Posts by Knobelsdorfff92

    Heimdall Dass man auf Kellergeschosse verzichtet war aber schon lange bekannt. Viel interessanter ist, wie es mit der ungerschen Portalfassade als letztem Rest des historischen Langen Stalls weitergeht. Das neue Gebäude wird wieder daran angeschlossen und nach aktuellen Plänen als Eingang geöffnet.


    Allerdings müssen da erstmal umfangreiche Sanierungsarbriten stattfinden. Und da sieht und hört man auch nichts von.


    Sogar ein Bekannter aus der SVV konnte mir keine Auskunft geben, wann sich da was tut.

    Weiß hier einer mehr?

    Heimdall Naja, der Staudenhof wir nächstes Jahr definitiv zurückgebaut. Das steht schonmal fest. Ebenfalls steht fest, dass die Freifläche für die Baustelleneintichtung des Blocks IV genutzt wird.

    Es ist richtig, dass es fort einige Unwägbarkeiten geben wird. Dennoch ist davon auszugehen, dass dort gebaut wird. Was ich mir vorstellen könnte ist, dass eine alleinige Entwicklung des Blocks V durch die ProPotsdam aufgegeben werden muss. So z.B. zu überlegen, ob die Parzelle mit der Leitfassade nicht von einem Privatinvestor realisiert werden könnte. Meines Erachtens Nacht werden vermutlich auch Quersubventuonierungsmodelle ins Spiel gebracht werden, ähnlich wie beim Kreativquartier. Also dass einige größere Wohnungen im oberen Preissegment vermietet werden und somit an anderer Stelle Mieten klringehalten werden können trotz steigender Baukosten.

    Das Modell ist nicht unumstritten und bietet Risiken, es wird aber definitiv von irgendeiner Seite ins Spiel gebracht werden.

    Die Fassade des Potsdamer Palazzo Giulio Capra wird originalgetreu rekonstruiert. Ist hier auch schon mehrfach im Strang besprochen worden. Sogar mit Bild.


    Dass die Reporter von den Potsdamer Käseblättern das Wort "Rekonstruktion" zu umschiffen versuchen und dabei die Realität verzerren ist ja auch nichts neues.


    Allgemein, so scheint mir, sind die rasenden Reporter von MAZ und PNN von Jahr zu Jahr schlechter darüber informiert was aktuell in Potsdams Mitte geschieht bzw. geschehen ist.

    Ich weiß nicht wie ich es nett ausdrücken soll, aber wer Probleme mit reichem Attikaschmuck hat, den ich im übrigen nur im Bereich Alter Markt sehe, der möge sich doch bitte eine "schöne" 35m2 Wohnung in Berlin Marzahn mieten. Da soll sich das mit den Attikafiguren in Grenzen halten. :D

    So ist das nuneinmal mit Welterbestätten. Ist man am Ende der Sanierungsmaßnahmen angekommen, kann man wieder von vorne anfangen. :wink:


    Zur Hüllensanierumg von Sanssouci hatte ich der SPSG mal einen längeren Brief geschrieben und um Auskunft gebeten, ob dort langfristig Sanierungsmaßnahmen geplant sind, da Sanssouci in den aktuellen, von Bund und Land geförderten, Sanierungsmaßnahmen NICHT eingeplant ist. Habe aber bis heute keine Antwort bekommen.

    erbse Ich weiß genau wovon du sprichst. Ich glaube deswegen nehme ich diese Diskussion auch ziemlich persönlich, denn während meines Studiums haben mir hochdekorierte Doktores und Profs der Kunstgeschichte permanent versucht einzureden, dass der Historismus Teufelswerk sei und das Bauhaus dringend notwendig war um dieses "scheußlich Dekor" zu überwinden.


    Aber ich denke das muss in einem eigenen Strang behandelt werden und führt zu weit weg vom eigentlichen Thema hier.

    Kurzer Nachtrag:


    Wer jetzt schon am tippen ist um zu motzen, dass das ja sehr eintönig von der Farbgebung sei. Die endgültige Farbgebung der einzelnen Häuser wird in Absprache mit der unteren Denkmalschutzbehörde festgelegt, die mit Roland Zurkuhlen in unserem Sinne gut besetzt ist. Einem Mann der schon viele Entwürfe zum besseren abgeändert hat um schlimmeres von der Potsdamer Mitte fernzuhalten.

    Ursprünglich handelte es sich um 3 separate Häuser, die erst unter Friedrich dem Großen zur Großparzelle zusammengefasst wurden. Das neue große friederizianische Stadtpalais wurde dann durch einen Risalit zentriert, der mit einem Segmentbogen bekrönt war. (Sehr schön in den Veduten zu sehen)


    Dieser Risalit war zusätzlich Bezugspunkt einer Sichtachse aus dem Lustgarten durch die Ringerkolonade entlang der westlichen Schlossfassade über den Fiakerplatz (heute Steubenplatz)

    Diese Zentrierung nahm der Neorenaissancebau auf, wodurch die Sichtachse intakt blieb.


    Die Neubebauung nimmt den Risalit leider nicht auf (auch wenn es Entwürfe mit Risalit gab), versucht aber ansatzweise mit der Anordnung der Fenster im Potsdamer Fensterrhythmus 3-5-7 die Mitte zwar nicht plastisch, aber optisch zu betonen.

    Sie ham aber schon sehr schwere Probleme, das muss Ihnen der Neid lassen

    Ich rätsel gerade wo Ihr Problem liegt. Ich weise Sie auf einen Fehler hin und dass Sie diesen durch besseres Recherchieren hätten vermeiden können, und Sie antworten so schnippisch. Da stellt sich mir die Frage, ob Sie mit Kritik nicht klarkommen. Egal.


    Ich hoffe mal, dass Sie heute einen schlechten Tag hatten und nicht nur aufgrund solcher Kommentare diamantenes Mitglied geworden sind.

    ursus carpaticus Erstens möchte ich Sie doch stark nötigen mal näher ranzuzoomen, eine andere Abbildung aufzurufen oder besser zu recherchieren, denn die Giebel waren sehr wohl funktional an die Mansarde angeschlossen.

    Zweiten: Ziergiebel ohne jegliche Funktion um mal in Ihrem Sprech zu bleiben sind seit jeher fester Bestandteil der europäischen Kunst- und Architekturgeschichte. Wer glaubt, dass jedes schöne Detail an einem Haus zwangsläufig funktional sein müsse, der findet sich schnell in der kubistischen Abstraktion wieder. Ein Umstand, den schon Karl Friedrich Schinkel erkannte und verurteilte.


    Wir können gerne darüber reden dass der Bau dort deplatziert war, aber die Architektur krampfhaft schlechtzureden ist schlicht falsch!