Posts by Tessenow

    In der Alstadt wurde das "Ralph-Lauren-Gebäude" aufgestockt.. Die Lösung ist ganz nett und deutlich ansprechendes als die Gängigen, da so die Krümmung des Gebäude betont wird.
    Sieht bei Sonne sicher noch besser aus.

    Übrigens ist in dem Gebäude ein sündhaft teurer Hundeausstatter. Falls also mal jemand sein Monatgehalt für ein neues Körbchen ausgeben will...
    Überhaupt sind in diesem Viertel die wohl teuersten Boutiquen der Stadt.

    Direkt daneben, wurde ein weiteres, m.E. relativ heruntergekommens Kleinod saniert und präsentiert sich nun in einem frischen Pastellgrün. Am EG wird noch gewerkelt.

    Fassade mit z.T. neuer (?!) Dekoration

    Beide Gebäude im Kontext. In dem Altbau rechts im Bild ist eine Filiale von Villeroy und Boch

    Bilder von mir.

    Auch ein Teil der Südseite von Hamburgs Speicherstadt wird jetzt mit rund 60 kleinen Lichtpunkten angestrahlt. Es handelt sich dabei um die Blöcke X und V - direkt gegenüber der HafenCity-Baustelle am Brooktorkai. Bereits in großen Bereichen der Speicherstadt wurden Strahler installiert. So sieht das dann typischerweise aus.

    Nächstes Projekt ist das Cafe Fleetschlösschen (http://www.fleetschloesschen.de/\r
    http://www.fleetschloesschen.de/) und das ehemaliges Kesselhaus am Sandtorkai, das heute als Info-Gebäude der HafenCity GmbH dient. Beide Backsteinbauten sollen ab Herbst illuminiert sein (120. Geburtstag der Speicherstadt).

    Quelle: Abendblatt

    Poste mal hauptsächlich neue Gebäude. Von den Älteren gibt es ja schon etliche im Strang.
    Das Teheranigebastel will gar nicht in das Umfeld passen.

    Dieser Gebäude schon eher. Aber wenn schon traditionell, dann doch weniger schlicht.
    Hier die Banalität im Bild:

    Könnte interessant werden:

    Ein paar Baufelder weiter dann ein Baustellenschild, das dieses interessante EG zeigt:

    Weiter die Straße hinunter -bereits hinter der Kreuzung hin zum Hausvogtaiplatz- ist hinter dem Haus im Englischen Stil ein nettes Stadthaus entstanden.

    Detail:

    Vor eben diesem Haus schimpfte eine Touristenfamilie aus den neuen Bundesländern Folgendes. Er: "Hässlich diese Häuser. Hier möchte ich nicht für Geld wohnen." Die Frau wirkte unterstützend: "Genau, und überhaupt hier ist das ja viel zu ab vom Schuss."

    :nono:
    Etliche S- und U-Bahn Stationen, Einkaufsmöglichkeiten in drei Himmelsrichtungen (2 davon fußläufig), ruhige Lage zwischen einigen der größten und wichtigsten Straßen, Plätze und Bauten Deutschlands. Einige der wichtigsten Museen der Republik. Lustgarten und diverse Freizeitmöglichkeiten vor dem Einfamilienhaus. Wo hat der Mann gewohnt, dass er dort nicht leben möchte. Da will ich auch hin.

    Nun die Straße hinunter zur Ostseite des Quartiers:

    Eingangsbereich des Englischen Eckhauses:

    In das Haus werden gelungene Fenster eingesetzt. Die Sprossung gefällt:

    Zwei Häuser weiter wurde bereits eine typische Townhouse Fassade enthüllt.
    Als Füllbau wunderbar:

    Eckbau am Ende der Stichstraße:

    Durchwachsenes Südende am Park:

    Und das m.E. gelungene Nordende:

    Gesamtansicht am Park, die Qualitätsabnahme zum Bildvordergrund ist offensichtlich. Zum Glück wird man am Ende des Parks durch die Südbauten entlohnt. Gerade des Eckbau wird herausragen. Leider ist man dort noch im 1 OG am Werke ( Das Gebäude wäre auf diesem Gebäude direkt hinter mir):

    Insgesamt bin ich mit dem Gesamtbild schon sehr zufrieden. Die schlechten Bauten, werden einfach durch die enorme Zahl an Positivbeispielen ausgeglichen. Selbst die zurückhaltend modern gestaltete Stadtmöblierung wirkt sich positiv auf die Erscheinung des netten Quartiers aus: 2+.

