Posts by Andersdenkender

    Ich auch... :zwinkern:

    (Ich habe mir dabei gedacht, dass Oswalt und Co. dünnhäutig reagieren könnten. Derlei Leute sind höchstwahrscheinlich nur Austeilen gewohnt, aber nicht Einstecken.)

    Das muss man doch verstehen - es geht eben getreu dem überlieferten Grundsatz

    Wer austeilt, der muss auch nachlegen können.

    Nun ja - warten wir einfach ab, wie es weitergeht. Der Versand der Druckversion ist ja anscheinend nicht ausgesetzt (oder habe ich etwas übersehen??).

    Bitte beachte die bei "Wikipedia" angegebene Sitzverteilung.

    Das habe ich gesehen, dass der eine Platz bei der Sitzverteilung angegeben wurde.

    Das ist aber auch der einzige Vermerk. Ansonsten ist die Partei Die PARTEI nicht al bei der Übersicht der wahlteilnehmenden Parteien enthalten.

    Für Herr Herrmann dürfte bei dem von mir gesetzten Link der Bezug zur Partei des langjährigen Abgeordneten des Europa-Parlaments Martin Sonneborn leichter zu erkennen sein - allein schon wegen des Partei-Logos.

    Ergebnis der letzten Kommunalwahl in Potsdam mit Sitzverteilung im Stadtparlament:


    https://de.wikipedia.org/wiki/…Kommunalwahlen_in_Potsdam

    In der "globalen Übersicht" ist die Partei Die PARTEI nicht mal erwähnt - von daher wäre nachfolgender Link beachtenswerter --> https://die-partei.net/potsdam/2019/05/27/wir-sind-drin/

    Da alljährlich der aktuelle Vertreter in der SVV zurücktritt, übernimmt der nachfolgende Listenkandidat den Sitz in der SVV.

    Sehr OT - aber so genau sollte man schon sein dürfen ;-)

    Konstantindegeer

    Eine Erwartungshaltung bezüglich "dass sich der neue FWG-Vorstand zügig und erfolgreich um das Kirchenschiff kümmert" kann nur enttäuscht werden.

    Aber mit dem neuen Vorstand steht zumindest die Hoffnung, dass

    A - der Turm komplett fertiggestellt wird.

    B - dass in Umsetzung der Beschlußlage eine Verlängerung der Mietverträge im RZ nicht nochmals ermöglicht wird.

    C - ein klares Bekenntnis zum "Generationenprojekt Kirchenschiff" erfolgt.

    Alle 3 Punkte sehe ich als gegeben an und bin deshalb durchaus in guter Hoffnung, dass ich ein Kirchenschiff noch erleben werde.


    Gleichzeitig verbinde ich mit der Neuwahl die Hoffnung, dass es ein paar zusätzliche Spendenzuflüsse geben wird, die der FWG einen soliden Stand gegenüber der Stiftung ermöglichen.


    Im Prinzip hängt alles "nur" am Geld - sobald da wieder ein wenig was vorhanden ist, kann die Stiftung ihre "Rolle rückwärts" nicht mehr aufrechterhalten.

    Heimdall

    Ich könnte jetzt den Bebauungsplan raussuchen, um es zu belegen - aber momentan stelle ich mal die Behauptung in den Raum, dass eine Wohnbebauung durch Glockenweiß nicht möglich ist, ohne dass der B-Plan geändert wird.

    Da Herr OBM der LHP laut dem von Meister Lampe eingestellten Artikel "eingeräumt" hat, dass so eine Planänderung durchaus mehrere Jahre dauern kann, bliebe nur das abwarten und verfallen-lassen der Baugenehmigung als Option.

    Da wiederum - siehe verschiedene Laggner- und Kirsch-Projekte - die LHP recht flink bei der Beitreibung von" Vertragsstrafen" für unpünktliche Bauabläufe ist, sehe ich das als schlechte Option.

    Das Künstlerquartier hat aber nur bedingt mit DIESEM Thema zu tun.

    Wenn man sich die Gesamtentwicklung des Projektes einschließlich der "Bedingungen" der Geldgeber (ob des Gesamtvolumens müsste man die Stiftungsgründer eher als Nicht-Geldgeber bezeichnen) anschaut, dann hat sie alles zusammengefasst, was machbar ist.

    Es wäre ein deutliches Signal, wenn die Vermietung des RZ keine weitere Duldung erfährt.

    Auch wenn in dem Satz "Kunst machen muss man sich leisten können" möglicherweise ein wenig Arroganz mitschwingt - eine andauernde Alimentierung ist auch für die LHP nicht nebenbei zu stemmen. Dies insbesondere unter Beachtung, dass nicht alles "Kunst" ist, was im Künstlerquartier RZ seine Zeit verbringt.

