Posts by Götzenhainer

    In Ergänzung zu Riegel....aus der gleichen Serie von Hans Hildenbrand der Markt-Blick (die Aufnahmen sind übrigens 1910 entstanden):



    Und der gleiche Blick 1927:



    (Das Haus zu den Drei Römern war kurz zuvor von dem Bund tätiger Altstadtfreunde farblich neu gefasst worden. Die -gelinde gesagt- fragwürdige Farbgestaltung wurde 1938 wieder zugunsten dezenter Grauvariationen geändert)

    Tatsächlich…. so achtet jeder auf verschiedene Dinge.... ich habe mich beim Betrachten des Covers gefragt wer sich die Mühe macht dieses Motiv zu colorieren, wo es gerade von diesem Standpunkt aus dutzende originaler Farbaufnahmen gibt, da ist mir der Schreibfehler gar nicht aufgefallen ?( …. die Bücher werden allerdings erst ungefähr einen Monat vor Veröffentlichung gedruckt, somit leicht zu beheben ;)

    Die zukünftige Hausnummer weiss ich noch gar nicht?!


    Der Neubau entsteht hinter der Ecke Braubachstrasse/Fahrgasse, rückwärtig an die "Hainerhof- NS-Bauten" von 1938 angrenzend....


    Nachtrag...Schock, schlimmer als erwartet, ich hab's gefunden...Braubachstr.7 a ....David Lauth Immobilien...da siehst Du das "Schmuckstück"

    Klar braucht man Idealismus Stauffer.... und man soll auch Träume haben, alles gut und richtig!


    Aber bei allen von Dir angesprochenen Projekten -und weiteren Projekten- standen größere Flächen zur Verfügung die gar nicht bebaut waren, oder mit öffentlichen Großbauten, welche zur Disposition standen... (dieses gilt für Frankfurt, Potsdam, Berlin, Dresden, Lübeck, oder auch jetzt aktuell für Duisburg).


    In Frankfurt sind diese Flächen nicht vorhanden, da die Chancen sich leider teils erst in jüngster Vergangenheit alle zerschlagen haben.


    Diese vertane Chancen ganz konkret:


    Hirschgraben, Romantikmuseum, Römerberg, Historisches Museum, Römerberg, 2.0 (zumindest zum Römerberg hin) Degussa-Areal, Bundesrechnungshof-Areal


    Weiterhin kam/kommt es eben zu den bereits angesprochenen "Lückenschließungen", z.B. Große Fischerstraße (Mäckler), jetzt aktuell Fahrgasse, die eine Grundrisswiederherstellung unmöglich machen.


    Es wird auch sicher nicht zu einem Flächenabriss -der großteils sanierten- 50iger Blockbebauung kommen. Für einen Politiker käme es einem politischen Selbstmord gleich dies zu fordern und wäre auch großen Teilen der Bevölkerung nicht zu vermitteln. Ich weiß beim besten Willen nicht wo da eben in größerem Rahmen angesetzt werden könnte.


    Meine ganz persönliche Hoffnung -und ich finde da bin ich schon sehr optimistisch :wink: :


    Rathausdächer-/Türme, Paulskirchen-Dach, Haus zum Kranich, Wiederherstellung der Dachlandschaften an der Braubachstraße, Bankhaus Bethmann, Goethemuseum, Salzhaus- und Haus Frauenstein und -trotz erfolgter Ablehnung- die Garküchen


    Ich würde wirklich wünschen mit meiner Einschätzung falsch zu liegen.... kannst Du mir glauben....

    Naja, Altstadt war/ist da schon noch Rohne, es ist halt nicht mehr im ältesten Siedlungskern, klar. An Stelle des jetzt geplanten Neubaus stand ein Bau der Ähnlichkeiten mit der "Grünen Linde" aufwies, siehe hier:


    https://commons.wikimedia.org/…riedberger_Strasse_32.jpg


    Und gerade in einem Gebiet wo noch tatsächliche Altbausubstanz vorhanden ist müsste man doch ein sensiblere Bauen erwarten können.


    Natürlich bekommt man schnell Applaus wenn man hier "Pro-Reko" postet. Ich bin auch kein Pessimist und "stecke den Kopf nicht in den Sand" und hoffe ebenfalls es kommt zu weiteren Rekonstruktionen. Aber die Beiträge sollten doch ein gewisses Niveau haben und -wenigstens einen Hauch von Realismus.


