Posts by Olympic1911

    Hier einige weitere Fotos von meinem Besuch in Frankfurt vor zwei Wochen, diesmal vom Römerhöfchen. Der Lageplan, Quelle Wikipedia:



    Ich weiß nicht ob das Römerhöfchen für Besucher geöffnet ist, als ich aber da war, war das Tor offen, also bin ich einfach da hineingegangen. Zu Zeiten der Frankfurter Römerbergfestspiele versammelten sich hier die Darsteller und warteten auf ihren Einsatz.



    Hier, zum Vergleich, eine historische Aufnahme


    ier


    Hier aus der entgegengesetzten Ecke fotografiert . An der Wand links ganz hinter das Zugangstor:



    Und hier eine historische Aufnahme aus ähnlichem Blickwinkel:



    Blick auf die Südwand:



    Und weil's so schön ist: nochmals das sechseckige Treppenhäuschen:





    Saal zum Römerberg, durch eine Glasscheibe fotografiert:


    Und wenn das hier gekommen wäre, wäre ich im Traum nicht darauf gekommen nach Frankfurt zu fahren:


    Selbst meine Kinder fragten erstaunt: Was in aller Welt willst du in Frankfurt??? Ich bin nun in dem vergangenen halben Jahr zweimal da gewesen, das zweite Mal mit Übernachtung. Ich stehe mit meiner Begeisterung anscheinend nicht alleine da: im vorletzten Spätsommer war ich einer von 30.000 Besucher beim Tag der Offenen Baustelle am Humboldtforum. 30.000 Besucher an einem Wochenende! An einer Baustelle! Welche moderne Architektur kann das? Das Thema ist hier sicherlich schon hundertmal breitgetrampelt worden, aber ich wollte es einfach mal gesagt haben.

    Petersburg Ich bin da nicht so optimistisch. In den Häusern wohnen Menschen, wo will man sie denn hinschicken? Wen gehören die Häuser denn? Der Stadt? Wird die Stadt denn bereitwillig auf Mieteinnahmen verzichten, damit auch hier Reko-Architektur stattfinden kann? Wohl kaum.

    Ich kann mir höchstens vorstellen, dass wenn wir ganz viel Glück haben, bestenfalls das Salzhaus und Haus Frauenstein wieder in den Vorkriegsbauzustand zurückgesetzt werden. Die Holzpaneele der Fassade vom Salzhaus gibt es ja noch und die Erdgeschosse sind noch original.

    Die Fotoausrüstung, die ich benutze ist sicherlich noch ausbaufähig, trotzdem möchte ich euch ein paar Bilder zeigen, die ich am vergangenem Wochenende am Römerberg, bzw. in der neuen Altstadt am Dom/Römer Areal nach Einbruch der Dunkelheit gemacht habe.


    Krönungsweg Richtung Römer fotografiert, links Großer Engel, rechts das Steinerne Haus.



    Hinter dem Lämmchen Richtung Hühnermarkt



    Rebstockhof:



    Haus zur Goldenen Waage:



    Vollmond überm Großen Engel:


    Hallo zusammen, ich habe heute Vormittag im Historischen Museum der Stadt Frankfurt das berühmte Altstadtmodell der Gebrüder Treuner bestaunen können. Objekte, die hinter Glas ausgestellt werden zu fotografieren, ist nicht leicht, aber anbei ein paar Fotos:



















    Habe gerade nachgesehen: Rund ums Schloß sind gerade mal fünf Bauarbeiter zu sehen, alle herumstehend, einer mit den Händen in den Taschen.

    Ob das etwas wird bis Herbst?

    Sie glauben wohl allen Ernstes nicht, dass auf der Baustelle nur fünf Arbeiter tätig sind!? Sollen die etwa in den Innenräumen auch Webcams hinstellen, damit die Leute zufrieden sind? Ich freue mich zu sehen, dass es mit den Außenanlagen stetig weitergeht.

    Dieses Foto habe ich im vergangenem Sommer im Keller des Hauses Leuschnerdamm 13 gemacht. Mich hat es schon beeindruckt, wahrscheinlich gibt es in Berlin noch etliche davon.


    Immerhin darf man wohl schlussfolgern, dass jeder der in dem Keller dieses Hauses Schutz gesucht hat, die Angriffe wohl überlebt hat. Das Haus gibt es ja noch! Was in der ersten Zeile eingeklammert steht, kann ich nicht entziffern, daneben vielleicht 12,0qm.

    @van Dyk Was Aggro-TV darstellt hat m.E. GAR NICHTS mit Kunst zu tun! Es ist eine mutmaßliche gewollte Beschädigung fremden Eigentums um des Schaden willen! Mehr nicht! Man sieht schon mal Graffiti die technisch exzellent gemacht sind. So was sollte man aber weder an der Staatsbibliothek, Am Berliner Schloss oder sonst wo finden, ohne dass es mit dem Besitzer vorher abgesprochen wurde.

