Posts by Franka

    Gute Frage, ist es nur eine Doktrin oder Ideologie?

    An dieser Stelle (Studentenwohnheim "Maxtormauer 50/52) wurde etwas der Frage nachgegangen.

    Auch ein befreundeter Gastwirt erzählte von dem Veto des Denkmalamts, als er seine historische Wirtschaft durch einen Nebenbau vergrößern wollte und zwar im gleichen Baustil der Gaststätte. Er bekam vom Denkmalamt zu hören, dass "Wild West-Romantik oder Walt Disney" nicht erwünscht wäre.


    Und woher kennen wir diese Argumentation?

    Und ist dieser jahrzehntelange Stillstand unserer Baukultur nicht mittlerweile auch zur Ideologie geworden? Welche auch in den Ämtern vorherrscht?

    Rhetorische Frage: Wenn man sich dutzende Bilder von Pinterest zusammenklaut und hier hochlädt, und schon in der Vergangenheit ständig mit Urheberrechtsverletzungen auffällt, fühlt sich da eigentlich niemand mal genötigt diese Praktik endlich mal zu verhindern? Ganz ehrlich, ja, der Forenbetreiber muss auf einen Urheberrechtsverstoß hingewiesen werden, aber das ist in diesem Fall derart ein Dauerthema, dass man eigentlich immer schon weiß, dass es ein geklautes Bild ist. Ziemlich lächerlich, mir hat man schon Bilder aus nem Strang genommen, wenn ich es bloß mit Wasserzeichen verlinkt hatte....

    tegula und Majorhantines

    Wir gehen jeder Urheberrechtsverletzung nach. Entsprechende Beiträge wurden entfernt. Es gibt auch die Meldefunktion. Ihr und auch alle anderen seid gerne angehalten uns zu helfen. Wir Moderatoren übersehen auch Beiträge.


    An dieser Stelle nochmals eine Klarstellung: Hier nur Bilder und Beiträge mit entsprechenden Urheberrechte zu verfassen. Wer in dieser Hinsicht negativ auffällt, muss leider das Forum verlassen.

    Eine Diskussion ist durch diesen Link entstanden:

    https://www.merkur.de/lokales/…ohenleitner-91505016.html


    Der Großteil wurde entfernt.


    Es ging um die Frage inwieweit können Unterstützer, die gesellschaftlich ein schlechtes Image haben oder nicht dem Mainstream angehören, unserem Vereinsanliegen schaden.

    Da kann ich Euch nur beruhigen: der Vorstand unseres Vereins ist völlig unpolitisch. Wir als Verein sind überparteilich und lassen uns von niemanden parteipolitisch einspannen. Lokal versuchen wir natürlich, je nach dem wie die politischen Verhältnisse sind, Mehrheiten für unsere Projekte zu schaffen und ihre Sympathien zu gewinnen. Wir wiederum können nicht für alle Sympathien, die uns entgegenbracht werden bürgen bzw. sicher stellen, dass nur die "Richtigen" uns mögen. Man sollte auch nicht außer acht lassen, dass sich Zeiten ändern (siehe aktuellen Fall: der ehemalige Kanzler Schröder). Wer heute im Licht steht, kann schon morgen im Dunklen stehen. Von daher halten wir uns von dem ganzen parteipolitischen Gezänk heraus und machen dieses Spiel auch nicht mit. Projektbezogen auf die Baukultur, darf selbstverständlich ein Politiker einer Partei, zur Verantwortung gezogen werden.

    Man muss auch zusagen dass die Deutschen liebte damals auch mehr Stuck als die Schwden. Ich finde allgemein die Stockholm bestuckte Fassaden zwar intresssant aber auch ein bisschen unpassend. Wenn die Schweden bestuckte Fassaden machen passt etwas nicht. Schwer zu erklären.

    Diesen Strang verfolge ich ja mit großem Interesse, da ich nicht den Eindruck von entstuckten Gebäuden bekomme. Gerade das Nüchterne ist ein Beispiel für eine Bauweise mit sehr guten Proportionen und wäre auch ein Vorbild wie man modular sehr gut bauen könnte bzw. man könnte diese Proportionen sehr gut übernehmen. Vielleicht zitiere ich das eine oder andere Bild aber dann in einem anderen Strang.

