Posts by Andersdenkender

    Man sollte mindestens Proteste vergleichbar mit den FH-Vorgängen erwarten dürfen (da es sich nicht um Wohnungen handelt, die entfernt werden sollen).

    Wie tief muss man eigentlich in seiner Blase versunken sein, dass man derart unreflektiert immer wieder neue Gruppierungen mit den immer wieder gleichen Aktionisten gründet - und wer (wenn nicht der Steuerzahler) übernimmt eigentlich die Kosten für die ganzen "Abläufe"???

    Ich stolpere grade bei der "Zeitungsschau" über eine Namensgleichheit, die mich etwas verwundert.

    Die Stadt in Person des OBM der LHP will mit ihrem einzelnen Sitz im Kuratorium für diverse Änderungen am Projekt sorgen und erhält ausgerechnet vom (früheren) Vorsitzenden des Fördervereins zum Wiederaufbau der Garnisonkirche Unterstützung - der selbstredend gleichzeitig die Ziele von Stiftung und FWG verrät.

    Nun gibt es ein Gutachten zur Tarifsituation am EvB-Klinikum in der LHP.

    In diesem wird der Übergang zum Tarif des öffentlichen Dienstes für die Beschäftigten des Klinikums als Fehler dargestellt.

    Soweit - so schlecht - - - aber rein zufällig (oder eben nicht) lautet der Name der Kanzlei ebenso, wie der Name des früheren Kuratoriumsmitglieds.

    Zufälle gibt's, die man kaum glauben kann.



    Von dort - - > https://www.tagesspiegel.de/po…hYyplyDurZYeDEpyBVPADhTRs

    Also ich kenne zufällig ganz viele "rechte" Spender :smile:


    Das Projekt Garnisonkirche in Potsdam benötigt noch den einen oder anderen Euro.

    Der Stadtkanal in Potsdam harrt auch seiner Wiederherstellung.

    Hauptsache ist doch, das Engagement hilft auf dem rechten Weg.

    .....

    Also ein ganz anderer Bau als beim echten Gewölbebau, wo man von oben nach unten baut.

    ......

    Ernsthaft - du hast bei einem Gewölbebau noch nie mitgewirkt geschweige denn zugeschaut, muss ich annehmen.


    In der Regel werden Gewölbe auf Lehren errichtet - dabei wird vom Widerlager beginnend zum Grat oder Schlußstein nach oben gearbeitet.


    Diese Rabitzattrappe ist nicht einmal ein unechtes Gewölbe sondern tatsächlich eine Attrappe. Auf den früheren Gewölbe - so sie denn oberhalb als Fußboden genutzt wurden - wurde ein Ausgleich aus "Beton" oder nur Sand aufgebracht und darauf meist ein Holzgelege für die Dielung aufgesetzt.


    Für die Atmosphäre in den Durchgängen sind solche Gewölbe etwas wunderbares, da sie auch akustisch dämpfend wirken. Auch diese Rabitzarbeit wird den Effekt bringen - das Tragwerk selbst ist durch die noch sichtbare Betondecke definiert.

    Der entscheidende Auszug aus dem Artikel:


    "Als Grund nannte der Verwaltungsvorstand der Wiederaufbaustiftung, Peter Leinemann, jüngst das „schwache Spendenaufkommen“. Es mache das Sammeln privater Spenden nicht leichter, wenn das Projekt von Kritikern ständig in ein schlechtes Licht gerückt werde, sagte Leinemann am Samstag auf der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO): Hier entstehe eine selbst erfüllende Prophezeiung."


    (Quelle: Tagesspiegel/Potsdam, 16.11.2022)

    Nun ja - diese ganzen Diskussionen sind doch akademisch:
    Die Stadt "stiehlt sich aus ihrer Verantwortung" als Stiftungsmitglied mit der Aktion "kein städtisches Geld für die Garnisonkirche" - was sich die Kritiker auch regelmäßig durch Pseudoabstimmungen im Bürgerhaushalt bestätigen lassen.
    Die Kirche selbst als Stiftungsmitglied hätte sich das möglicherweise auch anders vorgestellt - kann aber nicht so wirklich aus der Nummer raus. Insbesondere die helfenden Hinweise des Bundesrechnungshofes sollten der Kirche den rechten Weg weisen.

    Dass ein Stifter überhaupt darauf hingewiesen werden muss, das sein Stiftungsziel meist nur mit Geld erfüllbar ist, ist das verquere an dieser Situation. Dass daraus nochmals "Munition für die Kritiker " gemacht wird, grenzt schon an ..... (fällt mir grad nichts ein, was mit den Forenregeln konform läuft).

    Das war wirklich baurechtlich gemeint, dass das kein Problem ist. Und ich meine dies auch für den Fall, dass das als Argument von den Befürworten des Erhalts des Rechenzentrums vorgeschoben werden könnte.


