Posts by Franka

    Das linke Haus finde ich ansprechend, beim rechten Haus habe ich - Franka verzeihe es mir bitte - eine spontane Assoziation Richtung Esoterik. Das ist vor allem bedingt durch die Giebelgestaltung mit dem - ja wie nenne ich es - "Sonnenrad".

    Krass. Tatsächlich habe ich daran gedacht. Eine Grafik, die bestimmt schon über 20 Jahre alt ist, welche ich damals für ein Kinderliederbuch malte.

    Ich hatte diese Grafik aber komplett anders in der Erinnerung. Aber daran dachte ich. Keine Sekunde an ein Sonnenrad.




    Zugegeben, bin ich phasenweise ein spiritueller Mensch. Früher (mit unter 20) war ich in vielen spirituellen Kreisen, Freikirchen etc als Zaungast unterwegs. Die Räumlichkeiten (außer bei Orthoxen) fand ich aber immer sehr nüchtern und enttäuschend.

    Ich gestaltete dann selbst spirituelle Häuser. Meine Plätze beinhalteten auch immer "ein Haus der Mystik" mit einem Treppenhaus.

    Tore finde ich auch sehr interessant. Ich arbeite gerade an ein Ölbild mit einem Tor. Vielleicht stelle ich das mal rein.

    Es würde mich nicht wundern, wenn man meine Bilder esoterisch wahrnimmt. Was ich aber nie beabsichtige.

    Philon Gut erkannt. Tatsächlich ist es eine Anlehnung der Postmoderne. Ich weiß, dass ich hier nicht mit großer Gegenliebe rechnen kann.

    Im Fall Nürnberg ist es für mich nicht getan, paar Leitbauten wieder zu rekonstruieren. Gerade die kleinen Nischenhäuser machen für mich die Altstadt so interessant. Wenn ich mir ein Haus aussuchen könnte, würde ich gerne in dem kleinen Nischenhaus hinter dem Grolandhaus leben. Aber nur so in der Verbindung. Eigentlich ist Nürnberg, im Gegensatz zu Dresden, fast unwiederbringlich verloren. Doch würde ich gerne Diskussionsgrundlagen für ein neues Bauen schaffen. Die Postmoderne wäre ein Weg bis dahin. Es macht Spaß zu experimentieren.


    tegula, Crossbeitrag. Ich werde darauf noch antworten.

    Was man im St. Ansgarri - Strang alles so erfährt.

    Diesen Maler kannte ich noch gar nicht.

    Laut Wiki:

    „Wilhelm Heinrich Focke war ein deutscher Maler, Bildhauer, Flugzeugpionier, Erfinder, Poet und Fußballpionier und dabei Mitbegründer des FC Bayern München.“

    Auch ich hatte schon häufig gedacht: jetzt ein hoher zweistelliger Lottogewinn und ich würde das Geld nicht in Jachten, sondern in die Rekonstruktion eines Gebäudes stecken. Das würde mir mehr Freude bereiten als die Fahrten über das Mittelmeer.

    Süß.

    „Wenn ich einmal reich wär'
    o je wi di wi di wi di wi di wi di wi di bum……

    …..Ich bau' den Leuten dann ein Haus vor die Nase
    hier in die Mitte uns'rer Stadt
    mit festem Dach und Tür'n aus geschnitztem Holz.

    Da führt 'ne lange

    breite Treppe hinauf
    und noch eine läng're führt hinab
    so ein Haus

    das wär' mein ganzer Stolz…..“

    2. Um die Beter soll es nicht gehen.

    Unterschätze nicht, die Anziehungskraft von etwas Neuem. Und 0815 wäre die Garnisonskirche ganz sicher nicht.

    Außerdem wäre die evangelische Kirche sicher offen, für Veranstaltungen jeglicher Art.

    Man muss letztlich zuerkennen, dass das derzeitige agnostische Potsdam sehr viel erreicht hat, wobei die GK-Diskussion natürlich auch unter der Schwäche der prot. Kirche leidet. Ein Gebäude, das man einfach nicht braucht, ist schwer durchsetzbar.

    Ich bin nicht evangelisch, aber die Christvesper feier ich jedes Jahr in der Lorenzkirche in Nürnberg. Weihnachten ohne Lorenzkirche ist für mich kein Weihnachten. Ich liebe dieses Raumgefühl, die Orgel, die Gesänge. Zeitweise wird auch der Raum verdunkelt und nur die Kerzen brennen. Die evangelische Kirche versteht es da wirklich eine besinnliche Darbietung zu gestalten. Ja, die Pastorinnenpredigten sind leider immer politisch, aber das blende ich dann halt aus.

    Wenn ich in Nürnberg bin, statte ich der Lorenzkirche immer einen Besuch ab. Alleine bin ich da nie ;)

    Deshalb glaube ich schon, dass es im agnostischen Potsdam Anlässe gäbe, in der die Menschen ein Gotteshaus aufsuchen würden.