    Teilrekonstruktion der Landungsbrücken

    Die St. Pauli Landungsbrücken wurden 1907 bis 1909 aus Tuffstein zusammen mit dem Schiffsanleger an der Stelle der alten Landungsbrücken errichtet. Es wurde von der Architektengemeinschaft Raabe & Wöhlecke für die Abteilung für Strom- und Hafenbau der Baudeputation als ein repräsentativer Schiffsbahnhof gestaltet. Mit seiner Länge von 205 m und mit seinen zahlreichen Durchgängen zu den Schiffsanlegern sowie Kuppeln und Türmen setzt es deutliche bauliche Akzente. Die Bauplastiken stammen von Arthur Bock.

    Das Bauwerk wurde am 15. September 2003 unter Denkmalschutz gestellt.

    Hergestellt werden sollen nun die Dächer, die Fenster und Teile der Ornamentik, die durch Krieg und Umbau zerstört wurden.

    Sommer 2007, der Alte Elbtunnel ist bereits seit Längerem unter dieser Plane verschwunden:

    Zum ALTEN ELBTUNNEL:
    Rekonstruktion der Fenster, diese wurden nach dem Krieg nicht wieder hergestellt. Bis jetzt:

    Das rekonstruierte Dach von 1907 wird bereits großflächig mit Kupfer gedeckt. Auch hier wieder eine vernünftige Gliederung. Sowohl zur Spitze hin gibt es vertikale Gliederungselemente, man verzeihe mir die fachsprachliche Unwissenheit, als auch die Taillierung der Kuppel in diesen oberen und einen größeren unteren Teil. Auch hier weiß ich das passende Fachwort leider nicht.

    Quelle: oldie95.de
    So plump sah das ganze noch vor der Reko aus:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c4/Landungsbr%C3%BCcken.wmt.jpg\r
    upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... en.wmt.jpg

    3 Bilder der Außenarbeiten des HAUPTGEBÄUDES. Zwei Brücken am Westende wurden entfernt, die Spundwände werden nun auch hier erneuert.
    Allerdings ist nicht alles so eindeutig. Es scheint, als würde vor den eigentlichen Landungsbrücken ein Vorbau entstehen. Wie ist das zu deuten?

    Was mit dem Zwischenbau passieren wird weiß ich nicht. Hier mal ein paar Bilder aus dem http://www.bildindex.de.

    Im Jahre 1920

    Anno 1945

    Luftbild von 1953 Es wird sehr deutlich, dass der Zwischenbau den Krieg nicht unbeschadet überstand und dann wohl abgetragen wurde. Zu unser aller "Glücke" hat man diese Lücke dann in den goldenen 70ern mit einer Schönheit in Recyclingbraunglas gestopft. :nono:

    Ein Segen, dass das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurde. Gerade die Dachzone ist aktuell eine Schande mit ihren containerartigen Aufbauten.

    Mit einer blau-weißen Denkmalschutz-Plakette sollen Kulturdenkmäler künftig deutlicher im Stadtbild zu erkennen sein. Gestern wurde die zehn mal zehn Zentimeter große Plakette aus Emaille an zwölf denkmalgeschützte Objekte angebracht, darunter an die von Fritz Schumacher entworfene Finanzbehörde am Gänsemarkt, den Kaispeicher B und das ehemalige Gartenhaus des Bankiers Salomon Heine an der Elbchaussee.

    Die Denkmalschutz-Plakette zeigt eine blaue Raute auf weißem Grund, abgeleitet vom Symbol der Haager Konvention. Der völkerrechtliche Vertrag wurde 1954 geschlossen, um Kulturgüter vor Beschädigung im Fall bewaffneter Konflikte zu schützen. Die Plakette ist für die Besitzer denkmalgeschützter Objekte nicht verpflichtend. Sie kann für 16 Euro beim Denkmalschutzamt unter http://www.denkmalschutzamt.hamburg.de bestellt werden. In Hamburg gibt es knapp 2400 denkmalgeschützte Häuser, weitere 18 000 sind denkmalschutzwürdig. Die Plakette wird deutschlandweit eingesetzt und hat vor allem in den neuen Bundesländern eine lange Tradition.

    Die Plaketten sind eine überfällige Maßnahme in Hamburg und werden hoffentlich bald an dem meisten der 2400 denkmalgeschützen Häusern angebracht werden. 16 Euro sind wirklich nicht zu viel verlangt.

    Neubauprojekt Hegehof Terrassen in Harvesterhude:

    Ein im Sinne der Historie geplanter und errichteter Komplex, dessen Sandsteinornamente zum Beispiel von Steinmetzen handgefertigt wurden, die an der Dresdner Frauenkirche mitgearbeitet haben. 32 Wohnungen unterschiedlichster Art verteilen sich über die zwei Häuser am Isebekkanal.

