Posts by tachMarkus

    Du meinst, wer zuletzt lacht, lacht am besten? Ich glaube der Typ wurde ohnehin schon in der Bewegung zu einem Mythos glorifiziert, wie er es ohne "uns" nicht hätte werden können. Ein bisschen wie mit der AfD. Alle regen sich über sie auf und niemand kümmert sich um die Ursachen, nur um die Symptome.


    Daher wäre es in der Tat sinnvoll, pragmatisch an die Sache heranzugehen und ihm den Wind aus den Segeln seiner (Schein?)argumente zu nehmen.


    Wobei es noch sinnvoller wäre, wenn die Leute, die sich aktiv an solchen (letztendlich sinnlosen) Diskussionen beteiligen, ihre Zeit in wirklich relevante Projekte stecken würden. Zu tun gebe es viel und doch ist es leichter mit einem kühlen Blonden seinen Alltagsfrust in Foren zu veräußern. Von daher. ;)

    hipp-hopp-tralala-Kandidaten, denen es völlig schnuppe ist, wie die Stadt aussieht

    Ich weiß was Du meinst. Daher sprach ich auch ein paar Seiten zuvor an, dass man in der Nachbesprechung herausfinden sollte, wo man noch hätte mehr machen können. Wenn die Jugend / jungen Erwachsenen der Knackpunkt gewesen ist, hätte man den Fokus auf diese Zielgruppe richten müssen. Medienformate, die auf soziale Medien zugeschnitten gewesen wären. Oder man hätte sich einen jungen YouTuber angeln können, der die jungen Leute dafür sensibilisiert hätte.


    Und bitte nicht falsch verstehen: Ich will nicht die Klugscheißerrolle im Nachhinein einnehmen und erst Recht will ich die Bemühungen der Verantwortlichen nicht kleinreden. Wie ich mitbekam, ist sehr viel Zeit und auch Geld in das Vorhaben geflossen. Es geht einzig und allein darum, sich für zukünftige Projekte wie diese zu sensibilieren.

    "hässlichste Entwurf" > "beschämend niedrige Wahlbeteiligung"



    So leid es mir für die Befürworter und die Bewegung im Allgemeinen tut: So sieht Demokratie aus. Wer es nicht für nötig hält sein Land mitzugestalten (offenbar zwischen 80-90%), hat in dem Fall auch keine ästhetische Altstadt verdient. Ganz einfache Rechnung.

    Herr Maaßen hat dies in Bezug auf die SPD auch schon getan.

    Was möchtest Du mit diesem Maaßen-Anhängsel implizieren? Dass ich eine Aussage tätige, die auch vom ehemaligen [nach meiner Auffassung zu unrecht] enlassenen Verfassungsschutzpräsidenten geäußert wurde?


    Auch über die Definition von Radikalismus sollte man sich mal Gedanken machen. Nach meiner Einschätzung wird er in der Deutungshoheit missbraucht und mit Extremismus auf eine Stufe gestellt. Selbst der Verfassungsschutz macht eine Gradwanderung, bezieht sich jedoch auf die Wortherkunft "radix" (von der Wurzel her): https://www.verfassungsschutz.…/extremismus-radikalismus


    Das sollten vielleicht die beantworten, die sich hier immer wieder selbst als rechts oder rechtskonservativ bezeichnen.

    Aus diesem Grund bat ich um die Aufzählung dreier Sichtweisen — Deine persönliche (da Du dich selbst dieser Begrifflichkeit bedienst), die im politischen Diskurs (was in meinen Augen unmöglich erscheint, da eben jeder etwas anderes darunter versteht) und die Betroffenen/Sich-selbst-als-rechts-Definierenden.


    Du würdest also in der SPD oder den Grünen linksradikale Tendenzen unterstellen?

    Wenn Du mir deine Definition von "links" schilderst, kann ich deine Frage auch guten Gewissens beantworten. ;)


    Und zu dem Wort "radikal" hatte ich eingangs Stellung bezogen.


    By the way: Es scheint mir, dass sich hier sehr viele Mitdiskutanten als rechts (nicht rechtsradikal!) einstufen. Wenn dies so sein sollte, was wäre dann an der Feststellung Trübys, es gebe rechte Räume in der Rekonstruktionsbewegung, falsch?

