Posts by Ostwestfale

    Urherberrecht... gute Frage! ich habe es mit Screenshot "geholt" und entsprechend bearbeitet. Leider finde ich es bei Instragram nicht wieder...


    Aber immerhin hast Du ja den Standort bzw die Quelle gefunden. Klasse!!!!!

    Ich habe mich bei meiner Radtour am gestriegen Dienstag natürlich auch auf die Suche nach den von Ravensberger angesprochenen "Sorgenkindern" gemacht:


    Die "Unterkunft" der Künstlergemeinschaft "Das Fachwerk" "Am Pfarrkamp 8", von denen übrigens eine, inzwischen leider verstorbene Mitstreiterin meine Kunstlehrerin in der Herforder Schule war. Damals.................





    Zum Zustand des Hauses kann ich leider nicht viel sagen. Es macht jedenfalls äußerlich einen guten und soliden Eindruck. Auffällig ist jedoch der hässliche Vor - bzw Parkplatz und das gesamte Umfeld. Trostlost und dreckig.


    Weiter geht es zum verborgenen Denkmal in zweiter Reihe. Dieses Fachwerkhaus gehörte einem jüdischen Kaufmann und die hebräischen Inschriften sind immer noch gut zu lesen. Leider ist der Gesamteindruck des Hauses sehr schlecht:





    Bilder vom 15. September 2020, von mir.

    In der Stifsstraße, gegenüber der Marienkirche, bot sich bedingt durch eine riesige Freifläche (?) der Blick auf die Hinterhöfe einiger Häuser der Breiten Straße:




    Die zwei am rechten Bildrand zu sehenden Giebelhäuser sind zur Breiten Straße hin mit großen Planen / Folien / Transparenten abgedeckt. Die dort werbende Firma mit Sitz in Lemgo hat einen sehr, sehr, sehr großen Anteil am Entstehen und Gelingen der "Frankfurter Altstadt":



    Weiter zur Kramer Straße 5 (Wippermannsches Haus), Nähe Marktplatz:


    https://stadt-gesellschaft-denkmal.de/lemgo-haus-wippermann/


    https://de.wikipedia.org/wiki/…ermannsches_Haus)_(4).jpg



    Eingerüstet wegen Restaurierung:


    https://www.lz.de/lippe/lemgo/…-im-Hause-Wippermann.html


    https://www.lz.de/lippe/lemgo/…die-Regionale-werden.html



    Bilder vom 15. September 2020, von mir.

    Ich habe mir erlaubt, am gestriegen Dienstag eine kleine Radtour nach Lemgo (und Bad Salzuflen - Schötmar) zu machen. Dabei habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar Bilder vom "Annen - Haus", dem Anbau und der Umgebung zu machen:





    Im Hintergrund rechts das "Hexenbürgermeisterhaus"






    Als quasi "Wiedergutmachung" ein Bild der gegenüberliegenden Straßenseite, das "Hexenbürgenmeisterhaus". Frisch gestrichen und mit einem neuen Eingang im seitlichen Fachwerkhaus. Über die gläserne Eingangstür kann man sich allerdings nur wundern:





    Bilder vom 15. September 2020, von mir.

    Bei Wikipedia gibt es eine aufschlüssige Beschreibung des "Grünsandsteines":


    https://de.wikipedia.org/wiki/Anr%C3%B6chter_Stein


    Der Kölner Dom ist schwarz - grau,

    der Lübecker Dom ist rot,

    die Dresdener Frauenkirche ist braun - oker,

    der Dom in Halle (Saale) ist weiß

    und unser ostwestfälischer Dom St. Patrokli in Soest ist eben grün!



    links der katholische Dom St. Patrokli, rechts die evangelische Petrikirche, Bild von mir, 2018




    Bild von mir, 2018





    Bilder von mir, 2018 / 19


    Die Besonderheit in der Kirche "Maria zur Wiese" (Wiesenkirche) ist das Fenster mit der Darstellung des letzten Abendmahls. Allerdings reicht Jesus seinen Jüngern nicht Brot und Wein, sonder nach alt - westfälischer Tradition Schweinskopf (Sülze) und Bier! Amen und Prost cheers:)


    Am gestrigen Samstag begleitete ich eine Reisegruppe nach Hannover. Auch wenn ich schon einige mal in der Niedersächsischen Landeshauptstadt gewesen bin, so fiel mit dann gegenüber des (am falschen Standort) wiederaufgebauten Leibniz - Hauses dieses Gebäude aus den 50igern auf. Eigentlich eher 0815, aber wenn man genau hinsieht erkennt man die wahrlos verteilten Bauteile eines alten Renaissance - Gebäudes:



    Folgesdes Highlight möchte ich aber doch auch noch zeigen. Am Ende der Calenberger Straße in der sogenannten Neustadt befindet sich umgeben von Häusern aus den 50igern und 60igern ein Haus mit Fachwerkerker / Giebel. kennt jemand die Geschichte hierzu?