    Nochmals: Baurechtlich kann nur eine Abrißanzeige mit allen Zusatzblättern zur Entsorgung etc gestellt werden, da entsprechend Bebauungsplan kein Rechenzentrum dort "zu stehen hat".
    Aus dieser Gemengelage heraus ist ein Bauantrag für eine Änderung der Bebauung nach JETZIGEM Stand nicht begründbar.

    Baurechtlich schliesst das nicht aus, dass man den Abrissantrag zurückziehen und einen neuen Antrag für einen Teilabriss stellen kann.


    Welchen Sinn macht es für die LHP einen Teilabriss zu beantragen?
    Der Bauantrag für den Umbau nach gültiger Landesbauordnung ist zwar möglich - aber finanziell kaum erfüllbar. Da die Anträge in Übereinstimmung mit dem jeweils gültigen Bebauungsplan zu stellen sind, würde es mMn eine nicht geringe Hürde darstellen, bei der aktuellen Zusammensetzung der SVV eine Bebauungsplanänderung beschlußreif zu bekommen. Ob dies nach der nächsten Neuwahl grundsätzlich anders im Sinne des Erhalts oder Teilerhalts des RZ sein wird, wage ich vorerst zu bezweifeln.

    Wenn ich den Artikel lese, darf ich feststellen, dass es keinen Grund zur Sorge gibt.

    "Gemeinsam wollen wir das Anliegen der Stiftung tragen" heißt in meiner Wahrnehmung nicht, dass das Anliegen der Stiftung geändert werden soll/kann/muss.

    Nachdem durch die Stadt alles mögliche unternommen wurde, die Errichtung eines neuen Kreativquartiers zu verlangsamen, gibt die Stiftung ein Signal, dass letztmalig zur Vermeidung der Obdachlosigkeit für die das Rechenzentrum nutzenden Künstler und Kreativen in Aussicht gestellt wird, wenn die dafür benannten Bedingungen (Akzeptanz der Letztmaligkeit!!!, Klärung der baurechtlichen Bedingungen, Platzbedarf im Außenbereich des Turms) gesichert sind.

    Dass die Diskussion um das Haus der Demokratie weitergeführt werden "darf", ist doch ergebnisoffen. Warum soll Stäblein eine Diskussion abwürgen, in deren Ergebnis eine Nichtmachbarkeit der Träumereien herauskommt???

    Letztendlich wird alles am Geld scheitern - dabei würde es mMn bereits ausreichen, wenn die Zusage einer Bereitschaft zum drüber nachdenken an die einzige Bedingung geknüpft wird, die der Stiftung ständig vorgehalten wird - Nachweis der Finanzierung.

    Es ist doch völlig egal, was von der Seite ANTI kommt. Der Turm muss fertigwerden - das Kreativquartier muss fertigwerden - der Freizug muss erfolgreich ablaufen. Laut aktuell gültigem Bebauungsplan gibt es kein Rechenzentrum in der Zukunft auf dem Gelände. Braucht zwar einen langen Atem - aber solange kein neuer Bebauungsplan durch Mehrheitsbeschluss irgendeiner SVV (gemeint im Sinne von der aktuellen oder auch späteren Gremien, die sich an dieses Eisen kraft ihrer Zusammensetzung rantrauen) in Auftrag gegeben und später beschlossen wird, gibt es keine Zukunft für den maroden Nachbarbau.

    Konstantindegeer

    Konkrete Aussage - die Wände hätten dünner und die Nutzfläche größer sein können.

    Konkrete Frage dazu - Um wieviel hätten Sie dünner sein dürfen.


    Am Fernsehturm in Berlin wurde ein recht kompliziertes (und dennoch einfaches) Spannstahlsystem verwendet, um das Pendeln des Turms abzufangen. Zusätzlich gibt es im Mast noch ein "Gegenpendel" .

    Das System ist aber mit den benannten Lastfällen Schwingung und Resonanz nicht vergleichbar und würde nach "heutigen Maßstäben" die Rohbaukosten eher verteuern denn reduzieren. Wenig hilfreich ist da auch, ein Foto eines Wandteils von weiter oben heranzuziehen, denn im unteren Teil des Turms sollen die Wände "unbestätigten Gerüchten zufolge" mehr als 2 Meter dick sein.


    Äpfel mit Birnen vergleicht man nicht in einer ernsthaften Diskussion.

    Um wieviel dünner hätten die Wände sein dürfen?

    Für ein "einfaches Bürogebäude" mag ich das auch ohne vorliegende Berechnungen akzeptieren - für einen Kirchturm mit Geläut und allen daraus abzuleitenden Schwingungen, die der Baukörper ableiten muss, weigert sich mein "Ingenieurs-Hirn" eine Pauschalaussage ohne Hinterlegung mit Statik-Berechnungen anzuerkennen.

    Rein überschläglich sind wir bei Wandstärken von 1,00 bis 1,20 Metern bei Stahlbetonbau, da die Resonanz zusätzlich aufzufangen ist.

