Posts by Elias J.

    Was wird aus dem dritten Schloss von Moritzburg?
    Im Schatten von Schloss Moritzburg und dem Fasanenschlösschen steht das Hellhaus seit Jahren leer. Mit der Sanierung soll sich das ändern, doch noch gibt es…
    www.saechsische.de

    Für das Hellhaus wird aktuell vom Staatsbetrieb Sachsenforst ein Nutzungskonzept für ein Grünes Klassenzimmer erarbeitet und mit dem Ministerium besprochen.

    Danach kann die weitere Fasadensanierung und der Innenausbau beginnen.

    Berühmteste Skulptur im Großen Garten Dresdens bekommt letzten Schliff
    Die Marmorkopie des bedeutendsten Kunstwerks des Großen Gartens ist gut in Dresden angekommen. Was noch nötig ist, bis sie das kaputte Original ersetzt.
    www.saechsische.de

    Die Marmorkopie des Bildhauers Andreas Klein von "Die Zeit raubt die Schönheit" wurde nach Dresden geliefert und soll nächstes Jahr an den Platz des Originals von Pietro Balestra (einem Schüler Berninis) aus den 1680er kommen. Das fragile, beschädigte Original wandert dann ins Depot.

    Das bedeutet dann aber auch, dass das letzte Jahr verkündete neue Schaudepot für die Originale im Großen Garten halbwegs fertig sein muss.

    Der Große Schlosshof mit dem unfertigen Altan bot ja schon einen atemberaubenden Anblick. Meiner Begleitung hatte es tatsächlich erstmal die Sprache verschlagen, als wir im vergangenen Sommer vor Ort waren. Nun den Altan in voller Pracht erleben zu dürfen, sehe ich als großes Privileg, das alles andere als selbstverständlich ist. Danke an alle, die darauf hin gewirkt haben!

    Im Netz habe ich 2 Ölgemälde gefunden, datiert 1671 (also noch zur Schütz-Zeit), die Schlosshof und Nordfassade vor der Aufstockung des Hausmannsturms zeigen. Die beiden Bilder befinden sich in einem englischen Museum. Was dort wohl für ein Ereignis dargestellt ist? Hoffe, man kann den Links folgen:

    The Residenzschloss, Dresden: Courtyard | Art UK

    The Residenzschloss, Dresden: Façade | Art UK

    Hat hier im Forum schon jemand das neue Buch zum Residenzschloss erworben?
    Es stellt eine Ergänzung zu den drei bisher erschienenen Werken zum Residenzschloss da indem es das Schloss unter den jeweiligen Kurfürsten und Königen betrachtet und soll weiteres Bildmaterial beinhalten.

    Hier der Link zum Buch mit Leseprobe:

    Das Residenzschloss zu Dresden und seine fürstlichen Bauherren | André Fester; Norbert Oelsner; Rosemarie Pohlack


    Da stellt sich für mich natürlich die Frage, ob auch die beiden von BergKind entdeckten Gemälde des Schlossen thematisiert und zeitlich eingeordnet werden. Wenn dies nicht der Fall ist, wäre das für mich sehr enttäuschend.

    Der Sanierungsträger hat allerdings die neue Planung für eine Nachbegrünung Steubenplatz 230906 Sanierungsträger (verschoben)-1.pdf vorgestellt. Das war ein Auftrag der SVV, der recht ordendlich umgesetzt wurde. Vor allem der große Einzelbaum ("Luisenkastanie") ist jetzt enthalten.

    Ist die Baum-Bepflanzung am Alten Markt, neben der Nikolaikirche und in der Anna-Flügger-Straße beschlossene Sache?

    Die Sichtachse vom Platz der Einheit auf das Fortunaportal ist mit der Anordnung der Bäume im verbesserten Plan zerstört, die Bäume stehen mitten in der Straße.

    Wie dem aktuellen Blog der SPSG zu entnehmen ist, wird die Bronzeneplastik vom Prinzen Moritz von Oranien wohl längerfristig im neuen Skulpturendepot der SPSG eingelagert werden.

    Die Begründung zur Einlagerung der Skulptur von 1906 im Text: „da die bauliche Situation auf der Lustgartenseite eine Wiederaufstellung am historischen Ort nicht zuließ“ ist interessant.

    Eigentlich gibt es genügend Möglichkeiten die Skulptur wieder in der Nähe von ihrem Originalstandort aufzustellen, so machte der Förderverein den Vorschlag, die Skulptur am Wäldchen, vor dem ehemaligen Apothekenflügel aufzustellen.

