Posts by Frank

    Hallo zusammen,


    derzeit findet ihr beim MDR eine interessante Reportage zur Geschichte des Plauener Stadtbildes und der Industrie. Hintergrund ist der diesjährige 900. Geburtstag der Stadt.


    Plauen - wunderbar verwandelt.


    Als Ergänzung von mir noch einige Eindrücke, aufgenommen zur Nacht der Museen am 24.06.2022.


    Das 1122 geweihte Geburtstagskind der Stadt, St. Johannis mit dem darunter gelegenen Komturhof.


    St. Johannis wurde 1945 schwer zerstört und danach wieder aufgebaut. Heute schmücken das Innere Kunstwerke anderer Kurchen, wie das gotische Altarretabel aus Neustädtel im Erzgebirge und die barocke Kanzel aus der Nikolaikirche Görlitz:



    Eines der wenigen erhaltenen Kunstwerke der Kirche ist das im Chor hängende Gemälde der Taufe Jesu von 1725. Es zeigt die Szene der Taufe vor der Kulisse der Stadt Plauen:


    Auf der Westempore steht die im Jahr 1966 erbaute Jehmlich-Orgel.


    Zum Abschluss noch ein Blick in den ebenfalls im 12. Jahrhundert entstandenen Komturhof des Deutschen Ordens. 1945 zerstört, wurde er bis 2008 wieder mit einem Dachstuhl ausgestattet:


    Grüße vom Frank.

    Guten Abend,


    Weiter geht der Rundgang, wir verlassen die Gärten der Orangerien und begeben uns in Richtung Schloss.


    Das nördliche, in Richtung Meierhof gelegene Tor zum Ehrenhof:


    Detail des Nordflügels:


    Über das obere Becken des Neptunbrunnens (5) hinweg nach Osten auf das Schloss geblickt:


    Der Arkadenhof (3):


    Vom Parade-Appartement liegt einem dann der gesamte Garten zu Füßen, ganz vorne die Broderien der 3. Terrasse mit dem Ceresbrunnen (6) in der Mitte:


    Ein weiterer Ausblick, leider aufgrund der geschlossenen UV-Schutz-Fenster etwas fahl:


    Da im Schloss ansonsten keine Bilder gemacht werden dürfen, geht es sofort weiter in den Garten, hier der Blick in den Gartensaal:


    Und vom Gartensaal in den Garten,


    Zum heutigen Abschluss ein Detail der Gartenseite:


    Fortsetzung folgt....

    Hallo Goldstein,


    soweit es mir bekannt ist, stammt die Architektur der Orangerie von 1730. Sie soll eine der größten derartigen in Europa sein. Vielleicht weiß jemand anderes mehr?


    Weiter geht's mit unserem Rundgang, den Meierhof heben wir uns für später auf und wechseln von der westlichen in die östliche Orangerie (17), die noch heute zur Überwinterung der Exotischen Pflanzen genutzt wird. Sogar die aus dem 18. Jahrhundert stammende Heizung wurde zu diesem Zweck revitalisiert.


    Bevor es los geht noch ein Blick in den Garten des Spiegelbeckens, auf die Mittig vor der Front des Meierhofs gelegene Treppe, die den einzigen Zugang zu diesem Garten bildet:


    Zunächst der Garten der östlichen Orangerie gegen das Schloss fotografiert:


    Die Architektur der Orangerie im Detail:



    Das Innere:



    Fantastische Ausblicke:


    Hier lässt es sich wunderbar verweilen:


    Und auch die Arbeit der Gärtner im 18. Jahrhundert findet ihre Würdigung in liebevoll gestalteter Szenerie:


    Fortsetzung folgt.....

    Hallo zusammen,


    Am 18. Mai war es endlich soweit, eine kleiner Urlaub in Baden ermöglichte mir den lange geplanten Besuch von Schloss Hof. Was für ein schöner Tag, 8 Stunden Zeit, diese Traumwelt zu erkunden. Und doch irgendwie zu kurz, ich hatte danach nicht genug. Ein Wiedersehen ist damit bereits beschlossene Sache.


