Posts by Franka

    Das stimmt. Allerdings leben wir in Zeiten, in der man überall händeringend nach einem Investment sucht. Banken sind froh, wenn sie investieren können. Das Blödeste was man heute haben kann, ist viel Cash. Geld ist nichts mehr wert.

    Ich weiß natürlich nicht, wie es um der Familie Rübsamen finanziell bestellt ist und welche Partner sie ins Boot ziehen wollen.

    "Das geplante neue "Parkhotel" neben der Meistersingerhalle ist einen wichtigen Schritt weitergekommen: Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde die Fassadengestaltung festgelegt."


    Im Rahmen eines Wettbewerbs?


    hier


    Hintegründe. (hier)


    (Dieses Gelände ich habe ich bereits fotografiert. Der Luitpoldhain-Park ist eines der wenigen Filetstücke in Nürnberg. Auch das Ramadanhotel fügte sich gut in die Parklandschaft mit den alten Bäumen ein, da es doch sehr niedrig gebaut ist.

    Die Meistersingerhalle betrachtete ich immer mit Wohlwollen, da die Platzgestaltung so etwas großzügiges an sich hatte, was ich anerkenne.

    Schade, dass diese Großzugügigkeit mit den Neuplanungen (Hotel + Konzerthaus) verloren geht. Viele alte Bäume werden dafür geopfert. Es hätte andere geeignetere Stellen gegeben, die eine Aufwertung verdient hätten. )

    Ja, man muss wissen, dass Nürnbergs "Altstadt", welches von den Nürnbergern auch als Altstadt wahrgenommen wird, mit Ziegelsteinen wieder aufgebaut wurde. (Und nicht mit Fachwerk oder Sandsteinen).

    Diese Farben sind echt beeindruckend. Auch die Moschee sieht aus wie ein Helm, der innerlich leuchtet.

    Besonders gefallen mir die veschiedenen Gelbvariationen.

    Ja, es mittlerweile ein Trend Wände von Innenräumen puristisch "roh" zu gestalten. Erst letztens übernachtete ich im Allgäu in so einem puristischen Neubau von einer Freundin. Die Außengestaltung war noch aus Holz, aber innen bestand eine komplette Wand, (an der auch ein geländerlose Holz-Treppe entlang lief + Galerie) , aus Beton. Es war ein interessanter Mix.

    Wenn alle Wände karg und leer sind, gefällt es mir nicht mehr. Die neuen Schul-Betongebäude meines Landkreises sind ideenlos gestaltet (innen wie außen), und die Wände wirken wie zusammengeflickt. Ein Schule sollte auch einen festlichen Raum haben, denke ich.

    (Ich muss mich selbst auch an die Nase fassen, denn bin gerade am Renovieren und riss alle Tapeten runter und es kommen keine neuen Tapeten mehr an die Wände, nur noch Farbe und Stuck. Obwohl ich Tapeten schöner finde, aber diese Arbeit... )

    Ja, von innen wirkt es sehr karg. Nur der Gobelinteppich bringt ein bisschen Wärme rein. Trotz allem gefällt es mir sehr gut, weil man etwas daraus machen könnte. Nur das Treppenhaus hätte ich mir origineller gewünscht.

    (Die Landschaft scheint ja ein Traum zu sein).

    Ich hatte dies an einer anderen Stelle schon mal zitiert, aber ich fange mal mit den Romantikern an:

    Ludwig Tieck beschreibt das alte Nürnberg recht gut:

    Der Romantiker Ludwig Tieck beschreibt Nürnberg 1796 so:
    „Nürnberg! Du vormals weltberühmte Stadt! Wie gerne durchwanderte ich deine krummen Gassen, mit welcher kindlichen Liebe betrachtete ich deine altväterlichen Häuser und Kirchen, denen die feste Spur von unserer alten vaterländischen Kunst eingedrückt ist. Wie innig liebe ich die Bildungen jener Zeit, die eine so derbe, kräftige und wahre Sprache führen. Wie ziehen sie mich zurück in jenes graue Jahrhundert“

    Ach schade, ich hatte früher immer den Traum, eine Nietzsche-Bildungsreise zu unternehmen. (Mittlerweile hat es sich überholt, aber in Teilen habe ich es geschafft) Das alte Basel erschloss ich mir durch seine Briefwechsel. Die Stadt hatte bei seiner Ankunft nur 30 000 Einwohner. Die wunderschönen Fotos, Stahlstiche und Lithografien sah ich mir gerne dazu an. Aber wenn selbst Heimdall (der weitaus toleranter beurteilt als ich) schreibt, dass er erschrocken war, dann muss wirklich etwas schief gelaufen sein.

    Oje :kopfschuetteln: das ist traurig. Ich war noch nie in der Schweiz und dachte immer es wäre ein Land, das alles bewahrt.

