Posts by Bubastis

    Ich habe keine Glaskugel, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es noch ein heftiges Tauziehen um Wappenkartusche und Bronzeplatten geben wird.
    Noch ist Ruhe - aber wehe dass sie hängen...

    Hallo zusammen,

    ich bin vor einigen Wochen durch Schöneberg spaziert. Dabei fiel mir speziell in der Motzstraße auf, dass offenbar die Gebäude eine zur Straße parallele Front haben, allerdings eigentlich schräg zur Straße stehen.
    Nach kurzer Durchsicht durch den Strang konnte ich nicht finden, ob die Frage nach dem "warum" bereits beantwortet wurde.

    Hier ein paar Eindrücke (leider ohne Hofeinfahrt, an denen kann man erkennen, dass die Gebäude offenbar ebenfalls schräg sind und nicht nur die sichtbaren Balkone/Loggia, aber am Hauseingang im zweiten Bild kann man es ein wenig erkennen) :




    Bilder von mir

    VIELEN Dank im Voraus für eine (mögliche) Erklärung <3

    Unglaublich! Ich werde nächstes Jahr im April das erste Mal Prag besuchen und durch deine Bilder ist meine Vorfreude noch weiter gestiegen:thumbsup:

    Ich wünsche viel Spaß! <3

    Wie @Exilwiener sehr treffend bemerkt hat, bietet Prag eine schier unglaubliche Fülle an Schönheit.

    Ich hatte mich in meinen Bildbeiträgen auf die "bekannten Highlights" beschränkt.
    Aber selbst in gefühlt jeder Seitenstraße der Altstadt atmet diese Stadt das Flair einer sehr alten und reichen Residenzstadt.

    Ich packe noch ein paar Vorfreudebilder mit dazu:

    leider ein wenig schief, aber trotzdem schön anzusehen



    Tagsüber war ich auch ein wenig unterwegs, aber - wie oben beschrieben - leider nicht viel und habe recht wahllos alles fotografiert, was mir spontan gefiel:







    ich fand schön, dass die Dachlandschaft in Prag noch "wild und unangepasst" sein darf (also, dass nicht jedes Dach kommerziell zu ungunsten der Schönheit genutzt wird):




    auch die weniger renovierten Gebäude haben (auf mich) eine faszinierende Wirkung:


    Am nächsten Abend habe ich es etwas eher geschafft los zu kommen und war noch vor Schließung des Rathausturmes oben:







    Ah ja: alle Bilder von mir

    Ich war letzte Woche beruflich ein paar Tage in Prag. Beruflich hatte zur Folge, dass ich nur abends/nachts Zeit hatte, in Ruhe durch Prag zu spazieren. Angenehmer Nebeneffekt: ich habe Prag noch nie so Menschenleer gesehen. :D







    Zum Thema mögliche Umwidmung ehemaliger Sakralbauten ist mir gerade eingefallen, dass ich vor... sechs, oder sieben Jahren in Neapel in einer kleinen Kapelle Stand (die Tür war geöffnet), welche (bis auf die Bestuhlung) leergeräumt war und vermutlich auf ihre Umwidmung wartete.
    Ich werde beim nächsten Mal wenn ich dort bin schauen, was aus dem Kirchlein geworden ist.
    Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass sie nicht abgerissen wurde.
    Hier noch ein paar Bilder:




    Die Bilder sind von mir

    Es gibt kaum Bauwerke, die sich besser umnutzen lassen als Kirchen (s. ehemalige Kirchenschiffe und Klöster in NL etc. die jetzt als Buchhandlung, Hotel, Gastrohalle dienen). [...]

    Das ist in der Tat richtig.
    Ich habe in Italien einige sehr schöne bis bizarre Beispiele von Umnutzungen gesehen (von privaten Wohnungen, über Büros bis zu einer Autowerkstatt in Norditalien).

    Ich weiß allerdings, dass im Ruhrgebiet (Bistum Essen, der dortige Bischof) Kirchen bewusst abgerissen werden, damit sie nicht umgewidmet werden können, obwohl es zum Teil konkrete Pläne für eine Umnutzung (durch kirchliche Altenheime o.ä.) gab.

    "Offener Brief an den OB zum Abriss des Rechenzentrums"


    Die Bürgerinitiative Mitteschön hat am 26.08.2021 auf Facebook und auf ihrer Homepage den o.g. Offenen Brief veröffentlicht. Hier werden klare Fragen an den Potsdamer OB gestellt. Auf die Antwort bin ich gespannt. Ich zitiere mal nicht. Jeder Interessierte sollte selbst lesen und sich eine Meinung bilden :wink:.

