Nur bei dem einen Relief wurden die Löcher für die Staplergabeln nicht geschlossen. Warum nur? Link
Posts by Max M.
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Deinen Vorschlag finde ich super, Goldstein. Jedoch bräuchte man dann auch eine Orangerie (Winterquartier für exotische Pflanzen).
Für den Dresdner Zwinger werden die Pflanzen über den Winter in der Orangerie des Barockgartens Großsedlitz gelagert. Warum nicht einfach die Pflanzen für das Berliner Schloss in der Orangerie von Schloss Charlottenburg oder Schloss Sanssouci lagern?
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Hallo zusammen, wie sieht es mit aktuellen Fotos aus? Fotos von der Straße aus, müssten ja noch zulässig sein. Und wenn alle Stricke reißen, gibt es halt wieder eine Löschaktion.
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Hier ein aktueller Drohnenflug über der Altstadt von Dresden auf YouTube: Link
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Warum ist nach der Fassadensanierung der Alten Kommandantur der Figurenfries oben auf der Attika so unglaublich dunkel? Das war früher aber nicht so. Hat man das Haus weißer gestrichen als vorher, und nun überstrahlt es den dunklen Fries so hell, oder hat man den Fries dunkler gestrichen?
Alte Kommandantur zuvor:
Quelle: WikipediaWenn sie den Sandstein für den Fries nicht beschichtet haben, bildet er mit der Zeit eine Oxidschicht, deswegen wird er dunkler.
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Da man den Großen Schlosshof erst fertigstellt, wenn die Innenausbauten im Propositionssaal und Großen Ballsaal abgeschlossen sind, ist der zentrale Hofteil abgesperrt und Baustelle. Somit ist auch das Grüne Tor bis zur Fertigstellung des gesamten Schlosses nicht begehbar.
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Ein Ergebnis des Schloss-Kolloquiums Anfang der 1990-er - als Idee wohl von Architekt Horst Witter (Neues Grünes Gewölbe) geboren - ist, dass man das wieder aufgebaute Residenzschloss möglichst stark in den Stadtorganismus einbinden wollte.
Anders als beispielsweise bei der Münchener Residenz sollte es in Dresden - ähnlich dem Berliner Konzept der offenen und durchquerbaren Schlosshöfe - möglich sein, dass Schloss sogar aus allen 4 Himmelsrichtungen zu betreten und vielfältig zu durchqueren.
So soll natürlich auch die "Schwellenangst" vor Hochkultur gemindert werden und "Leben in die Bude" kommen.
Die Historischen Zugange:- Grünes Tor (Norden, Hausmannsturm, Großer Schlosshof, Zeremonialer Hauptzugang zum Schloss seit 1693, in seiner Bedeutung etwas geschmälert durch den Bau der Hofkirche)
- Pelikantor (Osten, Kleiner Schlosshof, Historischer Hauptzugang der Renaissance-Zeit) und- Wirtschaftshof-Durchgang (Süden, Kleiner Schlosshof, entstanden erst um 1900
sollten durch den ahistorischen
- Durchgang durch den Bärengartenflügel (unter Nutzung des Großen Prunktores im Bärengarten und Wanddurchbruch im EG des Bärengartenflügels, aus Westen)
ergänzt werden.
Somit entsteht im Kleinen Schlosshof ein funktionales Wegkreuz aus allen Himmelsrichtungen im zentralen Foyer der SKD = Kleiner Schlosshof.
Ein weiterer, fünfter, untergeordneter Zugang ist nun der aus der Schlossstraße Nähe Georgentor in den Großen Schlosshof.Wurde das Konzept mit den vier Durchgängen schon fertig umgesetzt? Sind also der Wirtschaftshof-Durchgang und der Durchgang durch den Bärengartenflügel schon nutzbar?
