Posts by Atala

    Liebe Deutsche,


    Für den vollständigen Wiederaufbau des Archivs wurde eine öffentliche Ausschreibung angekündigt.

    Eine weitere gute Nachricht dazu ist, daß dieses Nebegebäude (Directorhaus oder sowas hieß es) wir gebaut. Interessanterweise wurde dieses Gebäude nie gebaut, also geht es nicht um einem "Wiederaufbau" in diesem Falle!



    Quelle: TallBuiling / skyscrapercity


    Eine zweite gute Nachricht ist, daß die Fassade des alten Gebäudes des Verteidigungsministeriums endlich beschlossen wurde: Sie wird originalgetreu wiederaufgebaut.


    Dies war eine große Unbekannte, da der ursprüngliche Plan folgendermaßen aussah:



    Original:


    Aufgrund sehr negativer Rückmeldungen änderten sie ihren Plan (deo gratias). In einigen Monaten dürften genauere Einzelheiten bekannt sein.


    Quelle: https://index.hu/kultur/jardas…t-gyorgy-teri-homlokzata/



    Danke!

    Ich bin der Meinung, dass Graffiti Sachbeschädigung und öffentliche Verschmutzung ist, ob man mit der Botschaft einverstanden ist oder nicht.

    Zugleich stellt sich in Berlin auch immer häufiger die Frage nach einer künftigen Nutzung von Berliner Kirchbauten.


    Da ist Wohnen im Kirchturm wie am Mirbachplatz in Weißensee sicher nur eine von vielen Varianten.


    Die Zukunft der Kirchen in Berlin, wie überall, hängt fast ausschließlich von der Kirche selbst ab. Mindestens für uns Katholiken ist es seit langem bekannt, daß man irgendwelche Kirche wieder beleben kann, insofern er einfach erlaubt, daß die außerordentliche Ritus da gefeiert darf.

    Als Beispiel gibt es in Berlin, die St. Afra Kirche, Hauptkirche des Instituts St. Philipp Neri. Und trotz der Lage der Kirche ist es eine wachsende und gesunde Gemeinde. Sicherlich viel jünger und gesünder als die durchschnittliche städtische katholische Kirche, die wahrscheinlich kurz davor steht, ein Konferenzzentrum oder eine Konzerthalle zu werden.


    Und leider würde ein Großteil der älteren klerikalen Hierarchie dies der Vermehrung von Kirchen wie St. Afra vorziehen.

    Liebe Deutsche,


    einige Nachrichten aus Ungarn bzg. verschiedenen Vorhabens.


    Weckheim Schloß


    Weckheim Schloß ist nach wichtiger Wiederherstellungsarbeit wieder für Besucher geöffnet


    von Magyar Epitok:

    Quote

    In dem 143 Jahre alten Gebäude wurden das Erdgeschoß des Hauptgebäudes, ein Teil des Kellers, das Haupttreppenhaus und der Aussichtsturm sowie die unmittelbare Umgebung des Hauptgebäudes renoviert. Dabei wurden die Wandmalereien, Boden- und Wandbeläge erneuert, das Dach und die Fassade renoviert und die Versorgungseinrichtungen ausgebaut.


    Bilder





    Lesen Sie mehr hier (Ungarisch)


    Einsiedelei in Oroszlány/Majkpuszta


    Eine Einsiedelei in Oroszlány/Majkpuszta wurde erneut und teilweise wiederhergestellt. Dieser Ort ist/war stark mit der wichtigen ungaischen Adelgeschlecht Esterhazy verbunden. Die Einsiedler (die nur einmal pro Jahr miteinander sprechen durften) lebten hier nur kurz, da es in 1733 gebaut wurde, nur sodass der Jozef II es in 1782 abgeschafft konnte.







    Leider werden der Ort nicht wieder angesiedelt, aber es ist trotzdem im besten Zustand seit langem, dank die Arbeit von vielen ungarischen wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen.


    Lesen Sie mehr hier (Ungarisch, aber es gibt auch viel mehr Bilder)


    Die Erneurung der Jaki-Kirche ist teilweise abgeschlossen.


    Magyar Epitok:





    Lesen Sie mehr hier (Ungarisch / mehr Bilder)


    Alle Bilder sind von der ungarischen Bauzeitung "Magyar Epitok."


