Ich hatte gestern Abend erstmalig Gelegenheit, das neue "Quartier am Hoym" zu begutachten und bin wirklich sehr angetan davon. Ich möchte die Betrachtung auf eine Detailfrage lenken: Die Durchgänge von der Rampischen zur Landhausstraße!
Diese sind ja größtenteils Neuschöpfungen, weil es sie so historisch nicht gab. Das Ergebnis finde ich zuweilen aber noch reichlich nackt und steril und besonders abends, wenn man da durchgehen muss, auch etwas gruselig. Liegt natürlich daran, dass da noch nicht viele Mieter wohnen.
Aber was denkt ihr? Wäre es nicht zum Beispiel besser gewesen, wenn man einige Passagen gepflastert hätte? Wäre das eine Option, die man mittelfristig später mal noch umsetzen sollte? Und wie kann man die nackten Durchgangswände etwas dresdentypisch aufhübschen? Das Einfachste wäre doch, etwas Efeu oder Illusionsmalerei. Welche Motive könnte man da wählen? Gab es da in den Höfen Ornamentik oder Embleme, die historisch vorhanden waren aber auf die man verzichten musste? Sowas ließe sich ja auch nachträglich noch anfügen. Hier drei Fotos der Durchgänge, deren Bereich ich als besonders kühl und trist empfunden habe.
Also die Frage an die Experten, allen voran Resurrectus: Wie könnte man diese Durchgänge hoym-und rieschtypisch sowie dresdentypisch in kleinen Schritten verbessern, ohne sie baulich massiv zu verändern?