    In Potsdam gibt es schon ungewöhnliche Konstellationen. Potsdams CDU Fraktion will das von den Stadtverordneten beschlossene Grundsatzvotum aufheben. Die Linke stellt den Plenarsaal neben dem Turm der Garnisonkirche infrage.


    https://www.pnn.de/potsdam/wac…-demokratie/28266090.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 21.04.2022)

    Der Text ist sehr irritierend!

    Die Konstellationen in Potsdam sind nicht ungewöhnlicher als in anderen vergleichbaren Städten.

    Potsdams CDU-Fraktion der SVV hat schon bei der Abstimmung über das Grundsatzvotum GEGEN dieses "OBM-Denkmal" gestimmt, so wie es auch Teile der Fraktion der Die Linke mindestens durch Enthaltung nicht goutiert haben.

    Von daher war es nicht ein von den Stadtverordneten in ihrer Gesamtheit gefasster Beschluß zum "Haus der Demokratie nebst Umfeld" sondern "nur" ein Mehrheitsbeschluss mit den Stimmen der meisten Vertreter der sogenannten Rathauskooperation.

    Schon in der Debatte wurde auf die möglichen Folgen und auch auf die Widersprüchlichkeiten hingewiesen. Auch der Herr Scharffenberg hat zur Sitzung seine Zweifel formuliert - was wiederum dennoch nicht ausreichte, um die Zustimmung der Fraktion von Die Linke zur Ablehnung des Votums zu "bekehren".

    Es ist doch ein schöner Zeitpunkt zur Erinnerung an die Debatte - zum einen ist der Vorgang insgesamt nicht ganz rund gelaufen und zum anderen dürfte hiermit auch ein wenig "Anti-Wahlkampf" gegen den aktuellen Vorsitzenden des Vereinsvorstands der FWG Herrn Dombert erfolgen.

    Schaun mer mal - der 30. April dürfte als historisches Datum in die Geschichtsbücher zum Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam eingehen: entweder wegen endgültiger Resignation und Kapitulation vor dem Hauptziel ODER (was ich doch sehr hoffe) wegen des Begradigens des etwas verwirrenden Wegs der letzten Monate hin zu einem klaren Bekenntnis zum Bebauungsplan Nr. 1!!

    Während eines heutigen Kurzbesuchs bin ich an der Villa Menzelstrasse 11 vorbeigefahren. Da sie seit längerer Zeit durch ein planenverhangenes Gerüst mit Überdachung versteckt wird, konnte man leider nicht sehen, was die Leute, die man innerhalb des "Zeltes" hört, am und im Haus tun.

    Zumindest wird etwas getan.

    Das ist ohnehin der ausschlaggebende Punkt. Man wird sich diesen unnötigen Luxus RZ-Erhalt überhaupt nicht leisten können und wollen.

    LEIDER wird diese Erkenntnis - sofern sie überhaupt kommt - erst dann einschiessen, wenn das Projekt Garnisonkirche so nachhaltig gestört ist, dass es kaum wieder zum Laufen gebarcht werden kann.

    Mich nervt insbesondere die Anmaßung der Gegnerschaft des Bauwerks. Da wurde doch ernsthaft darauf hingewiesen, dass zwei "Lernorte" nebeneinander zu viele Ressourcen verbrauchen und deshalb die Stiftung doch gefälligst mit den Kritikern zusammenarbeiten sollte - in EINEM GEMEINSAMEN Lernort (oder wie auch immer die Arbeit bezeichnet werden kann).
    Der zweite Punkt ist dieses "Duckmäusertum" der LHP gegenüber den "freundlichen Anti-Initiativen" womit gleichzeitig des selbstgestellte Stiftungsziel spätestens ab Baubeginn hintertrieben wurde.

    Ein typischer Henri-Kramer-Artikel - in welchem verschiedene Sachverhalte so vermischt werden, dass ein völlig anderes Bild entsteht. Das entscheidende allerdings, dass sich sowohl Stadt als auch Kirche ihrer Verantwortung auch zur Finanzierung des Bauwerks entziehen, wird nur beiläufig erwähnt.


    Er vertritt die LHP in Stiftung und Kuratorium - arbeitet komplett gegen die dereinst formulierten Ziele und es gibt anscheinend niemanden, der ihm irgendwie "in die Parade fährt".

    Ich hoffe allerdings durchaus darauf, dass die von ihm angerufene kirchliche Stiftungsaufsicht dem Vertreter der LPH in der gemeinsamen Stiftung mal die Satzung wortwörtlich um die Ohren haut.

    Es bleibt eine quasi "von Steuergelder finanzierte Spielerei", die noch dazu völlig die bestehende Rechtslage außer Betracht lässt.

