Danke für die schönen Worte.
Wir widerstanden auch der Versuchung "APOLLINI ET MVSIS" darunter zu setzen....
Der Spruch erinnert mich an den Streit anlässlich der Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper 1955.
Danke für die schönen Worte.
Wir widerstanden auch der Versuchung "APOLLINI ET MVSIS" darunter zu setzen....
Der Spruch erinnert mich an den Streit anlässlich der Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper 1955.
Ungeheuere Verlusten an geschlossen unf gewachsen Bausubstanz im Nordteil.
Die Kirchentürmen sind nicht rekonstruiert worden, Spitzen fehlen (wie immer).
Magdeburg gehört zu den am schwersten bombardierten Städte Deutschlands.
Alle Pracht zerbombt.
Dass Kirchtürme nicht rekonstruiert wurden, stimmt nicht, zumindest bei den verbliebenen Gebäuden nicht. Die Wallonerkirche als vormaliges Augustinerkloster hatte nie einen Turm (außer einen Dachreiter). Der Turm der Petrikirche sieht aus wie 1710. Bei den anderen Kirchen besteht ohnehin kein Zweifel.
Es gibt einen Wikipedia-Artikel zu einer Hauszeichenwand am Alten Markt:
Für den, der es ein wenig weniger schwülstig mag:
Ja, dann war es doch mal bebaut. Ob die Häuser nach dem Krieg noch standen?
Die Gründerzeitler hatten (und haben) ein sogenanntes Berliner Dach, das ist ziemlich flach.
Am erhaltenen Bau blieb nicht nur die Fassade erhalten, Es wurden aber Fensteröffnungen in die hintere Wand hineingebrochen.
Das Facebook-Foto (aus der Bahnhofstraße) irritiert eventuell ein bisschen. Da stand vorher gar kein Vorderhaus, glaube ich, sondern die Seitenhäuser gingen bis vor zur Straße. Vielleicht dachte man früher, da lohnt kein Vorderhaus (auf der anderen Straßenseite ist Eisenbahngelände).
Nicht im Süden, um den Hasselbachplatz.
Kennst Du schon diesen Strang, buarque?
Ich wurde 1964 in Magdeburg geboren und wuchs dort auf. An die "Rekonstruktion der südlichen Altstadt" glaube ich mich noch gut erinnern zu können. Nach meiner Erinnerung wurden tatsächlich nur Hinter- oder Seitenhäuser abgerissen, keine Vorderhäuser. Man wollte Luft in die Hinterhöfe bringen, aber die Gründerzeit erhalten. Es ist auf deinem Luftbild "neu" ziemlich gut erkennbar, welche Blöcke das sind: das Quartier in der Mitte mit der großen, weißen Brandwand, das links daneben und dann zwei dadrüber, die ein von Bebauung freies Quartier (Spielplatz) umgeben. 30 bis 50 Prozent Substanzlust scheint mir wesentlich zu hoch gegriffen zu sein, zumal man damals nur einige Quartiere "schaffte". Nicht mehr erinnern kann ich mich daran, ob auf dem großen Kinderspielplatz zuvor noch Häuser gestanden hatten, die dann abgerissen wurden, auf dem Luftbild erkennbar als Quartier ohne Bebauung, überwiegend mit Bäumen bestanden. Ich vermute allerdings, dass sie schon in Krieg zerstört wurden.
Hingegen wurden Vordergebäude vor erst wenigen Jahren abgebrochen: das linke und rechte neben dem weißen Haus unten rechts.
Bürgermeister und Investor versuchen, das Haus zu erhalten, steht in dem Artikel. Dazu soll der geplante Netto-Markt verschoben werden. Es soll ein neuer gebaut werden, und der alte wird ein Non-Food-Geschäft (z. B. Motorrradladen oder Fitnessstudio).
In Bau- und Stadtentwicklungsausschuss stimmten sieben Ausschussmitglieder für die Kompromissvariante, drei von ihnen waren dagegen.
Analog Quedlinburg (nicht Quedlingburg), bei 6:40 min.
Der Ort Wernigerode schreibt sich mit nur einem N, es heißt nicht Werningerode (bei 4:45 min).
Die weiße Farbe ist nicht vorgeschrieben.
Ich sehe nur Doppeldeckung.
In der Zeitung steht was anderes.
Die Niederschläge mögen seltener werden, gleichzeitig steigt die Menge des Einzelereignisses. Und bei Plusgraden rutscht der Schnee noch schneller vom Dach.
Wer möchte da schon haften, wenn vorbeikommene Passanten verschüttet werden, und man nicht nachweisen kann, auch nur das Geringste unternommen zu haben?
Lediglich fragt sich, ob Schneegitter überhaupt noch ausreichen.
Die können sich zwar was wünschen, falls die Verwaltung akzeptiert, aber beschließen kann nur der Stadtrat, ist dessen Planungshoheit.
Also macht doch die Stadt den Bebauungsplan, nicht der Investor.
Scheint aber noch nicht vorangekommen zu sein.