Posts by eryngium

    Natürlich würde man das quasi aus dem Depot (und dem Kunsthandel) einrichten müssen. Einfach ein Palais mit einigen Repräsentations-, Wohn- und Versorgungsräumen. Zehn, zwölf Räum für mittelmässig interessierte Touristen, die eh nicht viel Zeit haben.

    Mittelmäßig interessierte Touristen gehen in Dresden jetzt schon verhältnismäßig wenig ins Museum.
    Nur 10% der Dresden-Touris kommen aus dem Ausland. In der Gemäldegalerie Alte Meister waren aber in 2019 70% der Besucher aus dem Ausland...
    Das verdeutlicht die Misere. Das Land der Dichter und Denker ist kulturell am verwahrlosen.
    Und in Anbetracht der Bedeutung der Dresdener Sammlungen sind die Besucherzahlen doch sehr überschaubar...


    Mir ist insbesondere in den Vatikanischen Museen und im Rijksmuseum aufgefallen, dass scheinbar so ziemlich jeder deutsche "Badelatschenträger" mal rein muss. Dafür macht er dann in Deutschland doch stets einen gepflegten Bogen um die Hochkultur...

    Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen,

    ergänzt um diverse Bilder und Infos.



    Dresdner Blockhaus wird zum Archiv der Avantgarden
    Der Rohbau ist fertig. Mit dem Innenausbau geht das spektakuläre Großprojekt in die letzte Runde.



    Der Freistaat Sachsen investiert in den Umbau des Dresdner Blockhauses zum Archiv der Avantgarden rund 25 Millionen Euro. Weitere rund drei Millionen Euro sind für die Neugestaltung der Außenanlagen vorgesehen.

    ...


    Finanzminister Hartmut Vorjohann:

    »Der Umbau des Blockhauses zum Domizil des Archivs der Avantgarden hat Ausstrahlung weit über Dresden hinaus. Das Archiv der Moderne trifft auf zeitgemäße spektakuläre Architektur. Hier entsteht etwas, das Menschen begeistert und verbindet.

    Der Baukran wird bald nicht mehr zum Dresdner Stadtbild gehören. Das Blockhaus hat wieder ein Dach und die Rohbauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Nun geht das Großprojekt mit dem Innenausbau, der aktuell mit Hochdruck läuft, in die letzte Runde.«


    Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch:

    »Das Archiv der Avantgarden umfasst eine der umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen von Kunstwerken, Objekten und Dokumenten der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Sein Bestand ist in Umfang und Struktur und in der Vielfältigkeit seiner Zusammenstellung weltweit einmalig. Mit seinem Programm wird es einerseits intensiv in Dresden und der Region verankert werden und sich an die Besucher aus der Region richten. Gleichzeitig gewinnt der Freistaat Sachsen damit ein weiteres kulturelles Alleinstellungsmerkmal mit internationaler Strahlkraft. Ich bin sicher, das Archiv der Avantgarden wird ein neues touristisches Highlight, das viele Gäste nach Dresden und Sachsen lockt.«


    Prof. Dr. Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:

    »Das künftige Blockhaus mit seiner aufsehenerregenden Innenraumgestaltung befindet sich auf der Zielgeraden zu seiner Fertigstellung. In dem kühnen Entwurf des Architekturbüros Nieto Sobjano Arquitectos wird in einem frei hängenden Kubus die weltweit einmalige Sammlung des ,Archivs der Avantgarden – Egidio Marzona‘ ihren Platz finden und als Herz des Gebäudes fungieren. Damit bekommt Dresden einen architektonisch einzigartigen Ort von internationaler Strahlkraft. Das Archiv der Avantgarden bietet Möglichkeiten des interdisziplinären wissenschaftlichen Austausches, der Grenzen überwindet und in dem neue Denkmodelle aktiviert und in Ausstellungen, Vorträgen und Workshops an ein breites Publikum vermittelt werden. Große Frühjahrs- und Herbstausstellungen transportieren die Kernideen der Avantgarde in die Gegenwart und binden sie an zeitgenössische Diskurse an.«



    Damit das Archiv der Avantgarden im Dresdner Blockhaus gezeigt werden kann, wird das Gebäude derzeit unter Regie des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement neu aufgebaut. Herzstück des Inneren ist ein schwebender Kubus, der das eigentliche Archiv aufnimmt. Ein öffentlich zugängliches Galeriegeschoss und eine offene Präsentationsfläche unterhalb des Kubus bieten rund 1.900 Quadratmeter Nutzfläche. Die historische Fassade wird hingegen nahezu authentisch restauriert.

