Posts by Andersdenkender

    Konstantindegeer

    Wie ist die aktuelle Beschlusslage hinsichtlich des Rechenzentrums aus baurechtlicher Sicht?

    Bedarf es eigentlich eines ergänzenden Beschlusses zum Abriss des Rechenzentrums außer hinsichtlich Termin und Kostenfeststellung?

    Im Bebauungsplan ist das Gebäude doch bereits als Abbruchobjekt mit der Zielstellung der Entfernung zwecks Errichtung des Kirchenschiffs mMn VERBINDLICH beschlossen????

    Heimdall

    Es wird dort - das ist allerdings jetzt völlig off topic hier - inzwischen ähnlich verbissen mit den Argumenten der grauen Energie und des günstigen Wohnraum gekämpft.

    Völlig ausgeblendet wird dabei, dass die übergroße Mehrzahl der Wohnungen Mini-Appartements mit 30/31 Quadratmeter sind und dass die Gemeinschaftsflächen wie Flure und Treppenhäuser aus diesem Grunde widersinnig viel Platz beanspruchen.

    Dann steht das "Mahnmal gegen den Krieg" wie von 1945 bis 1968 und wird als Zeichen des erneuten Sieges zum zukünftigen "Aufmarschort für alte und neue Linke" (statt Rechte).

    Ich befürchte, dass im Falle der Umsetzung dieses "Kompromisses" der Schaden für das Stadtbild noch größer werden wird - - - - also in Relation zum bisher geplanten. Wenn sich eine laute Gruppe von wenigen Personen hinsichtlich Rechenzentrum durchzusetzen vermag, dann sehe ich dies als schlechtes Vorzeichen für die weiteren Abläufe am Staudenhof-Areal.

    Die Turmhaube wird NICHT mit dem jetzt dort arbeitenden Turmdrehkran aufgesetzt werden können - dazu ist das Gerät sowohl zu schwach als auch zu niedrig.

    Unabhängig vom weiteren Ablauf wird da ein etwas größeres Gerät zB von Thömen oder Banzhaff oder oder zum Einsatz kommen müssen. Bei den jetzigen Aufstellmöglichkeiten wird da mindestens ein Mobilkran der 500-Tonnen-Klasse benötigt. Das hat eher nichts mit Dressler zu tun.


    Was die Spendenzuflüsse angeht - da bin ich auch noch weit weg vom Glauben an Wunder.

    Wenn man die Aussagen zu den letzten beiden Fragen zusammenfasst, dann ist der ganze Schmuh nur ein vorweggenommener Vorschlag ohne irgendeine Bindungskraft.

    Ich sehe es nach wie vor so, dass spätestens wenn es ums Geld geht, die SVV und auch die RZ-Nutzergemeinschaft die Hände heben werden um festzustellen, dass der Kompromiss gar keiner ist.

    Im Interview weist Herr Dombert nochmals auf den durch die evangelische Kirche als Darlehensbedingung geforderten "Bruch" hin, ohne dies zu konkretisieren. Ein Bruch am Bau muss nicht zwingend ein "MMH-Keil" sein - es reicht bereits die Änderung der Beschriftung und/oder Ornamentierung. Da wird noch viel Wasser die Havel runterfliessen, bevor alles in trockenen Tüchern ist - - - und wer weiß: vielleicht ist der Stadtkanal noch vor der Garnisonkirche fertig und im Zuge der auch durch grüne und sozialdemokratische Politik geforderte Reduzierung des Autoverkehrs in der Innenstadt erleben wir noch die Rückverwandlung der Breiten Straße in eine Anliegerstraße.


    (Screenshot entfernt, siehe Vorbeitrag. Mod.)

    Nun ja - von "viele neue Spenden" spricht er nicht gerade.

    Er erhofft sich vom "Kompromiss" weniger Streit und dadurch eine erhöhte Spendenbereitschaft.

    Wie heißt es so treffend: Die Hoffnung stirbt zuletzt.


    (Screenshot entfernt. Das Posten von Screenshots von Zeitungsartikeln verstößt gegen das Urheberrecht. Mod.)

