Posts by VonSalza

    ^Die Hofgestaltung des Landtags mit seinen zwei Mini-Sanssoucis für 400.000 Euro - statt die Anfertigung der Attikafiguren zu unterstützen - gehört auch in die Reihe.

    Welchen Sinn erfühlen diese Mini-Sanssoucis eigentlich? Erinnert mich an die mini Holzversionen der Weilheimer Stadttore die zu Fasching aufgestellt werden.

    Der vom ARD gewünschte moderne Akzent hätte wahrscheinlich so ausgesehen:

    https://www.dresden.de/media/v…4x490_mhmd_kopfgrafik.jpg

    Wirklich ekelhaft. Schlimmer als der C&A. Für meinen Geschmack.

    Da gebe ich dir absolut Recht. Gefühlt wird ein altes Haus sobald der Putz anfängt leicht zu bröckeln als Schandfleck bezeichnet. Aber sowas hier? Was ist das dann? Vermutlich ein nützlicher moderner Bau der im Kontrast zum Stadttor steht und der das Volumen der Altstadt aufnimmt und der Stadt neues Leben bringt...

    Durch das Ulmertor geht es in die Ulmertorstraße.


    Rechts daneben steht dieser Bau mit der Optik einer ewigen Bauruine.



    Noch einmal ein Blick zurück.


    Und am Ende der Ulmertorstraße ein Blick über den Obstmarkt zu St. Martin.


    Das ist dann auch das Ende dieser Galerie, da ich nicht mehr nennenswerte Fotos gemacht habe.

    Quasi ein Rekonstruktionshardliner. Ich hab das Schloss zwar selbst noch nicht gesehen, aber ich denke er sollte sich zufrieden geben fürs erste. Einen erneuten Abriss halte ich für übertrieben.

    Vielleicht ist mit der Straßenseite des Gebäudes mehr anzufangen.



    Weiter die Viehmarktstraße entlang sehen wir diese ganz nette Baugruppe, auch wenn das rote Haus etwas zu stark verputzt und gestrichen ist.



    Und jetzt noch mal tief Luft holen, denn es geht nach links auf den Zeppelinring, das pure Grauen.







    An der Schnittstelle mit der Ulmerstraße wird es es etwas besser, auch wenn der graue Bau der AOK zum schlimmsten gehört was ich je gesehen habe. Auch das Ulmertor kann einem wirklich Leid tun in so einer Umgebung.

    Die Museumsstraße kreuzt die hier platzartige Viehmarktstraße.


    Ein Blick nach rechts in die Viehmarktstraße



    Schräg links der Sennhof, der schon von Markus mit einem alten Bild erwähnt wurde. Der unschöne Umbau lässt das Gebäude wie einen Neubau wirken. Ein Glasdach, eigenartige Dachgauben und die viel zu vielen komischen Fenster vernichten für mich jede historische und architektonische Schönheit die dieses Gebäude einmal hatte.



    Links steht weiterhin das Spital zum Heiligen Geist und das Komödienhaus.


    Besonders schön ist auch der Aufzug auf dem Platz. Eine gestalterische Glanzleistung...


    Wir folgen der Viehmarktstraße nach links und befinden uns jetzt wohl auf dem Viehmarkt. Der gewaltige Spitalkomplex lässt sich auch hier sehen.


    Rechts ein nettes Fachwerkhaus.


    Und danach diese Gebäude in der Pfluggasse mit dem Sparkassen Baugerüst-Glas-Bau im Hintergrund.



    Und bei diesem Gebäude auf der linken Seite handelt es sich glaub ich um einen weiteren kaputt sanierten Altbau. Wirklich traurig. Das Leben ist gänzlich fort. Dieses Haus ist tot.

    Vielen Dank. Auf jedem Fall eine sehr sehenswerte Stadt. Mit wenig Aufwand liesse sich das Stadtbild deutlich verbessern. Wann wurde das C&A Gebäude gebaut? Einfach nur krank an dieser Stelle... Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass es (soweit ich sehen kann) vermehrt Sprossenfenster eingebaut werden.

    Offenbar 2008. Und es hat auch noch einen Fassadenpreis bekommen...


    https://www.architekten-am-weberberg.de/18.html


    https://www.architekten-am-weberberg.de/projekte-handel.html

    Mich regen die zwei Nachbarhäuser noch mehr auf.

    Insgesamt ein Stadtbild, das arg unter zunehmender Marginalisierung leidet. Noch bleibt die Großartigkeit der Stadtkrone, wenngleich sich die Krankheit immer weiter fortzufressen droht.

    Der Glaskubus neben dem Hl. Geist-Spital ist auch nicht so ohne...

    Der Glaskubus ist mir auch sehr negativ aufgefallen ja. Kein Wilke zur Anpassung.


    Nachdem wir die Kirche durch den Haupteingang! wieder verlassen, ist ja nicht selbstverständlich, da man sonst oft einmal um die Kirche gehen muss um den Eingang zu finden, gehen wir nach links Richtung Rathaus wo sich uns dieser schreckliche Verbindungsbau von altem und neuen Rathaus präsentiert. Das alte Rathaus ist aber ansonsten ein sehr schöner Fachwerkbau.



    Die Waaghausstraße geht an beiden Gebäude vorbei und besitzt auch ein paar nette Bauten.


    Auch das Spital zum heiligen Geist mit dem Stadtmuseum ist hier zu finden.


    Wir biegen aber vor dem Spital nach rechts ab in die Museumsstraße und werfen einen Blick in den Hof des Spitals.


    Gegenüber ein mittelalterliches Steinhaus, ich glaube es war ein Patrizierhaus.


    Auf den Marktplatz folgt der Kirchplatz und die Schadenhofstraße.


    Von diesem biegen sir nach rechts zur Kirche St. Martin ab, einer Simultankirche und das schon seit über 400 Jahren.


    Es handelt sich um eine gotische Kirche die ab 1746 barockisiert worden ist.


    Die Deckenfresken, die konfessionsneutral sein sollten.


    Die spätgotische Kanzel.


    Der Chor mit dem Hauptaltar.


    Die Orgel von 1967, für die die vollkommen intakte Vorgänger Orgel von 1881 beseitigt wurde.



    Das linke Seitenschiff mit faszinierender Vorhangmalerei, wie auch im Hauptschiff und dem anderen Seitenschiff.

    Es geht weiter geradeaus auf den großen Marktplatz. Der bezaubernde C&A-Bau springt einem direkt ins Gesicht.


    Man staunt darüber, dass eine Bank ein Gebäude auch schön herrichten kann und es nicht abgerissen oder bis zur Unkenntlichkeit verändert hat.





    Am Markplatz gibt es einige sehenswerte Häuser.


    Dieses hier verfügt über eine beachtliche Länge.


    Das Neue Rathaus von 1503.