Posts by Amroth2

    Welche KI kann das denn optimieren? Wahnsinn

    Kommst du zufällig nach Schömberg oder Breisach?

    Schönberg weniger. Du meinst Breisach am Rhein? Da bin ich erst letztens durchgefahren, als es Richtung Colmar ging. Müsste mal schauen, wann ich wieder in dieser Gegend bin. Und was dort genau?


    Bühl (Stadt) und/oder Dorf wäre kein Problem. Und auch hier die Frage, was denn genau?

    Wer Interesse an Bildern von Orten in Südwestdeutschland (zwischen Oberrhein und Schwarzwald) hat, kann diese gerne im Forum teilen bzw. nennen.


    Braucht ihr noch Baden-Baden, Bühl etc? Diese wurden hier genannt. Ist aber bereits über 10 Jahre her 😂😂

    Freut mich wenn ich damit etwas helfen konnte.


    Was mir auch noch einfällt ist folgendes:

    Man sollte gegenüber den Verantwortlichen auch deutlich hervorheben, dass eine Vielfalt in der Architektur das Stadtbild bereichert. Monotone, gleichförmige Strukturen müssen vermieden werden, um eine ansprechende und abwechslungsreiche Umgebung zu schaffen. Schaut euch doch diesen Entwurf an. Der passt vielleicht in die breite Friedrichstraße nach Berlin, aber Friedberg?


    Es braucht eine Architektur, die die lokale Tradition widerspiegelt und die Identität der Gemeinschaft betont. Dies kann dazu beitragen, dass sich die Bewohner mit ihrer Stadt stärker verbunden fühlen. Man kann auch stets auf Beispiele erfolgreicher Altstadterhaltung und -entwicklung in anderen Städten verweisen. Es gibt genug Beispiele bzw positive Erfahrungen aus anderen Städten, in denen eine gelungene Integration moderner Elemente in historische Altstädte stattgefunden hat.


    Man muss hervorheben, wie andere Städte erfolgreich regionale Bauweisen und Materialien integriert haben, um ein authentisches Stadtbild zu bewahren. Dies kann als Leitfaden für die Entwicklung neuer Projekte dienen. Es ist Friedberg, weder Hamburg noch Berchtesgaden.


    Auch nicht zu unterschätzen ist der Aspekt, wie eine gut erhaltene Altstadt wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. Durch den Erhalt des historischen Charmes können lokale Geschäfte, Cafés und Restaurants florieren, was zu einer insgesamt prosperierenden Gemeinschaft führt.


    Und welche Auswirkungen hat diese Entscheidung für die Zukunft? Ein derartiger Bau würde die umliegenden Gebäude wie Fremdkörper wirken lassen. Was folgt als Konsequenz? Möglicherweise weitere Neubauten mit Flachdächern, die dann als Standard gelten könnten. Es ist von entscheidender Bedeutung, zu verhindern, dass ein solcher Koloss zur Norm wird und das harmonische Stadtbild nachhaltig beeinträchtigt.

    Die Entscheidung, ein historisches Gebäude abzureißen, wirft Fragen auf, insbesondere wenn es Teil eines Platzensembles ist. Die Frage nach dem genauen Grund für den Abriss und dem Bedarf für einen größeren Marktplatz ist in der Tat berechtigt. Gab es denn keine alternative Lösungen, um eine Platzfläche zu schaffen, ohne ein bedeutendes Gebäude zu opfern? Eine transparente Kommunikation über solche Entscheidungen ist wichtig, um die Öffentlichkeit und Fachleute einzubeziehen und mögliche Alternativen zu prüfen. Ist wohl nicht geschehen? Falls ein Neubau geplant ist, gibt es Richtlinien oder Vorschriften bezüglich des architektonischen Stils? Ich würde da nicht locker lassen. Ihr wisst doch wie das enden wird!

    Geplanter Abriss eines historischen Gebäudes in Erwitte:


    Ich bin nicht aus der Gegend, habe aber durch Zufall auf Instagram von den Abrissarbeiten eines Gebäudes von 1652! (am Markt 10 in Erwitte) erfahren und bin echt schockiert, dass das möglich ist.