    Aber wenn man sich da einige Post der letzten Tage anschaut (jetzt wirklich völlig egal wer da was gepostet hat)...ich frage mich ob sich die Leute mal die Katasterpläne von vor 1944 mit der aktuellen Überlagerung angeschaut haben? Ein paar Beispiele:


    - Luthereck aufbauen .... klar, hätte ich auch gerne.... aber da steht das erst in den letzten fünf Jahren sanierte, beliebte "Paulaner"


    -Nachbar des Hauses Wertheim aufbauen... der Bauplatz wäre frei...Nein, ist er nicht, knapp zwei Drittel davon sind frei, dann kommt der "Glaskasten" der Akademie


    -Fünffingerplätzchen...hier sind auch keine 80% frei, vielleicht die Hälfte.... Aber was soll das? Soll man die Häuser mitten auf die Treppe stellen und an den anderen Gebäuden enden lassen...Wir können auch Häuser direkt auf die Kurt-Schumacher-Straße stellen und auf die Berliner Straße ... was kümmert uns der Verkehr :D


    Und dann wundert man sich, das sich einige die früher hier gepostet haben und wirklich gute, inhaltsreiche Beiträge verfassten zurückziehen....

    Chancen dafür bestehen sicherlich. Allerdings ist aktuell keine Veränderung der Situation geplant. Insofern wohl eher längerfristig.

    Sehe ich auch so Heimdall.... allenfalls längerfristig. Man hat die Gebäude schnell noch saniert um erst gar keine "Begehrlichkeiten" zu wecken .... Die nächsten Jahre ist da rein gar nichts drin, da politisch auch nicht gewollt.


    Machbar sind die Rathaustürme/Dach Rathaus-Nordbau -wenn Geld kommt- und ein ganz kleines bisschen Hoffnung habe ich auf bei der Paulskirche.


    Es ist natürlich nie ganz auszuschließen das ein privater Investor an irgendeiner Stelle ein Einzelprojekt verwirklicht, aber auch hier sehe ich wenig/bis gar keine Chancen.


    Hier seht Ihr beispielsweise mal welch "einfühlsame" Projekte eben in der Altstadt neben tatsächlich erhaltenen Altbauten genehmigt werden (Große Friedberger):


    http://www.rock-capital.de/projekte.html

    Vielleicht meint man "nur" eine Überbauung des Zugangs zur U-Bahn auf der Römer Seite, die ja von der Politik auch schon diskutiert wurde und wenn mich nicht alles täuscht doch auch einige Anhänger hatte, inkl. der DomRömer GmbH selbst.




    Damit könntest Du richtig liegen Thommystyle.... Ob da aber verkürzte Rekonstruktionen zugelassen werden ? Ich würde eher mal einen "moderaten" Neubau für wahrscheinlich halten.

    Nennst Du eine gewisse Cornelia Bensinger, die angeblich um Diskretion gebeten wurde, dann aber im Fratzbuch gleich mal etwas erzählt, eine zuverlässige Quelle? Der Link ist auch schon nicht mehr abrufbar. Und die bisherigen Äußerungen von den Stadtvätern besagten das Gegenteil.

    Also ich sehe hier leider ebenfalls gar keine Anhaltspunkte für einen Weiterbau, bzw. wo soll dieser den stattfinden?


    -Altstadt 2.0 ist durch die Sanierung der Römerbergzeile praktisch unmöglich (Die Häuser am Römerberg gingen ja mit ihren rückwärtigen Flügeln bis an die Kerbengasse).


    -Das Bundesrechnungshof-Areal wird gerade neu "gestaltet", hier ist ebenfalls auf Jahre nichts drin, gleiches gilt für das Areal des Historischen Museums, bzw. der Schirn/Saalgasse


    -Die Wohnblockbebauung der 50iger Jahre ist insgesamt in relativ gutem Sanierungszustand, zudem wird eben verstärkt auf Freiflächen zwischen den Häusern gebaut (aktuell gerade zwischen Domplatz/ Fahrgasse), hier scheidet somit sogar auch nur die Wiederherstellung des Grundrisses längerfristig aus


    -alle Ansätze zu weiteren "Rekos" wurden/werden von der Politik sofort abgewiegelt (siehe aktuell Garküchenhäuser, Schauspielhaus). Wenn sich da jetzt ein Verein für das Schauspielhaus gegründet hat ist das zwar ehrenwert, wird aber weder von der Presse groß wahrgenommen, noch ist da politischer Wille spürbar und schon gar kein Geld. Wo sollen den mehrere 100 Mio. € herkommen, wenn nicht mal der Betrag für die Rathaustürme so einfach zusammenkommt (hier hat sich seit dem Spendenaufruf bekanntermaßen auch wenig getan, ist immer noch "Ebbe" in der Kasse)


    -selbst wo momentan 50iger Jahresbauten abgerissen wurden/werden und sogar noch Kleinteiligkeit, bzw. ein paar Altbauten vorhanden sind (bspw. Hirschgraben, Töngesgasse, jetzt aktuell Große Friedberger Straße) führen die Neubauten zu keiner Verbesserung -an eine Rekonstruktion ist gar nicht zu denken.


    Ich wüsste daher schon ganz gerne wo Pro Altstadt diese "vertraulichen Informationen" her hat? ...

    Bei den Wiesbaden-Aufnahmen war auch dieses Bild, das definitiv auch in Wiesbaden gemacht sei soll?


    Hier dürfte eine genau Zuordnung aber schwierig werden, oder weiß jemand wo es entstanden ist?: