Posts by Max M.

    Das bestreitet keiner. Für den Potsdamer Alten Markt sind sie aber untypisch und wurden seitens der Denkmalpflege - aus guten Gründen - verworfen. Es gibt sicherlich auch gute Gründe, die für Dachgauben und gegen Dachflächenfenster sprechen - es ist eine Ermessensfrage. Der Potsdamer Denkmalpflege deswegen aber Unfähigkeit vorzuwerfen wäre unredlich.

    thommystyle™ hat nur darauf hingewiesen, dass es auch Dachfenster gibt, die historischer anmuten als die dort verwendeten. Er hat sich nicht auf Dachgauben bezogen.

    Ich weiß nicht, wie es zu den verbauten modernen Dachfenstern kam. So etwas muss ja auch zwischen Bauherr und Denkmalpflege ausgehandelt werden. Ich denke, es war eine Frage des Geldes. Dafür mache ich der Denkmalpflege keinen Vorwurf und ich habe auch nicht mitbekommen, dass es andere tun.

    Totaler Blödsinn. Was haben Sozialwohnungen mit Dachfenstern zutun??? 🙄

    Selbst Objekte mit hochpreisigen Wohnungen haben ausgebaute Dachgeschosse. Und das ist gut so. Ein Kaltdach ist unwirtschaftlich verschwendeter Raum. Erschließ sich jedem Menschen der 2 Meter geradeaus denken kann.

    Wenn der Bauherr höhere Mieten verlangen kann, kann er auch mehr Geld in das Gebäude investieren. Die Debatte ging ja gerade darum, dass Dachgauben teurer sind als Dachfenster. Mit Dachgauben wären die Dachgeschosse ja auch nutzbar. Weiterhin waren ja auch viele Forumsmitglieder nicht immer mit der Qualität der Fassaden zufrieden.

    Es wäre schön, wenn sie antworten könnten, ohne mich zu beleidigen.

    Du solltest unbedingt einen Weg finden, damit klarzukommen. Wie Konstantindegeer schreibt, werden Dachräume heutzutage nun einmal genutzt. Wenn Du nicht das Geld locker hast, um die Bauherren für entgangene Einnahmen zu entschädigen, dann ist dein ständiges Klagen über die Dachflächenfenster völlig sinnlos und dient nur, andere zu nerven.

    Schuld daran ist die Stadt Potsdam, die auf die grandiose Idee kam, dort einen „hohen Anteil an mietpreis- und belegungsgebundenem sowie mietpreisgedämpftem Wohnraum“ zu verlangen. Ich würde die Bauherren in so einer besonderen Lage beliebige Preise für die Mieten verlangen lassen und dafür ein Maximum an Rekonstruktion und Qualität verlangen. Ein Normalbürger wie ich, muss es sich nicht leisten können neben der Nikolaikirche oder dem Stadtschloss zu wohnen.

    Quelle: https://potsdamermitte.de/lbk-2

    Die archäologischen Grabungen im Zwinger sind abgeschlossen. Dabei wurde viel über die Vorgängerbauten auf dem Gelände des Zwingers gelernt und es konnten neben originalen Teilen der früheren Architektur auch Geld, Schmuckstücke und anderes geborgen werden. Die Fertigstellung der Hoffläche ist weiterhin bis Ende 2024 anvisiert.

    Quellen:

    "Es gibt eine ganze Menge Zeugnisse dafür": Archäologische Funde unter Zwinger übertreffen Erwartung
    Die Archäologen haben mit Resten des bisher vermuteten Barockgartens gerechnet. Stattdessen finden Sie Spuren von Bauten aus dem Mittelalter.
    www.t-online.de
    Alte Zwingergrotte und Festungsbastionen am Zwinger in Dresden entdeckt
    Archäologen beenden ihre Grabungen im Zwingerhof in Dresden. Was sie im Untergrund freilegen konnten und wann die Hofsanierung abgeschlossen wird.
    www.saechsische.de

    Ich hätte es auch für richtiger gehalten, die Haltestelle zu verschieben, statt das Narrenhäusel und ich glaube auch, dass es Kräfte in Politik und Verwaltung der Stadt Dresden gibt, die gegen Rekonstruktionen arbeiten. Dies könnte so ein Fall gewesen sein. Aber wir sollten auch nicht vergessen, was trotz dieser Widerstände so alles durchgesetzt werden konnte und hoffentlich noch durchgesetzt wird. Da ist Dresden im Vergleich zu anderen Städten gar nicht so schlecht.

    BautzenFan

    Richtig. Von den Kapellenplänen liegt ein umfangreicher Satz mit vielen Detailzeichnungen vor.

    Selbstverständlich werden diese nicht publiziert. Warum auch? Man hat sie ja in dem Moment, wo man die dringend brauchte, auch missachtet.

    Und auf welcher Grundlage wird dann jetzt in der Schlosskapelle gebaut? Irgendwoher müssen die aktuellen Pläne ja kommen? Woher weißt du, dass auf die Pläne des VEB nicht zurückgegriffen wird? Kann es sein, dass es mittlerweile neuere Erkenntnisse gibt und die Pläne des VEB nicht mehr aktuell sind?

    Erleichtert werde ich erst sein wenn ich drinnen war und mit eigenen Augen gesehen habe, dass die Profilverläufe halbwegs korrekt sind. Was ich z. Z. stark bezweifle.

    Wie kommst du auf die Idee, dass dem nicht so ist? Bisher waren die Rekonstruktionen am Schloss doch immer vorbildlich?