    Ich sage es nochmal: diese "Um Gottes Willen, bloß keine Bauruine ohne Turmhaube"-Mentalität hat uns den Schlamassel eingebrockt, in dem wir heute stecken. Xxxxxxxxxxxxxxxxx wollen um jeden Preis noch den kompletten Turm erleben und haben sich darum auf einen Haufen unmoralische Angebote und faule Kompromisse eingelassen. Was wäre denn so schlimm daran, wenn der Turm ohne Haube für 10 oder 20 Jahre da steht?

    Also lieber Freund des Wiederaufbau in altem Antlitz :thumbsup:

    Zum einen - Mumien klingt so boshaft, denn wir werden alle mal älter - - - - und

    Zum anderen - der Förderverein hat mit dem Kompromiss nix zu tun, das war irgendwas mit Stiftung was da als Bauherr und Gesprächspartner unterwegs ist


    Sei es, wie es nun mal ist - - - - selbst unter der Gegnerschaft des Projektes Wiederaufbau der Garnisonkirche ist der Kompromiss als faules Ei angesehen (zumindest bei diversen Fratzenbuch-Kommentaren), da sowohl die Frage der Finanzierung des Änderungsvorschlags als auch die Herstellung einer Mehrheit zur Änderung der baurechtlichen Randbedingungen derzeit völlig unklar ist.

    Also mal ganz vorsichtig gefragt - nicht dass ich ein völlig falsches Demokratieverständnis haben könnte:

    Als Senatsbaudirektor ist man doch quasi oberster Beamter eines Fachbereichs- oder etwa doch nicht????
    Diese Beamten werden nicht durch Wahl bestimmt sondern von denen, die WIR für solche Entscheidungen gewählt haben, ernannt.

    Was also will die Gruppe der Forderer an dieser Stelle erreichen? Mangelndes Demokratieverständnis und undemokratisches Verhalten demonstrieren - was man OHNE GRUNDLAGE der "Gegenseite" unterstellt??

    Was hindert diese Briefschreiber der Öffentlichkeit



    eigentlich daran, eine ästhetisch anspruchsvolle Gestaltung unter Wahrung der GEG-Forderungen vorzunehmen?

    Es hat sich doch längst erwiesen, dass mit Glas, Stahl und Beton als Fassaden kaum die energetischen Anforderungen der heutigen Zeit zu erfüllen sind. Davon ablenkend ständig neue Feindbilder zu kreieren statt sich auch auf diesem Wege den Aufgaben zu stellen und somit die Nutzerkosten mindestens auf aktuellem Stand zu halten - das Bauen selbst wird sich in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich noch teurer gestalten - scheint Hauptzweck der inzwischen unzähligen Initiativen zu sein.

    tegula
    Es gibt KEINE causa Bödecker - weil das ganze Prozedere, welches hier zelebriert wird zutiefst den demokratischen Grundsätzen widerspricht. Wenn du - überspitzt ausgedrückt - auf der Seite der Undemokraten stehen willst, dann mach so weiter.
    Du behauptest, alle Argumente wären ausgetauscht - blendest aber dabei ein wichtiges Detail aus: ein Diskurs entsteht nicht nur durch das Austauschen von Argumenten "beiderseits" des Tisches - er lebt auch vom sachlichen bestätigen oder widerlegen der Argumente der "Gegenseite". Diesem Diskurs verweigerst du dich aber, denn auf die Hinweise zu den demokratischen Spielregeln gehst du ebenso wenig ein wie auf die Deutungsmöglichkeiten von Komplettzitaten.