    Ich hatte im sehr heissen Sommer 2018 das Vergnügen, für die Firma für der ich arbeite in Budapest einen Vortrag halten zu dürfen. Ich hatte 2018 insgesamt neun europäische Hauptstädte gesehen, unter anderem auch London und da kann ich nur Johann v2 zustimmen: London ist der Horror! Von allen Städten, die ich gesehen habe, haben mir zwei ganz besonders gut gefallen: Ljubljana und Budapest.
    Die Architektur in Budapest (es wird übrigens Budapescht ausgesprochen, wusste ich bis dahin auch nicht!) ist bahnbrechend. Gründerzeitarchitektur mit sehr sehr starke osmanische Einflüsse! Hier einige meiner Bilder:
















    ...und ich hab's auch noch bezahlt bekommen! :)


    Es fällt ein weitenteils sehr angenehmer Wiederaufbau auf.

    Richtig, es hat aber leider in anderen Ortschaften wiederum Grenzen!


    Kranenburg bei Kleve


    Kranenburg bei Kleve war die erste Stadt im Reichsgebiet die von den Joint Forces der Kanadier und Engländer eingenommen wurde.



    Vorab wurden die Deiche des nahegelegenen Rheins gesprengt und die gesamte Gegend überflutet um den Vormarsch der Alliierten zu stoppen. Selbst Bereiche der Kranenburger Innenstadt waren überflutet. In dem Haus rechts kann man im Mauerwerk noch Spuren der ursprünglichen Fensteröffnungen erkennen.



    Es muss wohl in den siebziger/achtziger Jahre Mode gewesen sein, diese wunderschönen verputzten Häuserfassaden mit einer Schale Verblendmauerwerk zu überziehen. Das Ergebnis ist, was mich betrifft - einfach scheußlich! Vielleicht haben aber auch praktische Gründe wie Wärmedämmwerte dazu beigetragen. Aber in dem Bild unten sieht man es sehr deutlich:



    Die Große Straße in Kranenburg. Das einzige was in beiden Bildern gleich ist, ist der Schweifgiebel mitten im Bild. Selbst die Kirche ist nicht mehr wie früher.



    Zwischen Kranenburg und Kleve liegt Nütterden. Hier vor der Gaststätte Forellenteich posieren Alliierte Soldaten mit Souvenirs, die sie haben mitgehen lassen. Die Flagge rechts im Bild ist von der Schützengemeinschaft Nütterden. Sie ist später in Holland wieder aufgefunden worden. Ich hatte mit der Schützengemeinschaft Kontakt aufgenommen um denen das historische Bild zu zeigen. Sie waren völlig begeistert, da sie das Bild noch nicht kannten. Dieses Bild ist dann an gleicher Stelle , jedoch ohne Alliierte Soldaten aber mit der Flagge nachgestellt worden. Leider konnte ich daran nicht teilnehmen.



    Ob das moderne Foto unten wirklich genau an der Stelle an der die historische Vorlage gemacht wurde, weiß der Kuckuck! Es ist aber die gleiche Straße:



    Hier eine weitere Aufnahme aus Goch: das Steintor, 1371 erstmals erwähnt:



    Und hier zum Abschluss, der völlig zerstörte Marktplatz von Uedem 1945 und im Sommer 2013


    Weiter Kevelaer


    Churchill tanks begegnet man heute am Kapellenplatz in Kevelaer zum Glück nicht mehr. Der Brunnen ist jedoch noch da!



    Links im Bild die Glasmalerei Derix an der Gelderner Straße in Kevelaer. Der Zwiebelturm wurde nicht mehr wieder aufgebaut. Der Bahnhof in Kevelaer war mehrmals Ziel alliierter Bomber und somit hatten umliegende Gebäude auch Treffer abbekommen. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass die Flugzeuge im Bild Lastersegler sind, die in Tandem also paarweise geschleppt werden. Es ist Operation Varsity, die Überquerung des Rheins bei Wesel 24.03.1945



    Umgebung von Kevelaer


    Kervenheim


    Kervenheim war auf Grund der strategisch sehr wichtigen Lage heftig umkämpft. Hier die Pastoratstraße in Kervenheim. Das Foto ist offensichtlich gestellt, der Fotograf befindet sich genau in der Schusslinie. Interessant ist, dass der Soldat rechts im Bild eine erbeutete Deutsche Waffe hält.




    Auch Goch stand hoch auf der Liste der Bomberkommandos.. Das ist Mühlenstraße Ecke Marktplatz in Goch. Die Kirche im Hintergrund ist Maria Magdalena die 1993 auf Grund von Kriegsschäden einstürzte.



