Posts by TomSchillerhof

    Die ersten Lindenbäume (11 von 31) wurden auf dem Friedrichsplatz bereits gepflanzt. Dazu kommen bald noch mehrere Bänke und Lichtstelen für die Beleuchtung. Zusammen mit dem neuen Pavillon und der dazugehörigen Außenbestuhlung wird's für den Friedrichsplatz auf jeden Fall eine Aufwertung sein, auch wenn mir der neue graue Bodenbelag nicht so zusagt.





    Solinger


    Ich helfe gern ;)


    Rekonstruiertes Haus am Marställer Platz 1



    Den Vorplatz des Hauses gestaltet die Stadt gerade auch neu: Kopfsteinpflaster mit kleinen Sitzinseln.



    Aktuell gehen die Bauarbeiten in der Königsstraße dem Ende entgegen. Hier ein paar Impressionen


    Sanierter Aschrottbrunnen vor dem Rathaus




    Neuer Pavillon auf dem Friedrichsplatz (aktuelle Bauarbeiten laufen noch). Wird ne Snackbar / Café mit Außen- und Innenbestuhlung und das Dach soll auch noch begrünt werden.



    Wurzelkästen mit automatischem Bewässerungssystem. Hier werden in Kürze 31 neue Bäume (Linden) auf dem Friedrichsplatz gepflanzt, die die vergangenen Monate wohl schon fleißig auf externem Gelände wachsen durften.



    Neue Beleuchtung in der Königsstraße. Der äußere Ring kann verschiedene Farben annehmen.




    Das Kunstwerk / Glasmosaik "Gläserne Stadt" stammt aus den 60er Jahren und wurde nach Jahren der Vergessenheit nun von der GWH Kassel rekonstruiert und hat nun einen neuen Standort auf dem "Platz der 11 Frauen" in der Friedrich-Ebert-Straße. Bei Dunkelheit wird es wunderschön beleuchtet.



    Die Hauptstraße in Kassels Innenstadt, die Königsstraße, wird zurzeit sehr aufwendig saniert. Gerade läuft die heiße Phase (im wahrsten Sinne des Wortes), das Ganze soll dann in ca. 2 Monaten abgeschlossen sein. Hab gestern ein paar Eindrücke gesammelt.






    Hier zu sehen: Die zurückgesetzte Rathaus-Terrasse, um die historische Bauflucht des Gebäudes wiederherzustellen.








    Vielen Dank für das Bild. Und was man an diesem Bild sehr schön sehen kann, ist der vollkommene Totalausfall, wenn es um Ästhetik, Präsentation und Stil geht. Bis auf das Kunstwerk ist der Platz nun in etwa so einladend wie ein Eimer Schmutzwasser. Karge dünne Bäumchen in disharmonischer Anzahl wie Anordnung auf riesiger grauer Fläche. Wow, was für eine städtebauliche Glanzleistung. ||


    Update
    Habe sowohl das Gartenamt als auch die HNA und die Extratipp bezüglich des Themas angeschrieben. Irgendwo muss man ja Dampf ablassen.


    Der Herr vom Gartenamt hat mir inzwischen auch geantwortet:


    Schade, dass Ihnen der neue Platz nicht gefällt, wir haben bislang nur sehr positive Rückmeldungen von Passanten erhalten.
    Wir hätten gerne wie Sie das vorhandene Blumenbeet erhalten, aber leider ist mit der Entscheidung, den Obelisken an dieser Stelle in der Treppenstraße zu platzieren, kein Raum mehr für ein Blumenbeet.
    Denn der Obelisk soll ein Treffpunkt sein, ein Ort, wo sich Menschen begegnen und aufhalten. Selbst eine einfache Rasenfläche würde in kürzester Zeit nicht mehr wachsen, von Blumen ganz abgesehen.
    Jetzt sind die Bäume noch klein, aber wenn sie sich erst einmal entwickelt haben, wird auch dieser Platz einen deutlich grüneren Charakter haben wie jetzt.



    Ooookay. Also müsste das im Umkehrschluss bedeuten, dass alle öffentlichen Plätze national wie international aus grauem Asphalt oder Schotter bestehen müssen, weil Passanten sämtliche Wiesen, Blumenkübel und Beete zertreten. Da werde ich mich mal umschauen, wie Florenz oder Salzburg das regeln. Von verspielten kleinen Wegen hat der gute Mann offenbar noch nie was gehört.


    Hier noch ein Foto von oben. Quelle: HNA

    @Fuldataler Das mit dem Einigungsdenkmal wäre sehr zu begrüßen. Da der Brüder-Grimm-Platz sowieso in Zukunft umgestaltet wird, halte ich eine solche gestalerische Maßnahme für durchaus realistisch.