    In Dresden ist die Frauenkirche auch immer randvoll mit Menschen gefüllt, vielleicht auch weil die Kirche relativ neu ist.

    Ich schloss mich letztes Mal dem Strom der Besucher an. Bestimmt war nicht jeder gläubig.


    Menschen sind neugierig!


    Und die Garnisonskirche hätte den Vorteil, dass der Turm schon stehen würde.

    Meine Kinder, die unter meinen Kirchenfimmel oft leiden ;), fanden z.B. die St. Michaels Kirche in Hamburg toll. Sie waren total begeistert, von dort die mega Aussicht zu genießen.

    So ähnlich könnte es auch in Potsdam laufen. (Ich möchte mal wissen, in welchem Zahlenverhältnis die großen Münster und Dome gebaut wurden). Ich wäre da viel zuversichtlicher.

    Dann wäre ein Plakat mit Menschen, die irgendetwas machen oder zuschauen sinnvoll. Ein Theater, eine Galerie, ... etc. Ich kenne mich mit der Kulturszene in Potsdam nicht aus. Ich würde da irgendetwas Lebendiges erfinden. Am besten ein rauschendes Fest mit leuchtenden Kronleuchtern. So sieht es zu leer aus und die Holzstühle gefallen mir auch nicht.

    Danke für den Input. Der Vorzustand ist wirklich sehr runtergekommen. Eine Rekonstruktion hätte ich dann noch bevorzugt, da am Originellsten.

    Immerhin nimmt der Bau die ursprüngliche Gestaltung spielerisch auf. Bei den anderen Entwürfen im Wettbewerb gab es nur wieder Kontraste oder Klötze. Der Hinterhof ist ziemlich trist.

    Man sieht hier natürlich auch, was vom Historismus ohne Dekor bleibt. Nämlich nicht viel, außer der Wahrung einer äußerst langweiligen großformalen Klassizität

    Aber das ist doch gerade der Clou am Historismus: Von einfachen Würfelbauten die Fassaden so spannend gestalten und anordnen, dass sie nicht langweilig wirken.

    Hallo liebe Forumsmitglieder, liebe Vereinsmitglieder,


    heute hatten wir wieder eine Vorstandssitzung. Wir würden gerne wieder ein Initiativentreffen dieses Jahr starten.

    Dies ist ein offenes Treffen für alle Interessierte der schönen Architektur.

    Es wäre ein Impulsvortrag geplant und danach könnte man sich zu verschiedenen Themen in Gruppen zusammenfinden.

    Alle wären willkommen!

    Allerdings fehlt uns momentan die Manpower dies zu organisieren.

    Gibt es Mitstreiter, die Lust hätten mitzuhelfen?

    Das setzt aber natürlich voraus, dass wir auch verstehen, was er mitteilen möchte. Wenn wir das nicht können oder wollen, dann sollten wir uns auch nicht anmaßen, Kritik an seiner Person zu üben.

    Also wenn man das aus Ingenieurssicht betrachten würde, "Requirements-Engineering", dann wüsste ich genau was unsere Anforderungen wären. Dies wäre lösungsfrei von unserem Verein so formuliert: "Wir als Bürger wünschen uns eine architektonisch ansprechende Umgebung, in der wir gerne leben."


    Mögliche Lösungen: Das kann durch Rekonstruktionen umgesetzt werden, das kann durch Sanierungen passieren oder durch eine völlig neue ästhetische Formsprache.


    Aber welches Bedürfnis hat Trüby? Oder Oswalt?

    Hypothese: "Ich als Architekturtheoretiker, möchte die Geschichte einer Stadt ablesen können"


    Frage: Darf dann ein Wiederaufbau auch zu einer Geschichte gehören?

    Und wenn nein, wie sollte man das dann formulieren?

    Oder vielleicht gibt es gar keine konkreten Anforderungen, sondern es geht um politischen Aktivismus.

    Who knows? Bei Letzterem halte ich es für unklug, darauf einzugehen.


    Ich bin mal gespannt auf Deine angekündigte Rezession von Oswalt. Vielleicht liest es sich ja gefälliger..

    Sich sachbezogen mit den Thesen von Trüby auseinanderzusetzen, das bringt uns weiter, nichts anderes.

    Von den hier Anwesenden besitzen einige eigene Plattformen und es steht jederzeit der Blog von Stadtbild Deutschland für eine Erwiderung offen.

    Bringt es uns tatsächlich weiter?

    Ich finde gut, dass Du Dich damit auseinandersetzt. Ich nehme Dich als Intellektuellen war, der das kann.

    Ich kann es nicht. Ich versuchte seine Buchvorstellungen mit den unzähligen Quellen seine Thesen nachzuvollziehen.

    Aber ohne diese Bücher ist es nicht möglich.

    Bei Verlautbarungsgewittern verliere ich den Faden. Sorry.

