Posts by Resurrectus

    Hans Nadler hat noch zu DDR Zeiten das Leitbaukonzept für den Neumarkt ausgearbeitet, das einen Wiederaufbau von einigen wichtigen Häusern vorgesehen hätte. Inwiefern der Plan umsetzbar gewesen wäre, weiß ich nicht.

    Es gibt zu der gesamten Thematik einen großartigen Aufatz von Torsten Kulke in einem der letzten Jbb. Frauenkirche.

    Nun ja, bisher waren seit Just immer nur Nichtdresdner in diesem wichtigen Amt - und die haben - egal aus welcher Partei sie kamen - immer Mist gebaut (im wahrsten Sinne des Wortes). Oder hat jemand hier Feßenmayer und Marx in guter Erinnerung?


    In der Neustadt sind gar keine großen Rekos geplant, darum geht es hier doch gar nicht.

    Hier ist das einzig Sinnvolle geplant, nämlich die Reurbanisierung via Straßenrückbau und einer schönen Wohn-Blockrandbebauung - und genau DAS wollen etliche hier nicht, sondern eben den Erhalt der Plattenbautristesse nebst Autobahn.... würg....

    Waaaah... Das vierte war die herrliche Große Meißner 5 - das allerwichtigste Haus in der Neustadt!!!!


    Wenn man das nicht mitbaut, dann ist die ganze Sache vollkommen witzlos und man sollte es gleich sein lassen.

    Wichtig ist doch schließlich, dass das Hotel sich wieder inerhalb eines geschlossenen Straßenzuges befindet (was per se ja möglich ist) und nicht wie jetzt ein Solitär bleibt.....


    Mmir schwant sehr viel Ungutes hier!!

    Ganz ehrlich? Wenn es die GHND-Veranstaltung am 30.10. nicht rausreißt, dann war's das endgültig für die Innere Neustadt m. M. n.

    Beendigung der dauernden Unsicherheit für die Bewohner

    Hm... Ich wüsste nicht, was da an Unsicherheit ist.


    Sowohl der Albers- (1. Preis) als auch der Jordi-Plan (2. Preis) sehen vor, die neue Bebauung am Platz vor die Plattenbauten zu setzen. Da wird nichts abgerissen. Und das (Schein-)Argument mancher Bewohner, man könnte dann nicht mehr bis zur Frauenkirche schauen, zählt auch nicht, denn zur Elbe hin ist mittlerweile so viel Grünzeugs gewachsen (sorry an die Landschaftsgestalter hier unter uns), dass das auch jetzt schon nicht mehr geht. Aus den oberen Etagen sieht man evtl. noch die Kuppelspitze mit Laterne - das würde auch bei einer Bebauung so bleiben.


    Es entstehen stattdessen zwei schöne kleine Plätze um die Brunnen herum (aktuell sitzt dort kein Mensch wegen des unerträglichen Verkehrslärms) und der Neustädter Markt um den Goldenen Reiter herum ebenfalls.

    Sobad man diese unselige B 6 zurückbaut, wird sich herausstellen, dass der "Neustädter Markt" von heute eine Wüstenei ist - sonst nichts. Warum sonst musste man denn in den letzten Jahren dieses (lächerliche und völlig hilflose) "Hier geht Dresden weiter"-Schild an die Platten hängen.

    Irgendetwas stimmt doch nicht an dieser ganzen Rechnung "Der heutige Neustädter Markt ist ein Denkmal" - lächerlich!

    Au weia, das sieht ja echt nicht sonderlich gut aus.


    Sehr traurig. Nicht ein einziges geneigtes Dach mehr dabei.....(es gab vorher aber auch nur zwei links und rechts des Eingangsbauwerks an der Könneritzstraße). Und manches Detail erinnert in fataler Weise an die Bebauung Wallstraße/Marienstraße...brrrrr.


    In Dresden lernt man einfach nicht dazu...

    Hm... Also nichts gegen eure schöne endlose Diskussion.


    Aber sollte über (DDR-)Moderne und Bodenpreise usw. usf. vielleicht nicht besser in einem anderen Strang diskutiert werden?