    Heute gab's in der HNA auch einen Artikel bezüglich der Rathaus-Bauten in der Oberen Königsstraße. Aktuell wird dort die 70er-Jahre-Terrasse eingestampft und die Gebäudeflucht wieder auf historisches Maß gebracht. Eine gute Sache!
    https://www.hna.de/kassel/mitt…-kassel-ngz-12266112.html

    Wenn man genauer darüber nachdenkt, ist es ein ziemlicher Hohn, dass die Umwelt- und Gartenämter nicht in der Lage sind, für ein einigermaßen menschenwürdiges Stadtbild zu sorgen. Das gilt nicht nur für Kassel, sondern für viele Städte. Und ich spreche nun nicht über rekonstruierte Häuserfassaden. Das ist nochmal ein ganz eigenes Thema. Ich spreche von dem ersten Eindruck, den ein Tourist hat, wenn er eine Stadt besucht.
    Eigentlich sind die Zutaten ja denkbar einfach: Hübsch angemelegte Blumenbeete, Bäume, Baumreihen und Sträucher. Aber anscheinend muss es heutzutage furchtbar schwer sein, ein Denkmal oder ein Kunstwerk mit Blumen ringsrum zu schmücken.


    Im Folgenden sieht man in Kassel eines der gelungeneren Beispiele: Ein buntes Blumenbeet erstreckt sich vor dem Landesmuseum am Brüder-Grimm-Platz. Neben dem roten Auto im Hintergrund ist sogar eines, dass das Kasseler Stadtwappen nachbildet. Sehr schön. Angenehm fürs Auge. Da kriegt man sofort bessere Laune.



    Dann geht man weiter in die Innenstadt. Und erreicht den Opernplatz, der so trostlos und lustlos aufbereitet wurde, dass Louis Spohr da wahrscheinlich in echt nicht gern stehen würde.


    Und glaubt mir, das sieht bei schlechtem Wetter noch deutlich trostloser aus.



    Ein Bild wie dieses zieht sich durch die größten Teile der Innenstadt. Einzelne Bäume sehen so verloren aus, wie zufällig platziert, als ob die Stadt sich zwingen müsste, ein bisschen Grün in die gestalterische Tristesse zu bringen. Hier gut zu sehen an der Karlskirche:



    Ich mein, Kassel muss ja nicht gleich Wien oder Salzburg sein, aber DAS, was gerade in der Innenstadt präsentiert wird, ist einfach schlecht gemacht. Wenn man da die Vergleichsbilder von @Fuldataler weiter oben sieht, kann man schon mal das kalte Kotzen kriegen. ;)

    Ja, da kommen neue Bäume mit einer automatischen Bewässerungsanlage hin. Trotzdem brauchen die natürlich ein paar Jährchen, bis die einigermaßen große Kronen bilden können. In der HNA steht folgendes:


    Nach Auskunft der Stadt waren die Bäume an ihrem bisherigen Standort auf dem Dach der Tiefgarage nicht richtig versorgt. Die Baumscheiben seien zu klein gewesen und die Wurzeln hätten sich nicht richtig entwickeln können.

    Klare Sache. Nur: Die Stadt selbst war es ja, die die Bäume vor vielen Jahren dort hin gepflanzt hat. Und nun ist man von offizieller Seite anscheinend ganz überrascht, dass die Bäume tatsächlich GEWACHSEN sind. Hat denen das vorher keiner gesagt? huh:)

    Mir persönlich geht es gar nicht um den Obelisken, den ich als Symbol für Nächstenliebe sehr gelungen finde, oder um den Standort Treppenstraße, mit dem ich auch ganz gut leben kann, sondern rein um die lieblose Platzgestaltung. Der Obelisk, der ja schon selbst aus grauem Beton besteht, wird auf einen Platz gestellt, der aktuell grau zugeschottert wird - das ist aus ästhetischer Sicht einfach nur erbärmlich.


    @Fuldataler
    Der Standort Königsplatz war für mich auch okay, nur hatte der Obelisk aufgrund der Bahngleise keine Chance, in die tatsächliche Mitte des Platzes zu rücken. Das hatte damals auch der Historiker Dr. Christian Presche bemängelt:
    In einem HNA-Artikel steht dazu folgendes:


    Aktuelles Hauptproblem des Königsplatzes sei, dass die Platzstruktur mehrfach „negiert“ werde – etwa durch die einfarbige mittlere Asphaltfläche und durch die tiefe Straßenbahntrasse mit Wartehäuschen, die das Rund in zwei Hälften zerschneide. Presche: „Eine weitere beliebig wirkende Möblierung einzelner Segmente – wie durch den haushohen Obelisken vor dem City-Point – würde die Problematik weiter verschärfen.“



    Darum finde ich den Standort Treppenstraße gar keine schlechte Lösung. Dennoch sollte Kassel dringend an seiner Präsentation arbeiten, beispielsweise mit schmalen Blumenbeeten, die den Platz des Obelisken einrahmen. Das hätte sofort eine ganz andere Wirkung.
    Und wie @Heimdall korrekt anmerkt, beschwert sich die Stadt nun selbst über Hauseigentürmer, die ihre Gärten zubetonieren und damit das Ökosystem schwächen - zurecht. Dann soll die Stadt aber auch mal mit gutem Beispiel vorangehen und in der Innenstadt zur Abwechslung mal FARBE ins Spiel bringen. Was haben die Leute, die sich modern schimpfen, nur mit ihrem Grau in Grau?