    Als Schutz gegen Hochwasser sind im Untergeschoss eine wasserundurchlässige Bodenplatte und Wand eingebaut. Ein früherer Ausgang zur Augustusbrücke kann im Brandfall als Fluchtweg geöffnet werden. Der Außenbereich erhält an der Südseite eine neue Gestaltung mit barrierefreiem Zugang zum Untergeschoss. Der Garten bleibt gemäß den Forderungen der Denkmalpflege erhalten und bekommt neue Sitzmöglichkeiten, die künftig zum Verweilen einladen.

    Das Dresdner Blockhaus soll 2023 an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden übergeben werden.


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    Hintergrund, (Darstellung zur Baugeschichte auf Grundlage der Pressemitteilung (grau), von mir ergänzt und korrigiert)

    Das Blockhaus wurde nach Plänen von Zacharias Longuelune (1669 – 1748) ab 1732 als Wachgebäude errichtet.
    Geplant war es so:

    Dresden: Neustädter Wache komplett entkernt - Was wird denn mit dem Gebäude  gemacht? | TAG24



    1733 zum Tod August des Starken war man bis zum Gesims über den Arkaden gekommen.
    Dann ließ August III - der phlegmatische Sohn August des Starken - den Rohbau erst mal 6 Jahre ohne Notdach stehen.

    1749-1755 wurde das Gebäude mit Mezzaningeschoss und einem WALM-Dach aufgestockt und in der Folge nicht nur als Wache, sondern auch zu Wohn- und Verwaltungszwecken genutzt.
    So wie wir es von außen kennen.


    Bild 1 - DRESDEN - Neustädter Markt, Blockhaus & Goldener Reiter - Frenzel - Kupfer 1808




    1892/93 wurde das Gebäude umgebaut und im Dachbereich aufgestockt und opulenter barockisiert, als es ursprünglich war. Der Dresdener Barock ist ja in der überwiegenden Mehrheit seiner Gebäude (nicht der herausragenden Leuchttürme Zwinger, Hofkirche und Frauenkirche) eher von Schlichtheit geprägt gewesen und wurde in der Gründerzeit vielfach noch "aufgerüscht". Vergleiche u.a. auch Residenzschloss.




    Infolge der Bombardierungen des 2. Weltkriegs im Februar 1945 wurde das Gebiet des Neustädter Marktes mit den umliegenden Gebäuden weitgehend zerstört. Das Blockhaus brannte vollständig aus und blieb 35 Jahre lang eine Ruine.


    df_hauptkatalog_0101269.jpg

    df_hauptkatalog_0101269.jpg (1600×1125) (slub-dresden.de)



    In den Jahren 1978-82 wurde es für eine Veranstaltungsnutzung wiederaufgebaut und außen in seinen ursprünglichen Zustand von VOR 1892 zurückversetzt.




    Und so sah es nach dem Wiederaufbau der DDR aus. Zentraler Festsaal zur Elbe hin.


    Foto: (C) Till Schuster



    Dokumentationsfoto vor Abriss des SIB


    Ist es nicht komisch, dass man diese Leistung der DDR NICHT unter Denkmalschutz gestellt hat? Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.

    War wohl zu wenig Platte...



    Das Gebäude ging 1994 in das Eigentum des Freistaates Sachsen über, der es für Veranstaltungen der Landesregierung nutzte. Zudem hatte die Sächsische Akademie der Künste, die Außenstelle Dresden der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt darin ihren Sitz.
    Durch das Elbehochwasser im Sommer 2013 wurde das Gebäude stark geschädigt und war nicht mehr nutzbar.


    Wikipedia weiß dazu:


    Durch unzureichende Hochwasserschutzmaßnahmen wurde das Haus im Sommer 2013 erneut flutgeschädigt. Das Haus wurde zum Winter 2013 ohne Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Die Nutzer wurden ausquartiert.


    Flut 2013 DD-Altstadt

    (C) Flut 2013 DD-Altstadt (sachsen-bahn-schweiz.de)


    Die höhere Flut 2002 scheint es noch halbwegs überstanden zu haben? Nun ja. Bedauerliches Missgeschick.