    @tegula, wie definierst Du rechts, wie definieren Rechte(?) rechts und wie wird rechts im politischen Diskurs definiert?


    In unserem Land herrscht leider die Situation vor, dass man als rechts eingestellte Person, die entsprechend wählt, Rechtsradikalität fördert. Es gibt hierzulande keine Partei des rechten Spektrums, die nicht zumindest in Teilen rechtsradikal ist. Wer dieses Problem verharmlost, hat aus der Geschichte nichts gelernt.

    In unserem Land herrscht leider die Situation vor, dass man als links eingestellte Person, die entsprechend wählt, Linksradikalität fördert. Es gibt hierzulande keine Partei des linken Spektrums, die nicht zumindest in Teilen linksradikal ist. Wer dieses Problem verharmlost, hat aus der Geschichts nichts gelernt.


    Von welcher Geschichte genau sprichst Du und was hat das alles noch mit den Populismus-Vorwürfen zu tun? ;)

    Die Überlegungen von @tachMarkus scheinen mir stark vom Leninismus inspiriert zu sein.


    Die beste Taktik ist es, das Freund-Feind-Denken hinter sich zu lassen. (Ist dir ja gelungen mit obiger Aussage)

    Du hast noch vergessen einen Bezug zum Nationalsozialismus herzustellen — "Der Feind hört mit".


    Willst Du mir noch eine Mao-Bibel in die Hemdtasche stecken oder können wir einen Gang runterschalten und frei von solch haarsträubenden Unterstellung weitermachen?

    Fakt ist, dass wir keinerlei Rezept gegen Trüby und seine Rechtspopulismus-Vorwürfe haben. Obwohl wir alle Trümpfe in der Hand haben, führen wir uns bei jeder Trübymeldung wie ein wildgewordener Hühnerhaufen auf. Einige dachten, man könnte die Sache aussitzen - ein Trugschluss. Trüby lässt sich zudem auf keine Diskussion ein und hat bei allem was er macht, stets die Deutungshoheit, weil er weder in seinem Architekturmagazin noch bei Diskussionen die Gegenpartei zu Wort kommen lässt. Er will keine Diskussion - ihm langt der Beifall einer linksintellektuellen Architekturelite der Nachkriegsmoderne. Trüby hat es sogar geschafft, dass wir uns mittlerweile selber zerfleischen. Damit sollten wir aufhören.

    Ich muss jedes Mal schmunzeln wie hier öffentlich über "Gegner" diskutiert wird ohne dabei zu bedenken, dass wir jenen "Gegner" in unsere Karten schauen lassen und einfach jeder hier mitlesen kann und wird.. Wir sollten nun anfangen ebenso öffentlich Pläne zu schmieden, wie man diesem Mann Herr werden kann, damit er sich auf den Angriff vorbereiten kann. Immerhin braucht er nur seinen Namen in die Suchmaske einzugeben und sich einmal die Woche ein Update holen. Und den Journalisten sollten wir im Anschluss eine Zusammenfassung als PDF zukommen lassen.


    Also in taktischer Kriegsführung muss hier noch ordentlich aufgeholt werden. ;)

    Ich möchte den Diskussionsstrang nicht durchtrennen, aber was nun passieren sollte ist klar: Es muss eine Analyse darüber stattfinden, was gut und was schlecht lief, wo noch Potential gewesen wäre und welche Kanäle (z.B. in den sozialen Medien) man noch besser hätte für das Anliegen bespielen können. Denn letztlich ging es einzig und allein um eine Informationskampagne mit meinungungsbildendem Charakter (um es mal fachlich auszudrücken).


    Von daher: Der Drops für dieses Vorhaben scheint gelutscht zu sein. Nun ist es an uns allen (und den Partnervereinen) ihr Wissen über solche Reko-Kampagnen zu bündeln und für zukünftige Projekte dieser Art zu dokumentieren und anzuwenden.