    Die Abrissarbeiten haben wohl bereits am 8. Januar 2024 begonnen. Dieses historische Gebäude von 1652 wird nun trotz seiner langen Geschichte und als bedeutender Bestandteil des städtebaulichen Erbes abgerissen.


    Die Stadt Erwitte plant, die Fläche in einen Platz mit Verweil- und Aufenthaltscharakter umzugestalten, was zwar vorübergehend eine sinnvolle Nutzung sein mag, jedoch den unwiederbringlichen Verlust eines historischen Bauwerks bedeutet. Der Abriss dieses Gebäudes ist schwer nachzuvollziehen. Die Stadt Erwitte betont, dass die Fläche mittel- und langfristig städtebaulich genutzt werden kann. Was kommt als Nächstes? nono:)


    Jemand auf Instagram erwähnte, dass das für damalige Verhältnisse sehr große, dreieinhalb-stöckige Haus in Erwitte aus dem Jahr 1652 stammt. Es ist bedeutend älter als etwa das alte Rathaus (1716) oder die Marx-Wirtschaft (1828). Damit gehört es zu den ältesten Häusern Erwittes überhaupt und den frühsten Zeugen des Wiederaufbaus Erwittes nach der Brandschatzung des gesamten Ortes im Dreißigjährigen Krieg. Unfassbar


    Leider habe ich kein Bild des Gebäudes, aber über folgenden Link könnt ihr euch auf dem Instagram-Account der Stadt Erwitte informieren:


    Instagram.com

    Ich finde, um einen Neubau besser in die Friedberger Altstadt zu integrieren, sollte man folgende Aspekte berücksichtigen:

    1. Architektonische Anpassung: Ein Neubau sollte sich harmonisch in das historische Stadtbild einfügen, indem er Elemente der umliegenden Architektur aufgreift. Feingliedrige Strukturen und traditionelle Formen könnten den Kontrast zu den Nachbargebäuden abmildern.
    2. Dachgestaltung: Anstelle eines Flachdachs könnte man ein geneigtes Dach wählen, das besser zur umgebenden Dachlandschaft passt. Dies würde eine natürlichere Integration in die Altstadt ermöglichen.
    3. Größendimensionen beachten: Der Neubau sollte maßstabsgetreu und proportional zu den umliegenden Gebäuden gestaltet werden, um nicht als überdimensionaler Koloss wahrgenommen zu werden. Eine angemessene Höhe und Volumen sind entscheidend für die städtebauliche Harmonie.
    4. Fensterdesign anpassen: Statt riesiger Fenster in den oberen Stockwerken, die einen zu starken Kontrast bilden, könnte man kleinere, traditionell gestaltete Fenster verwenden, die besser zu den Nachbarhäusern passen und ein homogeneres Gesamtbild schaffen.
    5. Regionalbezug herstellen: Die Verwendung von Materialien und architektonischen Elementen, die lokal verfügbar und charakteristisch für die Region sind, würde dem Neubau einen stärkeren Regionalbezug verleihen und die Verbundenheit zur Friedberger Geschichte betonen.

    Statt sich ausschließlich auf quaderartige Schachteln mit geraden Wänden und Flachdach zu konzentrieren, wäre es ratsam, die ästhetische Vielfalt von Schrägdächern und traditionellen Strukturen zu berücksichtigen, um eine architektonische Gestaltung zu erreichen, die nicht nur effizient, sondern auch ästhetisch ansprechend ist.


    Dann verstehe ich die Entscheidung nicht!

    Folgendes ist doch erwähnenswert:

    1. Das Fachwerkhaus wird als Kulturdenkmal betrachtet und hat eine herausragende Bedeutung für die Baugeschichte des ehemaligen Dorfes Zähringen.
    2. Es ist das letzte Sichtfachwerkhaus und eines der letzten Zeugnisse der landwirtschaftlichen Vergangenheit des Ortes.
    3. Der Wohnteil und teilweise erhaltene Stallungen befinden sich sowohl innen als auch äußerlich weitgehend im bauzeitlichen Zustand und sind für Bauforschung und Heimatgeschichte von unschätzbarem Wert.
    4. Die Veränderungen im Ortsbild seit den 1960er Jahren haben zu einem radikalen Wandel geführt, und der Verlust historischer Bausubstanz ist alarmierend. Was bleibt denn dann, wenn das Haus abgerissen wird?

