Posts by eryngium

    Auf den Bildern finde ich die künstliche Bedeutung deutlich zu hell und zu kalt. Die zusätzlichen Vitrinen im Gang hätte ich komplett weggelassen. Das wichtigste Objekt hier ist der Raum selbst!

    zumindest die planenden Architekten waren mit den Vitrinen wohl auch nicht so glücklich. Aber die Wirkung vor Ort ist tatsächlich anders, als auf den Fotos zu vermuten.
    Die Größe des Raums lässt die Kästen optisch in den Hintergrund tretten.

    Ja, das helle Deckenlicht wollten die Planer so nicht. Sondern - wie historisch - nur Tageslicht-Bleuchtung durch die Fenster. Und dann sollten die Vitrinen aus sich heraus leuchten.

    Leider hat man in der SKD keinen Sinn für Raumwirkung und gestalterische Effekte...

    17.09.2021, Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Pressemitteilung

    »Vier Elemente« und »Vier Erdteile« schmücken wieder den Eingang zum Großen Garten

    Die Besucher des Großen Gartens in Dresden können sich wieder am Anblick der beiden prächtigen Corradini-Prunkvasen »Vier Elemente« und »Vier Erdteile« erfreuen. Eindrucksvoll flankieren die aufwendig erstellten Marmorkopien auf der Hauptallee im Großen Garten den Zugang von der Lennéstraße. Nach dem Aufbau wurden die imposanten Skulpturen heute von der SIB-Niederlassung Dresden I an die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen übergeben.

    Seit Mitte des Jahres 2018 waren insgesamt zehn Bildhauerinnen und Bildhauer aus Dresden, Berlin, Potsdam und Großenhain mit der Kopie der verschiedenen Einzelteile (Vasendeckel, -körper, -kopf, -fuß und -schale) beauftragt. Die handwerklich anspruchsvolle Anfertigung der einzelnen Skulpturenteile erfolgte im traditionellen Punktierverfahren. Wie bereits die Originale aus dem 18. Jahrhundert bestehen auch die Kopien aus Carrara-Marmor. Die Beteiligung vieler Fachleute bei diesem umfangreichen Projekt und der damit verbundene Erfahrungsaustausch förderte die Kunstfertigkeiten der Bildhauerinnen und Bildhauer.

    Die Originalvasen entstanden um 1720 bis 1725 in den Werkstätten des venezianischen Bildhauer Antonio Corradini. Im Auftrag August des Starken wurden die Skulpturen von Raymond LePlat auf seiner Reise nach Venedig angekauft. Ab 1729/30 standen die beiden Vasen zunächst am Palaisteich im Großen Garten. Im Jahr 1834 erfolgte die Aufstellung am heutigen Standort an der Hauptallee – als prachtvolles »Eingangstor« für die Besucher des Großen Gartens. Aufgrund der Standsicherheit erfolgte im Jahr 2007 die Demontage, Sicherung und Restaurierung der einzelnen Vasenelemente. Eine Wiederaufstellung der Originalvasen im Außenbereich war auch mit restauratorischen und konservatorischen Maßnahmen nicht möglich.

    Maße (je Vase): ca. 202 / 189 / 153 cm (max. Höhe / Breite / Tiefe)

    Gewicht (je Vase): rund 4,5 Tonnen


    Hintergrund

    Ikonografie »Vier Elemente« und »Vier Erdteile«

    Hierbei handelt es sich um eine typische Form der Herrschaftsallegorien der Renaissance und des Barock, deren Ursprung auf die Antike zurückgeht. Mit dem Bildprogramm werden die ideellen Herrschaftsbereiche symbolisiert:

    Die Vier Elemente »Erde«, »Wasser«, »Luft« und »Feuer« stehen für die Prinzipien des Festen, Flüssigen, Gasförmigen und glühend Verzehrenden. Die Vier Erdteile sind als die vier Himmelsrichtungen gleichzusetzen, in die sich der Herrschaftsanspruch ausdehnt.



    »Skulpturenprogramm im Großen Garten«

    Die aufwendige Anfertigung der Kopien ist Bestandteil der Großen Baumaßnahme »Skulpturenprogramm im Großen Garten«, die der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden I, im Auftrag des Freistaates Sachsen durchführt. Die Maßnahme dient der Sicherung und Konservierung des Skulpturenschmucks im Großen Garten. Gleichzeitig soll die Bedeutung des für Sachsen einzigartigen Bestands an Marmorskulpturen im Großen Garten hervorgehoben werden. Im Zuge der Umsetzung wurden in den letzten Jahren die noch vorhandenen 22 Sandstein-Bildwerke, 12 Marmorskulpturen und 26 Sandstein-Postamente des Großen Gartens von Restauratoren, Naturwissenschaftlern und Denkmalpflegern auf Ihren Zustand hin untersucht und ein Maßnahmenkatalog zu deren Bewahrung erstellt. Für das auf insgesamt 10 Jahre angelegte Skulpturenprogramm stellt der Freistaat Sachsen rund 3,7 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Maßnahme wird über Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.