    Ihr kennt ja das Schloss und den Barockgarten bereits durch einige Bilder und aus dem Netz. Deswegen will ich euch versuchen, auch über Details und kleine Szenen die Faszination der Gesamtanlage näher zu bringen.


    Der Besuch war der unangefochtene Höhepunkt dieser Urlaubsreise, die mich nach Baden, Schönbrunn und Wien führte. Eine solche Schloss-Traumwelt habe ich bisher noch nicht erleben dürfen. Hof ist ein wunderbares Gesamtkunstwerk aus Schloss und Barockgarten, aus Orangerie, Meierhof und Nutzgärten. Und um das alles noch zu vervollständigen, bevölkern Nutztiere alter Rassen die Ställe und sorgen sich die Mitarbeiter um jedes noch so kleine Detail.


    Also dann, hier einige erste Bilder...


    Um euch die Zuordnung der Bilder zu erleichtern, hier die Übersicht der Gesamtanlage, die Nummern auf dem Plan werde ich dann bei den Bildern mit angeben:


    Wo fängt man einen solchen Rundgang an? Erstmal, als Einstimmung, der Garten der Orangerie West (16).


    Hier mit Blick auf das Schloss.


    Überall schöne Architektur.


    Eine Tür führt zum Haupttor des Meierhofs (18).



    Gleich gegenüber, das Spiegelbecken (15). Ein wunderbar ruhiger Ort um unter den Bäumen zu sitzen und die Gedanken schweifen zu lassen.



    Fortsetzung folgt....

    Guten Abend,


    ich war heute wieder mal in Plauen und habe euch einen Eindruck vom Stand des Wiederaufbaus des Schlosses mitgebracht.


    Im 900. Jahr der Plauener Ersterwähnung sind die Giebel und der Dachstuhl des alten Palas neu errichtet.

    Hier der Blick von der Syrastraße:


    Vom Klostermarkt ergibt sich dieses schöne Panorama:


    Und das Ensemble von der unteren Endestraße in der Nähe der Johanniskirche, über das Syratal hinweg:


    Grüße vom Frank.

    Ich sehe es eher auch wie Resurrectus, der sich meiner Vermutung nach auf den Dresdner Barock der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts bezog. Und der ist glatt und schlicht (Dresdner Hungerstil!). Das ist auch für mich eher die Referenz als die darin eingestreuten Prunkbauten wie Zwinger und Hofkirche, um im 18. Jahrhundert zu bleiben. Auch die Frauenkirche beeindruckt nicht durch Schnörkel sondern durch die singuläre Baugestalt im Stadtraum.


    Grüße vom Frank.

    Hi Helge,


    Ich nehme an keinen. :smile:

    Mauritius steht lateinisch für Moritz, Kurfürst von Sachsen.

    Ansonsten möge man mich korrigieren.


    Grüße vom Frank.

    St. Johannis vom Topfmarkt aus. Der Platz liegt direkt hinter der Altmarkt-Süddseite. Leider hat dieser Teil der Keimzelle Plauens nach 1945 fast seine gesamte Bebauung verloren.


    Dafür entschädigt wie immer der Altmarkt mit seinen Reizen:




    Auch manche neuzeitliche Lückenfüllung kann recht schönen Stadtraum entstehen lassen:


    Gute Nacht :tongue:

    Hallo zusammen,

    auch meine neuen Bilder vom Spaziergang durch Plauen vom heutigen Tag möchte ich euch nicht vorenthalten.


    Starten wir am Schloss der Vögte, hier geht der Wiederaufbau inzwischen deutlich voran, die leeren Außenmauern der erhaltenen Ruine sind bereits komplett mit dem neuen Rohbau ausgefüllt:



    Voh hier geht's über den Postplatz (hier Eingang zur Bahnhofstraße):


    ...zur Lutherkirche, wie auch die Frauenkirche Dresden, ein typisch Sächsischer Zentralbau, dahinter das neue Rathaus:


    Ensemble aus ehemaliger Gottesackerkirche vor den Mauern und sanierter Rathausfassade:


    ...und mit Sparkassengebäude...