    Ich möchte hier eigentlich etwas über anstehende B A U vorhaben in der Dresdner JOHANNSTADT erfahren, von der seit Beitrag No. 188-213 nicht mehr die Rede war


    Danke!

    Der "dresdentypischste" Stil ist meiner Meinung nach der (monumentale) Reformstil des frühen 20. Jahrhunderts.

    Jepp! Genauso ist es!!!


    Wobei man unterscheiden muss zw. Historismus (seit ca. 1840) und Gründerzeit (ab 1870) oder gar Wilheminismus (ab ca. 1885).

    Historistische Architektur an sich m. M n. fast immer ganz toll - und das wird von den meisten Experten auch anerkannt!


    Und Semper ? - Nun ja, als der mit Schinkel beste dte. Architekt seiner Zeit und einer der besten weltweit steht sowieso "hors concurrence"

    Danke Eryngium für die Links, v. a. für den Überlagerungsplan, den ich noch gar nicht kannte!


    Ich denke fast, dass die Brunnen dort bleiben können, wo sie jetzt sind. Wenn Sie einmal auf diesen kleinen Plätzchen stehen, werden sie wohl sogar noch besser zur Geltung kommen als jetzt!


    Und was die Bäume angeht, denke ich auch, dass die Mehrzahl wohl dort bleiben kann. Im Gegenteil: Es könnten südlich anschließend sogar noch welche mehr werden.


    Tolle, tolle Sache.

    Großen Glückwunsch an die GHND und Torsten Kukke, die dies ermöglichten!

    Vorsicht.

    Zu einem "Reko-Schwerpunkt" wie der NM soll der NStM nicht werden.

    Es werden dort eindeutig die Neubauten dominieren und nur einige wenige Rekos kommen.

    Ich glaube es erst, wenn ich sie vor mir stehen sehe.

    Ja ok...

    Und was kommt zur Plantage hin?????


    Doch nicht etwa der Entwurf darunter wo "Langer Stall" draufsteht?


    Ach halt - diese große Fläche über den Fenstern - soll das ein geneingte Dach mit Gaupen sein??

    Sieht hier aus wie eine einzige, monumentale ungegliederte Fläche.... Find ich jetzt nicht so prickelnd....

    Ich wünsche mir eben bei Neubauten als Ersatz für zerstörte Gebäude eine intensive Beschäftigung des Architekten mit der Geschichte des Ortes und eine Anpassung an die Einzigartigkeit seiner Umgebung.

    Von einer solchen Einstellung ist man in Dresden nach wie vor leider Millionen von Lichtjahren entfernt.......

    Ich habe mit der Bezeichnung "protzig" und "überladen" für diese Bauten sicher etwas überzigen.


    Aber ich finde die Vorkriegsbebauung an dieser Stelle schlichtweg einfach nicht wirklich dresdentypisch (so etwas gab es wie gesagt überall im Reich) und schlichtweg viel zu wuchtig, ähnlich wie Kunstakademie, Gesamtministerium (= Staatskanzlei) und Finanzministerium.

    Das sind bis heute einfach nicht die Highlights des klassischen Dresden gewesen.

    @ Konstantindegeer

    Ich kenne mich in Postdam leider zu wenig und mit dem Langen Stall eigentlich gar nicht aus.

    Kommt denn diese Rundbogenfassade dann auch zur Plantage hin oder nur zu dieser Werner-Seelenbinder-Straße (ich wusste gar nicht, dass sich der Stall auch bis dorthin erstreckte)

    Also ich finde diese Fassade recht schön. Es kommt natürlich noch drauf an, wie sie farblich und materiell umgesetzt wird.


    Danke!

    R.

    Es ist die Beliebigkeit bei der Stil- und Materialwahl, die ich kritisiere und die es im Historismus überwiegend nicht gegeben hatte.

    Hm....äm.... Das ist aber gerade eines der Kennzeichen gründerzeitlicher Architektur (Historismus nicht gleich Gründerzeit).


    Die Flächigkeit und Geschlossenheit im Umriss, die wenigen akzentuierenden Eleente und die hohen Satteldächer sind für mich hingegen typisch für Dresden. Und darunter verstehe ich nicht die Jahre ab 1880