Posts by Andersdenkender

    tegula Es gibt keinen "Fall Bödecker" - und wenn es einen gäbe, dann wäre er auch kein großes Problem zur Mißkreditierung eines großartigen Projekts.

    Deine Wortwahl zeigt mir aber sehr deutlich, dass die Beansprucher der Deutungshoheit ganz gut vorankommen.

    Wie lang wird es noch dauern, bis Herr von Boddien in die rechte Ecke gepresst wird?

    Es kann ebensogut (bzw ebensoschlecht) möglich sein, dass die Familie dem Druck der Deutungshoheit um der eigenen Ruhe willen nachgegeben hat. Solange nichts nachlesbar verfügbar ist, wird sich daran auch kaum etwas ändern.

    Hier sehe ich wiederum viele Parallelen zu anderen durchaus vergleichbaren Projekten.


    Um die Sache mal abzukürzen: Wer sich mal mit der Situation in Die LINKE im Zusammenhang mit BAK Shalom anhand von Artikeln von R. Rupp oder O. Lafontaine beschäftigt, der erkennt eine gewisse Abgehobenheit durch vermeintliche moralische Überlegenheit. Das hat mit dem Anspruch, den man man von einer linken Partei bezüglich Arbeiterklasse erwartet, nullkommanichts zu tun und sorgt für Abwendung und Politikverdrossenheit - - - - und genauso läuft es in vielen anderen Bereichen. Gil Ofarim behauptet, er wäre in einem Leipziger Hotel antisemitisch beleidigt worden. Herr Oswalt behauptet, es gäbe antisemitische Äußerungen von Herrn Bödecker.

    Selbst wenn wir in die Lage kämen, die Äußerungen selbst zu lesen und zu bewerten - - - das Mittel der Erstinformation ist durch. Die Behauptung steht im Raum. Selbst wenn es in späterer Diskussion zu einer Abmilderung oder gar zur Rücknahme der Behauptung kommt - der Makel bleibt.

    tegula im letzten Beitrag ist ein ziemlicher Widerspruch drin.

    Wir alle kennen seine Reden nicht............ die die Reden Bödeckers öffentlich gemacht hat.


    Auch hier ist es Deutungshoheit solange die Reden eben nicht öffentlich sind (wobei ich zugeben muss, noch nicht ernsthaft gesucht zu haben).

    Was einer als Antisemitismus oder rechtsextrem "brandmarkt" muss in der Wahrnehmung der Mitmenschen nicht zwangsläufig auch antisemitisch oder rechtsextrem sein.

    Diese Einteilung in Staatsfeinde und somit unerwünschte Geldgeber bzw in "Gutmenschen" war ein schleichender Prozess - immer weiter vorangetrieben durch das erzwingen der Deutungshoheit.


    Wir sind in einer Situation, die dereinst mal eskalieren wird - - - wobei ich hoffe, dass wir nicht in ein neues Gesinnungs-Terror-Regime hinsteuern.


    Wer sich die Diskussion zur Wahl des Stadtbezirksbürgermeisters von Pankow anschaut, der wird auch hier Parallelen sehen. Gewählt wurde Herr Benn von Die LINKE laut Behauptungen seitens der AfD mit 5 Stimmen von ihren Bezirksverordneten. Dies wiederum bringt die Grünen dazu, trotz wegen geheimer Wahl fehlender Beweise den sofortigen Rücktritt des wiedergewählten Amtsinhaber zu fördern. Thüringen lässt grüßen.

    Nichts anderes passiert bezüglich des Impfstatus - guter Geimpfter gegen volksschädlicher Ungeimpfter.


    Erfreuen wir uns daran, wie weit das Bauwerk in der Erstellung vorangeschritten ist und danken jedem einzelnen, der dazu beiträgt.

    Ich möchte mich da nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen, denn jeder hat andere Erfahrungen. Ich bin ganz persönlich der Meinung, man sollte einen Naturstein aus sich selbst wirken lassen - mit allen Schattierungen, die er an seiner Oberfläche aufweist. Einen Anstrich halte ich für grundfalsch, weil er bei unsachgemäßer Ausführung zur schleichenden Zerstörung des Steins führt. Eine Hydrophobierung ist mMn immer die bessere Wahl. Spezielle Tiefengrundierungen halten die natürliche Schönheit des Sandsteins über viele Jahre sichtbar.

    Ich wünsche allseits ein entspanntes Wochenende

    Nun ja - ich erinnere mal ganz dezent an die "Aktion Deutschland hilft" im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe in und um Ahrweiler, welche eine Spende der Beschäftigten von Heckler & Koch - aufgedoppelt durch die Geschäftsführung - für die Flutopfer abgelehnt hat. Man erhöht sich selbst moralisch bzw nimmt zumindest an, dass man die bessere Moral hat.

    Insofern ist es ja festzustellen, dass es immer wichtiger zu sein scheint, mit der besseren Moral dazustehen.

    Ich halte es für bedenklich, was im Namen der Moral inzwischen in diesem unseren Land so betrieben wird. Selbst wenn die Erben des Ehepaares Bödecker der Entfernung einer Ehrenplakette zustimmen, weil sie selbst überrascht und entsetzt von den Gedanken des Alten Herrn sind - ich bin eher entsetzt darüber, wie perfide das System der Verunglimpfung inzwischen aufgestellt ist.