    Bilder von mir, 05. SAeptember 2020

    Unerfreuliche Neuigkeiten vom Wulferthaus am Neuen Markt:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Wulferthaus


    https://www.westfalen-blatt.de…m-Wulferthaus-broeckelt-s

    Herford (WB). Das Wulferthaus am Neuen Markt ist eines der schönsten und ältesten Häuser Herfords. Seine prächtige Renaissance-Fassade ist aber seit Wochen hinter einem Gerüst versteckt – weil sie schwer beschädigt ist.

    Ursache ist offenbar eine nach heutigem Sachstand nicht angemessen ausgeführte Sanierung in den 1970er-Jahren. Für die Eigentümer Margaretha und Jost Hammen kommt das einer Katastrophe gleich. „Erst kam der Corona-Lockdown, jetzt das“, sagt Margaretha Hammen, die im Erdgeschoss sei gut zehn Jahren die „Suite 1560“ betreibt, ein Geschäft für Wohnaccessoires, Dekoartikel und Geschenke. Die Hammens hatten das Haus damals von der Familie Witte (Feinkost Biermann) gekauft.

    „Derzeit sind die Schaufenster nicht mehr sichtbar, aber gerade darüber verkaufen wir unser Angebot“, klagt die Ladeninhaberin. Mitte Juli hatte sich von der rechten Fassadenseite ein Löwenkopf aus Sandstein gelöst, war auf das Pflaster geschlagen und zerborsten. Um weitere Gefahren für Passanten abzuwenden, hatten die Hammens umgehend die Fassade eingerüstet. „Einen Löwenkopf auf der gegenüberliegenden Seite haben wir abnehmen lassen, er war auch beschädigt und drohte herunterzufallen“, zeigt Margaretha Hammen auf den steinernen Tierschädel in einem Eimer.

    „Das wird richtig teuer“

    Denkmalschützer von der Stadt und vom Landschaftsverband in Münster haben sich die Schäden bereits vor Ort angeschaut, denn das Haus ist seit 1981 geschützt. Fazit: Ursache für den bröckeligen Sandstein sind offenbar Sanierungsmethoden, die zwischen 1974 und 1979 an dem Haus angewandt wurden. „Das war halt der damalige Stand der Technik“, betont Beigeordneter Peter Böhm.

    Damals seien unter anderem Chemikalien zur Verfestigung und Ersatzmörtel eingesetzt worden, sagt Hammen. „Der Mörtel liegt auf der ursprünglichen Oberfläche. Wenn Feuchtigkeit eindringt, löst er sich ab.“ Ähnliche Schäden gab es am Neustädter Brunnen, der jüngst restauriert worden war.

    Was also tun? Genaue Auskunft von den Denkmalschützern habe sie noch nicht. „Am Mittwoch war ein Restaurator vor Ort. Er wird nun ein Gutachten erstellen. Dann wissen wir vielleicht, wie wir vorgehen.“ Eines sei jedoch sicher: „Das wird richtig teuer.“ Ob es Geld aus Denkmalschutzmitteln für die Sanierung gebe, sei unklar. Da es derzeit zudem schwierig sei, Handwerker zu bekommen und Mörtelarbeiten in der anstehenden kalten Jahreszeit problematisch seien, „wird in diesem Jahr hier wohl nichts mehr passieren“.

    Aufgeben werde sie jedoch nicht. „Wir kämpfen, auch wenn die Pandemie unser Geschäft schon genug gebeutelt hat.“ Wie es langfristig weitergeht, bleibe abzuwarten. „Aber im Weihnachtsgeschäft sind wir für unsere Kunden definitiv da“, verspricht Hammen.


    Bericht aus dem Westfalen Blatt, 04. September 2020

    Fuldataler :blumen:

    Deine Bilder sind echt schön, aber irgendwie war das Wetter bei Deinem Besuch im "Westfälischen Jerusalem" wohl leider nicht ganz so gut. Da ich gestern (beruflich) durch Warburg musste, habe ich einfach mal ein schönes Bild der "Warburger Schokoladenseite" gemacht:



    Bild von mir, vom 02. September 2020, Standort ist die Brücke über dem Flüsschen Diemel