Eine bald vergessene Randnotiz dieser großartigen Maßnahme dürfte sein, dass die Rekonstruktion maßgeblich durch die Fraktion Die Linke vorangetrieben wurde.

    Die DNN vermelden heute, am 23.05.2017, den Baubeginn an der Seniorenresidenz am Pohlandplatz. Für einen Betrag von 16 Millionen Euro entstehen nach Plänen des Architekturbüros "HP&P" bis Februar 2019 122 Einzelzimmer und sechs Wohnungen. Während die Einzelzimmer bereits verkauft seien, könne man die rund 100 qm großen Wohnungen noch für einen Betrag von 280.000,00 Euro erwerben.


    Hier die Seite des Büros:


    http://www.hp-p-gruppe.eu/aktu…m-dresden-am-pohlandplatz

    Laut Informationen der SZ hat die Stadt einen städtebaulichen Wettbewerb für die Großbrache am Ferdinandplatz initiieren lassen, um dort einen Rathausneubau zu verwirklichen. Das erklärte Ziel ist die Zusammenführung der über die Stadt verteilten Ämter und Amtsbereiche in einem gemeinsamen Gebäude. Demnach könnten am Ferdinandplatz insgesamt rund 40.000,00 qm Nutzfläche für ca. 1.700 Mitarbeiter realisiert werden. Ob die Stadt den Bau selbst finanziert oder in einem "PPP-Projekt" realisiert, ist nach derzeitigem Stand noch offen. Unter keinen Umständen möchte man jedoch eine höhere finanzielle Belastung als für die derzeit angemieteten Objekte haben.
    Ich persönlich stehe dem Vorhaben äußerst kritisch gegenüber. Die avisierte Nutzfläche verlangt ein Bauwerk von gigenatischen Ausmaßen, das wie ein Bollwerk über dem Platz liegen und die Fortführung bestehender Straßenführungen verunmöglichen wird. Immerhin ist es aus raumorganisatorischen Gründen kaum vorstellbar, dass die Stadt hier mehrere Baukörper realisiert, über die die Ämter verteilt werden. Abgesehen davon wäre es ein Sakrileg ohne Gleichen, wenn man an diesem zentralen Standort keine Mischnutzungen schaffen würde. Der Standort benötigt unbedingt Einzelhandelsflächen in den Erdgeschossen und Wohnungen wären auch nicht schlecht. Ob sich das mit einem "Super-Rathaus" vertragen dürfte?


    http://www.sz-online.de/nachri…te-pro-monat-3685878.html

    Die SZ widmet sich in einem Überblicksartikel den aktuellen Bauarbeiten an den noch offenen Neumarkt-Quartieren:


    http://www.sz-online.de/nachri…ist-verteilt-3684798.html


    Demnach dürften bis zum Herbst dieses Jahres die Arbeiten an den letzten noch freien Quartieren begonnen haben. Dann allerdings fehlt noch das Hotel Stadt Rom, dessen Realisierung aufgrund der Bauten an der Wilsdruffer Straße in den Sternen steht. Leider hat das Werkstattverfahren vor einigen Jahren hierzu keine überzeugenden Antworten liefern können.

    Menschen, die sich für DDR-Architektur begeistern, sind also kulturlos und mehr oder minder Verbrecher?


    Herzlichen Glückwunsch, Gardone, durch diesen deinen Beitrag dürfte der einmalige Tiefpunkt der Diskussionskultur in diesem Forum erreicht sein.

    Für den an der Florian-Geyer-/Bundschuhstraße geplanten sozialen Wohnungsbau hat es eine Variantenuntersuchung gegeben, an der fünf geladene Büros teilgenommen haben. Am 06.03.2017 wurden durch die Gutachter zwei Finalisten bestimmt, die ihre Pläne noch einmal überarbeiten sollen. Hierbei handelt es sich um die NHzwo-Architekten und die KKS-Architekten.


    Hier die Seiten der Büros:


    http://nhzwo.de/projekte/wohnen/mehrfamilienh-user


    http://www.kks-architektur.de/index.html



    Bild: NHzwo-Architekten




    Bild: KKS-Architekten



    Mein Favorit ist in jedem Falle die Arbeit der KKS-Architekten, da sie auf den Turm verzichtet und sich eindeutig zum europäischen Städtebau bekennt. Außerdem plant das Büro eine hochwertige Bauweise, die sich in ihrer Qualität positiv niederschlagen dürfte.



    Weitere Informationen finden sich hier:



    https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/264709

    Die Bilder in den DNN suggerierten jedoch etwas anderes. Aber wie gesagt: bevor ich hier weiter rumspekuliere, werde ich mir die Situation vor Ort anschauen. Das immerhin dürfte in jedem Fall ein erbauliches Erlebnis werden.

    Es geht hier doch nicht um Tedenzen, sondern um den Ausgleich legitimer Interessen. Wir ticken nunmal nicht alle gleich; und so gibt es neben uns "Barockfans" auch solche, die auf DDR-Architektur stehen. Das muss man nicht verstehen, sollte man aber akzeptieren.

    Zunächst: Was hat das mit dem Verkauf des Hochhauses am Pirnaischen Platz zu tun?


    Ansonsten bist du schlecht informiert. Keinesfalls geht es um einen Denkmalschutz für die "Gorbitzer Platten", sondern um eine exemplarische Unterschutzstellung ausgewählter Bauten des industriellen Wohnungsbaues der DDR. Das dürfte für uns alle verkraftbar sein, zumal sich die betreffenden Gebäude in Gorbitz befinden sollen.
    Ein anderes Thema ist die Robotron-Kantine, für deren Erhalt wahrscheinlich die inneren Werte des Gebäudes sprechen. Dennoch fordert hier niemand den Weiterbestand "um jeden Preis", sondern vielmehr die Suche nach einer den Erhalt rechtfertigenden Nutzung. Sollte bis August keine gefunden sein, wird der Bau also fallen.

    Ja, und der Aufzugsschacht ist in der Tat katastrophal und unnötig, nicht einfach nur "nicht schön". Er wird der Öffentlichkeit als notwendig verkauft, indem man mit dem Totschlagargument "Barrierefreiheit" agiert.

    Es handelt sich hier um kein "Totschlagargument", sondern um gesetzliche Regelungen, die bei der Errichtung öffentlicher Bauten nun einmal einzuhalten sind. Treppenlifte usw. sind in diesem Zusammenhang keine Alternative.
    Dennoch steht außer Frage, dass man solche technischen Einrichtungen gestalterisch sicher auch anders/besser hätte bewältigen können. Deshalb sollte man eine wichtige Errungenschaft wie die Barrierefreiheit aber nicht gleich infrage stellen.