Posts by Mattielli

    Heimdall, Du hast es absolut auf den Punkt gebracht!
    Mehr ist dem nicht hinzuzufügen!


    Wenn das Gebäude nun sogar orginalgetreu wiedererrichtet werden würde, dann wäre das mehr als grandios!

    Hallo???
    Wir sprechen hier über Dresden, der Stadt mit der unfähigsten Stadtführung Deutschlands.
    Investoren, die solche Wiederaufbaupläne einreichen, werden erfahrungsgemäß sofort vergrault.
    Die rot-grüne "Gesellschaft" würde bei dem Anblick des original wieder aufgebauten Hauses ja Schnappatmung bekommen.
    Das Stadtplanungsamt unter dem grünen Nichtdresdner wird dafür sorgen, dass, sollte in den nächsten 30 Jahren überhaupt etwas auf diesem Areal gebaut werden (was für Dresden schon eine echte Meisterleistung wäre), eine triste Betonsiedlung mit hübschen Hochbunkern entsteht, so, wie das ja z.Zt. zum Beispiel am Postplatz zu beobachten ist.
    Auch ein äußerlich original wieder aufgebautes Palais Oppenheim wird man darin vergeblich suchen.
    Habt Vertrauen zur Stadtführung!

    Vielleicht sollte man das neue Buch über das JP an die Studenten verteilen. Wenn einer von denen Grips und kunsthistorischen Weitblick hat, dann schlägt er die Schaffung einen weltweit einzigartigen Porzellanschlosses vor

    Da lebst Du leider gedanklich in den vergangenen Jahrhunderten.
    90 % der heutigen Studentenschaft würde das Palais wohl eher in ein multikulturelles Begegnungszentrum umwandeln, mit graffitiverschmierten Wänden und einer Schicha Bar. Freitags würde man für das Klima hüpfen und ansonsten in der Techno Disko die links-grüne Ideologie feiern. Dafür gäbe es bestimmt auch eher Fördermittel vom Staat, als für ein "nationalistisches Porzellanschloss".
    Das ist leider die Realität im heutigen "Deutschland".

    Wenn die Kirche einmal da ist, wird sie dann die Umgebung beeinflüssen wie die Frauenkirche getan hat? Werden dann vielleicht doch zu Garnisonkirche passende Fassaden entstehen?

    Ich denke, mehr als der Turm wird nicht entstehen. Dafür werden die politisch Verantwortlichen schon sorgen.
    Mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche kann man meiner Ansicht nach den Bau des Turmes der Garnisionkirche auch nicht vergleichen.
    Beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche handelte es sich um einen archäologischen Wiederaufbau.
    Dies wird bei der Garnisionkirche ja nicht geschehen. Schon durch den veränderten Aufbau der Turmräume ist dies ja nicht mehr möglich.
    Allerdings muss ich auch zugeben, dass der Wiederaufbau der Frauenkirche heute nicht mehr realisierbar wäre. Dafür haben sich die politischen Verhältnisse im Land in den letzten Jahren zu sehr verändert.

    An der Ostseite stehen doch schon immer Bäume?!



    Fehlt nur noch die Südseite samt Kreuzstraße und das ganze würde ein abgerundetes Bild ergeben.

    Vielleicht könnte man die Fassaden der Südseite des Altmarktes und die angrenzenden Straßen (Schreibergasse, Pfarrgasse, An der Mauer) komplett mit Kletterpflanzen (Efeu, Wein o.ä.) versehen, damit man in ein paar Jahren die Fassaden einigermaßen ertragen kann.

    Zumal man an der Ostseite mit den Bäumen bspw. die alte Platzkante nachzeichnen könnte.

    Die alte Platzkante, bzw, Bebauungslinie wurde durch die 5 Wasserbecken (von denen nur noch 3 einigermaßen funktionieren) markiert. Man kann sich dadurch in etwa vorstellen, wie relativ "klein" der eigentliche Altmarkt einmal war.

    Kommt denn niemand auf die Idee, diesen schrecklichen Galgen zu entfernen? Ich verstehs nicht. Regt mich jedes mal aufs neue auf, dieses Teil.

    Nein, auf keinen Fall.
    Dieser wunderschöne schiefe Designerlichtmast und z.B. auch der Hochbunker nebst Flakturm (sorry, ich meine natürlich die Synagoge) gehören zu den absoluten architektonischen Höhepunkten Dresdens, weswegen jährlich tausende Touristen die Stadt besuchen.

    Zum Thema gibt es hier eigentlich nur einen Satz: Nein, wir werden das schöne Bauen nicht mehr erleben.
    Das schöne Bauen endete 1918. Danach kam "Funktionalismus". Und spätestens seit den 50-iger Jahren ist an "schönes Bauen" überhaupt nicht mehr zu denken.

    Gibt es eigentlich Überlegungen, die Figurengruppe der Germania und die Reiter(Herolde) sowie anderes Getier (Adler, die ich auf alten Fotos sehe) wieder aufzustellen? Sind ja meines Wissens erst nach dem Krieg entfernt worden, Buntmetall war teuer. Gerade die Germania fehlt über den Giebeldreieck und die Postamente hinten schreien auch nach Vollendung.

    Bei diesen Zeilen bekommt die "Bevölkerung" Schnappatmung.
    Da kannst Du auch nach den Oraniern der Adlersäule und dem Nationaldenkmal am "Humboldtforum" verlangen.
    Undenkbar!!!!!

    Demzufolge ist es doch richtig, dass man den Brunnen da belassen hat, wo er jetzt steht. Als Ladendeko ist er nun wirklich zu schade. Ich habe mich neulich wieder an seinem Anblick erfreut - ohne einen Laden betreten zu müssen. Das finde ich besser. Nur so kann man die vielen schönen Details an dem Brunnen genauer studieren.

    Bei solch einer Argumentation kann ich nur heulen.
    Es geht hier nicht um eine "Ladendeko", sondern um die Umsetzung der historischen Rekonstruktion des Dinglingerhauses, welches ja auch als Leitbau ausgewiesen wird.
    Den Innenhof könnte man ja für die Öffentlichkeit zugänglich machen.