Posts by Requiem

    SpecttFe A lot of the images that you asked for are already present in earlier posts.

    1) Vestibule (at the main entrance).

    As far as I know, there aren't any interior photos of the small vestibule inside the west portal. The only depiction of it that I know of is a cross-section sketch by Paul Pfann. Though the decorative details are very likely inaccurate, you can nevertheless get an idea of what its structure is like.

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    (Source: TUM)

    2) Post office (near the main entrance to the northern side).

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    3) Reading room (Lesesaal, near the post office).

    Many pictures of the reading room are already posted before. Look for images of this room:

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    4) Ground floor's "corridors" that connect from Wandelhalle (either side) to Hof and the Main conference room/Sitzungssaal.

    I am not entirely sure which part of the building you are referring to; if you are trying to say the passageways flanking the plenary hall, then here it is: (Note the letter-holding consoles that form the saying "First the Fatherland, Then the Party")

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    These photos of the 1933 fire may also be taken in the "corridors", but I am not sure:

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    5) Corridors of the Upper floor/Obergeschofs, especially the ones close to the Main conference room/Sitzungssaal.

    Upper floor, above one of the two anterooms on the east side:

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    By the way, you can try inserting images via URL.

    Das ist dir nicht bekannt? Es ist doch fast schon Allgemeinwissen, dass diese Fassade von den Modernisten als "Kompromiss" gefordert worden war. Eine Reko auch der Renaissancefassaden wäre politisch nicht durchsetzbar gewesen. Aber das kann man eigentlich in vielen Publikationen nachlesen.

    Ich bin mir des üblichen „Kompromisses“ bewusst, den moderne Rekonstruktionen oft machen. Ich frage mich nur: Wer hat ihnen das Recht gegeben, der Ostseite ihren historischen und künstlerischen Wert abzusprechen? Es gibt definitiv bessere Alternativen, die das, was dort einst stand, respektieren und gleichzeitig ein modernes Aussehen haben.

    Heute.

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    Man könnte sagen, dass der Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum lediglich die barocken Fassaden von Eosander und Schlüter wiederherstellt. Die früheren, der Spree zugewandten Teile aus der Renaissance wurden durch diese modernistische Fassade ersetzt. Ich frage mich, welche Überlegungen sie zu dieser Entscheidung geführt haben. Die Spreeseite mag nicht so geordnet und prächtig sein wie der Rest, aber sie ist dennoch ein wesentlicher Teil der Geschichte des Schlosses.

    Die Sockel der Heroldfiguren am Ostdach. Die ornamentalen Schmuck wurden offensichtlich von einem Vollwappen inspiriert, das von einem Turnierhelm mit Helmkleinod und Helmdecke gekrönt wird. Anstelle eines Wappenschildes gibt es jedoch eine Kreuzform mit Zepter und die schwarze Adlerordenskette.

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    Die Sphinxe von Wilhelm Widemann an den Enden der Wandelhalle.

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    Reichspostamt-Erweiterungsbau

    Vestibül

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    Lichthof

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    Allegorie des Verkehrs und des Handels

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    Lichthof

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    Rundfassade

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    Galerie des 2. Obergeschosses

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    Auslandsaal mit Modell der Gigantengruppe

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    Hauptfassade mit Gigantengruppe und den Allegorien des Verkehrs und der Wissenschaft

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    Lichthof mit der Kaiser-Giebelbekrönung von Karl Begas

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    Haupttreppe mit Wandgemälde „Die Förderung der Kultur durch das Postwesen" von Arthur Fitger

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    Lichthof mit dem Denkmal für Heinrich von Stephan von Joseph Uphues

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    Auslandsaal mit bemalten Balkonfenstern

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    Der seitliche Eingang an der Hauptdurchfahrt von Portal V. Das Feld über der Konsole dürfte wohl keine Gestaltung erfahren; ich fände dieses Putz-Farb-Gewölk des jetzigen Zustands gar nicht so schlecht, aber so wird es wohl kaum bleiben.


    Die Nischen werden nach Fertigstellung wahrscheinlich auch leer bleiben; man könnte ja zumindest Töpfe mit kleinen Bäumchen reinstellen...

    Gibt es alte Fotos, die zeigen, wie diese Teile ursprünglich aussehen sollten? Waren sie einfach leer, oder gibt es Ornamente, die nicht restauriert wurden?

    Die Reliefs waren von hoher künstlerischer Qualität und politisch völlig unverdächtig. Ihre Zerstörung zugunsten der heute angebrachten, ziemlich hässlichen und politisch fragwürdigen Reliefs war eine weitere Barbarei des DDR -Regimes.

    Das unerklärliche Verschwinden der zahlreichen monumentalen Werke Otto Lessings ist ziemlich rätselhaft. Dazu gehören u.a. seine Skulpturen für das Reichstagshaus, das Landtagshaus, den Marstall usw. Große Skulpturen wie diese lassen sich nicht so leicht völlig zerstören, und viele von ihnen wurden normalerweise irgendwo gelagert und wiederentdeckt/restauriert, aber Lessings Werke scheinen einfach zu verschwinden.

    Dieser Artikel geht auf dieses Thema ein: https://www.meer.com/de/68211-otto-…mnisvolle-werke

    Ich empfehle Ihnen allen, diesen urkomischen Artikel des hannoverschen Heraldikers und Bildhauers Heinrich Ahrens zu lesen, der in der Vierteljahrschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde veröffentlicht wurde.

    https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb118…e=7&q=inschrift

    In seinem Artikel „Das Reichstagshaus in Berlin: eine Darstellung der Baugeschichte und der künstlerischen Ausgestaltung des Hauses“ entgegnete Maximilian Rapsilber die Kritik von Heraldiker nicht ohne Schärfe mit folgendem Argument:

    „Wenn der Künstler vielfach die heraldischen Formen zu höchster Unzufriedenheit der eingefleischten Wappen-Gelehrten und Antiquare umgebildet hat, so geschah es, um nicht in dem Wirrwarr der verschiedensten Stilcharaktere die Einheit seines Wertes zu zerstören. Dagegen lässt sich vernünftiger Weise nichts einwenden, hat doch durch Wallots künstlerisches Zutun das bereits stark vermoderte Wappenwesen ein neues Interesse und einen frischen Impuls gewonnen.“

    Rapsilber wird in Ahrens' Artikel ausgiebig zitiert und verspottet, weil er Wallot lobt. Die Logik, mit der er Wallots künstlerische Freiheit verteidigt, veranschaulicht vielleicht in gewisser Weise einen größeren Konflikt zwischen der Allgemeinheit und einer kleinen Schar von „Enthusiasten“: Das, was Sie schützen, ist bereits eine aussterbende Kunst, dann warum sollten wir sie uns nicht aneignen und modifizieren, um ein größeres Publikum anzusprechen? Ich denke, es gibt keine richtige Antwort auf diese Debatte.

    Gibt es einen Grundrissvergleich früher zu heute?

    Sir Moc

    Bei diesem Vergleich der Grundrisse ist mir etwas aufgefallen, was bisher noch niemand erwähnt hat: Es scheint keine Innenaufnahmen des kleinen Vorraums im Westportal vor der Wandelhalle zu geben. In historischen Berichten wird sogar eingeräumt, dass der westliche Portikus, obwohl er angeblich das prächtigste „Haupttor“ des Gebäudes ist, in Wirklichkeit ein sehr beengter Raum im Inneren ist, der außer bei einigen wenigen feierlichen Anlässen keinen praktischen Nutzen hat. (Andererseits betreten die Abgeordneten und das Präsidium durch das Südportal, der kaiserliche Hof, der Bundesrat und die Diplomaten durch das Ostportal, die Presse, das Publikum und Fahrzeuge durch das Nordportal)

    Ich vermute, dass diese rein formelle westliche Eingangsraum ein Überbleibsel von Wallots übereilten Entwurfsänderungen war, als er die Position der Kuppel und des Plenarsaals komplett verschieben musste. In diesem Sinne verlieh Fosters Neugestaltung dem westlichen Portikus tatsächlich wieder den herausragenden Status, den er verdiente, in typischer „form follows function“-Manier...

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