    Natürlich kann man Überlegungen anstellen, wie man etwas erhalten und umgestalten kann und natürlich bietet das Stahlgerüst jede Menge Möglichkeiten - - - - allerdings ist allein schon der fehlende Hinweis auf den Bebauungsplan und die beschränkten plus kostenintensiven Bedingungen zur Änderung dieses Plans eher als suboptimal zu bezeichnen.

    Herr Herrmann

    Mit dem letzten Beitrag gehe ich mit - ich hab nur eine klitzekleine Aversion gegen das Wörtchen "unangemessen" im Zusammenhang mit der Benennung von Straßen und Plätzen.

    Sicherlich kann ich manche (an den Haaren herbeigezogen wirkende) Begründung von Entscheidungsvorbereitern und Entscheidern nicht wirklich nachvollziehen - das hake ich für mich unter "Demokratie" ab.

    Schönen Sonntag noch :thumbup:

    Ich finde,dieses unscheinbare Gelände,Grünanlage,.... als Versailler Platz zu benennen,für unangemessen.

    Es ist irgendwie schon etwas peinlich,einem Tourist diese nichtssagende Gegend als Versailler Platz in Potsdams Stadtmitte vorzustellen.

    Typisches Schablonendenken - ähnlich bei den Menschen, die Potsdam "nur" mit Sanssouci und Moskau nur mit dem Kreml in Verbindung bringen.
    Versailles ist ein "Dorf" von (???) 80.000 Leuten - mit einer typischen Kleinstadtanlage, das nur auf Schloß Versailles reduziert wird, weil dort mal der Königssitz gewesen ist.

    Konstantindegeer - die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist nicht zwingend Bestandteil der Teilungserklärung bei Eigentums-Wohnanlagen. Es reicht in der Regel, wenn die Aufteilung als Plananlage beigefügt und der Hinweis auf die Beantragung unter Benennung des zuständigen Amtes eingefügt wird. Es müsste also noch irgendetwas anderes "im Argen" liegen - möglicherweise mit der Gebrauchsabnahme???? Weißt du da was oder ist das Problem geklärt?

    Es ist doch völlig klar, dass die Kritiker jetzt freidrehen. Unter Beachtung der Huber'schen Aussage im weiter oben von mir eingestellten Video ist die Stadt eigentlich mit der Evangelischen Landeskirche in der Pflicht.

    Es ist für die Stadt natürlich einfach, sich an einem Projekt (Gründung der Stiftung) zu beteiligen und sich dann auf Betreiben eines Teils der Stadtgesellschaft nur noch mit dem Torpedieren des Projekts beschäftigt - dann kann das ja nichts werden.

    Dass die Kritiker von "eigenen Recherchen und Vermutungen" schreiben war ja zu erwarten - WISSEN um Daten Zahlen und Fakten ist nicht offenbar nicht erforderlich.

    Du könntest versuchen, da es sich um einen kurzen Ausschnitt handelt, diesen Teil des Videos auf Youtube hochzuladen. Auf Youtube bleiben Videos unbegrenzt online, wenn nicht der Rechteinhaber begründete Einsprüche anmeldet.

    Wenn ich sowas könnte, würde ich meine Frage nicht so formulieren. Es müsste ja wohl zuerst ein Sichern auf irgendeinem Speichermedium erfolgen.

    Da der Beitrag aus der Mediathek unseres öffentlich-rechtlichen Informationsbereitstellers mit staatlichem Auftrag stammt wäre youtube wohl kaum der richtige Aufbewahrungsort.

    Ich glaube, ich habe schonmal gefragt: Was für juristische Möglichkeiten haben von Boddien/Berliner Schloss E.V., der Architekt Stella und auch die Spender eigentlich, wenn nach weitgehender Ferstigstellung auf einmal Leute wie Roth ankommen, welche die mit viel Spendengeld und viel Aufwand rekonstruierten Fassaden und Kuppel einfach umbauen/zerstören wollen?

    Unter Berücksichtigung meines obigen Beitrags sind es nicht "die Roths und Oswalt dieser Welt" sondern die Betreiber des Humboldt-Forums, die die Änderungen vornehmen (lassen) - Ideen darf doch jeder äußern bis hin zur "Namenlosen", die gar den Abriß des Forums fordert.

    Es wird falsches Zeugnis übergestülpt, bis das Einknicken aus Gründen falsch verstandener political correcteinnässung so elegant ohne weiteres aktives Zutun erfolgt, dass man sich fragen muss: Sind solche Änderungen bereits in den Plänen vorgesehen oder wurden zB baurechtliche Vorschriften außer Kraft gesetzt, um solche Kniefälle zu ermöglichen??