    Ich wünsche allen einen schönen Tag

    Potsdamer Neuste Nachricht hat sich in einem Artikel vom 05.04.2022 mit dem "Haus der Deomkratie" befasst. Architekturstudenten haben erste Entwürfe gezeigt.


    https://www.pnn.de/potsdam/ide…-neben-turm/28227778.html

    (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichten, 05.04.2022)

    Ach du meine Güte, diese Entwürfe.


    Es erinnert mich an einem Comic über Architekten aus den USA




    Übersetzung: Bild 1 > Erstes Studienjahr: Student - Lehrer Bild 2 > Erstes Arbeitsjahr: Architekt - Kunde

    Liebe Deutsche,


    etwa Fortschritt mit der kleinen Kuppel des alten Roteskzreuzgebäude am Burg:



    Quelle: skyscrapercity / Nutzer: Panepistimio


    Ich weiß ja nicht genau, was sie mit dem Zweige machen wollen!


    Ansonsten gibt es auch einige Hinweise darauf, dass der Wiederaufbau des Nationalarchivturms bald beginnen wird :D


    Ich wünsche allen einen schönen Tag.

    Liebe Deutsche,


    Wiederaufbau und Sanierung muss nich zum Burg eingeschränkt sein. Im ersten Viertel 2022 wurden die Arbeit beim "Postpalast" vollgebracht.


    Hier sind einige Bilder davon








    Quelle: magyarepitok.hu


    Dies war eines der ersten Bürogebäuden in Budapest! Jetzt ist es ein Geldmuseum geworden.


    Für Bilder von den Inneräumen können Sie gerne auf dem Link oben klicken. Es ist ah anders innen.

    Liebe Deutsche,


    anbei einige Bilder des Fortschritts des Baus am Burg! Es geht voran!


    Ehemaliges Roteskreuzgebäude






    Ehemaliges Finanzministeriumsgebäude







    Ehemaliges Verteidigungsministeriumsgebäude



    Erzherzogjozefpalast



    Quelle: skyscrapercity/courage the dog




    Ich wünsche allen einen schönen Tag.

    Lieber thommystyle,


    vielen Dank für Ihre Meinung. Ich denke, dass Sie es gut mit diesem Satz zusammengefasst haben: "Man kann sich vorstellen, wie schön die Aussicht auf diesem letzten Foto sein wird, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind."


    Ich habe trotzdem das Gefühl, dass das Dach auf dem Rendering mehr ein Platzhalter ist als alles andere. In den letzten Jahren haben wir bei Rekonstruktionen in Budapest schon eine Reihe von Fällen gesehen, bei denen das Rendering viel "moderner" oder zumindest weniger detailliert war als das Endprodukt.


    Ich habe versucht, mehr Informationen über das Material/Muster des Daches für dieses Projekt zu finden, war aber nicht erfolgreich. Es würde mich sehr interessieren, ob andere mehr Informationen über die endgültigen Pläne dieses Projekts herausfinden können.


    Selbst wenn das Dach so gebaut werden sollte, wie es abgebildet ist, scheint der Glanz auf dem Rendering stark übertrieben.


    Ich bedaure, dass das, was früher einmal da war, nicht originalgetreu wiederaufgebaut wird. Für das Hotel Burg bedauere ich das allerdings nicht. Es war wirklich ein ziemlich hässliches Gebäude. Selbst wenn es in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt worden wäre, bin ich mir nicht sicher, welchen wirklichen Wert es gehabt hätte (und das wäre eine teure Restaurierung gewesen; es gibt Fotos von der Innenausstattung, und die war wirklich miserabel). Das gesagt, bin ich überhaupt kein Kenner in Sachen Baukunst!


    Ihr zweiter Punkt ist interessant. Ich stimme zu, dass bestimmte Gebäude aus der kommunistischen Zeit erhaltenswert sind. Ich glaube jedoch nicht, dass eine vorauseilende Besserbehandlung der guten kommunistischen Gebäude bei den politischen Gegnern des Wiederaufbaus in Ungarn auf Gegenliebe stoßen würde. Ich denke, das setzt viel zu viel guten Willen auf Seiten der Sozialisten voraus. Soweit ich das beurteilen kann, ist die politische Lage in Ungarn so, dass sich die politische Opposition dadurch definiert, dass sie für das ist, wogegen Fidesz ist. Solange die Fidesz-Politiker den Wiederaufbau vorantreiben, reicht das schon aus, um den Wiederaufbau ins Fadenkreuz der Opposition zu rücken.


    Ich glaube auch nicht, dass dieses Paradigma auf Ungarn beschränkt ist.