    Wenn ich an mein früheres Betätigungsfeld im "sozialistischen Bunkerbau" zurückdenke, dann ist ein Beton in der Stärke nicht viel billiger herzustellen.

    erbse Ich weiß genau wovon du sprichst. Ich glaube deswegen nehme ich diese Diskussion auch ziemlich persönlich, denn während meines Studiums haben mir hochdekorierte Doktores und Profs der Kunstgeschichte permanent versucht einzureden, dass der Historismus Teufelswerk sei und das Bauhaus dringend notwendig war um dieses "scheußlich Dekor" zu überwinden.


    Aber ich denke das muss in einem eigenen Strang behandelt werden und führt zu weit weg vom eigentlichen Thema hier.

    Passend dazu - gefunden bei Facebook


    Ich bin etwas kleinlich,die Niesche vom Hl.Joseph hat man wohl bei der Gesamtsanierung des Gebäudes vergessen zu streichen. :wink:


    Ich kann mich zwar täuschen, aber dennoch vermute ich, dass die "fehlende" Bearbeitung der Nische etwas mit dem Taubenschutzgitter zu tun hat.

    Das müsste man sich mal aus der Nähe anschauen - auf dem Detailfoto sieht das Drahtnetz so aus, als wäre es hinter der Sockelfigur aber vor dem Sockel zum Außenrahmen montiert. Sowas baut höchst selten jemand nur für einen Anstrich ab, weil die Wiederbefestigung nicht grade einfach ist.

    Wow, geht das mit so großen und alten Bäumen? Da frage ich mich, warum z.B. auf Unter den Linden nur solche Winzlinge gesetzt werden, wo man noch 30 Jahre beim Wachsen zugucken muss. Liegt es am Geld? Ich nehme an, ältere/größere Bäume aus der Baumschule sind teurer und das Versetzen ebenfalls?

    http://www.zoeller-arbor.com/index.php?id=477


    Es gibt für (fast) alles annehmbare Lösungen. Letztendlich scheitern solche Lösungsvarianten meist am Geld.

    Gibt es denn schon einen Termin, wann die bislang fehlenden Glasscheiben mit den aufgedruckten Gittern angebracht werden? Und, ist die Umzäunung des Schlosses der Baumaßnahme geschuldet oder ist das der Normalzustand um den Landtag?

    Es geht wohl immer noch um die Gesimse - die Ursache der Abbrüche wurde gefunden. Es muss "nur noch" repariert werden. Bis dahin ist die Absperrung noch notwendig.

    Danke Rastrelli - über das Kirchsteigfeld (wo ich wohne) hatten wir in einem anderen Thema bereits diskutiert.

    Im von dir verlinkten Fredd kann ich die Meinung von erbse im aktuell letzten Beitrag nicht teilen - Herr Krier war zwar federführend als Planer - - - wurde aber durch den Bauherrn sehr stark ausgebremst. Dennoch ist in diesem Gebiet etwas entstanden, dass sich sehr wahrscheinlich nicht so bald wiederholen lässt.


    Konstantindegeer hatte den Bebauungsplan eingestellt - mir geht es in der Beobachtung nunmehr um den zu erwartenden Unterschied der Bebauung auf Grund des fehlenden Einflusses von Herrn Krier.

    Lassen wir uns mal überraschen, ob es "Spielereien" geben wird oder ob dieser Riegel eine ebenso klare Formensprache aufweisen wird wie die Originalansichten des benachbarten Wohngebiets Drewitz.

    Liebe Freunde anspruchsvoller Architektur.

    Vor geraumer Zeit hatten wir in einem Diskussionsstrang ein paar Gedanken zur "Verspieltheit" der nach 1990 entstandenen Gebäude im Kirchsteigfeld ausgetauscht, in deren Verlauf Konstantindegeer auch den Bebauungsplan des letzten fehlenden Riegels des Eigentümers Semmelhaack eingestellt hat.

    Leider finde ich das Thema nicht - ist wohl zu lange her.

    Anscheinend kommt aber nunmehr Bewegung aufs Baufeld, denn das Gelände wurde vorerst durch einen einfachen Bauzaun - mit zwei Einfahrten!! - umstellt.

    Mal sehen, wann und wie es weitergeht.

    Es geht um den Bereich ganz oben links auf der Tafel.



    Der Zaun steht seit dem 1. September - kurz darauf wurde der erste Teil der "Wiese" gemäht - in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag wurde der Bauzaun das erste Mal umgeworfen - gestern am Samstag wurde er wieder aufgerichtet.

    Nachteil der aktuellen Situation: die 3 "Schleichwege" über die Wiese von der Ricarda-Huch-Straße zum Pristerweg sind leider versperrt.


    Falls jemand den richtigen Fredd findet, wäre ich den Moderatoren durchaus dankbar für eine Verschiebung - - - - falls nicht, wäre hier möglicherweise eine Gelegenheit über den weiteren Wohnbau im Kirchsteigfeld OHNE den Einfluß von Herrn Krier zu diskutieren.