    Seit dem Auszug der Mieter arbeitete der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) an einem Nutzungskonzept für das sanierungsbedürftige Gebäude. Ergebnisse lagen bis 2015 nicht vor.

    Im Juni 2016 wurde bekannt gegeben, dass das Gebäude für 20 Millionen Euro saniert werden soll, um danach das Archiv der Avantgarden des 20. Jahrhunderts des Kunstsammlers Egidio Marzona aufzunehmen.[3][4] Marzona hatte zwischen 2016 und 2018 etwa 1,5 Millionen Stücke den Staatlichen Kunstsammlungen geschenkt.


    Die Sanierung begann 2019 mit umfangreichen Abbrucharbeiten des Dachs, von Wänden, Decken und Fundamenten. Bauteile mit historischem Wert wurden kartiert, begutachtet und bis zum Wiedereinbau gelagert.




    Das Blockhaus am Neustädter Brückenkopf der Augustusbrücke ist entkernt.


    (C) DNN Blockhaus Dresden wird für das „Archiv der Avantgarden“ vorbereitet (dnn.de)




    Das Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos hatte den Wettbewerb zur Umgestaltung gewonnen. Für die Sammlung selbst ist ein schwebender Kubus im Raum vorgesehen. Im Erdgeschoss soll eine Fläche für Vorträge, Ausstellungen und Workshops sowie eine Cafeteria entstehen. Die insgesamt 1.900 Quadratmeter Fläche sollen sich nach der Sanierung das Archiv (39 %), die Aktionsfläche (24 %) und das Foyer, Büros und Lagerflächen (24 %) teilen. Zum Hochwasserschutz wird eine Weiße Wanne eingezogen. Alle Fenster sollen abdichtbar werden. Die Fertigstellung des Umbaus ist für 2022 geplant, die Eröffnung für 2023.[5]





    Quelle: Dresdner Blockhaus wird zum Archiv der Avantgarden (sachsen.de)


    Es sei noch ein Hinweis gestattet:

    Wenn ich die Dimensionen des Blockhauses auf den Abbruch-Fotos so sehe, dann bekomme ich die beeindruckende Größe mit dem in meiner Wahrnehmung von außen scheinbar recht kleinen Gebäude nicht so richtig in Übereinstimmung. Dies macht für mich überdeutlich, wie wichtig eine maßstabsgerechte (historisch angenäherte) Ergänzung von Gebäuden um das Blockhaus herum wäre. Allein schon das Narrenhäusel wird dazu etwas beitragen können. Aber natürlich fehlt es dann trotzdem noch am "Rahmen für das Blockhaus" entlang der überdimensionierten Verkehrsschneise.


    ADA_07.07.20-1024x578.jpg


    Man möge also doch bitte dafür sorgen, dass die hunderttausenden Gäste (die entsprechend der Prognosen von Marion und Barbara) zukünftig ins Archiv der Avantgarde strömen werden), nicht erst mal enttäuscht von dem kleinen Blockhaus sind.

    Auch schon von außen MUSS die Bedeutung der zukünftigen Sammlungen im Blockhaus erlebbar sein.


    BÜRGERBEGEHREN UNGTERSCHREIBEN !!!

    Naja, wenn das Haus einmal gebaut ist, wird es über Vermietung und Verpachtung in irgendeiner Form zu versteuerndes Einkommen generieren.

    Also immer schön Belege für Kosten sammeln und auch die vorbereitende Fortbildung nach Portugal in diese Kostenübersicht einarbeiten...


    ;-)


    Ich wünsche viel Erfolg und gutes Gelingen.

    Nein. Die Initiative wird maßgeblich von Prof. Erika Schmidt beraten und geleitet.

    Und diese Professorin für Geschichte der Landschaftsarchitektur und Gartendenkmalpflege freut sich ja gerade darüber, dass man im Herzen der Dresdener Innenstadt ein prächtiges und großflächiges Stück 70-er-Jahre Freiflächengestaltung im Original erhalten kann.


