Posts by johan v2

    Jetzt machen wir weiter - in Stora Gråmunkgatan (Altstadt) gibt es eine die ältesten Häuser in Stockholm - datiert zu fruhe 1300-Jahrhundert. Die dritte Stockwerk kam im 1600-Jahrhundert dazu was in Stockholm gewöhnlich ist.


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    Die Strasse ist allgemein sehr schön

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    Was provoziert als ehemalige Bewohner ist halt die selbstverliebtheit der Stadt. Wie oft wurde mich die Schönheit der Stadt gelobt. Mustergultige Wiederaufbau! Mittelalterliche Grundriss! Wunderschöne Altstadt. Uberall wird die Schönheit von manche Burger so hochgelobt dass man ganz verwirrt wird. Wo liegt diese Stadt die die alle so beschwören!


    Leuten aus Rom und Bologna sind da deutlich kritischer mit sein Stadt - hier hat die Politiker alles richtich gemacht oder macht es halt noch besser. Zum Krönung gab es bei McDonalds am Hauptmarkt alte Bilder von Nurnberg aber eine wirkliche Intresse fur alte Nurnberg war sogar Hamburgerkunden schwer zu erkennen. Dresden wollen wieder etwas werden! Nurnberg war einmal was!


    Diese extreme Unterschied zwischen Ist-zustand und Selbstbild ist halt in Nurnberg brutal. Man wird halt ein Florenz verkauft aber ich als ehemalige Bewohner sieht etwas wie Braunschweig -wo in Braunschweig die Tranditionsinseln ein bisschen hubscher sind und die Grunderzeitvertiel noch besser erhalten sind.

    Gleichseitig ist dass verständlich aber soll ich ehrlich sein - in die Bilderbänder von 1920- und 1930 Jahren gibt es halt nicht viel von Braunschweig, Kassel oder Stuttgart. Dafur desto mehr Bilder von Heidelberg, Rothenburg oder Lubeck.


    Die Ausnahmen waren Dresden und Nurnberg - die beide Städten waren die Aushängeschielder Deutschlands Grosstädten fur Touristen.


    Vielleicht geht es nicht um touristischen Highlights sondern eher uber lebenswerten Innenstädten. Regensburg kann ja nur die Leuten trösten die in Regensburg wohnen. Fur alle andere erwartet Grosstadtrealismus. Meine alte Heimatstadt Malmö ist von Politiker arg verwustet aber die Krieg war in Zerstörung schon eine Nummer grösser.

    Klar - die gewaltige Zerstörung und die heutige ist-zustand die meisten deutsche Grosstädten sind schon trostlos. Ich bin oft in Bremen unterwegs und je weiter man in die Zerstörte Teil geht desto bedruckter wird man.


    Trotzdem sollte wir uns keine Illusionen machen - Städten wie Regensburg oder Lubeck waren auch vor dem Krieg keine deutsche Massenware.


    Dafur schmerzt Nurnberg desto mehr weil die Stadt halt mit Dresden die grosstädtische Highlights waren und wäre unzerstört wirklich eine Besuchermagnet. Dresden bietet immer noch seine Kunstschätzen und Prunkbauten aber Nurnberg fehlt halt die einzigartige Ensemble. Ich wohnte ja selbst uber ein Jahr bei Hans-Sachs Platz und fand die Stadt mittelmässig am besten und oft nur depremierend. Ich verstehe dein Gefuhl deswegen.


    Deswegen war ich immer Unterwegs und fast nie in Nurnberg. Ich wechselte sogar Studiumort zu Erlangen weil die Hochschulgebäuden in Nurnberg so depremierend waren. Fur mich waren alle andere schöne Orten in Bayern ein trost fur mich.

    Rothenstein


    Man merkt dass die deutschen wirklich ihre Grosstädten vermissen. Weil rein touristisch liegt Bamberg wirklich nicht Nurnberg hinterher - die grossartige Dom zu verschweigen. Bamberg ist eigentzlich eine genauso einzigartige Gebilde wie Nurnberg - vielleicht sogar im Details schöner - aber da geht es nicht um. Es ist eher die gefuhl eine grossartige Stadt von Bedeutung Florenz, Prag oder Venedig zu vermissen.


    Vielleicht war Nurnberg die am nähesten diese Ruf waren. Strassburg reicht da nicht wirklich hin. Aber die Kunstsamlungen und eigentliche Sehenswurdigkeiten eher zweitranging zu die grosse Ensemblewirkung waren. Weder Burg oder Stadtmauer oder die Kirchen wurde da wirklich Leuten nicht verzaubern lassen.


    Ich habe neulich ubrigens die Vorkriegsbilderbucher von Deutschland noch mal angeschaut und dadrin gibt es eigentlich oft die gleiche Bildern und Orten die heute immer noch Touristen locken. Rothenburg, Bamberg, Heidelberg, Tubingen, Lubeck - von Grosstädten gab vorallem Nurnberg, Berlin, Dresden und die Stadtsilhoutte von Köln. Sogar Drosselgasse sind da drin.

    Stockholm Schloss kriegt eine neue Farbe


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    Letztlich ist in Nürnberg sowieso nichts mehr zu retten. Und den amerikanischen und asiatischen Touristen kann man solche Banalitäten wohl immer noch als romantische Bauten aus dem deutschen Mittelalter verkaufen, da das Haus einen Giebel hat.


    Zu behaupten, die Altstadt sei quasi authentisch, der vernichteten Altstadt sehr ähnlich oder zumindest sei ihr "Wiederaufbau" gelungen, scheint ja eine der Hauptbotschaften des Stadtmarketings zu sein. Selbst die Nürnberger scheinen diese große Lüge allmählich zu glauben.


    Man kann eigentlich ausländischen Touristen nur empfehlen, sich Straßburg oder Prag anzuschauen, wenn sie eine große authentische deutsche Stadt erleben wollen. Ich würde mich schämen, Leute nach Nürnberg einzuladen.

    Ich habe Touristenfreunde eher Bamberg, Augsburg, Lubeck oder Regensburg gezeigt. Deutschland hat schon heute viel besseres zu bieten.

    Elias Kullmans hus ist eine schöne barocke Gebäude von 1749. Gerade neurenoviert.


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    Eine ehemalige Textilfabrik von 1820

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    Und mit diese Bild enden wir diese Tour durch die östliche Katarina-viertel.

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    Schluss mit Katarinaviertel fur jetzt