    In seinen politischen Gedankenwelten fühle ich mich nicht zu Hause.


    Am Schluss gibt es doch einen verständlichen Ausblick:


    Quote

    Die Hoffnung liegt derweil wohl vor allem auf den kommenden Generationen von progressiv gesinnten Architekt*innen und Studierenden, denen die recht herausfordernde Aufgabe zufällt, einen überzeugenderen Weg als den des „Deutschen Instituts für Stadtbaukunst“ mithilfe von visuellen, politischen und ökonomischen Angeboten zu implementieren. Mit Wille zur Lobby-Arbeit und ohne Scheu vor den Mühen der Ebene. Und mit einer öffentlichen Hand, die ihren Retro- und Rekonstruktionspopulismus hinter sich lässt und wieder an der auch baulichen Gestaltung einer besseren Zukunft mit den Mitteln zeitgenössischer Architektur Geschmack findet.

    Und da sieht er etwas, was ich nicht sehe. Rekonstruktionen fallen doch im Verhältnis des Bauvolumens in den Promillebereich.

    Auch wüsste ich gerne was er mit den "Mitteln" zeitgenössischer Architektur meint?


    Seine Hoffnung teile ich allerdings. Ich hoffe auch auf progressiv gesinnte Architekten. Progressiv im Sinne des freien Wettbewerbs der Besten, der Kreativen, der Schöpferischen ohne politischen Konformitätszwänge, mit freier Wahl der Mittel für neue lokale Baukulturen.


    Als Vereinsmitglied würde ich es nicht wollen, dass wir uns offiziell dazu äußern! Keine Partei-Politik!

    Auf privaten Plattformen kann das jeder tun.

    Es ist die neue Generation. Sie wissen gar nicht welchen großen Schatz sie geerbt hatten.

    Ich bekam es in Südtirol hautnah bei einer Bauernfamilie mit, mit deren Kindern ich bereits in den 80ern spielte. Was hatten wir eine Idylle, was für eine schöne Zeit mit Tier und Mensch. Und heute nichts mehr davon da.

    zu Deiner Frage kann ich nichts sagen

    Und drittens ist das Schlusswort geradezu ein Witz. Bei dem einem aktuell das Lachen im Hals stecken bleibt.

    Naja, ich empfand diese Aussage als ein Witz:


    "Hier können Sie von fernen Ländern träumen, fernab Ihrer grauen Vorstädte."


    Wie auch immer es handwerklich gelöst wurde. Ich finde es bahnbrechend, sich ein "Thema" überhaupt vorzunehmen!


    Wie wäre mit dem Thema "Alt-Nürnberg"?

    Über die Inschrift + Platzgestaltung kann gerne diskutiert werden. Zweizeiler mit Pauschalaussagen bitte vermeiden. Das wird entfernt. Das Thema eskaliert sonst und User ärgern sich, wenn dann das ganze Thema gelöscht werden muss.

    verstörend finde ich nur die Straßenlampen. Vom Licht und der Perspektive ist es gut gemacht, aber auch etwas langweilig. Fast jedes Gebäude trägt eine Krone oder Kuppel. Es ist, als ob man lauter Könige in eine Reihe stellt. Spannender finde ich Straßenzüge mit Variationen: Elegante dunkle Gebäude (nicht mit Füllbauten verwechseln) die sich mit strahlenden hellen Gebäuden abwechseln. Elemente, die sich kunstvoll wiederholen.

    Tegula. Du hast vollkommen Recht. Der Fehler lag auf unserer Seite. Man hätte die andere Diskussion von Anfang an beenden sollen.

    Manchmal beginnt ja eine Diskussion im Graubereich und verebt. Manche arten aus und müssen geschlossen oder entfernt werden. Letztere hätte von Anfang an unterbunden werden sollen, bevor zu viele aufspringen oder man hätte die Beiträge editiert. Aber das ist heikel und auch nicht immer gerecht.

    Falsch finde ich aber die Behauptung nicht. Du bist halt darauf aufgesprungen, was mega konfliktbeladen ist.

    tegula

    Die Diskussion wurde wohl deswegen von einem der Moderatoren beendet, weil auf allgemeine parteipolitische Aussagen im Dresden-Strang Bezug genommen wurden, die auch wiederum entfernt wurden.


    In den Forumsregeln steht es deutlich:

    Insbesondere sollen parteipolitische Äußerungen und Diskussionen, die nichts mit Architektur und Städtebau zu tun haben, unterbleiben. Dementsprechend wären z.B. Diskussionen über die Haltung von Partei X oder Y zu einem bestimmten Bauprojekt in einer bestimmten Stadt oder zu baukulturellen Fragen im allgemeinen völlig in Ordnung, aber Polemiken für oder gegen irgendwelche Parteien insgesamt oder polemische Attacken auf einzelne Politiker sind nicht erwünscht.