    Wenn ich Oberbürgermeister wäre, würde ich so lange es geht gar nicht reagieren und versuchen, den Brief auszusitzen... huh:)

    Nachdem die Benin Bronzen dran waren, versucht man jetzt sich am Luf Boot sich abzuarbeiten. Bis vor 3 Jahren hat sich keine S.. dafür interessiert. :kopfwand:

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich vor einiger Zeit einen Artikel gelesen habe, der einerseits nicht in Abrede stellte, wie das Boot nach Deutschland kam, der aber auf der anderen Seite sehr gut herausgearbeitet hat, dass das Boot hier im modernen Deutschland am besten aufgehoben ist.
    Das Boot - in seiner Struktur einzigartig und trotzdem fragil würde einen Transport ins heutige Neuguinea nicht unbeschadet überstehen.
    Weiter müsste dort erst ein Museum mit klimatischen Bedingungen zum dauerhaften Erhalt des Bootes gebaut werden.
    Die gesamten pazifischen Inselstaaten haben leider ganz andere Sorgen - nämlich dass vermutlich in den nächsten 100 Jahren die Staatsgebiete versunken sein werden.
    Daher ist es langfristig sinnvoller Exponate dieser Staaten an sicheren Orten unterzubringen.
    UND: wir leben in einem ziemlich reichen Staat dem der Bau eines solchen Museums und damit auch der längerfristige Erhalt dieser Exponate nicht wehtut.
    Das ist den Historikern in Neuguinea ebenfalls bekannt.
    Daher: warum schenkt man solche Exponate nicht einfach zurück und schreibt dran: "Dauerleihgabe".
    Leider weiß ich nicht mehr wo ich diesen Artikel gelesen habe - zumal ich ihm zu diesem Zeitpunkt nicht soo viel Bedeutung beigemessen habe.
    Ich suche mal - eventuell finde ich den Artikel erneut.

    ******
    Nachtrag: vermutlich wäre die Lösung "Dauerleihgabe" zu pragmatisch und würde nicht genügend Stoff liefern um sich aufzuregen. ;)

    Innenstadt von Perros-Guirec in der Bretagne. Leider sind die Plastikfenster überall in Frankreich auf dem Vormarsch, wenn auch weit weniger als in Deutschland. In Paris werden die alten Fenster durch neue mit nur einmaliger Teilung ersetzt.

    Offenbar werden die Gebäude allesamt nicht so recht wertgeschätzt.
    Das linke Gebäude hat zwar im Obergeschoss immerhin noch die alten Fenster, aber mit Klappläden (die Haken sind noch vorhanden) wäre es richtig "rund" und nichtmal sonderlich schwer, Klappläden wieder anzuhängen.
    Schade...

    Hier gibt's ein Bild mit dem originalen Dach. Über dem Risalit existierte kein Giebel, sondern ein Walmdach innerhalb des langen Daches. Auf der Traufe standen über den vier Lisenen des Risalits urnenförmige Vasen, womit die Ähnlichkeit mit einem der Schlossportale noch frapanter war.

    https://press.siemens.com/glob…hre-und-kein-bisschen-alt

    (das zweite Bild in der Bildergalerie unten)

    Ich kann nicht genau erkennen, ob es Figuren, oder Vasen sind - aber das ist fast unerheblich.
    Ich finde mit dem Schmuck ähnelt es noch viel mehr den Schlossportalen IV und V.
    Danke für den Link und die Bilder

    Ich denke, dass einige Strahler noch nicht richtig ausgerichtet und eingestellt worden sind.

    Das Ganze ist vielleicht nur der erste Beleuchtungstest. Nehmt es also noch nicht so ernst.

    Ein aktueller Blick auf die Westseite des Schlosses zeigt, dass Du mit Deiner Gelassenheit recht hattest.
    Die gesamte Front ist nun erleuchtet und (da von schräg unten) sogar mit hübschem Schattenwurf. :3

    "Tausend Jahre sind ein Tag" Zweiter Brief des Petrus an Udo Jürgens


    Da habe ich mal vor drei Jahren auf einem kleinen Stück Schmierpapier in Postkartengröße eine harmlose, kleine architektonische Studie zur dorischen Architektur vor mich hingekritzelt, während einer Vorlesung, die natürlich nichts damit zu tun hatte. [...]

    So "utopisch" ist die Zeichnung gar nicht.

    Sie ist wundervoll und erinnert mich sogar stark an eine Grabstätte am Friedhof Friedrichshain:



    Bild von mir

    Interessant finde ich, dass beide Essener Innenstadtstandtorte geschlossen werden - also auch der Standort des ehemaligen Stammhauses am Limbecker Platz.

    Ehemals, da das ehemalige Stammhaus vor einigen Jahren einem Einkaufszentrum weichen musste (die Fassade stand übrigens unter Denkmalschutz und ist bei den Bauarbeiten leider so irreparabel beschädigt worden, dass sie komplett entfernt werden musste … aber das ist ein anderes Thema).