    Das Pound-Zitat, das zuvor keinen Mensch interessierte, war nur der gefundene Aufhänger. Indem man es entfernt, gibt man diesen Leuten aber moralisch Recht. Das heißt, sie fühlen sich in ihrer Position gestärkt. Das ist für sie ein Antrieb, weiter zu machen und sich das nächste Objekt zu suchen, dass es zu diskreditieren und zu schleifen gilt.

    "Heimdall" Ich stimme Dir in allem zu, außer: dass er moralisch Recht bekommen hat. Sind wir ehrlich, wer hätte schon Lust gehabt Pound zu verteidigen? Da müsste man ein Kenner seines Werks sein und die Politiker, die die Entfernung anordneten sind es bestimmt nicht, genauso auch der Eigentümer, der wahrscheinlich einfach keinen Stress haben wollte. Es wurde zu einem Intellektuellenproblem.
    Genauso die Sache in Frankfurt. Er tat Unrecht und seine Theorien wurden von niemanden aufgegriffen. Daraufhin ist das Ganze schnell verebbt.


    Trüby wird sicher weiter machen, schließlich verdient er damit sein Geld. Eigentlich müsste er dasselbe Problem haben wie wir, wenn auch an anderen Stellen, dass im Zuge der Wohnungsnot, der immensen Baukosten, der Bürokratie, die Menschen nicht empfänglich sind für abstrakte Theorien oder ästhetischen Gesichtspunkten. Auch wenn Begrifflichkeiten wie Geschichtsrevesionismus, Postkolonialismus.. etc. in letzter Zeit häufig auftauchen, ich habe nicht das Gefühl, dass es in der Gesellschaft etabliert ist.

    Ich denke, kein normal Sterblicher hätte diesen Satz im Vorübergehen als antisemitisch wahrgenommen. Eher würde man sich fragen, wer Walter Benjamin war, den ich überhaupt nicht kannte, ebenso wenig kannte ich Pound. So berühmt sind diese Persönlichkeiten nicht.


    Jetzt weiß ich: Usura bedeutet "Wucher" und damals wurden die Juden (neben den Rassentheorien) auch als Zinswucherer entmenschlicht. (Henry Ford). Von daher bin ich nicht traurig, dass es weg ist. Unabhängig von Trüby, der es gar nicht gefordert hat, es zu entfernen, da es nur Kosmetik wäre und der ganze Platz Mussolinis Lieblingsarchitekten Marcello Piacentini zitieren würde. Er hätte nur einen ergänzenden Satz gefordert, ich zitiere Trüby: "Aber ich plädiere für eine Ergänzung mit zwei Sätzen von Walter Benjamin: "Alle Bemühungen um die Ästhetisierung von Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg." Das steht so in Benjamins berühmtem Text Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. "


    Da frage ich mich: Was sollte diese Ergänzung bringen, lindern oder richtig stellen?


    P.S. Um diesen Architekt geht es. Letztes Jahr bin ich in Neapel an der Banco di Napoli vorbeispaziert. Ich konnte keinen politischen Einfluss wahrnehmen. Die Universitätsstadt steht politisch links, aber sanft links. (Keine Gewaltaufrufe an den Wänden, Schilder etc.... Fotos folgen)

    Herzlichen Dank für die zarten Abbildungen einer wunderschönen Flußlandschaft. Auch die Portraits der Bewohner, insbesondere der Kinder haben mich sehr berührt. Ich hoffe es ist ihnen gut ergangen.

    Richtig, ihr könnt doch alle googeln, bzw. fb hilft.

    Wie die Agenda ist? Unklar. Außer dass es um Umverteilungen geht. (Und diejenigen, die fordern und umverteilen, sorgsam achten, dass sie selbst bei der Umverteilung nicht ganz außer Acht gelassen werden 😉 das haben kommunistische Systeme an sich, die Folgen sind bekannt).

    Erschreckt hat mich, daß EC´s ja nun eindeutig satirische Grünenlobhudelei von der Moderation tatsächlich ernst genommen wird.

    Nein, ich habe das auch als Satire aufgefasst und mit Satire geantwortet. Der Sinn ging wohl verloren, weil dazwischen ein Beitrag entfernt wurde.


    Was ist denn hier los ?

    Einerseits wird das Künast- Bashing gerichtlich als zulässig deklariert - und das war wirklich hart und nach meiner Meinung arg unter der Gürtellinie....

    Andererseits werden in diesem Forum Worte wie "hirnverbrannt" zensiert.

    Übertreiben muss man es ja nun auch nicht.

    Ich möchte grundsätzlich kein Politiker und Parteien-Bashing im Forum haben.

    Nebenbei bemerkt, ich kenne im Verein einige Anhänger der Grünen. Ich möchte wegen einer möglichen Pro/Contra-Diskussion im Forum keinen Streit für die gemeinsame Sache riskieren.