    Da ich selbst nur Mitleser war und beiläufig in unscheinbarem Maße unterstützt habe, sollen sich meine Worte an die Verantwortlichen richten. Mit @Manuel Re hatte ich darüber bereits gesprochen. Wäre schön, wenn man die Erkenntnisse in irgendeiner Weise im geschlossenen Vereinsbereich aufbereiten könnte.

    Da hier teilweise inhaltsleer mit "links" und "rechts" handtiert wird, möchte ich eine Handreichung der "Omas gegen Rechts" beifügen. Spätestens hier wird sichtbar, wie unsinnig diese Kategorisierungen sind.


    Ich hatte ein etwa 15-minütiges Gespräch mit den Damen, die intelektuell absolut überfordert waren. Auf meine abschließende Bitte und nach all meinen unwiderlegbaren Argumenten, das "rechts" gegen "Extremismus" auszutauschen, reagierte sie empört mit "Nein, das bleibt so. Wir sind gegen rechts!"


    Also lasst uns etwas mehr Trennschärfe reinbringen. Religionskritik z.B. war lange Zeit links verortet, heute ist es rechts.

    Am Alexanderplatz stehen zwei Gebäude die über eine Dachterrasse verfügen. Einmal das Park Inn und einmal das schräg gegenüberliegende, in dem ganz oben das Weekend ansässig ist. Gerade in letzterem hatte ich wunderbare Sommerabende über den Dächern Berlins und die Fassaden sind beide "stilprägend" für einen der hässlichsten Stile der DDR-Geschichte. Daher kann ich den Aspekt der Dachbebauung und -nutzung verstehen, aber die Fassade? Was begeistert euch daran?


    Auch das Gebäude in der Bernhard-Weiß-Straße, an dem ich oft schon vorbei gefahren bin, bestehend aus monotonen, geradlinigen, kantigen und immer wiederkehrenden Elementen.


    Und bitte versteht mich nicht falsch, ich will niemandem etwas schlecht reden. Sicher war das Kaufhaus imposant, aber dass in einem Vereinsforum, in dem solche Bauten eher ablehnt werden, würde ich gern die Begeisterung verstehen.

    Ich verfolge das Thema rundum die Reko-Wünsche "Karstadt" eine Weile und muss mal zwischenhaken, weil ich mir noch immer nicht die Frage beantworten kann, was die Gründe für diese "Begeisterung" sind. Für mich entspricht dieser Stil den einfallslosen Bauten aus heutiger Zeit und es wirkt allumfassend als Fremdkörper für die anliegenden Gründerzeitfassaden.


    Kurzum: Hier scheinen alle so verzaubert für etwas zu sein, das sonst im Grundtenor abgelehnt wird. Oder habe ich ein relevantes Detail übersehen?

    Ach Du Scheiße. Danke für den Link, spätestens jetzt wird klar, warum keine Visualisierung zu sehen war.


    Naja, etwas Gutes kann ich dem abgewinnen: Zu meinem 80. Geburtstag werde ich mit meinem Flugtaxi darüber schweben und zusehen, wie sich Abrissroboter durch die einzelnen Rasterfassaden fressen und Platz für die mittlerweile entstandene Neu-Gründerzeit machen.


    In diesem Sinne, Prost!

    Eigentlich wollte ich den riesigen Friedhof aus Glasgow zeigen, nur sind die Bilder verschwunden.


    Stattdessen habe ich Gedenktafeln von einem Friedhof in Schneizlreuth (Berchtesgadener Land) gefunden die an die gefallenen und vermissten Soldaten aus den Weltkriegen erinnern sollen. Bemerkenswert war, dass neben dem Namen und den Daten die Passfotos der jew. Soldaten abgebildet wurde. Das macht es weniger anonym und stimmt nachdenklicher als ein Grabstein. Mich hat es jedenfalls noch eine Weile beschäftigt.

    Ich würde es auch nicht so ernst sehen. Eine bessere Werbung kann es für die klassische Architektur nicht geben, sozusagen ein Exportschlager. ;)


    Und klar, mir wäre auch lieb, wenn jede Kultur ihren eigenen Baustil beibehält. Nur haben auch wir in Deutschland das eine oder andere Bauwerk aus der Ferne. Chinesische Restauranttempel zum Beispiel. Kann man als "Gag" mal bringen.