Posts by Knobelsdorfff92

    Und bis 2021 hat dann die 14 Studie der Linken auch noch ergeben, dass es Unsinn wäre den Klotz zu erhalten. Dafür sind dann tausende Euro Steuergelder verpulvert worden. Eine schnelle Entscheidung wäre schön gewesen!!!

    Wollen wir mal hoffen, dass Potsdams linke Betonisten jetzt nicht in allzuhohen Sphären schweben! Und das der neue OB, der diesen Coup mit Plattner im stillen Kämmerlein ausgehandelt hat, noch weiß welche Verpflichtungen er gegenüber der Potsdamer Mitte und der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft hat. Aktuell kommt es mir so vor, trotz aller Euphorie wegen des Minsk, das OB Schubert sehr stark mit den Linken und der aNDEREN anbandelt. Und das gefällt mir garnicht!!!!

    Damit dürfte er die Stadtgesellschaft wohl endgültig versöhnen

    Dem kann ich leider nicht zustimmen. Aktuell sind alle im Euphorie-Modus und man kann den Eindruck bekommen, dass jetzt wieder alles gut wird. Aber die Wählergruppe "Die aNDERE" konnte es sich nicht nehmen lassen mal wieder auf ihrer FB-Seite mit diesem Zitat um die Ecke zu kommen :" Nun hat auch Hasso Plattner genug von Kopien und sehnt sich nach einem Original ..."
    Ungerecht diese Behauptung wo Hasso Plattner doch heute gegenüber der Presse verlauten ließ, dass er die alten Wasserspiele vor dem Minsk rekonstruieren will (Kein Scherz) :D
    Aber mal ehrlich. Sobald die erste Freude verflogen ist werden wieder die Fetzen fliegen. Zumal in den nächsten Wochen und Monaten noch viele Bauprojekte auf der Tagesordnung der SVV und der diversen Ausschüsse stehen. So will man bereits kommende Woche eine vorläufige Entscheidung zum Kreativquartier "Langer Stall" fällen und wer weiß ob vor der Kommunalwahl der Abriss des Staudenhof nicht auch noch durchgedrückt werden soll. Alles in allem kommt da in der nächsten Zeit noch viel böses Blut auf uns zu!

    Es ist mir unbegreiflich, wie man in einer so wunderschönen Stadt leben kann und gleichzeitig deren ästhetische Genesung immer wieder penetrant hintertreibt.

    Genau das denke ich mir auch immer! Genauso wie der übermäßige Preußen-Hass mancher. Ohne das hier zu weit ausschweifen zu lassen muss ich doch mal eine kleine Anekdote zum besten geben:
    Ich bin dereinst mal bei Facebook mit einem anderen Nutzer in eine fachliche Diskussion über Geschichte verfallen in der dieser jemand mir diese Frage stellt: "(...) was haben denn die Preußen jemals für Potsdam getan?"
    Dies ist die geistige Ebene auf der sich die Hardcore-Gegner der Stadtreparatur bewegen.

    Schön, dass es am Blobel-Bau, den ich entgegen anderer hier ausgesporchen gut finde, endlich weiter geht. Nach den Hiobsbotschaften über den Verkauf etc. hatte ich die Befürchtung, dass da auf den letzten Metern noch irgendwelche Modernisten sich selbst im EG verwirklichen.

    Die Kritik von Mitteschön ist zwar berechtigt und in den Details auch nachvollziehbar. Dennoch, und das ist nun rein intuitv, stört mich irgendetwas an der Stellungnahme. Ich glaube diese Verlautbarung hätte man erst in einigen Tagen unters Volk bringen sollen um vorher abzuwarten aus welchen anderen Lagern noch Kritik am OB kommt. So hat heute auch die CDU Fraktion Stellung bezogen und kritisiert Mike Schubert. Diesen Schritt hätte Mitteschön abwarten sollen um nicht das Prädikat "Obernörgler" aufgedrückt zu bekommen.


    Was den von @Meister Lampe verlinkten Artikel betrifft. Es ist mal wieder ein typischer Henri Kramer. Beleuchtet die Kritik von Mitteschön lässt es sich aber nicht nehmen am Ende noch einen Kommentar eines örtlichen AfD-Funktionärs anzuhängen um der ganze Kritik wieder einen rechten Tatsch zu verleihen.
    Ganz schlechter Stil!!!!!!!!

    "Auch sei zu prüfen, inwieweit bei einem Neubau „Anlehnungen“ an die Gestaltung des jetzigen Wohnblocks möglich sind"

    Ich habe mir ein Buch zur DDR Architektur Potsdams gekauft. Schlimm zu lesen aber wenn man dagegen argumentieren will muss man sich auch mal mit der Dunklen Seite befassen.


    So nun zum Zitat. Eben in diesem Architekturführer wird großer Wert darauf gelegt, dass die Balkonbrüstungen vom Staudenhof ja sowas von künstlerisch wertvoll wären (würg). Sollen sie doch beim Abbruch diese geilen Balkonbrüstungen runternehmen und im Späteren innenhof wieder an die Gebäude drantackern. Ich hätte zwar schöne Ideen für den innenhof gehabt aber wenn man unbedingt "Anleihen" an den alten Staudenhof haben muss dann bitte nicht zur Straße hin.