    ...und dessen prächtigen Foyer:


    Über die immer wieder bezaubernde Nobelstraße...


    ...zum Geburtstagskind des Jahres: St Johannis und der Komturhof des Deutschen Ordens. Die Mutterkirche des Vogtlandes wurde 1122 geweiht und feiert demnach dieses Jahr ihr 900jähriges Bestehen:


    Herzlichen Glückwunsch!


    Grüße vom Frank.

    Hallo zusammen!


    Meinen ersten Beitrag 2022 will ich dem fertig sanierten Bergfried von Schloss Voigtsberg widmen.

    Dieser hat nun eine moderne Aussichtskanzel mit Kegeldach erhalten. Dadurch wurde die ursprüngliche Höhe des Turmes wieder hergestellt. Über die Gestaltung kann man sicher streiten. In Sachen Fernwirkung gefällt mir der neue Turm recht gut. Auch wenn ich mich mit Stahl und Holz an dieser Stelle nicht recht anfreunden kann. Seht und urteilt selbst.





    Grüße vom Frank.

    Wenn man jetzt mal ganz ehrlich ist... der Dresdner Postplatz ist nie ein wirklich schöner Platz gewesen. Er war zu keiner Zeit "fertig" oder hatte seine ideale Form gefunden. Zeit seiner Bebauung wechselte sich die Gestalt fortlaufend, oft entsprechend der Notwendigkeiten. Auch die jetzt vorhandene Bebauung sehe ich in der Kontinuität dieser ständigen Veränderung.


    Das wesentliche Merkmal, dass den alten Postplatz für mich interessant machte, war die Tatsache, dass er ein Glied in der Kette der charakteristisch unregelmäßigen Plätze um den alten Stadtkern Dresdens war.


    Grüße vom Frank.

    IMHO erschwert die deutschsprachige Gottesdienstgestaltung das meditative "Eintauchen" - ebenso wie nüchterne moderne Architektur.

    Hallo Helge,


    Das kann ich mit meiner ev.-luth. Prägung überhaupt nicht sagen. Die Deutsche Messe Martin Luthers habe ich immer als äußerst erhebend empfunden, gerade weil man die Inhalte versteht. Sofern sie natürlich vom Zelebranten würdig (und mit Eucharistie) gefeiert wurde. Leider wird das Feiern der Messe in den Lutherischen Kirchen, gerade was die Kirchenmusik betrifft, inzwischen sehr vernachlässigt. Gerade im Erzgebirge und Vogtland existiert eigentlich eine reiche Tradition der Liturgie, die, gerade zur Weihnachtszeit (Chöre, Kurrende) der katholischen Festlichkeit nicht nachsteht. Stattdessen war meine Feststimmung nach dem Besuch der örtlichen Christmette am frühen Morgen des ersten Weihnachtstages vollkommen dahin ob der traurigen Veranstaltung.


    Bei der Schwierigkeit, sich in modernen Bauten in entsprechende Stimmung zu versetzen, stimme ich dir schon eher zu.


    Grüße vom Frank.

    Hallo zusammen.


    Gestern Abend, pünktlich um 18 Uhr, begann im Erzgebirge die Advents- und Weihnachtszeit. Spätestens seit dieser Stunde leuchten nahezu alle Fenster der Häuser und zig tausende Pyramiden, drinnen wie draußen, drehen sich. Es begann die Zeit im Jahr, die in unserer Region so wichtig und bedeutend ist, wie sonst nur dem Rheinländer sein Karneval.


    Nun bringen die Umstände dieser Tage viele Herausforderungen mit sich. Keine Weihnachtsmärkte, keine Bergparaden, keine sonstigen Veranstaltungen. Kaum Fremde in der Stadt, in den Läden für erzgebirgische Volkskunst kaum Leute.