    Wen könnte man denn kontaktieren? Auf Instagram erwähnte jemand eine Frau Evers (Grüne). Sie ist Abgeordnete im BaWü-Parlament. Sie sitzt in zahlreichen parlamentarischen Gremien, unter anderem im Ausschuss für Tourismus. Er schlug vor, man solle die Sache selbst in die Hand nehmen, ein Schreiben aufsetzen, und dieses an den zuständigen Abgeordneten bzw. die zuständige Abgeordnete schicken, damit der Appell bestenfalls unterstützt wird.

    Eilmeldung 🔥


    In Freiburg-Zähringen steht das letzte Sichtfachwerkhaus der Reutebachgasse 13 aus dem Jahr 1788 vor dem Abriss. Es ist eines der letzten gut erhaltenen Fachwerkhäuser in dieser Straße. Die Denkmalbehörde scheint den Denkmalstatus aufgrund von inneren Veränderungen aberkannt zu haben.

    In Freiburg ist das wohl leider zur Gewohnheit geworden, dass historischen Gebäuden der Denkmalstatus aberkannt wird, weil im Laufe der Jahre Innenräume verändert wurden. Aktuell droht der Abriss dieses bedeutenden Fachwerkhauses


    Was können wir tun?


    Der Verlust dieses Gebäudes wäre ein herber Schlag für das kulturelle Erbe der Stadt. Vielleicht gibt es Wege, den Abriss zu verhindern oder den Denkmalstatus wiederherzustellen?

    Eure Expertise und Unterstützung sind von unschätzbarem Wert.


    Anbei die Webseite von

    Freiburg Lebenswert

    Das macht mich mal wieder fassungslos. Von einem nachhaltigen Standpunkt aus betrachtet, wäre es wünschenswert gewesen, die historischen Gebäude zu erhalten und in die Neugestaltung einzubeziehen. Warum passiert das nicht? Dies hätte nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch dazu beigetragen, das kulturelle Erbe der Stadt zu bewahren, welches enorm wichtig ist. Der Abriss von historischen Strukturen sollte immer mit Bedacht erfolgen, um die Ressourcen zu schützen und den ökologischen Fußabdruck der Neubauten zu minimieren. Auf der einen Seite ist die Schaffung neuer Wohnungen in Zeiten steigenden Bedarfs sicherlich wichtig, aber es sollte nicht zum Verlust des kulturellen Erbe erfolgen und schon gar nicht zum Nachteil des historischen Stadtbildes.

    Ich bin mir nicht sicher, zu welchem Thema ich folgende Bilder hochladen soll, daher teile ich sie in diesem Forenbeitrag, da Mundelsheim zur Region um Besigheim gehört.


    Mundelsheim (Dezember 2023)

    Das Bild von den trist wirkenden, vernachlässigten Häusern in Mundelsheim vermittelt ein ambivalentes Ortsbild. Trotz einiger historischer Gebäude scheint man wenig Wert auf die ästhetische Pflege bzw Sanierung zu legen. Die unsanierten Fachwerkhäuser, hinter abgenutzten Putzfassaden versteckt, zeugen von einer verpassten Chance, die reiche Geschichte und das Erbe dieser Region in Württemberg stärker hervorzuheben. Wirklich schade.

    Der Dresdner Neumarkt ist ein faszinierendes Beispiel für die gelungene Rekonstruktion historischer Bausubstanz und spielt eine bedeutende Rolle in Bezug auf kulturelle Werte und Identität. Diese Rekonstruktionen dienen nicht nur der Wiederherstellung der architektonischen Pracht, sondern auch der Bewahrung und Weitergabe von unserem kulturellen Erbe.


    Trotz der kontroversen Diskussion und des Gegenwinds - gerade von linker Seite - ist es wichtig, mit den Projekten in Dresden und andernorts fortzufahren. ✨🏰