    Der Große Garten Dresden mit dem Palais als erstem Gebäude barocker Baukunst in Sachsen präsentiert sich durch herausragende Marmorskulpturen und Sandsteinbildwerke als einzigartige Anlage. Das Gesamtensemble umfasste neben den Sandsteinwerken bis 1760 mehr als 200 Marmorobjekte, die insbesondere im 7-jährigen Krieg stark beschädigt wurden. Erhaltene Teile sind heute im Besitz des Freistaates in Depots untergebracht sind.



    Trotz der wenigen noch im Großen Garten verbliebenen Marmor- und Sandsteinskulpturen lässt sich dieser einmalige Bestand im Freistaat in Qualität und kunsthistorischer Bedeutung mit dem der Parkanlagen in Potsdam Sanssouci oder München Nymphenburg vergleichen. Ursprünglich befanden sich im Großen Garten ausschließlich Werke aus Sandstein.

    Und wo steht dieser Brunnen? In Deinem Garten?

    Ich gestehe, ich weiß es nicht mehr. Ich nehme an, vor etwa 15 Jahren irgendwo in Sachsen-Anhalt.
    Das Datum der Datei deutet darauf hin.

    Die Grafenkrone auf dem kleinen Palais ist mir erst gestern so richtig bewusst geworden.

    Ich frage mich heute wie damals, wie man auf die Idee kommt. mitten in einem Dorf sowas zu kreieren...

    Juwelendiebstahl in Dresden – Neue Details nach dem Einbruch in Grünes Gewölbe | Thuner Tagblatt


    "Rund ein Jahr und neun Monate nach dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden ist Anklage gegen sechs Tatverdächtige erhoben worden. Den Beschuldigten im Alter zwischen 22 und 27 Jahren werden unter anderem schwerer Bandendiebstahl und besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen..."


    "... 21 Schmuckstücke mit insgesamt mehr als 4300 einzelnen Diamanten und Brillanten gestohlen. Der Schmuck hat laut Anklage einen Versicherungswert von insgesamt mindestens 113,8 Millionen Euro.


    "Zwei der Beschuldigten im Alter von 23 und 24 Jahren verbüssen derzeit mehrjährige Jugendstrafen. Sie wurden im vergangenen Jahr vom Landgericht Berlin rechtskräftig wegen Beteiligung am spektakulären Diebstahl einer hundert Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum im Jahr 2017 verurteilt. Die anderen vier Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft."


    "Zur Absicherung der Tat waren die Beschuldigten laut Anklage mit einem geladenen Revolver und einer Selbstladewaffe mit Schalldämpfer sowie Munition bewaffnet."


    "Neben dem Verlust der kunst- und kulturhistorisch ausserordentlich bedeutsamen Schätze entstanden den Angaben zufolge am Residenzschloss, am Pegelhaus mit dem Stromverteiler und an der Tiefgarage sowie den dort abgestellten Autos Sachschäden in Höhe von mehr als einer Million Euro."


    "Im Auftrag der Ermittlungsbehörde ordnete der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden am Montag einen sogenannten Vermögensarrest gegen alle sechs Beschuldigten in Höhe von 113,8 Millionen Euro an, um unrechtmässig erworbenes Geld zu sichern."


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    "Gegen vier weitere Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren wird wegen des Verdachts der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl ermittelt. Sie sollen den Einbruch vorbereitet haben, indem sie den Tatort einen Tag vorher ausspähten."


    Dr. Marius Winzeler wird neuer Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)


    Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat heute (31. August 2021) Dr. Marius Winzeler als neuen Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bestätigt.

    Zuvor hatte das Sächsische Kabinett der Berufung von Dr. Marius Winzeler zum 1. Oktober 2021 zugestimmt. Vertragsbeginn ist der 1. Oktober 2021. Die Berufung erfolgte im Benehmen mit dem Verwaltungsrat und der Geschäftsführung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

    Der bisherige Direktor, Prof. Dr. Dirk Syndram, scheidet mit Ablauf des Monats August 2021 nach 28 Jahren aus dem Dienst des Freistaates Sachsen aus.


    Kulturministerin Barbara Klepsch: »Ich freue mich, dass wir mit Marius Winzeler einen national wie international vernetzten Fachmann für ein Herzstück der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Leben im Residenzschloss gewonnen haben. Er hat gerade in Görlitz und Zittau schon bewiesen, dass er mit künstlerischen und kuratorischen Mitteln die Schätze unserer Museen pflegen und präsentieren und so ganz verschiedene Menschen für unsere Kultureinrichtungen begeistern kann. Ich freue mich, dass er nach seiner Station in Prag nun auch wieder dienstlich nach Sachsen zurückkommt, wo er längst heimisch ist. Mein Dank gilt Dirk Syndram für sein Wirken für das Grüne Gewölbe und die Rüstkammer. Ich bin sicher, dass Marius Winzeler darauf erfolgreich aufbauen wird.«