    Die Seite des Architekten Matthias Ocker
    http://www.matthias-ocker.de/portfolio/urban_dev.html

    Ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt, im herrschaftlichen Harvestehude, steht ein weiteres Beispiel für den Trend zum "neuen Altbau". Das Hamburger Maklerunternehmen Dahler & Company hat unweit der Außenalster ein Stadthausensemble in Jugendstiloptik errichtet.

    Initiative: Wärmedämmung gefährdet historische Fassaden

    Die Initiative von Architekten, Stadtplanern, Historikern und Denkmalschützern zum Schutz von Hamburgs Backstein-Siedlungen aus dem 20. Jahrhundert hat gestern noch einmal ihre Forderungen bekräftigt. "Es ist eigentlich fünf nach zwölf", sagte der Vorsitzende der Fritz-Schumacher-Gesellschaft, Hans Günther Burkhardt. Wie berichtet, hat sich die bisher beispiellose Initiative gebildet, weil aus ihrer Sicht durch Klimaschutzmaßnahmen viele der typischen Backsteinsiedlungen in Hamburg gefährdet seien, weil sie hinter einer Fassadendämmung aus Kunststoff verschwinden. Wesentliche Architekturelemente würden dabei "banalisiert". Mit den neuen Förderprogrammen zum Klimaschutz stehe Hamburg nun vor einer Welle von solchen Fassaden-Dämmungen. "Wir sind auch für Klimaschutz", so Burkhardt. Doch es gebe Alternativen, wie beispielsweise eine moderne Haustechnik mit neuer Heizung und automatischer Belüftung. Fassadendämmung sei lediglich die billigste und einfachste Methode.

    Teilneubau: SUDANHAUS

    Interessant dabei ist der Dachaufbau, der, wenn gut ausgeführt, dem Gebäude seinen ehemaligen Charaker wieder geben könnte, auch wenn es eher ein Dach- und Turmzitat ist. Nach 45 wurden, man verbessere mich, weder Turm noch Dach wiederhergestellt. Das wird sich bald wieder ändern. Die Fassade wirkt aktuell heruntergekommen, die EG-Zone ziemlich pump.

    Feuer vernichtet 600 Jahre altes Stadttor

    Die südkoreanische Hauptstadt Seoul hat in der Nacht eines ihrer ältesten Wahrzeichen verloren: Das Jahrhunderte alte Sungnyemun-Stadttor brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

    Seoul - Ein verheerender Brand hat in Seoul eines der wichtigsten nationalen Monumente zerstört. Die Feuerwehr konnte das 600 Jahre alte Sungnyemun-Tor trotz eines stundenlangen Großeinsatzes nicht retten. Zunächst glaubte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, doch dann flammte er wieder auf, und die zweistöckige geschwungene Holzkonstruktion fiel in sich zusammen.

    Die Polizei schloss Brandstiftung nicht aus. Drei Zeugen hätten von einem verdächtigen Mann berichtet, doch seien ihre Angaben sehr widersprüchlich gewesen, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur Yonhap.

    Das auch Namdaemun (Südtor) genannte ehemalige Stadttor aus dem 14. Jahrhundert gehört zu den wenigen historischen Monumenten, die die japanische Besatzung und den Korea-Krieg überlebten. Es wurde 1398 errichtet, 1447 rekonstruiert und seitdem regelmäßig überholt. Während der Chosun-Dynastie 1392 bis 1910 war es das südliche Tor der Stadtmauern um Seoul. Nach Angaben des Denkmalschützers Shim Dong-Jun wird sein Wiederaufbau drei Jahre dauern und umgerechnet mindestens 15 Millionen Euro kosten.


    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,534394,00.html\r
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1 ... 94,00.html

    Umbau der Baubehörde an der Stadthausbrücke
    Wenn die 2600 Mitarbeiter der Baubehörde in ein paar Jahren nach Wilhelmsburg umgezogen sind, soll der alte Gebäudekomplex mit mehreren Höfen zwischen Große Bleichen und Neuem Wall umgebaut werden.
    Nach dem Prinzip der Hackeschen Höfe sollen zunächst die Altbauten saniert, der Turmhelm zum Rödingsmarkt rekonstruiert und eine Mischnutzung aus Wohnen, Einkaufen und Entspannen installiert werden! Ja ist denn heut' schon Weihnachten?