    Winnekendonk
    Nachdem Kevelaer den Alliierten weitgehend kampflos übergeben wurde, zog sich die Wehrmacht weiter in Richtung Rhein zurück. Die Alliierten bekamen Meldung, dass sich starke Verbände in Winnekendonk versammelt hatten also wurden vorab Tiefflieger herbeibefohlen um sie aus dem Ort zu treiben. Das ist was von Winnekendonk übrig blieb.



    Geldern


    Geldern war mehrmals Ziel des britischen Bomberkommandos. Hier ist der Marktplatz gegen Kriegsende.



    Hier die Bahnhofstraße



    Hier die Kirche Maria Magdalena am Marktplatz in Geldern


    Vor allem die jüngere Generation macht sich heute wenige Gedanken darüber, dass der Niederrhein vor 75 Jahren Kriegsschauplatz war. Ich habe 2013 angefangen Motive historischer Fotos heute an gleicher Stelle abzufotografieren.
    Operation Veritable hatte im März 1945 das Ziel den linken Niederrhein einzunehmen. Britische und Kanadische Truppen kamen vom Norden, die Amerikaner vom Süden. Sie trafen in Geldern-Veert aufeinander.


    Nachdem Goch eingenommen wurde, war das nächste Ziel Weeze. In Höst, zwischen Goch und Weeze, kam es zu heftige Gefechte. Darüber hinaus machte das Tauwetter den alliierten Truppen das Leben schwerer. Alle modernen Bilder sind von mir.



    Ich habe sehr lange gebraucht um die Stelle oben zu lokalisieren. Es ist heute der Hof Krebbers am Höst-Vornicker-Weg in Weeze. Grundsätzlich versuche ich zu vermeiden Fotos vom Eigentum fremder Leute ohne Erlaubnis ins Netz zu stellen, also hatte ich mit den Eheleuten Krebbers Kontakt aufgenommen in der Hoffnung die Erlaubnis zu bekommen. Ihre Gastfreundschaft war umwerfend. Ich wurde zum Kaffee eingeladen, man zeigte mir historische Fotos (die ich abfotografieren durfte) und man führte mich herum. Auf meine Frage hin, ob sie denn häufiger solche Anfragen bekommen, sagte man mir: ich war bis jetzt der einzige!


    Weeze

    Haus Loe an der Loestraße in Weeze (unten). Als Commonwealth-Truppen im Februar 1945 in Weeze einmarschierten schneite es.



    Der nahezu vollständig zerstörte Marktplatz von Weeze:



    Die Wasserstraße in Weeze. Alliierte Truppen schleichen sich an Fassaden der Häuser entlang in denen später Fahrrad Caspars und Bürobedarf Schreurs zu finden sein werden.



    Kevelaer


    Im Frühjahr 1940 herrschte beim Westfeldzug auch in der Kevelaerer Hauptstraße Aufbruchstimmung...



    ...dies hatte sich aber bis 1945 schon wieder erledigt, als nahezu an der gleichen Stelle, jedoch in der anderen Richtung fotografiert, Commonwealth Truppen in Kevelaer einmarschierten.



    Die Amsterdamer Straße in Kevelaer. Für die alliierten Truppen war es eine erfreuliche Abwechslung mal eine Stadt einzunehmen, die nicht vorab von Bombern dem Erdboden gleichgemacht wurde.



    Weitere Bilder der Amsterdamer Straße in Kevelaer. Die modernen Fotos sind vom Dezember 2019





    Ich habe im Juli Wuppertal zum ersten Mal besucht, da mein Sohn wegen seiner anstehenden Ausbildung dort hingezogen ist. Bei einem Stadtrundgang habe ich fotografiert, was ich für interessant hielt. Kommentare zu den meisten Bildern kann ich nicht abliefern, da ich nicht weiß um was es sich dort handelt.
    Hier das Rathaus von Wuppertal:







    Bummel durch die Stadt:














    Teil 3 der Bilderreihe:


    "Wilder Mann" aus der dreifachen Eckknagge:



    Knagge mit Soldat unter dem Überhang des ersten Hauptgeschosses neben dem "Haus Schieferstein":


    Konsole des Erkers:



    Linker Teil der Erkerkonsole:



    RechterTeil der Erkerkonsole:



    Figur des Engels mit den Familienwappen zu seinen Füssen:



    Engel der Apokalypse an der linken Seitenwand der Erkerkonsole:



    Rechte Seitenwand der Erkerkonsole, im Hintergrund "Salzhaus" und "Frauenstein":



    Eckmaske an der linken Seitenwand der Erkerkonsole, im Hintergrund der Römer:



    Kartusche mit dem Baujahr 1562 unter der Erkerkonsole:#