    Mein größter Kritikpunkt am Wiederaufbauboom ist bei weitem die Baumaterialien. Stahlbeton könnte im Vergleich zu traditionellem Ziegelstein usw. genauso gut eine provisorische Konstruktion sein. Diese neuen Gebäude haben ein fast unausweichliches Verfallsdatum in ihren Knochen gebaut.

    Man kann nur hoffen, daß auch dieses Gebäude im Zukunft abgerissen und ersetzt sein wird. Aber es gibt sicher viel schlechtere.


    Aber ja, es gibt weitere gute Nachrichten:


    An demselben Platz, wo die Matthiaskirche und den bald wiederaugebaute Finanzminesterium sich findet, gibt es auch ein neues Project, was den ganzen Ort noch viel schöner machen wird.


    Das Burghotel (gebaut nach dem zweiten Weltkrieg) wurde kürzlich abgerissen und wird mit einem Gebäude ersetzt, der dem alten Gebäude viel mehr ähnelt.


    Vor dem Krieg



    Nach dem Krieg



    Nach dem Abriss




    Bald zu bauen



    Quelle: pestbuda.hu (viel mehr hier zu lesen)

    Liebe Deutsche,


    hier sind noch ein paar Fotos vom Bau.









    Quelle: Bandee80 / skyscrapercity


    Man kann sich vorstellen, wie schön die Aussicht auf diesem letzten Foto sein wird, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind.

    Liebe Deutsche,


    in der Zwischenzeit geht der Bau auf dem Burg weiter. Hier einige Bilder des Fortschritts.


    Altes Militärhauptquartier




    Ehemaliges Gebäude des Außenministeriums





    Ehemaliges Gebäude des Finanzministeriums



    Quelle: Dottore75 und tehtube / skyscrapercity

    Liebe Deutsche,


    hier ist ein Neubau, der Sie interessieren könnte. Hier haben wir eine durchgehende Erweiterung der Abbaye Sainte-Madeleine du Barroux, die kürzlich beendet wurde. In der traditionorientierten katholischen Gesellschaft in Frankreich, dieser Kloster ist (mit Fontgombault, Lagrasse, Chéméré, etc.) ziemlich wichtig. Heutzutage wächst fast jede Klostereinrichtung in Frankreich, die die alte Messe nutzt, was heftige politische Schwierigkeiten sowohl in Frankreich als auch in Rom verursacht hat. Dennoch neigen diese Menschen dazu, viel schönere Gebäude zu errichten als das, was man heute in Frankreich zu bauen pflegt, sei es weltlich oder kirchlich.













    Wie Sie sehen können, gibt es noch viel Gartenarbeit zu erledigen!


    Hir können Sie ein Video über das vollgebrachte Projekt schauen.


    https://www.barroux.org/images/stories/videos/vlc-output.mp4

    Die Erweiterungen waren ziemlich groß (und teuer) und haben eine ganze Weile gedauert: Sie können alle Nachrichte über die Bauarbeiten hier lesen und, wenn Sie wollen, Bilder von Anfang der Arbeit bis zum Ende in September dieses Jahres sehen.


    https://www.barroux.org/fr/travaux/


    Ich glaube, es handelt sich einfach um ein Rendering der fehlenden Gebäude in diesem Gebiet. Ich dachte, es lohnt sich, es zu posten, da die meisten der fehlenden Gebäude auf dem Rendering in zwei Jahren "wieder da" sein werden.


    Ich würde dieses Bild auf keinen Fall als Hinweis auf den geplanten Wiederaufbau des Stallpalasts werten. Denn der Stallpalast könnte realistischerweise erst wieder aufgebaut werden, nachdem der ihm gegenüberliegende Flügel (Abschnitt A) des Budapalastes in seiner ursprünglichen Größe wiederhergestellt worden ist. Andernfalls wäre der Weg zwischen beiden komisch klein.

    Der Wiederaufbau von Abschnitt A des Palastes wurde bereits beschlossen und die Untersuchung der Gebäudestruktur hat bereits begonnen. Wenn der Wiederaufbau abgeschlossen ist, könnte theoretisch der Wiederaufbau des Stallpalastes folgen.


    Was das ehemalige Gebäude des Verteidigungsministeriums gegenüber dem St.-Georgs-Platz betrifft, so gibt es noch keine Ankündigung über dessen endgültige Gestaltung. Allerdings ist offensichtlich eine Entscheidung getroffen worden, da das Fundament für das Gebäude bereits gegossen wird. Meiner Meinung nach ist die Größe und Form des Fundaments ein gutes Zeichen dafür, dass es nicht den hässlichen Vorschlägen folgen wird, die wir gesehen haben.