    Die Qualitäten sind:

    - Neustädter Markt mit gaaaanz viel Abstands- und Verkehrsgrün und den 2 (zugegeben wertvollen) Brunnen,

    - lange ungegliederte Häuserriegel zur Abschirmung (einst maroder Abriss-) Gebiete von einer sozialistischen Fußgänger-Magistrale mit nur kleinen Durchschlupfen zu den Seitenstraßen,

    - Üüüüüüberbreite Straßen,

    - Straßeneinfassung durch Hochbeete Richtung Narrenhäusel.

    - Eine gestaltete Abstandsgrünfläche mit viel Waschbeton hinterm Jägerhof.


    Frau bedauert vermutlich - gemeinsam mit den Mitstreitenden der Initiative, dass der Fußgängertunnel im Ensemble schon fehlt und eine aufgeständerte Hochstraße dort nie gebaut wurde. Denn sonst wäre hier der lehrbuchmäßig verankerte Städtebau der 70-er Jahre komplett vorhanden und man könnte in ein paar Jahren wieder mal eine Bewerbung bei der UNESCO einreichen. ;-)


    Wo soll der Dresdener Bürger denn sonst in 30 Jahren noch Waschbeton und autogerechte Stadt ansehen??? S gibt doch dann in Dresden keine vergleichbaren Räume mehr, weil Investoren alles zubauen und die Ewig Gestrigen am Neumarkt Geschichtsglitterung betrieben haben ...



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    Dass man diesen konservierenden Ansatz des Denkmalschutzes in einem solchen städtebaulich sensiblen Bereich ohne Rücksicht auf urbane Erfordernisse durchsetzen will, damit eine heilende Weiterentwicklung unterbindet, das Ganze in einem Gebiet mit historischer Bedeutung, Geschichte und Gestaltungspotential stattfinden lassen will... Dass man riesiges Potential ungenutzt lassen möchte, weil der akademische Denkmalpfleger aus seiner Sicht Recht hat und früher alles so schön war und der Klimawandel und die Nutzung für alle und bla bla.

    Das ist die eine Seite.


    Und es ist Sache der Stadt und Ihrer Bürger, das zu unterstützen, oder sich bewusst auf der anderen Seite für eine Weiterentwicklung stark zu machen.

    --> Bürgerbegehren unterschreiben!!!

    Wenn das Haus tatsächlich so gebaut wird, dann empfehle ich zur Findung von Bau-Details:

    einen Betriebsausflug nach Sintra Portugal.

    sintra portugal - Bing images


    Gebaut von einem Sachsen-Coburg-Gotha...


    Könnte man dann einen Osterurlaub steuerlich geltend machen....


    Viel Erfolg!

    Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium der Finanzen:




    Alte Hofkellerei wird zu Restaurant im Dresdner Schloss

    In die Hofkellerei, eines der ältesten Teile des Residenzschlosses Dresden, zieht ab 1. April 2022 wieder Leben ein. Nach Bauarbeiten öffnet das Restaurant »Anna im Schloss« seine Türen für hungrige und durstige Gäste.

    Finanzminister Hartmut Vorjohann: »Im Dresdner Schloss gibt es keinen Platz, der sich besser für ein Restaurant eignet als die Räume der alten Hofkellerei. Rund 5,5 Millionen Euro hat der Freistaat in die umfangreiche Rekonstruktion investiert. Zu höfischen Zeiten war es nur Wenigen vergönnt, die Köstlichkeiten der Hofküche zu genießen. Jetzt kann sich hier jeder nach Herzenslust stärken und erfrischen.«

    Für die Gäste stehen ein Gastraum und eine Vinothek auf rund 270 Quadratmetern zur Verfügung. Im Innenbereich gibt es rund 75 Sitzplätze, auf der Terrasse im Schlosshof können zirka 55 Besucher Platz nehmen. Mit allen Funktionsräumen wie Küche und Lager erstreckt sich »Anna im Schloss« auf rund 780 Quadratmetern.

    In unmittelbarer Nachbarschaft der früheren Hofküche im Ostflügel wurden sämtliche Getränke für den Hof in der alten Hofkellerei gelagert und zum Ausschank vorbereitet.
    Die gotischen Räume blieben in ihrer Raumstruktur weitgehend unverändert. Für die Gastronomie wurden die Räumlichkeiten im Erdgeschoss und Kellergeschoss des östlichen Nordflügels umfassend rekonstruiert und ausgebaut.