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Genau so ist es. Hier ein Vorkriegsfoto mit Blick auf das Starcke-Portal:
https://fotothek.slub-dresden.…_hauptkatalog_0008831.jpg
Und nun ein Blick auf den Lageplan der betreffenden Baumaßnahme (Freifläche Großer Schlosshof, Baufeld 1). Der nachfolgende Planausschnitt zeigt die Südostecke des Schlosshofs:
Foto
Quelle: SIB, Ausschreibungsunterlagen
Die vier Säulen des Portals habe ich mit 2 gelben Pfeilen markiert (einzige Eintragung von mir). Die dicke rot gestrichelte Linie verdeutlicht die Baufeldgrenze. Die Kandelaber sind durch hellblaue Punkte dargestellt. Die bereits aufgestellte Leuchte trägt die Bezeichnung K7. Die westlich davon geplante (ganz knapp außerhalb der Baufeldgrenze) ist tatsächlich NICHT symmetrisch angeordnet – in geometrischem Bezug auf das Portal. Tja, kann ich erst mal nicht nachvollziehen.
Quellen:
Ich finde die Anordnung der Kronleuchter im Audienzgemach aktuell besser als vor dem Krieg, da dadurch der Thron mit dem Baldachin schön umrahmt wird. Durch die Anordnung der Kandelaber vor dem Krieg wurde die Säulen teilweise verdeckt. Eine Anordnung links und rechts vom Portal (analog zum Audienzgemach) wäre meiner Meinung nach besser gewesen. Das aktuelle Ziel ist wohl eine gleichmäßige Verteilung im Großen Schlosshof. BautzenFan: Könntest du den Lageplan der Kandelaber für den gesamten Schlosshof posten?
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Es war bestimmt nicht Bohnenstanges Plan, uns mit dieser Aussage hinters Licht zu führen.
Vielen Dank für die Bilder!
Lieber Resurrectus, weißt du vielleicht, ob man in Zukunft plant, den Großen Schlosshof von der Chiaveriegasse aus betretbar zu machen?Hallo Treverer,
das Grüne Tor (Link) verbindet die Chiaveriegasse mit dem Großen Schlosshof und ist der (zukünftige) Hauptzugang zum Schloss.
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Das gleite Problem hat man natürlich auch bei der Frauenkirche. Ob man nochmal eine Frauenkirche haben möchte, die gänzlich mit einer dunklen Oxidschicht überzogen ist, mag ich zu bezweifeln.
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Grundsätzlich finde ich es richtig, dass sie die originalen Sandsteinplatten verwendet haben und diese durch originalgetreue ergänzt haben, dass macht ja gerade die Authentizität aus. Nichtsdestotrotz sollte man vielleicht trotzdem darüber nachdenken die Oxidschicht und andere Verfärbungen zu entfernen und die Steine zu imprägnieren, sodass sie keine Oxidschicht mehr bilden und sich Schmutz besser entfernen lässt. Das gleiche gilt natürlich auch für den Brunnen und die Figuren über dem Portal.
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Ist der große Schlosshof in Dresden zugänglich außerhalb von Schlossführungen ?
Ich möchte noch etwas zum Kommentar von Resurrectus ergänzen. Am Dienstag ist das Schloss geschlossen. Hier zum Nachlesen: Link
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Über ein paar neue Fotos vom Quartier würde ich mich freuen.
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Das stimmt. Prinzipiell.
Aber ich denke, da wird gar nichts wieder zurückkehren. Der Bauherr wollte freie Sicht haben und hatte das Ganze so angeordnet!!
Schlimm !
Auch der Bauherr wird wechseln, vielleicht nicht die Institution, aber die handelnden Personen die die Entscheidungen treffen.
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Genauso einfach wie sich die Säulen und das Gewölbe entfernen ließen, können sie auch wieder eingebaut werden. An der Struktur des Gebäudes hat sich ja nichts geändert.
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Gibt es eine Begründung warum man den ganzen Bauschmuck entfernt hat und wann hat man das ganze durchgeführt?