    SPSG Blog

    Vielleicht hat hier im Forum Interesse daran den Artikel zu kommentieren.

    Es ist schon wirklich schade das dieses Kunstwerk, das den Krieg und die DDR (die übrigen vier Skulpturen wurden in der DDR eingeschmolzen) überlebt hat, auch heute nicht mehr gezeigt wird, dabei könnte es auch noch heute ein Zeichen für die Verbundenheit mit der Niederlande sein.

    Seit dem hier schon länger nichts neues zum Fortschritt der Baustelle am Schloss insbesondere des Ostflügels im Forum vermeldet wurde, gebe ich einmal neuere Berichte bekannt:

    Die Sanierungen des Ostflügels sind schon weit vorangeschritten, so sind die verschiedenen bunten Wandbespannungen in den einzelnen Räumen angebracht, Fußböden und Decken saniert. Weitere Dekoration, wie Schabracken werden in der nächsten Zeit angebracht, außerdem fehlt noch der Sonnenschutz, um die kostbaren Exponate zu schützen. Das alles soll dieses Jahr (2024) fertig werden, damit danach die Schlossräume wieder eingerichtet werden können.

    Die Räume sollen darstellen, wie die Herzöge, aber hier insbesondere die Herzoginnen gewohnt haben, denn es handelt sich um den Damenflügel.

    Als besonderes Detail, wurde auch das ehemalige Bett der Erbgroßherzogin Alexandrine auf dem Dachboden des Schlosses wieder gefunden und wird restauriert, um an seinem historischen Platz in einen Wandnische wiederaufgestellt zu werden.

    Neben der Rekonstruktion der historischen Wandbespannungen, konnte auch ein Teppich nach altem Muster, für das Wohnzimmer der Alexandrine rekonstruiert werden. Aufgrund eines historischen Schwarzweiß Fotos wurde im Jahr 2022 nach längeren Recherchen ein historischer Wandteppich erworben, um diese an der historischen Stelle wieder zu präsentieren.

    Die Ausstellung (die 2025, allerspätestens Anfang 2026 eröffnen soll) wird mit moderner Technik für Informationen dienen.

    Ein unerwartetes Problem stellt die Sanierung des goldenen Saales dar, die Dachkonstruktion ist vom echten Hausschwamm befallen und muss zuerst ertüchtigt und saniert werden, befuhr die Decke des Golden Saales restauriert werden kann. Dies führt zu Verzögerungen, was bedeutet dass dieser Teil wohl auch erst 2025/ 2026 wieder zugänglich ist.

    Hier noch zwei Artikel mit Fotos:

    Baudenkmal: Baustelle Schloss Ludwigslust: 26,5 Millionen Euro Kosten
    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Baudenkmal“. Lesen Sie jetzt „Baustelle Schloss Ludwigslust: 26,5 Millionen Euro Kosten“.
    www.zeit.de
    Schloss Ludwigslust: Westflügel erwacht bald aus Schönheitsschlaf
    Das einzigartige Schloss Ludwigslust ist bereits teilweise restauriert und für Besucher zugänglich. Im Westflügel wird seit mittlerweile knapp sieben Jahren…
    www.ndr.de

    Achso, leider ist noch zu vermelden, dass an Silvester Personen mutwillig mit Pyrotechnik auf das Schloss gezielt haben und es hierbei zu Beschädigungen gekommen sein soll.

    Das sogenannte Kaverliershaus H (Nähe Staudengarten) soll wiederaufgebaut werden. Bei der Bombardierung Dresdens wurde es zerstört und später abgerissen. Von den ursprünglichen acht Kaverliershäusern sind heute noch fünf erhalten und ein sechstes als Ruine. Das nun im Planung befindliche siebte Kaverliershaus soll nach denkmalpflegerischen Aspekten rekonstruiert werden und zukünftig die Gartenmeisterei beherbergen.