    Beitrag wurde entfernt. Wir Moderatoren drücken gerne ein Auge zu, wenn auch mal die Diskussionen themenfern etwas abschweift. Wichtig ist, dass man aber wieder auf das Thema zurückkommt, wie das auch geschehen ist. Wenn allerdings ein User zeitversetzt die themenferne Diskussion nochmals aufgreift, muss der Beitrag leider entfernt werden.

    Ich will Dir gar nicht grundsätzlich widersprechen, im Gegenteil sehe ich das Problem Flächenfraß genauso kritisch. Aber wenn man es konsequent angehen möchte, kann die Antwort nur "mehr Stadt wagen" sein, also höhere Dichten, die "produktive Stadt" mit Mischnutzungen und nicht die immer weiter in die Peripherie ragenden monofunktionalen und autoabhängigen Gewerbe- und Einfamilienhausgürtel.

    Ich würde noch einen Schritt weitergehen. Mehr Stadt auf dem Land wagen und zwar jene Städte, die einen guten Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel haben z.B. mit einen Bahnhof. Das bedeutet, nur noch 4-Stöckige Eigenheimwohnlagen für den Bau zuzulassen. Damit meine ich keine schrecklichen Zeilenbau-Mietkästen, sondern klassische Blockrandgestaltung mit Innenhöfen.

    Und ein Dorf muss wieder ein Dorf sein. Es ist ein Unding Dörfer, die nur durch Straßen zu erreichen sind, mit mehr Verkehr zu belasten, indem man sie durch Eigenheimneubauprojekte vergrößert.


    Letztens unternahm ich einen Ausflug zu einem recht netten Biergarten "Hofgut Bädlschweige". Auf dem Weg dorthin wurde man mit Hausplakaten bombardiert. Der eine Ort stöhnt unter dem schrecklichen Durchgangsverkehr und fordert Entlastung durch eine Umgehungsstraße. Der andere Ort, an dem die Umgehungsstraße zukünftg vorbeigehen sollte, protestiert verzweifelt.


    https://www.augsburg.tv/mediat…rassenstreit-in-tapfheim/

    Ich weiß nicht, ob das in diesen Thread passt. Mittlerweile sind die Threads durch die immense Ausweitung auf jeden Nebenaspekt mittels ständig neuer Gesprächsfaden-Eröffnungen unübersichtlich geworden.

    Ja, man bräuchte einen gesonderten Bereich diese ganzen Stränge, die letztlich Planungen und Realisierungen betreffen, zu kumulieren.


    Jedenfalls, hat ja die Ampelkoalition verkündet, in dieser Legislaturperiode 1,6 Millionen Wohnungen bauen zu wollen. Über die architektonische Qualität eines solchen Vorhabens braucht sich wohl niemand Illusionen machen.

    Das wäre ein Punkt bei dem wir als Verein unbedingt ansetzen sollten. Man darf das Feld nicht irgendwelchen Schwätzern überlassen, wenn man nicht schöngeredete Ortlosigkeiten vorfinden will. Deshalb bräuchte es Entwürfe und Konzepte für solche Großsiedlungen. Allerdings las ich irgendwo, dass man bereits plant, diese Wohnräume durch Modulbauweisen zu realisieren. Es ist zu befürchten dass im Hintergrund bereits ganz viel entschieden worden ist. Auf alle Fälle sollte das ein Thema auf einer unserer Initiativentreffen sein. Mal sehen, ob ich Mitstreiter gewinnen kann ;)

    Ich werfe jetzt auch mein erstes utopisches Architekturbild in den Ring. Es wird eine kleine Serie auf Holztafeln werden (42 cm x 30 cm). Mein bevorzugtes Malmittel ist Öl. Leider fing ich mein erstes Bild auf so eine billige Bastelholztafel vom Obi an. Eigentlich war es nur als Fluchtpunktübung gedacht. Durch die schlechte Qualität verzog sich das Holz während des Malprozesses. Deshalb wirken die Häuser nicht gerade. Die nächsten Malgründe kaufte ich aus dem Künstlerladen. Bislang hat sich nichts mehr verzogen. Fortsetzung folgt…




    Am Schluss wohl ein Selbstportrait des Malers



    Außerhalb des Glaspalastes schaut es wieder traurig aus. Laut Wiki wurden wohl einige Shedhallen abgerissen, vielleicht zugunsten für diese Neubaugebiete?