    @Luftpost der Zusatz "@Rathaus.Potsdam.de" deutet für mich darauf hin, dass das eine öffentliche Dienstadresse des Mannes ist, die mit Sicherheit auch irgendwo im Internet öffentlich zugänglich ist. Selbst wenn @Konstantindegeer die Adresse hier raus nähme kann man Ihm den hinweis nicht verwehren sich an den Herrn Roczen zu wenden und die Adresse selbst zu recherchieren. Wer beim Rathaus arbeitet muss sich auch Anfragen von Bürgern gefallen lassen und sich darauf einstellen.

    Ich fände es sehr schön, wenn kein Alpinaweiß als Anstrich kommt

    Also in den Blöcken III, IV und (evtl.) V ist komplett Weiß nicht vorgesehen. Ich denke mal, dass diese Regelung auch bei der Brauerstraße 1 Anwendung finden wird, da die Fassade den Alten Markt ja noch optisch tangiert. In der Regel sollen die Fassaden der neuen Mitte in Pastell-Tönen gehalten sein. Ich gehe also von einem Anstrich in Anthrazit, Beige oder Ocker aus. Aber ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Der Mann der alle Reglements kennt ist @Konstantindegeer . ;)

    @Spreetunnel Danke für das Update um das ich gebeten hatte bevor das hier mit dem Herrn Rastrelli etwas eskaliert ist. :kopfschuetteln:


    Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben aber die Brauerstraße 1 kann ganz gut passen, wenn man bei der Fassade nicht auf den letzten Metern noch ganz gravierende Fehler im Bezug auf Plastizität und Materialität macht. Brauerstraße 2 hat mir in der Visualisierung schon ganz gut gefallen. Hoffentlich wird die leicht klassizistische Fassade von Stella auch so umgesetzt. Ab Brauerstraße 3 kann man das vergessen.


    Im Allgemeinen bin ich aber etwas erstaunt wie langsam es da vorran geht. Das der Innenausbau lange dauert ist ja klar. Aber ich hätte erwartet, dass man mit den Fassaden schon weiter wäre.

    @erbse Mit "Staudenhof" war ursprünglich nur die, wie ich finde, sehr lieblose Grünanlage,die ja größtenteils schon verschwunden ist, mit der Betonpergola zwischen FH und dem L-förmigen Plattenbau gemeint. Später hat man dann den "Wohnblock am Staudenhof" im Volksmund einfach nur noch "Staudenhof" genannt. ;)


    Wie bzw. ob die Plattenbau-Siedlung östlich der Nikolaikirche auch einen Namen hat weiß ich nicht stimme dir aber zu, dass die gruselig ist. Allerdings ist deren Abriss bis in ferne Zukunft aktuell kein Thema. ||

    Ihr wisst aber schon, dass der Begriff "Elb-Florenz" sich eigentlich auf die Dresdner Gemäldegalerie bezieht und nicht auf die Architektur.

    Ja weiß ich........ist auch relativ offensichtlich..........es ging nur darum das "Mediterrane" von meinem Vorredner noch einmal aufzugreifen. Deswegen hätten Sie meinen Smiley auch mitzitieren sollen.

    Tatsache ist, daß der Block III für die Stadt sehr arbeitsintensiv ist und war. Zig Runden der Auswahlkommission, Planänderungen bei der Tg und fortgesetzte Spannungen zwischen der gewünschten Fassadenqualität und dem Wunsch preisgebundenen Wohnraum zu realisieren.

    Das ist richtig und, wenn man mal ehrlich ist war es abzusehen, dass das sehr zeitintensiv sein würde. Aber es hat sich gelohnt. Nun allerdings davon zu sprechen, dass man die Fassadenqualität runterschrauben möchte ist ein Fehler. Zwar hat der Block IV nicht die wichtigen Berührungspunkte wie der Block III (Am Alten Markt/Schlossstraße) aber dennoch sollten wir uns vor dem Hintergrund eines Gesamtkunstwerks nicht mit 0815-Sozialbauarchitektur abspeisen lassen.

    Bitte spenden!

    Selbstverständlich :saint:


    Allerdings bin ich etwas pessimistisch. Nicht aufgrund der Spendenbereitschaft derer die schon gespendet haben und dies vermutlich auch noch weiter tun werden, sondern wegen der aquirierung neuer Spender. Ich bin nämlich der Überzeugung, dass das ewige gezerre um das Rechenzentrum viele abschreckt. Und das nicht nur im Bezug auf die Garnisonkirche sondern auch bei der Investorensuche für das neue Kreativ-Quartier. Solange da kein klarer Cut gemacht wird werden die Spenden, trotz Hochbau nur zäh fließen. Denn für eine Stadtraum-Hybride aus barockem Turm und ranziger DDR-Platte spendet kaum jemand.