    Große Pläne im Großen Garten: Zerstörtes Kavaliershaus wird wieder aufgebaut
    Der Große Garten in Dresden wird sich verändern: Sachsen plant mehrere Bauprojekte, darunter den Neubau der Gartenmeisterei und den Aufbau eines…
    www.tag24.de

    Vielleicht kann jemand noch mehr dazu sagen:

    Große Pläne für den Großen Garten Dresden – jetzt geht es los
    Für den Großen Garten in Dresden sind mehrere Bauprojekte in Planung. Jetzt wird es konkret, denn die erste Genehmigung ist da. Was 2024 alles passiert.
    www.dnn.de
    Sachsen kauft wertvolle Marienthaler Handschriften | MDR.DE
    Aus Finanznöten wollte das Kloster St. Marienthal in Ostritz wertvolle mittelalterliche Handschriften auf dem Kunstmarkt verkaufen. Nun ist es gelungen, den…
    www.mdr.de

    Der Freistaat Sachsen hat die gesamte Klosterbibliothek von St. Mariental erworben, damit bleiben einzigartige Handschriftlich des Mittelalters in Sachsen, der Großteil der 2700 Bücher bleibt als Leihgabe der SLUB in der Barockbibliothek des Klosters, nur einige Handschriften gehen zur Aufbewahrung nach Leipzig und die Urkunden ins Staatsarchiv in Dresden. Die Erwerbungen sollen 2025 in einer Ausstellung in der SLUB gezeigt werden. Mit den 5,5 Millionen kann das Kloster, nun die dringenden Renovierungen weiter angehen.

    Hier noch ein paar Bilder von Tag 24:

    Barock-Bibliothek aufgekauft: Sachsen schnappt sich historischen Klosterschatz
    Der Freistaat Sachsen hat einen kostbaren Bücherschatz vom Kloster St.- Marienthal erworben. Davon soll auch Dresden profitieren. | TAG24
    www.tag24.de

    Jetzt frage ich mich natürlich wie lange das Expertenteam schon besteht und wie lange der Katalog in Arbeit ist...

    Das Thema der Kriegsverluste an Kunstwerken aus den staatlichen Schlössern, also aus dem Besitz des Freistaates Sachsen, kam erst 2020 wirklich in den Fokus mit dem Auftauchen der Tapisserie „Die Ohnmacht der Esther“ fast 80 Jahre nach ihrem verschwindenden.

    Marius Winzeler kündigte damals vor der Presse an, nun auch die Verluste des Freistaates zu publizieren. Das ist mit Sicherheit eine ziemliche Herausforderung für die einzelnen Schlösser wie das Residenzschloss und Schloss Pillnitz. Also kann eine sorgfältige und gesamte Auflistung aller vermissten Gemälde, Möbel etc. auch mehrere Jahre dauern.

    Neben den Bekannten Silvestre Gemälden aus dem ersten und zweiten Vorzimmer der Paraderäume (die aktuell in der USA oder in Polen sind), oder den vielen Tapisserien, fehlt z.B. auch ein wichtiges Gemälde von Johann Alexander Thiele aus dem Residenzschloss:

    Oder auch so wichtige Werke von Adam Manyoki, wie ein ganz frühes Porträt von August dem Starken, ein Porträt von Graf Bielinski bzw. mehrere Damenporträts aus der ehemaligen Schönheitsgalarie aus Schloss Pillnitz:

    Dresden: Verloren geglaubte Kunstwerke nach 80 Jahren wieder aufgetaucht | MDR.DE
    Nach dem zweiten Weltkrieg wurden viele Kunstschätze Deutschlands zerstört oder verschleppt. In Dresden sind nach fast 80 Jahren drei verloren geglaubte…
    www.mdr.de

    Hier ein Video, zur Übergabe des dritten zurückgekommen Kriegsverlusstes in diesem Jahr für die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden.

    Aktuell vermisst die Gemäldegalerie Alte Meister noch 407 Gemälde. Dazu kommen noch 206 Gemälde die infolge des Zweiten Weltkrieges zerstört wurden, insbesondere durch die Bombardierung Dresdens. Seit 1945 kamen immer mal wider einzelne Alte Meister zurück, insgesamt 63 bis heute. Ab morgen werden die drei jüngst zurückgekommen Werke übrigens mit ihrer Geschichte im Semperbau für ein Jahr ausgestellt, als Ersatz für die Stillleben, die in der neuen Sonderausstellung gezeigt werden.

    Hier eine Auswahl der zurückgeben Kriegsverluste, wobei alle zurückgekommen Alten Meister aufgeführt sind:

    https://skd-online-collection.skd.museum/Home/Index?page=5&k=WEB_PROV11&collectionTitel=Zurückgekehrte+Kriegsverluste&list=1

    Und hier der Link zur Lost Art Datenbank, in der die Werke der SKD stehen:

    https://www.lostart.de/de/suche?filter[type][0]=Objektdaten&filter[report_type][0]=Suchmeldung&filter[institution][path]=Deutschland~Sachsen~Kreisfreie%20Stadt%20Dresden

    Die Galerie Neue Meister vermisst aktuell noch 105 Gemälde. Hier kehrten schon 15 Kriegsverluste insgesamt zurück.