    Paar Impressionen von Innen

    Diesen Vorarbeiter - Erker fand ich ganz witzig.





    Die Raumwirkung ist toll. Hier noch paar flüchtige Aufnahmen von der Ausstellung. Da ich mein Kind dabei hatte, war leider kaum Zeit für durchdachte Aufnahmen. Ich kann Euch nur sagen, dass es so gut tat, ohne Anmeldung, ohne Tests, ohne Stress, eine Kunstausstellung zu besuchen.





    Ich unternahm heute einen Ausflug nach Augsburg und besichtigte den Glaspalast.

    Laut Wiki: " Der Glaspalast ist ein Industriedenkmal in Augsburg, welches 1910 als vierte und letzte Ausbaustufe (Werk IV: Aumühle) der Mechanischen Baumwollspinnerei und Weberei Augsburg (SWA) in Betrieb genommen wurde."

    Heute ist die ehemalige Spinnerei ein Zentrum für Gegenwartskunst.








    Heinzer

    Punkt eins wäre doch tatsächlich eine gute Lösung, warum das rechtlich nicht gehen sollte erschließt sich mir nicht. Liegt es an der EU?

    Punkt zwei, wir taumeln von Rekordsteuereinnahmen zu Rekordsteuereinnahmen. Das Argument lass ich nicht gelten. Die Steuern werden anscheinend schlecht umverteilt.

    Punkt drei, hängt an Punkt zwei.

    Für das andere Thema habe ich schon ein Lösungsansatz genannt. Es muss eben eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein, dies stemmen zu können. Da heutzutage viel mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, wird die Pyramide zukünftig auf ein Rechteck bzw. auf eine Trapezform hinauslaufen. Durch Automatisierung, Generationenhäuser, Sabbatjahre für Angehörige könnte man vieles lösen. Warum muss es immer das hochgradig kapitalistische Modell sein? Von Kalergi-Koudenhove habe ich noch nie was gehört.

    Gibt es für einen Medizinstudium nicht einen NC von1,0.? Also Ärztemangel ist ein politische verschuldetes Problem, genauso auch der Mangel in den Pflegeberufen politisch verschuldet ist. Eine sehr gute Freundin arbeitet im Altenheim und sie bedauert sehr, dass man den Zivildienst abschaffte. Ihr männliche Kollege bekam damals durch den Zivildienst Zugang zum Pflegeberuf. . Da wir knapp erwachsene Söhne haben bedauern wir auch beide, dass es kein verpflichtendes soziales Jahr für Jugendliche gibt.

    Der "Dienst am Menschen", meinetwegen auch gerne drei Jahre, würde unserer Gesellschaft so gut tun und sich auch integrativ auswirken. Dann entgeht eben der Wirtschaft Kapital.

    Das Narrativ der Bevölkerungspyramide höre ich schon seit 20 Jahren. Manche in meinem Freundeskreis haben fünf Kinder und manche keines. Jeder wie er möchte. Das ist doch toll. Was ist daran so schlimm, dass die Bevölkerung abnehmen könnte? Die Argumente dagegen fußen für mich alle auf ein Schnellballsystem. Nach Sieferle waren früher in einer Agrargesellschaft 80 % der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft beschäftigt, d.h. man benötigt 80 Personen um 100 Personen zu ernähren. In der heutigen Landwirtschaft ernährt eine Arbeitskraft über 100 Personen, d. h. die Arbeitsprokuktivität ist drastisch gestiegen, und auf eben diesen Effekt muss man auch im Rentensystem setzen.

    Was die Mobilität betrifft, werden E-Autos unsere Heimat nicht verschönern, Ich sehe es wie Heimdall, noch weitere Infrastrukturmaßnahmen müssen nötig sein, durch mehr Stromtrassen und noch mehr Windkrafträdern und Wasserkraftwerke etc.

    Weltweit ändert sich natürlich nichts, da nicht benötigtes Öl eben billiger an Schwellenländer verkauft werden. Das Erfolgsmodell "Verbrenner" wird noch lange auf der Erde weilen.