    Nur zum "Anlichteln" um 18 Uhr füllt sich der Narktplatz und herrscht Leben in den Gassen rings herum. Bis hinauf zum "Bergmannsdom" St. Wolfgang, wo das größte Geläut des Erzgebirges mit seinen 2 wertvollen Weinhold-Glocken von 1721 die Adventszeit einläutet. Danach hallen Posaunen vom Kirchturm durch die ruhigen Gassen und verkünden die selige Zeit.


    Ein wenig davon habe ich versucht, mit Bildern einzufangen. Die teils mäßige Fotoqualität bitte ich zu entschuldigen.


    Marktplatz Schneeberg, Blick zum Rathaus, kurz nach dem anlichteln. Hier sieht man auch schön, warum Schneeberg auch als Barockstadt bezeichnet wird.


    Die Kirchgasse hinauf nach St. Wolfgang.


    Die Mächtige Hallenkirche wurde im 2. Weltkrieg Opfer von Brandbomben und wurde über 70 Jahre hinweg wieder aufgebaut.


    Der Fürstenplatz hinter dem Rathaus:



    Hospitalkirche:


    Der Bergmannsbrunnen:


    Der nach kurzer Zeit wieder menschenleere Markt:



    Auferstehungskirche:


    Grüße vom Frank.

    In diesen Zeiten empfiehlt es sich doch, einen eigenen Weihnachtsmarkt zu besitzen :biggrin:


    Den habe ich heute mit Glühwein und Bratwurst eröffnet. :thumbsup:







    Ich wünsche euch einen schönen 1. Advent!

    Grüße vom Frank.

    Hey BaumPfeiffer,


    da hast du mir ja einige Motive, die ich noch in Petto hatte, "weggenommen". :wink:


    Zumindest ergänzen kann ich deine Bilder nochmal. Besonders den von dir gezeigten Stadtteil Dobenau, hier diese (leider nicht mehr vollständige) Schönheit in der Weststraße:



    Weststraße, Kreuzung Friedrich-Engels-Straße, in Richtung Osten:


    Nicht weit davon entfernt, an der Friedensstraße (bereits im Stadtteil Bärenstein) befindet sich das Gebäude der Handelskammer aus dem Jahr 1914:





    Zum Abschluss noch ein Motiv, dass mir selbst gut gefällt und eine gewisse großstädtische Atmosphäre ausstrahlt. Der Blick, von der Fußgängerbrücke vom Hradschin in die Stadtgalerie, zum Postplatz mit der Zentralhaltestelle der Plauener Straßenbahn:


    PS: Statt "Naundorf" muss es in deinen Beiträgen natürlich "Neundorf" heißen. Ich nehme an, da hat deine Rechtschreib-Software falsch korrigiert.


    Grüße vom Frank.

    Ein paar aktuelle Bilder aus der Marienkirche Zwickau vom 13. November.


    Zuerst der Blick nach Osten in den Chor. Hochaltar, 3-fach wandelbar, von Michael Wolgemut, 1479. Hier: Festtagsseite. Auch interessant, die beidseitig aufgestellten protestantischen Beichtstühle um 1632:


    Blick vom südlichen Seitenschiff nach Nordosten:


    Detail der Kanzel, um 1538 von Paul Speck:


    Kanzel und Taufkapelle im südlichen Seitenschiff.


    Die Grabkapelle von Carol Bose, um 1657:


    Das nördliche Seitenschiff, Blick nach Westen:


    Der spätgotische Doppelwendelstein mit zwei sich umwindenden Treppenspindeln:


    Blick ins Innere:


    Blick von der Empore des nördlichen Seitenschiffs nach Südosten:


    Das Netzrippengewölbe von 1565. Aufgrund des Steinkohle-Bergbau unter der Altstadt senkte sich die Kirche bisher 3,70m ab und triftete 1,30m in Richtung Südosten. Um den Einsturz der Gewölbe zu verhindern, wurden diese komplett mit Armierungen aus Stahl gesichert. Beim genauen Hinschauen sind diese an den Gewölberippen zu erkennen.


    Grüße vom Frank.