    Insgesamt haben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden noch mehr als 6000 Kunstwerke als Kriegsverlust zu beklagen.

    Auch dieses Jahr kehrte eine Flagge aus der Rüstkammer zurück nach Dresden.

    SKD: Deutsches Historisches Museum restituiert kaiserliche Standarte von 1633 an die SKD

    Teil II

    + drei auf der Nordseite


    Vielen dank Strelizius für die vielen aufschlussreichen Fotos!!!

    Jetzt beim schnellen drüber schauen ist mir, bei den beiden neu hinzugekommenen historischen Bilderrahmen, aufgefallen dass sich diese etwas von den vier rekonstruierten Rahmen unterscheiden. Die beiden Rahmen wirken auf mich wie die Originalen. Kann das sein?

    Es ist bekannt dass Originale Rahmen am Bergungsarbeiten gerettet werden konnten, ich bin mir nicht sicher, aber meine hier im Forum gelesen zu haben, dass es sogar zwei waren, die in den letzten Jahren von der Denkmalpflege restauriert wurden.

    Die nun aufgehängten 20 Kopien haben aber doch ein etwas kleineres Format und wären deshalb zu klein für die historischen Rahmen, weshalb ich mir nicht Vorstellen kann dass es die geretteten Originale sind.

    Schön ist, bei der Restaurierung auch zu erwähnen, dass ein Kopf von einer Soldatenfigur, passend zur Restaurierung aus der USA zurück nach Köln kehrte. Somit konnte der Kriegsverlust wieder an seinem originalen Platz aufgestellt werden und musste nicht neu modelliert werden.

    Ein amerikanischer Soldat nahm den heruntergefallenen Kopf nach dem zweiten Weltkrieg mit, dessen Sohn gab den Kopf nun zurück.

    Fotos siehe Artikel…

    Das Köpfchen einer Figur des Kölner Doms kehrt zurück
    Ein junger GI fand das Köpfchen einer Domfigur. Er nahm es als Kriegssouvenir nach Washington mit. Sein Sohn übergab das Fragment nun der Dombauhütte.
    www.faz.net

    Eindeutig wurden mit der neuhängung auch die Positionen der schon seit Eröffnung hängenden Ausstattung umgehängt. Das hat wohl hoffentlich mit einer chronologischen Reihung der Portrats und der Tunierbilder zu tun.

    Selbst bei den Geweihen weiß man genau, über welchem Fenster sie vor dem Krieg gehangen haben. Das sollte auch Anlass genug sein, die erhaltenen Geweihe am originalen Platz wieder aufzuhängen.

    Insgesamt dürfen wir aber wirklich glücklich sein, dass die Raumplanung mit nur vier Porats und drei Geweihen von Herrn Syndram nun weiterentwickelt wird. Damit erhält der Lange Gang seinen ursprünglichen Charakter weiter zurück.

    Es wäre fantastisch wenn ein Drsdener Forist in der nächsten Zeit weitere Fotos von den einzelnen Werken und ihrer Anordnung machen könnte, damit wir einen besseren Überblick haben.

    Gibt es es eigentlich genauere Zahlen wie sehr die einzelnen Museen, also z.B. die Gemäldegalerie Alter Meister, Federn lassen mussten nach dem Krieg? Wieviel von ihrem Vorkriegsbestand wurde entweder zerstört, geraubt oder ist verschollen?
    Ich habe da noch nicht mal einen Anhaltspunkt einer Größenordnung. Sind es etwa 20% Verlust, gar 50%, sogar noch mehr?

    Hier das Digitalisat des Verlustkataloges der beiden Gemäldegalerien der SKD von 1963, hier wurden über 500 Werke aufgelistet, wobei die aktuelle Pressemitteilung verkündet, dass nun 63 der damals aufgelisteten Werke wieder in Dresden sind. Leider gibt es keinen neueren Verlustkatalog, so wie ich mir das durchgesehen habe, sind auch fast alle Verluste im Buch aufgezählt, wobei die Verluste der Gemälde aus den Schlössern (wie dem Residenzschloss) nicht dargestellt wurden. Hier fehlt dem Freistaat auch noch mal einiges!