    tegula
    Es ist für mich schon allein deshalb müßig, über den "Umgang mit Enthüllungen" nachzudenken, weil diese "Enthüllungen" nichts anderes darstellen, als Diskreditierungsversuche.
    Bleiben wir beim Thema Berliner Schloß, dass auf Grund diverser Beschlüsse des Bundestages neu errichtet wurde - dass von der Stiftung äußerlich geschmückt werden durfte. Es sind FEST DEFINIERTE Ziele, die dort vorgegeben sind. Stiftungszweck ist vorgegeben - Einflußmöglichkeiten sind auf Grund der demokratischen Kontrolle der Einhaltung der Stiftungszwecke nicht von außerhalb möglich (und das ist auch gut so).
    WARUM sollte man die Spender in der Hoffnung etwas "enthüllen" zu können denn "durchleuchten"? Sie haben doch mit ihrer Zuwendung den Stiftungszweck anerkannt. Ich habe an keiner Stelle etwas von "Unterwanderungsversuchen" gelesen oder gehört - nur von Unterstellungen, dass dies möglicherweise unter Umständen eventuell beabsichtigt sein könnte.
    Einem Spender eine demokratiefeindliche Gesinnung zu unterstellen und daraus ableitend sowohl seine Lebenswerk als auch die Zuwendungsempfänger in Verruf zu bringen - das ist ganz schlechter Stil.

    In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens berufen sich die Menschen auf die DSGVO - warum also soll eine Stiftung hiervon abweichen und zuvörderst nach der Gesinnung ohne Grund (da wie geschrieben keine Einflußmöglichkeiten bestehen) forschen?

    Was nun Bödeckers Familie angeht - es waren ZWEI TAGE zwischen dem Protest gegen die Kritik und der späteren Stellungnahme - nachzulesen im Blog Schloßdebatte. Davor kann man die Augen verschließen - sollte man aber nicht, wenn man einer ernsthaften Betrachtung des Gesamtvorgangs interessiert ist.

    Abschließend: Hätte Herr Bödecker NICHT für die Schloßfassade gespendet - kein Hahn hätte danach gekräht, was er an welcher Stelle und vor welchem Publikum mit welchen aus dem Zusammen gerissenen Worten geäußert hat. Insofern geht es nicht um oder gegen Bödecker sondern einzig gegen das Traditionalistische - das neuerrichtete Schloß in seiner Schönheit.

    tegula
    Du bestätigst mit den Einlassungen gegenüber Centralbahnhof ganz "eindrucksvoll", dass du undifferenziert das Handwerk des Herrn Oswalt ebenfalls beherrschst.
    "Offensichtlich sieht Bödecker in einem Mehrparteiensystem nur einen Kostenfaktor" - als Schlußfolgerung aus seinem Satz, dass das Geld für den politischen Streit von den steuerzahlenden Bürgern aufgebracht werden muss?????
    Seine Einlassungen zu "versorgungsstaatlichem und mitbestimmungswütigem Wildwuchs des Staates und der Gewerkschaften" ist doch nichts anderes als die Zusammenfassung der Beobachtungen zur Regulieritis in allen gesellschaftlichen Ebenen.
    Wenn man ein Feindbild gefunden hat, dann muss man daran festhalten.

    Es war Franz Josef Strauß der einst sagte (sinngemäß) "rechts neben der CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben" - die "Aufweichung" dieser Linie durch seine politischen Erben immer mehr zur als solchen empfundenen Mitte hin führte mE auch dazu, dass wir heute diesen Zustand haben, in dem Diskreditierung von Personen derart möglich ist.
    Wenn man sich vor Augen führt, dass die Zuordnung rechts - links auf die Sitzordnung der französischen Abgeordnetenkammer von 1814 zurückgeführt wird, dann wird da inzwischen ein recht großer Bohei drum gemacht. Natürlich darf man nicht ausblenden, dass es auch aus heutiger Definition rechtsextreme Parteien gibt - aber da diese nicht für den Erhalt der derzeitigen Ordnung stehen, wären sie nach der überkommenen Zuordnung als links zu bezeichnen. An dieser Zuordnung mit allem Humbug, der daraus abgeleitet werden kann und auch wird, erkennt man unter Umständen die Hirnrissigkeit dieses Schubladendenkens. Dass die Hufeisentheorie - nach der Bödecker IMMER NOCH KEIN RECHTSEXTREMER ist - auch in diesen Zuordnungen ihre Grundlage findet, mag man vielleicht noch als kleines Bonbon auffassen.