    Lustige Geschichte: Ich habe die Bilder neulich im Netz entdeckt und die HNA diesbezüglich bei Facebook angeschrieben und auch dem Fotografen Bescheid gegeben, dass die HNA sich demnächst vielleicht bei ihm melden könnte. Scheinbar hat's geklappt! :D
    Die Bilder sind einfach klasse und ich möchte, dass das alte Kassel wieder näher in den Kopf der Menschen rückt, damit sie merken, wie schön es teilweise aussah.


    Womit wir auch wieder mitten im Thema sind: Momentan wird in der Treppenstraße der Platz rund um den Obelisken bebaut. So weit, so gut, nur mit der Umsetzung hapert's mal wieder, wie man auf folgendem Bild erkennen kann:


    https://www.hna.de/bilder/2019…r-sein-fot-8ppMX30Ba7.jpg


    Da wird doch tatsächlich auf einem Areal, auf dem früher eine Blumenwiese zu finden war, alles mit grauem Schotter zugemacht und dazu ein paar dürre Bäumchen gestellt. Von Gestaltungswillen keine Spur. Gleichzeitig wird die Stadt Kassel von dem Bundesprogramm "Zukunft Stadtgrün" mit hohen Summen gefördert, um endlich mal für mehr Grün im Stadtgebiet zu sorgen.
    Ich war darüber so verärgert, dass ich gestern die Leiterin des Umwelt- und Gartenamtes per E-Mail auf diese ästhetische Nullnummer aufmerksam gemacht habe, natürlich im sachlichen Ton. Wer es mir gleichtun möchte, kann sich an die Mail-Adresse umwelt-gartenamt@kassel.de wenden. Viele kritische Stimmen sind ja bekanntlich besser als eine.

    Ich bin ja ein großer Fan von solchen Montagen. Da sieht man mal, was für eine andere Stadt Kassel damals noch war. Vielen Dank dafür. :)


    Bei all den Prachtbauten sollte man allerdings nie vergessen, dass in Kassel zwischen den 20er und 40er Jahren auch vielerorts Elend herrschte. Seit 1926 gab es Pläne für eine umfassende Alstadtsanierung. Infolge der Industrialisierung lag die Bevölkerungszahl damals schon bei über 200.000 Menschen, sodass oftmals ganze Familien in winzigen Mietskasernen ihr Dasein fristen mussten. Kinder wurden krank und litten unter Rachitis und Kleinwüchsigkeit.


    Aktuell wird das Thema im Stadtmuseum behandelt. Ich war schon dort und kann die Ausstellung nur jedem empfehlen.

    Das sind wahrlich trostlose Ansichten, die ich nur zu gut kenne. Bin froh, wenn ich da immer schnell durch bin.


    Ich frage mich gelegentlich, ob die Stadt wirklich interessiert ist, in größeren Maßstäben zu denken, um beispielsweise am Altmarkt mal grundlegende Änderungen vorzunehmen. Wie können sich der Bürgermeister und andere Stadtverantwortlichen hinstellen und die kulturelle Vielfältigkeit der Stadt loben (die es durchaus gibt), wenn sie gleichzeitig ihren Mitbürgern und den Touristen solche menschenverachtenden Architektur-Abgründe vor den Latz knallen?


    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass viele dieser Häuser nicht Eigentum der Stadt sind und die Möglichkeiten für eine Neuausrichtung daher begrenzt sind. Trotzdem weigert sich mein Kopf vehement, diesen Zustand als Status quo für diese Stadt zu akzeptieren. Dass so etwas wie das verwaiste Hansa-Haus noch immer neben der Innenstadt steht, ist für mich unbegreiflich. Da hätte schon längst ne Abrissbirne durchfliegen müssen.

    Hier noch eine kuriose Geschichte über ein ganz altes, innerstädtisches Fachwerkhaus aus Kassel, was im Jahr 1902 abgebaut und später in der Ahnatalstraße 59, also abseits der Innenstadt, wiederaufgebaut wurde, sodass es nicht den Bombardements des Zweiten Weltkriegs zum Opfer fiel. Dort steht es bis heute.