    Weiterhin gibt es viele schrumpfende, aber noch halbwegs vitale Gebiete


    Und das wäre doch ein Ansatz für neue Infrastrukturprojekte. Stellt Euch mal vor, es gäbe eine Kreisstadt die nur durch Schienen zu erreichen wäre, auch kleinere Ortschaften ringsrum würden nur durch Schienen verbunden sein. Natürlich bräuchte es Konzepte, wie man z.B. einen Schlaganfallpatienten am besten ins hiesige Kreiskrankenhaus bringen könnte. Dafür müsste es dann extra eine Schiene gelegt werden etc.

    Ich stell mir das sogar effektiver vor, wenn man bedenkt wie halsbrecherisch Rettungsfahrzeugfahrer sich durch den Verkehr kämpfen müssen.

    Vielleicht male ich mal eine Karte, wie ich mir das vorstelle.

    Das sehe ich komplett anders. Diese Mehrfamilienblocks sehen schrecklich aus, finde ich.

    Der Standort liegt auch in einer flurbereinigten traurigen Gegend und sicherlich sind die Blocks in der Anordnung und im Stil schlecht (wie immer). Aber die Etagenanzahl finde ich der heutigen Zeit angemessen.

    Wie Erbse bereits sagte

    Zuletzt wurden in Deutschland 56 Hektar Fläche für Bebauung verbraucht - und das täglich! Das sind 78 Fußballfelder, jeden Tag. Vor allem eben für Straßen, Energie und suburbane Siedlungen, während EFH-Siedlungen die schlechteste Bilanz unter allen Wohnformen haben, auch ökologisch und finanziell.

    Und dieser Versieglungshunger muss aufhören, indem man die Ausweisung neuer Wohngebiete für Einfamilienhäuser stoppt. Was nicht zwangsläufig bedeutet, heutige Einfamilienhausbesitzer zu enteignen.


    Und wenn die Leute, in diesem Fall die Russlanddeutschen, so leben möchten, sagt das etwas über menschliche Bedürfnisse aus. Man ist sein eigener Herr mit kleinem Garten, und niemand trampelt über einem herum. Das höre ich oft.

    Das war jahrzehntelang ein Versprechen, ein Ziel, welches dringend gute Alternativen bräuchte.

    Das ist alles richtig. Aber man kann doch zugeben, dass diese Stadtplanung verfehlt war. Natürlich war das Einfamilienhaus immer ein Wohlstandstraum eines reichen Landes. Ich kannte in den Neunzigern ganz viel Russlanddeutsche, deren größter Traum war es ein eigenes schickes Haus zu besitzen, auch die Jungen in meinem Alter. Damals hatte ich alles im Sinn außer mir ein eigenes Haus anzuschaffen. Aber sie sind deswegen nach Deutschland gekommen und sie waren auch erfolgreich. Sie haben sich gegenseitig Häuser in Neusiedlungsgebiete hochgezogen. Der Vater einer Freundin von mir war jedes Wochenende als Helfer auf irgendeiner Baustelle eingeteilt.

    Jetzt ist die Situation aber diese, dass in Ballungsgebiete die Wohnform einfach nicht mehr zeitgemäß sein kann.


    Vor 2 1/2 Wochen war ich in München bei Neuried.

    So wurde damals gebaut und geplant und zwar als damals schon große Wohnungsnot gab.

    Ohne Worte. Und dazwischen stehen wahllos große Wohnkästen.





    Dann doch lieber vier bis sechsstöckige Wohnbauten. Hier ein Beispiel aus einem Neusiedlungsgebiet bei Roth. Natürlich gäbe es da auch Luft nach oben. Aber meiner Meinung nach die bessere Lösung.


    Ja, es gibt eine „Passerelle" mit unserem Ortsnamen, das ist ein Steg über einen Seitenarm eines Flusses, der durch die Stadt fließt. Vom Place de la République führt dieser Steg auf den Platz vor dem Rathaus, der schon vor fünf Jahren in „Epace + deutscher Ortsname“ umbenannt worden war.


    "Wir brauchen hier noch einen Namen. Nehmen wir doch ne Partnerstadt"

    Vermutlich, aber das ist genau das Dilemma unserer heutigen Baukultur. Diese völlige Willkürlichkeit ohne irgendwelche Ideale, Bezüge oder Ideen.