    Es gibt zB in Bad Reichenhall eine Fußgängerzone mit einem kleinen "Kanälchen", welches auf Grund der Wasserführung recht ansprechend wirkt (bzw auf mich wirkte).

    Wenn man den Bericht von Konstantindegeer technisch "zerpflückt", dann hat die Stadt Kiel eine 170 Meter langen recht schmalen See erschaffen. Das Merkmal der Verbindung natürlicher Gewässer fehlt, womit es allenfalls als Springbrunnenanlage ohne Fontänen durchgehen könnte.

    Dann dürfen wir uns doch jetzt schon darauf "freuen", dass besagter Architekturhistoriker mit der gleichen Leidenschaft und Vehemenz in der Spendenrolle für die Garnisonkirche Potsdam stochern wird.

    https://m.maz-online.de/Lokale…-fuer-Babelsberg-Turm-vor.


    Ich weiß nicht, ob ich mit dem Artikel in diesem Thread richtig bin.

    ABER - berichtigt mich, falls meine Annahme unbegründet ist - ich befürchte, dass mit dem Vorstoß zur "wolkenhohen Bebauung in Babelsberg" die Tür geöffnet werden soll für die Änderung des Bebauungsplans Nummer 1 im barocken Stadtzentrum.

    Die Energie, die da reingesteckt wird - das Tempo, mit dem agiert wird - - - - das lässt mich befürchten, dass später das Argument kommt "was dort geht, muss auch hier gehen".

    Ich glaube nicht - wenn man sich anschaut, wieviel Geld da schon für Denkprozesse ausgegeben wird und sich dann überlegt, was so eine Bürgerbefragung kostet UND sich dann darüber hinaus noch überlegt, welchen Nutzen die Stadt überhaupt aus einem nicht bebauungsplankonformen Kastraten des ursprünglichen Hauses ziehen kann - - - - - dann ist es ihm völlig egal und er bedient diejenigen, die am lautesten schreien.

    Ich habe mich gestern bereits über den Artikel und insbesondere über den Menschen geärgert, der offen zeigt, dass ihm die Rechtslage auf der Grundlage des gültigen Bebauungsplans am Arsch vorbeigeht.


    Nochmals: die Zwischennutzung war ein Fehler - die Verlängerung der Zwischennutzung war ein großer Fehler.

    Das neue Kreativzentrum ist flächenmäßig größer als das Rechenzentrum und sollte auch von der Einteilung her ansprechender sein.

    Die Verteilung inklusive der Suche nach DEM Ankermieter ist aber noch nicht abgeschlossen.

    Gegen Boesner sprechen zwei "Argumente".

    In der Innenstadt ist nur kleinflächiger Verkauf gestattet (das könnte man noch lösen, wenn die Nettoverkaufsfläche zB auf 99 Quadratmeter gesetzt wird und der kleine Rest zu den 400 Quadratmetern als Lager- und Bürofläche deklariert wird).

    Einige Künstler kaufen Utensilien weit über ihren Bedarf und fungieren durch den Weiterverkauf innerhalb des RZ quasi als Einzelhändler - und schon lässt sich die Sache mit Boesner nicht mehr lösen, weil diese Kleinunternehmer keine Konkurrenz haben möchten.

    Beim Brandschutz zu rätseln oder zu "diskutieren" über Ausnahmegenehmigungen und sonstige Vergünstigungen ist müssig.

    Beim oben benannten Beispiel wurde im Bestand erneuert. Wegen der Möglichkeit aus einer größeren Lagermenge 15-mm-Feuerschutzplatten zu benutzen, wurden diese montiert und in den Schlußbericht des Werkunternehmers eingetragen.

    Der Prüfstatiker hat gegenüber dem Bauamt die aktuelle Forderung nach F-90 begründet.

    Zusätzliche Handwerkerkosten entstanden in Höhe von rund 1.200 Euro.

    Zusätzliche Kosten für Genehmigungen und Prüfgebühren entstanden in Höhe von rund 2.000 Euro.

    Wer jetzt noch rätseln will, welche Norm anzuwenden ist, der kann mal überschlagsweise die benannten Kosten auf die Massen bei der Kuppelgestaltung umrechnen. Vielleicht gibt es ja Mengenrabatte.

    Bestandsschutz ist so eine Sache - da kann man nicht wirklich mit argumentieren.

    In einem Berliner Wohnhaus Baujahr etwa 1880 musste wegen Schäden an den Balken der Decke zum Dachgeschoß in EINEM Raum eine Bearbeitung von ca 25 Quadratmeter Deckenfläche durchgeführt werden.

    Nach aktueller Bauordnung sind somit in diesem Haus etwa 25 Quadratmeter Decke in F90 von unten ausgeführt - die "restlichen" 1.765 Quadratmeter im Bestand als Rohrstrohmattendecke, was in etwa F30 entspricht.

    Das Schloß ist ein Neubau - der ist demzufolge immer in der Ausführung zu erstellen, die der aktuellen Bauordnung (bei Abnahme - siehe BER) entspricht. Gegebenenfalls muss eben nachgebessert werden.