    Ich bin jedenfalls gespannt, ob die CDU nach der Wahl von Friedrich Merz zum neuen Vorsitzenden zu ihrer alten Stärke und ihren alten Werten zurückfindet und "das Zurücklassen eines Großteils der Bevölkerung am rechten Rand" unterbleibt.



    Quote

    Politische Einstellungen werden häufig vergröbernd als rechts oder als links bezeichnet. Die Unterscheidung soll auf die Sitzordnung in der französischen Abgeordnetenkammer von 1814 zurückgehen. Dort saßen - vom Präsidenten aus gesehen - auf der rechten Seite diejenigen Parteien, die für den Erhalt der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse eintraten. Auf der linken Seite saßen diejenigen Parteien, die eine Änderung der politischen und sozialen Verhältnisse anstrebten.

    Quelle Bundeszentrale für politische Bildung


    Wenn behauptet wird, Bödeckers Familie sei umgefallen, dann entspricht das nicht den Tatsachen. Bödeckers Familie hat bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung von Oswalt reagiert. Und zwar nicht mit Dementis oder Gegendarstellungen, sondern mit Bestürzung auf die Enthüllungen. .........

    JA, es grenzt schon an Realitätsverweigerung, wenn man die zeitlichen Abläufe komplett ausblendend nur den Dreck sucht, den man kübelweise über jemanden ausschütten kann, um damit sowohl sein Wirken selbst als auch die Dinge, denen er sich gewidmet hat, zu diskreditieren.

    Ausgehend von diesem Zitat -->


    Quote

    Für die bestialischen Untaten an den europäischen Juden trägt Deutschland, unabhängig vom Wissen des einzelnen, die Verantwortung. Daran ändert auch die inzwischen wissenschaftlich nachgewiesene Unrichtigkeit der behaupteten Zahl von 6 Millionen Opfern nichts. Angesichts der deutsch-preußischen Geschichte werden diese Untaten auf ewig unauslöschlich bleiben wie ein schwarzer Fleck, der sich niemals tilgen lässt, weder durch Zeitablauf noch durch Vergessen.


    aus dem nur der fettgedruckte Teil zur Disposition gestellt wurde und an dem sich ob der Kürzung die Geister am stärksten schieden, kann man solche Meinungsüberhöhung ganz gut erkennen.


    Wenn man sich den Text aus dem Blog des Herrn Oswalt komplett durchliest - und es dabei auch mit verstehendem Lesen versucht - dann sieht man in der dargestellten zeitlichen Abfolge durchaus ein "Einknicken" der Familie vor den Unterstellungen - zu gewinnen hatte die Familie nichts mehr - außer ihrer erhofften Ruhe vor weiterem Brimborium.


    Quote

    Die Berliner Antiquarin Elvira Tasbach als Schwiegertochter Bödeckers und Mitglied des Vorstands des von Bödecker begründeten Brandenburg-Preußen-Museums in Wustrau wehrt sich in einem Leserbrief gegen die Kritik an ihrem Schwiegervater Ehrhardt Bödecker. Er sei durchaus „streitbar, oft polemisch, bisweilen auch unerträglich provokativ“ gewesen, aber „eine gegen Kritik immunisierte, rechtsradikale, gar antisemitische Gesinnung“ habe weder er noch seine Frau Anneliese gehabt. (Q: Nikolaus Bernau: Zweifelhafte Spender: „Wir haben auf bürgerliche Reputation geachtet“, Berliner Zeitung 1.11.2021)


    Am 2.11.2021 beschloss der Stiftungsrat der Stiftung Humboltforum, durch ein ein renommiertes zeithistorisches Institut die Vorwürfe überprüfen zu lassen. (Siehe download)