    Staatliche Sammlungen für Kunst und Wissenschaft zu Dresden; Staatliche Kunstsammlungen Dresden [Mitarb.]; Gemäldegalerie Alte Meister (Dresden) [Mitarb.]; Ebert, Hans [Bearb.]: Kriegsverluste der Dresdener Gemäldegalerie: vernichtete und vermisste Werke…


    Auch zu den meisten anderen Sammlungen, wie der Rüstkammer gibt es Verlustkataloge.

    Zu den nachweisbaren Verlusten des Porzellan des Turmzimmers im Residenzschloss ist erst 2019 ein ausführlicher gebildeter Katalog erschienen.

    Das Porzellankabinett im Hausmannsturm des Dresdner Residenzschlosses

    Von den 29 Turnierbildern haben sich 10 erhalten, davon hängen aktuell 8 im neu gestalteten Riesensaal (ich hatte in meinem Beitrag die Zahl 9 statt 8 genannt, da habe ich mich bei meinem Besuch im Riesensaal wohl verzählt).

    Im Sommer war ich zuletzt im Residenzschloss und dort ist mir aufgefallen, dass keines der Tunierbilder mehr im Riesensaal über den Vitrinen hängt. (Zuletzt hingen noch sieben Tunierbilder im Riesensaal , nachdem zwei Tunierbilder aus dem Depot und eines aus dem Riesensaal im Langen Gang unter den Porträts aufgegangen wurden.) Hieraufhin hatte ich die Aufsicht nach den Tunierbildern gefragt und diese sagte zu mir dass die Tunierbilder dauerhaft im Riesensaal abgehängt seinen und verwies mich auf dem Langen Gang.

    Mehr konnte sie mir aber auch nicht sagen.

    Daraus habe ich geschlossen, dass die Tunierbilder in Zukunft wahrscheinlich wieder im Langen Gang präsentiert werden. Vermutlich kommen die übrigen sieben Tunierbilder unter die neu aufgehängten Porträts. Leider haben die neu aufgehängten Porträts leider keine rekonstruierten Rahmen erhalten, vielleicht kommen sie noch später.

    Was mich noch interessieren würde, wäre, welche Porträts jetzt alles aufgehängt wurden und ob auch noch die übrigen sechs kommen werden.

    Hierzu hat Bauzen Fan damals eine Liste erstellt, die hier vor einigen Jahren mal eingestellt wurde, einfach mal zurückschauen.

    Wenn heute Besucher den Langen Gang betreten können sie sich auf der ersten Bank über einen Bildschirm die Geschichte des Raumes betrachten und so auch alle erhaltenen Kopien und sonst die Vorkrieksaufnahmen der übrigen Porträts als Fotos sehen.

    Des Weiteren werden auch ehemalige Raumeindrücke geschildert wie die Folgende:

    &thumbnail=1&thumbnail=1

    (von mir schnell abfotografiert)

    Seit noch nicht so langer Zeit sind übrigens alle Verluste der Tunierbilder in der Online Collection einsehbar.

    Somit kann ich sagen dass folgendes seit 1945 fehlt:

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0003:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0009:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0010:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0011:

    SKD | Online Collection

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0012:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0013:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0014:

    https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/32003951Rüstkammer Inventarnummer GG 0015:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0016:

    https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/32003910Rüstkammer Inventarnummer GG 0017:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0018:

    https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/32003911Rüstkammer Inventarnummer GG 0019:

    https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/32003949Rüstkammer Inventarnummer GG 0021:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0022:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0024:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0025:

    https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/…katalog_0097780Rüstkammer Inventarnummer GG 0026:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0027:

    Deutsche Fotothek

    Rüstkammer Inventarnummer GG 0029:

    Deutsche Fotothek

    Aktuell ausgestellt im Langen Gang sind folgende drei Tunierbilder:

    64920-img-1092-jpg

    Foto von mir, aufgenommen im Langen Gang (2023)

    Tunierbild hängt unter dem Porträt von Haderich (König der Sachsen)

    Beschreibung von SKD: „Halbierung Herzog August von Sachsen mit Christoph von Wallwitz in Dresden 1543“

    Rüstkammer Inventarnummer H 0251

    64923-img-1095-jpg

    Foto von mir, aufgenommen im Langen Gang (2023)