    Marion Ackermann, Generaldirektorin der SKD: »Mit Dr. Marius Winzeler gewinnen wir eine fachlich wie menschlich starke Persönlichkeit für die SKD. Sein kunst- und kulturgeschichtliches Wissen insbesondere über die sächsisch-internationalen Beziehungsgeflechte werden die Sammlungen des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer als zentrale Orte der Vermittlung europäischer Geschichte auf multiperspektivische Weise bereichern. Grünes Gewölbe und Rüstkammer werden für Marius Winzeler viel Potential bieten, spartenübergreifend, im Spiegel zeitgenössischer Fragestellungen, Ausstellungen hier und international zu konzipieren.«


    Marius Winzeler: »Auf die neuen Herausforderungen bin ich sehr gespannt. Mit Dresden und seinen Sammlungen bin ich seit 1986 eng verbunden und habe den großen Wandel aktiv miterlebt. So habe ich das Residenzschloss noch als Ruine kennengelernt und für mich erforschen können. 1992 durfte ich, damals noch als Praktikant, bei der Denkmalpflege für das Grüne Gewölbe arbeiten. Seither haben mich die Sammlungen und das große Thema der Schatzkunst nicht mehr losgelassen. Nun selber als Direktor dieser weltberühmten zwei Sammlungen, des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, tätig sein zu dürfen und an der weiteren Vollendung des Residenzschlosses als Vermittlungs- und Erlebnisort für alle Generationen mitzuwirken, erfüllt mich mit großer Freude und mit Respekt."


    Zur Vita

    Dr. Marius Winzeler ist 50 Jahre alt und stammt aus der Schweiz.

    Sein Studium im Hauptfach Kunstgeschichte an der Universität Zürich hat er 1996 erfolgreich mit dem Lizentiat beendet.

    Von 1996 bis 1998 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Landesamt für Archäologie in Dresden tätig und dort für die 1. Sächsische Landesausstellung im Kloster St. Marienstern mit verantwortlich. Im Jahr 1999 war er im Kloster St. Marienstern als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt. Nachdem er im Jahr 2000 im Graduiertenkolleg der Technischen Universität Berlin angenommen wurde, war er von 2001 bis 2008 im Kulturhistorischen Museum in Görlitz tätig. Von 2008 bis 2015 war er Direktor des Städtischen Museums Zittau. 2009 wurde er an der Technischen Universität Berlin promoviert.

    Im Januar 2016 übernahm Marius Winzeler die Leitung der Sammlung Alter Kunst an der Nationalgalerie Prag (Tschechische Republik).

    Er war an verschiedenen Hochschulen in der Lehre tätig und hat zahlreiche Ausstellungen kunst- und kulturgeschichtlicher Ausrichtung in Deutschland, Polen und Tschechien sowie langfristige Sammlungspräsentationen konzipiert.



    Marius Winzeler – Wikipedia



    3Hasenfenster, Sie dürfen sicher sein, dass Ihre Hoffnungen und Wünsche in Erfüllung gehen.

    Es sind die bereits profilierten Experten eingebunden.

    Die Bildlage zum Marmorsaal ist ähnlich gut.

    Bezüglich

    - der Übermalungen aus dem 19. und 20. Jhd. und

    - Änderungen am Gesims aus dem frühen 19.Jhd. und 20. Jhd.

    wird man sich zu helfen wissen. Man klärt gerade, wie man es fachlich am besten umsetzt.

    Ich weiß von nichts.
    Man munkelt, dass - bedingt durch den Heimgang von Herrn S - ggf. jetzt die Zeit für das Schaffen von rekonstruktiven Tatsachen Seitens SIB genutzt werden soll. Aber das sind nur Gerüchte.

    Während sich am Cäsarschen Haus langsam das Pologne-Tor als letztes Bauteil Tag für Tag mehr aus der "Verpackung" schält...


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    ... nähert sich Herrn Dietzes Hof der baulichen Fertigstellung.

    Ich werfe noch schnell einen Blick hinein, bevor er für die Öffentlichkeit unzugänglich ist...

    Von der Schössergasse aus habe ich mich durch den mit Rabitz gewölbten Durchgang (letzte Achse des Cäsarschen Hauses) reingemogelt. Irgendwo hier nach den Briefkästen wird es eine (Gitter?)- Tür geben, die die Bewohner von den Neugierigen trennt.


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    Die Hochbeete lassen sogar Großgrün zu. Ich kann mir das sehr beeindruckend vorstellen.

    Die Bäume - und hoffentlich starke Begrünung der Balkone - werden dann zukünftig die jetzt noch uninspiriert wirkenden Südbalkone im Neubau Sporergasse sicher deutlich verschönern.


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    Insgesamt bin ich immer wieder von der detaillierten und vielgestaltigen Planung der Architekten beeindruckt. Die Heterogenität im Hof lässt an ein gewachsenes Ensemble denken, statt die sonst übliche homogene Langeweile (Bspsw. Innenhof QF) von Investoren-Quartieren zu erzeugen.