    Letztendlich würde ich dieses Rendering nur verwenden, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie das Gebiet in naher Zukunft aus dieser Perspektive aussehen wird. Wie bereits erwähnt, wahrscheinlich ohne den Stallpalast.


    Bearbeitung: Aber wenn ich mir erlauben darf, zu spekulieren und zu hoffen, würde ich sagen, dass es keinen Grund gibt, zu glauben, dass der Stallpalast nicht wiederaufgebaut wird... wenn die Regierung bei den kommenden Wahlen nicht wechselt. Zumal er wahrscheinlich viel billiger wäre als die Renovierung des Budapalastes und sogar der Wiederaufbau des Erzherzog-Josef-Palastes. Und er würde ein wirklich hässliches Loch im Boden verdecken!

    Ein neues Renderbild des Gebiets nach Abschluss der Bauarbeiten. Das Einzige, was hier noch nicht im Bau ist, ist der Stallpalast hinten links. Ob dieser rekonstruiert wird, ist noch nicht bekannt (und hängt offen gesagt weitgehend vom bevorstehenden Wahlergebnis ab, da der Wiederaufbau von Buda bei der Opposition sehr unbeliebt ist).

    Atala,nicht nur meine Neugier stillen ,sondern unser aller Neugier hier im Forum wie die Reaktionen <3auf die interessanten Fotoaufnahmen zeigen.

    Atala,gibt es eine Seite wo man sich über das gesamte aktuelle Baugeschehen auf dem Burgberg informieren kann?

    Lieber Herr Herrmann,

    Der Link, den Rinascente gepostet hat, ist wahrscheinlich der beste Ort im Internet, um den Fortschritt der verschiedenen Projekte an der Buda Burg zu verfolgen.


    Zwei weitere sehr gute Quellen für Informationen und Aktualisierungen sind https://magyarepitok.hu/mi-epul und die Facebook-Seite des Hauszmann-Projekts.

    Atala,wie weit sind die Bauarbeiten am Gebäude des Ehem.Königlich Ungarischen Finanzministeriums?

    Als ich 2019 Budapest besuchte, wurde dort gerade mit den Arbeiten begonnen.

    Es geht etwas langsamer, denn hier wurde das alte Gebäude behalten und so weit wie möglich renoviert, während der Rest neu aufgebaut wurde. Das erforderte eine viel kompliziertere Vorbereitung als bei der Reithalle oder dem Wachhaus, wo die Bauer von vorne anfangen konnten.


    Hier sind einige Bilder vom Nutzer Tehtube auf dem Forum skyscrapercity (11.11.2021):





    Liebe Deutsche,


    Seit der letzten Aktualisierung dieses Themas sind bei den verschiedenen laufenden Vorhaben erhebliche Fortschritte erzielt worden.


    Das ehemalige Gebäude des Außenministeriums ist wahrscheinlich das beeindruckendste, mit verschiedenen stahlverstärkten Betonwänden, die bereits fertiggestellt sind.






    Auch die Arbeiten am alten militärischen Hauptquartier wurden mit umfangreichen Aushub- und Betonierarbeiten vorangetrieben.





    Und, was vielleicht am spannendsten ist, auch der Erzherzog-Joseph-Palast macht schnelle Fortschritte.




    Quelle: skyscrapercity, alle Bilder sind von dem Nutzer "randotoni" außer dem letzten, der ist von "bandee80"


    Wenn ich mir erlauben darf, meine eigene Meinung zu äußern: Ich bin wiederum sehr besorgt über die Verwendung von Stahlbeton für all diese Gebäude. Ja, dadurch können sie sehr schnell gebaut werden - was wichtig ist, denn wenn die Oppositionspartei gewinnt, ist das Projekt in extremer Gefahr... Sie haben ihre Meinung bei mehreren Gelegenheiten deutlich gemacht.


    Aber die Haltbarkeit der Gebäude macht mir Sorgen. Mit der Restaurierung der Neuen Nationalgalerie haben wir meiner Meinung nach jetzt eine ziemlich gute Vorstellung davon, was es kosten kann, alten Stahlbeton Jahrzehnte später zu restaurieren, nämlich eine Menge.


    Dennoch ist dies wahrscheinlich das aufregendste Wiederaufbauprojekt in Europa. Man kann nur hoffen, dass es in Budapest, Ungarn und auch in Deutschland mehr davon gibt.