    Ich kann mich täuschen, aber ist das Haus auf dem zweiten Bild nicht von einem pfiffigen Handwerker vor dem Krieg abgebaut und später in der Ahnatalstraße wiederaufgebaut worden? Hier der Artikel dazu: https://www.hna.de/kassel/mitt…en-weltkrieg-4545237.html


    Edit: Ich sehe gerade, dass ich mich tatsächlich täusche. Das Haus, das nun in der Ahnatalstraße steht, ist wohl bereits im Jahr 1902 am Marställer Platz abgebaut worden. Trotzdem interessante Story :D

    Danke für die News. :) Hört sich auch ganz gut an, nur die Grünflächen dürften meiner Meinung nach etwas mehr in die Breite gehen.


    Noch ne schöne Neuigkeit: Kassel bekommt 6,5 Millionen Euro Zuschuss vom Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus. Es geht dabei konkret um die Umgestaltung des Brüder-Grimm-Platzes. Da wird dann bald ein Architektenwettbewerb mit hoffentlich ansprechenden Konzepten ausgerufen.


    Übrigens: Ich habe neulich eine tolle Seite gefunden, wo ein Fotograf 30 alte und neue Ansichten von Kassel miteinander vermischt. So etwas finde ich immer sehr spannend.

    Im Zuge der Erneuerung der Königsstraße (Hauptweg durch die Kasseler Innenstadt) wird erfreulicherweise auf ein Detail geachtet, das ich so gar nicht auf dem Schirm hatte. Dabei geht's um die Verkürzung der Rathausterrasse zugunsten der ursprünglichen Breite der Königsstraße. Die Stadt schreibt auf ihrer Homepage dazu:


    Gemeinsam mit der Mauerwerkssanierung wird die Terrasse im Rathaus-Vorhof wieder auf die historische Bauflucht des Gebäudes zurückgesetzt. Damit gewinnt die Königsstraße ihre ursprüngliche Breite zurück. Die Terrasse ist vermutlich in den 1970er Jahren in die Königsstraße hineingebaut worden. Da die Rückgewinnung der ursprünglichen Straßenbreite auch der Straßenbahnhaltestelle an dieser Stelle zugutekommt, ist der Rückbau ein gemeinsames Projekt von Stadt und KVG.


    Nachzulesen hier.


    Und so sieht das aktuell aus:





    Es ist zwar nur ein Tropf auf dem heißen Stein, was die sinnvolle Gestaltung der Innenstadt anbelangt, dennoch freue ich mich über jeden noch so kleinen Versuch, die innerstädtische Umgebung wieder auf historisches Maß zu bringen.


    Hier noch eine tolle Zusammenfassung über die historische Bedeutung der Königsstraße von Dr. Christian Presche, Kunsthistoriker aus Kassel. Auch die Artikel auf seiner Hauptseite www.presche-chr.de sind sehr zu empfehlen. Ich bin dafür, dass Herr Dr. Presche mal den Oberbürgermeister der Stadt umfassend beraten sollte, wie ein sinnvolles Stadtbild auszusehen hat. Oder er muss halt selbst mal Bürgermeister werden. :D

    Wow, das ist ja fast ein Turm :D
    Wie sieht es heute dort aus? Und was ist aus der Kirche im Hintergrund geworden?


    Die Kirche ist die Martinskirche und wurde im 2. Weltkrieg von einer Bombe erwischt, infolgedessen die Türme samt Innenraum schwer beschädigt worden sind. Man hat sich dann leider - wie sooft in Kassel - für eine Neuinterpretation der Türme statt für eine historische Rekonstruktion entschieden. Das Ergebnis fällt eher nüchtern aus.






    Die in der Bombennacht beschädigte und heruntergestürzte Kirchenglocke steht im Innenraum der Kirche.


    Als jemand, der in Kassel wohnt, kann ich nur sagen, dass es durchaus noch Fachwerkbauten und hübsche Straßenviertel in der Stadt gibt. Diese befinden sich jedoch abseits der Innenstadt, ein paar Autominuten entfernt. Da empfehle ich beispielsweise das Märchenviertel, das so heißt, weil Dorothea Viehmann, deren Geschichten maßgeblich an Grimms Märchen Einfluss genommen haben, in diesem Viertel ihre zwei Wohnhäuser hat. Das ganze Märchenviertel ist voll von hübschen Fachwerkbauten und verspielten Gassen. Für einen Spaziergang sehr zu empfehlen.


    1. Haus Dorothea Viehmann




    2. Haus Dorothea Viehmann, nicht weit von Haus 1 entfernt



    Erinnerung





    Kleines Fachwerkhaus












    Büste von Dorothea Viehmann auf dem Märchenplatz









    Sehr zu empfehlen auch die Lange Straße, eine Parallelstraße der Wilhelmshöher Allee. Hier sind noch einige sehr gut erhaltene und verspielte Häuser zu entdecken.