    Am 3.11.2021 erklärten sich Elvira Tasbach und ihr Mann Andreas Bödecker, Sohn von Ehrhardt Bödecker, und beide seit dessen Tod neuer Vorstand seines Brandenburg-Preußen-Museum (siehe download): „Durch die Presse-Artikel der vergangenen Tage haben wir jedoch Äußerungen von ihm lesen müssen, die uns bisher unbekannt waren. Daraufhin haben wir uns mit seinen ab 2001 verfassten Schriften und Vortragen befasst, da war er 76 Jahre alt, und festgestellt, dass diese Thesen und Formulierungen enthalten, die falsch und teils sogar rechtsextrem sind. Und er hat diese in einigen Fällen an Orten vorgetragen oder veröffentlicht, die zu rechtsextremen Kreisen gehören. Geschichts-Revisionismus lehnen wir beide aus tiefer Überzeugung und mit Entschiedenheit ab. […] Wir möchten daher die Stiftung Humboldt Forum bitten, das Portrait-Medaillon unserer Eltern und Schwiegereltern im Foyer des Berliner Schlosses abzunehmen.“

    Ich bleibe dabei - sofern man ein tieferes Quellenstudium zu all den anderen Zitatfetzen aus dre Schloßdebatte führt, wird es das bürgerlich rechts-konservative Denken Bödeckers durchaus bestätigen. Ein Hindrängen in eine Extremismus-Ecke oder in den Antisemitismus kann man dort nur hineininterpretieren, wenn man das Komplettpaket diskreditieren will und einem hierzu jedes Mittel recht ist.

    Hmmmm - Herr Herrmann

    Wie soll das gehen mit der Finanzierung ohne öffentliche Gelder?

    Der "feuchte Traum" eines durch die LHP als Bürgen abzusichernden Kredits für die derzeitigen Nutzer des Rechenzentrums dürfte bei keiner Bank überhaupt auf offene Ohren stoßen - Banken tun sich schon schwer, wenn sie wegen Projekten von Eigentümergemeinschaften angefragt werden. Das sind nicht greifbare Konstellationen - da sollte jeder "seinen Anteil" am Finanzbedarf selbst organisieren. Was soll da also für ein "Umlageschlüssel" aufgestellt werden, um die Mieter im RZ verbindlich zu verpflichten?

    Nein - diesbezüglich werden wir keine großen Augen machen.

    Allein schon die Aussagen diverser Protagonisten, dass die Mieter alle Maßnahmen quasi mit ihren Mietzahlungen finanzieren ist an Haltlosigkeit kaum noch zu überbieten.


    Heimdall

    Ich hatte nicht vor, Sarkasmus extra zu kennzeichnen. Diese Reaktion war ebenso vorhersehbar wie das Abwiegeln bei konkreten Fragen.

    Herr Herrmann

    Was soll sich dort "außer ein paar Erdarbeiten" denn tun?

    Konstantindegeer schrieb vor einiger Zeit, dass auch auf diesem Baufeld eine Bohrpfahlgründung durchzuführen ist. Von daher und unter Beachtung der letzten Information aus Oktober 2021, dass mit dem Baubeginn Ende 2021 zu rechnen sei, ist doch alles im Plan.

    Der Investor wird sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und das "neue Herzensprojekt" ist solange nur ein Stück Papier, wie die Finanzierung nicht gedeckelt ist.

    Verblüffenderweise darf ich bei Facebook-Diskussionen feststellen müssen, dass die Gegner des Wiederaufbaus der Garnisonkirche mit zweierlei Maß messen:

    Sie bejubeln den "Kompromiss", der keiner ist, ohne die finanziellen Auswirkungen zu berücksichtigen und halten andererseits der FWG nach wie vor die fehlende Komplettfinanzierung des Projekts Wiederaufbau vor.

    Ich frage mich seit ewigen Zeiten immer wieder - wtf ist "rechte Unterwanderung-Gefahr" bei einem Projekt, dass im Rahmen einer Stiftung mit definiertem Stiftungszweck ausgeführt wird?

    Wer kann mir das mit wenigen Worten so erklären, dass es wirklich verständlich ist?

    Man kann ja sagen, was man will - es wird immer wieder Leute geben, die mangels eigener Erfahrungen Vergleiche nicht einordnen können.
    Ohne zu "untertreiben" - der missionarische Eifer ist mindestens der Gleiche --- der Effekt ist dank der modernen Technik und der "asozialen Netzwerke" (sehr viele Äußerungen werden nur dank der eigentlich falsch verstandenen Anonymität getätigt) allerdings viel wirkungsvoller.