Hier wird die Frage beantwortet: Link
Zitat:
"Per Kirkebys Bronze-Skulpturen
Vor dem Zweiten Weltkrieg hatten klassizistische Plastiken das Dach des Gebäudes der Leipziger Straße geschmückt. Als Versinnbildlichungen des Nährstands, des Wehrstands sowie der Kunst, der Wissenschaft und der Volkswirtschaft hatten die von Otto Lessing geschaffenen Figuren zusammen mit dem Tympanon-Relief ein allegorisches Ensemble gebildet.
Die im Krieg zerstörten Skulpturen der Attika hatte man bewusst nicht wieder hergestellt. So konnten die freigewordenen Stellen auf dem Dach als Ort des künstlerischen Ausdrucks genutzt werden.
Bei dem vom Bundesrat ausgeschriebenen beschränkten Künstlerwettbewerb überzeugte Per Kirkebys Idee für den Attikabereich die Jury – ohne dass der Künstler ein einziges Modell angefertigt hatte. Vielmehr machte Kirkeby in drei Briefen an den Bundesrat deutlich, dass er auf das Vertrauen des Auftraggebers in seine künstlerischen Fähigkeiten zählte. Der Künstler wollte die Figuren im Dialog mit den Nutzern und dem Architekten entwerfen. Dies empfand der Kunstbeirat als ansprechendes Konzept.
Kirkeby schuf acht abstrakte Skulpturen aus schwarz patinierter Bronze. Sechs Bronzeblöcke, die an menschliche Gesichter erinnern, dienen als Blickfang über der Hauptfassade und beleben den Attikabereich. Zwei mächtige, je 2,5 Tonnen schwere Bronzetafeln flankieren den Giebel. Sie deuten menschliche Umrisse und Baumstämme an.
Für die abstrakten Kunstwerke soll nach Auffassung von Per Kirkeby jeder Betrachter seine eigene Interpretation finden. Als Zeichen der Moderne stehen sie im Kontrast zur historischen Architektur des Bundesratsgebäudes."
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Er meint die Klötze auf der Balustrade
Was sind das für Klötze? Ich dachte, dass wären evtl. die Technikaufbauten für die Klimaanlage?
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Siehe hier. Das ganze Foto hättest du dafür aber nicht zitieren müssen...
Gibt es eine Begründung warum man den ganzen Bauschmuck entfernt hat und wann hat man das ganze durchgeführt?
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Vielleicht schwebt Roth ja etwas hübsches modernes vor wie am Bundesratsgebäude vor? Oder will sie gar die griechischen durch Götter von afrikanischen, ozeanischen oder lateinamerikanischer Stämme ersetzen lassen? Obwohl das wäre ja dann schon wieder kulturelle Aneignung...
Quelle: wikimedia commons, gemeinfrei
Das ist keine Gegenrevolution sondern eine Kulturrevolution von oben. Diese nimmt - wenig überraschend - unter der jetzigen Regierung an Fahrt auf.
Ich kann an dem Foto jetzt nicht erkennen was du mit modern meinst. Könntest du mich bitte erhellen?
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Das mag ja sein, das Problem ist nur, dass diese kleine Minderheit an Kulturredakteuren ganz eng mit der Politik und deren Kulturumfeld verdrahtet ist - und die entscheidet nun einmal über die großen Bauprojekte. Seien wir doch mal ehrlich, heute würde der Bundestag keine Rekonstruktion der Schlossfassaden mehr beschließen, Projekte wie die neue Frankfurter Altstadt würden im Keim erstickt werden. Selbst eine Rekonstruktion der Frauenkirche wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit heute nicht mehr möglich - am Ende hätte der Dresdener Denkmalschutz die Kriegsruine kurzerhand unter Denkmalschutz gestellt.
Die übergroße Mehrheit der Menschen mag ja für Rekonstruktionen sein - aber da niemand aufgrund dieses Themas seine Wahlentscheidung ändert und diejenigen, die gewählt werden, unter dem giftigen Einfluss dieser hier zu Tage tretenden Geisteshaltung stehen, nützt uns das reichlich wenig.
Genau deshalb sollten wir dafür dankbar sein, was in der Zeit geschafft wurde.