    Tunierbild hängt unter dem Porträt von Wiedekind I. (König der Sachsen)

    Inschrift Tunierbild: „Ein Rennen gethan mitt Hans von Schönfeld der alleine gefallen Anno 1544 zu Merseburg.“

    Beschreibung von SKD: „Schafrennen Herzog Augusts von Sachsen mit Hans von Schönfeld in Merseburg 1544“

    Rüstkammer Inventarnummer H 0252

    64927-img-1102-jpg

    Foto von mir, aufgenommen im Langen Gang (2023)

    Tunierbild hängt unter dem Porträt von Willekin (König der Sachsen)

    Inschrift Tunierbild: „Ein Rennen gethan mit Hans Caspar von Rüxleben der ist alleine gefallen anno. [15]66. im Februar zu Dresden, an der Fastnacht.“

    Beschreibung von SKD: „Scharfrennen des Kurfürsten August von Sachsen mit Hans Caspar von Rüxleben in Dresden 1566“

    Rüstkammer Inventarnummer H 0258

    Foto von mir, aufgenommen im Langen Gang (2023)

    Tunierbild hängt unter dem Porträt von Willekin (König der Sachsen)

    Von den übrigen sieben erhaltenen Tunierbildern stehen nur drei in der online Collection und ein weiteres ist als Beispiel zur Werbung der Ausstellung der Gewehrgalerie im Langen Gand online einsehbar.

    Friedrich Wilhelm I. liegt aktuell im Mausoleum an der Potsdamer Friedenskirche. 🤦🏻‍♂️

    Mit der Sanierung der Hohenzollerngruft im Berliner Dom gibt es ernsthafte Verhandlungen zwischen dem Berliner Dom und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, zur Überführung der sterblichen Überreste nach Berlin. Dort könne er, neben seiner Ehefrau Sophie Dorothea bei der neukonzipierten Aufstellung der Sarkophage, einen Platz finden.

    Dies habe ich vor nicht langer Zeit in einem ernstzunehmenden Presseartikel gelesen, denn ich jetzt auf die schnelle nicht wieder finde.

    Wie in der Presse erwähnt, steht das Schachspiel schon eine Weile im Grünen Gewölbe. Die Fotos stammen von meinem letzten Besuch vor genau zwei Monaten. Die Größe der Vitrine neben dem goldene Kaffeeservice von Dinglinger, dessen Elfenbeinfiguren wohl auch von Hermann stammen, beeindruckt.

    Im Katalog zum Werk Hermanns von der Skulpturensammlung der SKD aus dem letzten Jahr wird das Werk auch schon erwähnt, genauso wie das Goldene Kaffeeservice, beides von mir mit rot umrandet. Letztes Jahr ein Werk von Heermann für die Skulpturensammlung und dieses Jahr für das Grüne Gewölbe, dass ist eine neue Wertschätzung und ein glückliches Marktangebot für Dresden.

    Hier Bonlein einsehbar beim Sandstein Verlag: https://verlag.sandstein.de/reader/98-717_PaulHeermann/36/

    Hier noch der Link zur Seite der Ernst von Siemens Kunststiftung: https://www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de/objekt/ein-bedeutsames-geburtstagsgeschenk-für-dresden.html

    Die Atlanten des Elisabethsaals

    Sie waren aus Gips. Unzerstört konnte man sie deswegen nicht ausbauen. Später wurden die Abgüsse nach dem Wiederaufbau des Zeughauseses an den Wänden des Cafés dort eingebaut.

    Nach der Restaurierung und erneutem Umbau des Zeughauses nach der Wiedervereinigung verschwanden die Atlanten im Depot.

    Die Abgüsse lassen ein wenig von der Schönheit des Elisabethsaals anklingen.

    Sie gehören deswegen in den neuen Skulpturensaal des Humboldt Forums mit Spolien des Schlosses, der im Raum der ehemaligen Gigantentreppe am Schlüterhof entstehen soll!

    Hat sich der Autor hier falsch ausgedrückt? Im leeren Raum der ehemaligen Gigantentreppe befindet sich doch schon seit der eröffnung des H-F ein Skulpturensaal. Oder soll der schon bestehende Skulpturensaal umgestaltet bzw. erweitert werden?

    Im Skulpturensaal stehen aktuell zwar fast ausschließlich Figuren und andere Fragmente der Fassade des Stadschlosses, aber original Elemente der original Räume würden im hinteren Raum mit der modernen Fassade auch noch passen.