    Ergänzung zum Palais Hoym aus dem gleichen Artikel von oben:

    Die Idee des früheren Investors Christoph Gröner war es, im Palais Hoym das wohl nobelste Hostel Deutschlands entstehen zu lassen. Kurz nach der Coronazeit hatte sich jedoch kein Hotelbetreiber gefunden, der diesen Plan umsetzen wollte. Inzwischen hat sich die Tourismusbranche erholt. "Für das geplante Hostel sind wir mit einem Interessenten in fortgeschrittenen Gesprächen. Es gibt die berechtigte Hoffnung, dass dieser im zweiten Halbjahr 2024 mit dem Ausbau der Räume beginnt", sagt die Projektleiterin. Ende 2025 könnten sowohl das Hostel als auch die Gewerbeflächen nach erfolgreicher Vermietung fertig sein. Die Gäste finden dann im Palais Hoym, das nach historischen Vorbild als Leitbau errichtet wird, Zimmer mit Deckenhöhen von fünf Metern vor, in die Galerien zum Schlafen eingebaut werden sollen.

    Unter anderem gibt es im Palais auch einen historischen Saal mit einer Holzbalkendecke und einer raumhohen Nische, in dem früher wahrscheinlich ein Kamin stand, der aber nicht mehr existiert. Dort soll jetzt dort eine Skulptur eingefügt werden. Der Saal soll für Veranstaltungen genutzt werden. Die Fassaden des Palais Hoym sollen im 4. Quartal dieses Jahres fertig sein.

    Na ja, es ist zwar schade, dass das Standbild zunächst ins Depot wandert, aber andererseits passt es nicht wirklich in die Programmatik des Humboldt-Forums. Was hat dieses mit Oranien zu schaffen? Befremdlicher empfinde ich dagegen, dass allein deshalb jemand mit hochrotem Kopf über Volksverdummung und Intelligenzbestien schwadroniert. Wenn man nämlich nur einen Moment innehält, dann sollte doch nachvollziehbar sein, warum man sich gegen die Aufstellung am alten Ort entschieden hat. Man muss das nicht gut finden, aber vielleicht doch wenigstens akzeptieren.

    Wenn wir der Argumentation folgen würden, hätte man auch auf jede Rekonstruktion am Schloss verzichten können. Die meisten in der Gruppe wollen das Schloss maximal rekonstruiert sehen und akzeptieren, dass es mit Leben gefüllt werden muss. Deshalb hat sich das Humboldt-Forum dem Schloss anzupassen und nicht umgedreht.

    By the way: Peter Kulka, der Architekt des Dresdner Schlosses, ist heute oder gestern gestorben.

    Friede seiner Asche und mein Beileid allen Hinterbliebenen.

    Ist es nicht etwas hoch gegriffen, ihn als den "Architekten des Dresdner Schlosses" zu bezeichnen? Er war doch einer von vielen Architekten.

    Wie geht es mit dem Narrenhäusel in Dresden weiter?

    https://www.saechsische.de/dresden/immobi…er-5950997.html

    Ich finde die Diskussion über den Artikel negativer als den Artikel selbst. Positiv zu erwähnen wäre z. B., dass sich die Kosten für die Zufahrt zwar von 300.000 Euro auf 500.000 Euro erhöht haben, aber die Stadt alle Kosten über 300.000 Euro übernimmt. Das Herr Wießner mit der Ausführungsplanung im März fertig sein will und dann die Leistungen ausschreiben möchte. Die hohen Kosten für die Ersatzpflanzungen ergeben sich durch die neue städtische Begrünungssatzung. Dies betrifft alle Baumaßnahmen in der Stadt und nicht nur das Narrenhäusel.

    Bildhauer Andreas Klein hat fünf Jahre durchgängig an der Figur „Die Zeit raubt die Schönheit“ in seiner Werkstatt in Potsdam gearbeitet. Im Mai 2024 kommt die Skulptur von Potsdam nach Dresden. Nach drei Monaten feinschliff, wird die Kopie dann das Original im Großen Garten ersetzen.

    Quelle: Link

    Wir haben schon oft über die zwei nachfolgenden Gemälde von Louis Silvestre gesprochen, die sich bis 1945 in den Paraderäumen befanden und sich jetzt im Museum of Fine Arts, St. Petersburg (Florida) befinden:

    Dabei ging es hauptsächlich um die Frage, warum die SKD die Gemälde nicht zurückfordert.

    Um die Frage zu klären, habe ich eine Mail an die SKD geschrieben. Hier die Antwort:

    "Die SKD können mangels Zuständigkeit diese Gemälde (und andere, die ebenfalls aus dem Residenzschloss stammen) nicht zurückfordern, weil sie nicht restitutionsberechtigt sind. Denn diese fraglichen Bilder gehörten nie zum Bestand der Königlichen bzw. Staatlichen Gemäldegalerie, allerdings befanden sie sich zum 8. Mai 1945 im Eigentum des Freistaates Sachsen. Zuständig wäre das Finanzministerium, vertreten durch das Sächsische Immobilien- und Baumanagement. Auch dort ist man – nicht zuletzt durch die intensive Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Einrichtungen – über die Zusammenhänge im Detail informiert."

    Also habe ich auch noch eine Mail an das Sächsische Immobilien- und Baumanagement geschrieben. Hier die Antwort:

    "Die beiden Kunstwerke könnten tatsächlich der Schlossbergung im Jahr 1945 zuzurechnen sein. Damit beschäftigt sich derzeit ein Expertenteam. Ein Katalog verlorener Objekte wird in naher Zukunft fertiggestellt sein. Das Staatsministerium der Finanzen wird auf dieser Basis und nach Prüfung der jeweiligen Rechtsaussichten über die weiteren Schritte entscheiden."