    Die Bauarbeiten für diesen Bereich begannen im März 2018. Neben Roh- und Trockenbauarbeiten, Putz-, Maler- und Tischlerarbeiten, waren neue Fußböden sowie Gebäudetechnik notwendig. Mit viel Fingerspitzengefühl haben die meist sächsischen Firmen Originalteile wie die imposante Sandsteinsäule oder historische Treppe gesichert. Auch das Kreuzrippengewölbe sowie der gotische Gewölbeputz wurden rekonstruiert.

    Gäste erreichen das Restaurant über einen neuen Zugang von der Schlossstraße aus. Außerdem dient der Große Schlosshof für Museumsbesucher als ein weiterer Zugang zum Restaurant. Der Große Schlosshof ist zu einem Drittel wiederhergestellt. Zwei Drittel verbleiben aufgrund weiterer Baumaßnahmen am Schloss vorerst als Baustelle. Die verwendeten Steinplatten sind Originale, die vor Jahrzehnten geborgen wurden. Auch die nach historischem Vorbild wiederentstandenen schlosstypischen Kandelaber sind eine Besonderheit.

    Der Name des Restaurants geht zurück auf Anna von Dänemark, Kurfürstin von Sachsen (1532-1585). Sie residierte im Schloss, war volksnah, betrieb moderne Landwirtschaft und hatte umfassende medizinische Kenntnisse. »Mutter Anna«, wie sie der Volksmund liebevoll nannte, war stets um das Wohl Aller bemüht.
    In ihre Zeit fällt auch die bedeutendste Erweiterung des Schlosses zu einem prachtvollen Renaissancebau. »Anna im Schloss« steht auch für gastronomische Renaissance von Klassikern der deutschen und internationalen Küche. Kaffee und Kuchen gehören ebenfalls zum Angebot des Restaurants.

    Insgesamt flossen rund 381 Millionen Euro in den Wiederaufbau des Schlosses. Die Gesamtfinanzierung erfolgt durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts sowie durch den Bund.

    Also was die Akustik angeht, ist man mit dem Saal im Kulturpalast sehr zufrieden. Es wird sogar behauptet, dass er als "die bessere Elbphilharmonie" bei den Konzertierenden besser ankommt, als die überbewertete Schwester in der Partnerstadt...
    Da könnte die Semper-Synagoge vermutlich ebenfalls akustisch nicht mithalten...


    Und die Glasfarbe ist heute wohl wie damals, denn die Denkmalpflege hat darauf Wert gelegt, wenn ich mich recht erinnere.

    Golden war der Palast der Republik. am vorher entstandenen Kulturpalast hatte man das noch nicht...

    Man erinnert sich nicht daran, weil man es nicht sieht. Der Asphalt wird farblich exakt an die wassergebundenen Decken angepasst.


    Potsdams Welterbe: Freitreppen vor Schloss Sanssouci werden saniert - Potsdam - PNN

    " Pfützen zwischen den Treppenabsätzen

    Ein weiteres Problem: Durch den Publikumsverkehr verschieben sich die losen Steinchen der wassergebundenen Decke zwischen den Treppen, so dass im Laufe der Zeit flache Kuhlen entstanden sind, in denen sich nach Regenfällen immer wieder große Pfützen bilden. Durch dieses Hindernis für die Besucher sei die Verkehrssicherheit der Anlage gefährdet.

    Deshalb wird die komplette Mittelachse für einen Monat gesperrt, Besucher können solange die zwei seitlichen Rampen benutzten, die zum Schloss hinaufführen. Erneuert werden aber nicht die Treppen, sondern die dazwischen liegenden Mittelstücke: „Wir werden auf einer Asphalt-Tragschicht ein Kiesgranulat auftragen, das in Epoxid-Harz gebunden ist“, sagt Projektleiter Sven Hannemann von der SPSG. „Dadurch können die Steinchen nicht mehr wegrollen.“ Farblich werde es sich dabei um das gleiche Material handeln, dass sich auch auf den benachbarten Kiesflächen befindet, sagt Hannemann: „Dem Betrachter wird der Unterschied kaum auffallen.“


    Der breite Weg im Großen Garten z.B. ist auch aus farbigem Asphalt. Hier aber glatt abgewalzt für Skater.


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    vorn wassergebunden, hinten Asphalt:

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    vorn Asphalt, hinten wassergebunden:

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    Asphalt, wassergebunden seitlich.

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