    Der Gebäudekomplex überspannt das Bleichenfleet, verfügt über mehrere Höfe mit interessanter Architektur, teils noch vom legendären Oberbaudirektor Schumacher. Könnte also durchaus eine runde Sache werden.


    Dort....


    ...wird bald wieder der historische Turmhelm...

    http://www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/strassen/neuerwall/01_neuer_wall/04_22728_neuer_wall_historisch.jpg\r
    http://www.bildarchiv-hamburg.de/hambur ... orisch.jpg


    ...entstehen.

    Info:
    Das Gebäude Der älteste Teil der heutigen Stadtentwickungsbehörde entstand schon 1814 an der Ecke Neuer Wall/Stadthausbrücke und war Sitz der Polizei und anderer städtischer Einrichtungen. Das Gebäude wurde 1892 zur Stadthausbrücke hin erweitert. 1914-23 errichtete Oberbaudirektor Schumacher einen weiteren Bau über das Bleichenfleet. Unter den Nazis war hier die Gestapo untergebracht. Nach Bombentreffern im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude vereinfacht wiederaufgebaut. Der Turm am Eckhaus Neuer Wall fiel den Bomben zum Opfer, soll jetzt neu gebaut werden.

    Die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie soll saniert werden. Hier nun das Objekt(fotografiert von Waxo Khana aus dem DAF)
    Hoffe bald mal wieder in Harburg vorbeizukommen, um selbst Bilder zu machen.


    Hier noch ein kleineres Gebäude in der Nachbarschaft, das jüngst saniert wurde.

    Die bereits angesprochenen Bauten am Großen Burstah sind und glücklicherweise wirklich erhalten geblieben, dem engagierten Privatinvestor sei Dank.

    Hier ein Bild aktuelles Bild von Wolfgang Meinhart aus dem DAF, klick mich:
    Große Johannisstraße 19

    Die Ecke zur Börse könnte bald wieder großartig aussehen. Ein Stück Identität kehr zurück.

    Der ehemalige Zollzaun wird abgerissen. Die Speicherstadt liegt zwar schon seit 5 Jahren nicht mehr im Freihafen. Allerdings gibt es immer noch den unansehnlich, 700 Meter langen Zollzaun, der die alten Gemäuer von der Innenstadt trennt.

    Eine wunderbare Aufwertung des Bauensembles Speicherstadt!

    Der Zaun:

    und in die andere Richtung
    http://www.flickr.com/photos/grande_soeur_almaniyya/223177388\r
    http://www.flickr.com/photos/grande_soe ... /223177388


    Seit gestern wurde bereits begonnen, die gut 120 Jahre alte Metallsperre abzubauen. Zunächst verschwinden die rund 60 Meter zwischen Kibbelsteg- und Jungfernbrücke.
    Der Rest, rund 640 Meter, werden im Laufe des Jahres entfernt. So sollen Speicherstadt, Altstadt und HafenCity besser zusammenwachsen können.

    Allerdings wird der Zollzaun nicht überall ganz abgeflext, an Stellen, wo er direkt am Wasser liegt, soll er als Schutzgeländer auf 1,10 Meter gekürzt werden.

    Wunderbar, vor allem im östlichen Teil und in dem Auftaktabschnitt sieht der bewachsene, marode Zaun wirklich fürchterlich aus und versperrt die Blickbeziehungen in beide Richtungen. Der Abriss oder die Stutzung ist zudem mit dem Denkmalpfelgeamt abgesprochen, denke also nicht, dass der Zaun, bis auf die Freihafenfunktion, irgendwie bedeutend war. Zumal der mit Draht bespannte obere Abschluss an eine Gefängnismauer erinnert.

    Abwarten. Es wird noch ein gutes Stück hinter dem Mansarddach des Heinrich Schütz Hauses verschwinden. Zudem wird das Köhlersche Haus noch ein ganzen Stück höher werden und (aus dieser Perspektive) sicher das Dach der Riegelbauten dahinter verdecken.
    Fraglich auch, ob es überhaupt wünschenswert ist, das Gebäude völlig verschwinden zu lassen. Dass das Dach hinter den "Neubauten" hervorguckt, finde ich durchaus spannend und urban. Zudem ist gerade das rote Dach eine Bereicherung für den Neumarkt, der ja zusehens mit grauen Dächern zu kämpfen hat.

    Kleine Frage an die Dresdner:
    Am Gebäude an der Altmarktgallerie ggü. des Haus des Buches waren bei meinem Besuch im Spätsommer Farbproben zu sehen. Ist das Gebäude inzwischen gestrichen worden? Hier ein Bild: