Posts by unify

    Hier gibt es noch ein paar Eindrücke zur Ausstellung am Anfang des Videos. Die Räume sind groß, weiß gestrichen und die Sammlungen sind ja bekannt aus Dahlem, auch wenn sie dort vorher wenig beachtet wurden. Der Rest des Videos beschäftigt sich mit neuen Reparationsforderungen (die Ausstellungsstücke will aber keiner zurück).


    Perleberg, die Stadt auf der Insel


    „Von der Ruine zum Schmuckstück” Ein Filmbeitrag der Stadt Perleberg „50 Jahre Städtebauförderung“.


    Saniert wird ein Altstadt-Quartier, welches sich auf dem Platz der ehemaligen 1632 durch Blitzeinschlag zerstörten St.-Nikolai-Kirche befindet. Die Stadt selber hat die Fast-Ruinen gekauft und saniert, u.a. ein Fachwerkhaus von 1607. In Perleberg gibt es auch Fachwerkhäuser mit sichtbarem Fachwerk, was sonst für das Land Brandenburg eher selten ist.





    Film zum Denkmal des Monats


    Vorgestellt wird ein sanierter Gründerzeitbau in der Altstadt. Das stadtbildprägende Wohn- und Geschäftshaus in der Karl-Marx-Straße 9/10 besteht aus einem Vorderhaus mit Erdgeschoss und zwei Obergeschossen sowie einem Dachgeschoss mit Satteldach.


    Günstig ist es nicht, aber das Café im Dom gegenüber war geschlossen. Offiziell nur mit 3G Regel Einlass, aber...


    In der Ecke spielt ständig eine Art Band mit völlig verzerrter Anlage, die nur Tiefen ohne Mitten oder Höhen produziert.


    Das berüchtigte große Treppenhaus






    Noch eine Sonderausstellung zu Schätzen aus der europäischen Frühzeit, hier aus der Krim.




    Bei der Nofretete und dem Berliner Goldhut war photographieren verboten, aber die Motive sind ja bekannt.

    Der Berliner Dom im Sonnenlicht. Der rechte Turm ist immer noch nicht völlig abgedeckt, vielleicht wird noch etwas aufgehellt. Weiterhin dunkel sind die Doppelsäulen neben dem Portal, die Eckpilaster und die Tamboursäulen. Irgendwie eine scheckige Mischung.




    Interessantes Detail sind die Fenster im Erdgeschoss, welche auf dem alten Bild bereits vergrößert waren, wohl als Schaufenster für Läden.


    Links und rechts im Bild je ein vergrößertes Fenster, fast bodenständig

    27354-los-1-achtecken-nikolaikirche-west-jpg


    Auf dem DDR Bild sieht man im Altbau dann die ganze Reihe an vergrößerten Fenstern


    41897-acht-ecken-um-1980-autoscaled-jpg


    Aktuell wieder zurück gebaut, zudem mit Rückbestückung über den Fenstern im Erdgeschoss

    Acht-Ecken-Haus.jpg

    Im Kulturforum hat bisher nur die Gemäldegalerie etwas Anklang in der breiten Bevölkerung gefunden mit 303.000 Besuchern in 2018, wahrscheinlich weil es eher schwache Konkurrenz in Berlin gibt, aber selbst die Hamburger Bahnhof Kunsthalle überbietet die Gemäldegalerie noch leicht in den Besucherzahlen. Das bedeutende Kunstgewerbemuseum vegetiert mit 65.000 Besucher dahin, der Rest am Kulturforum auf Kreisstadtniveau was Besucher betrifft. Zum Vergleich: das Pergamonmuseum lief vor seiner Teilschließung auf 1,5 Mio. Besucher zu, der Berliner Dom lag bei 1 Mio und des Neue Museum bei 830.000 Besuchern.


    https://www.smb.museum/nachric…-millionen-besucherinnen/

    Oha! SPD fordert Altstadt Berlins wieder aufzubauen, inklusive bedeutender Leitbauten wie in Frankfurt:

    https://www.bz-berlin.de/berli…-altstadt-wieder-aufbauen

    Laut Artikel: Jahnke hat dabei die künftige Bebauung des Molkenmarkts gegenüber Nikolaiviertel und Rotem Rathaus im Blick. „Wir brauchen keine neuen Kästen“, so der Politiker. Ihm schwebt eine Rekonstruktion wie am Frankfurter Römer vor. Zumindest einige „Leitbauten“ müssten wieder rekonstruiert werden wie das Graue Kloster.


    Das Graue Kloster zu rekonstruieren wäre schon eine Bombe. Soll die Ruine der Klosterkirche selber auch wiederaufgebaut werden?


    Ansicht 1911

    Graues_Kloster_Berlin.jpg


    Ruine nach dem ZWK

    Bundesarchiv_Bild_183-12264-0012%2C_Berlin%2C_%22Graues_Kloster%22%2C_Ruine.jpg


    Die Bildunterschrift der DDR deutet auf einen ursprünglichen Plan zum Wiederaufbau hin: Ausser anderen lebenswichtigen Bauvorhaben des demokratischen Magistrats werden auch diese alten Kulturbauten wieder restauriert und der Nachwelt erhalten. UBz: Das durch anglo-amerikanische Bomber schwer beschädigte "Graue Kloster" wird wieder aufgebaut, die Ruhe der Klosterkirche gesichert und damit vor dem Einsturz bewahrt. Illus Martin 16.10.51


    Stand heute:


    Telespargel_Ruine_Klosterkirche.JPG

    Dieser Vergleich ist Unsinn und zynisch. Es ist mir völlig unverständlich, wie jemand in einem Forum wie diesem so etwas posten kann.

    Um dein Unverständnis zu erhellen. Aktuell wurden in Kanada dutzende an Kirchen angezündet, vandaliert und niedergebrannt. Momentan sind es 58. Wahrscheinlich haben viele davon noch nichts gehört, denn politischer Gegenwind ist rar, eher Verständnis. Der Sturm wurde durch eine medial inszenierte Lüge ausgelöst, als verlassene Friedhöfe und Gräber zu Kindermorden von weißen Christen umphantasiert wurden durch führende Leitmedien. Diese Kirchenverbrennungen waren nicht die Taliban, es waren unsere Herrscher in Nadelstreifen.


    https://www.wsj.com/articles/v…ntial-schools-11627584689

    Vergessen wir nicht, dass hunderte von öffentlichen Statuen in den letzten zwei Jahren in den USA, Kanada und Europa zerstört wurden auf Druck unserer Herrschenden. Zudem konnten bedeutende Königsschätze aus dem Grünen Gewölbe erbeutetet werden ohne viel Widerstand.


    Das Afghanische Nationalmuseum besteht laut dem englischen Wiki Artikel seit 1919 bzw. 1930 an der Stelle. Im Bürgerkrieg der 90er Jahre wurden bereits 70% der Ausstellungsstücke entweder zerstört, wahrscheinlicher aber eher auf dem Schwarzmarkt verkauft. 2012 wurden dann noch 843 Stücke aus dem Britischen Museum zurück nach Kabul gebracht, welche vorher auf dem Schwarzmarkt auftauchten. Man kann sicher die vorhandenen Museumsstücke in Kabul frei kaufen, um den Schwarzmarkt zu umgehen. Ob sie hier dann wirklich sicherer sind?


    1024px-National_Museum_of_Afghanistan_in_Kabul.jpg

    Aktuelle Eindrücke



    Berliner Ansichten mit ewigen Baustellen



    Der Schlüterhof ist jedem HokusPokus ausgesetzt, da er keinen Denkmalschutz hat.