Posts by uhugreg

    Ich weiss, aber im finalen Projekt sollten doch die chinesichen Konstellationen an der Decke abgebildet werden, und davon fehlt jede Spur. Ich seh da nur eine weisse nackte Decke mit einem billigen Beamer der anscheinend nicht immer an ist. :(

    Kann irgendjemand freundlicherweise Bilder der neu-geöffneten Ausstellungen teilen? :)

    Ich fände es viel interessanter und schöner die fertigen Innenraüme zu sehen, statt 30 Seiten über diese Restitution-Beschimpfungen-Debatte zu lesen.biggrin:)

    Danke :kuss:

    Ich hätte mal eine Frage : weiss jemand wann die letzten Ergänzungen im Aussenbereich der West-und Sûdfassade (Pflasterung und restlische Grünfläsche) stattfinden werden? Auf alle Bilder sehe ich nach wie vor diese provisorische Asphaltierung. Und ich konnte nichts auf die Webseite des Humboldt Forums oder des Fördervereins finden.

    Bleibt es so bis die Bronzetafeln und die Bundessaucière angebracht / fertiggestellt werden?

    Dabei hat sich Alexander von Humboldt bei seiner Amerika-Reise beim damaligen amerikanischen Präsidenten massiv über dessen Sklavenhaltung beschwert (was Jefferson allerdings nicht beeindruckt hat) und auf sein Bestreben hin wurde die Sklaverei in Preußen verboten (auch wenn das in der Realität mangels Sklaven praktisch keine Auswirkungen hatte, aber immerhin).


    Es ist allerdings in der Tat ein System dahinter zu erkennen, auch Luther wurde ja zuletzt schlecht gemacht. Da bleibt nur zu hoffen, dass diejenigen, die ohne Unterlass so einen Schwachsinn produzieren schon bald von niemandem mehr Interesse entgegengebracht bekommen...

    Nun, es wäre schön wenn man friedlich mit kritischen Stimmen umgehen könnte, und mit Gegenargumente, statt sofort zu rechtsextremen Beschimpfungen überzugreifen. Warum wird sofort an Wörter wie "Kulturmarxismus,Von Schnitlzer..." zurückgegriffen, oder ähnlische Rethorik? Ich fühle mich ein bisschen zu oft wie in einem Brauner Bierkeller der 20ger Jahren. Denn ich sehe eigentlich selten Argumente. Es ist viel viel besser und einfacher Kontrahenden als DDR-Schergen usw zu bezeichnen.
    Oder auf Komplotte oder angeblische Systeme hindeuten. Was reiner Schwachsinn ist.
    Ich werde es mal so sagen :
    1)Mann kann gegen Sklaverei sein, und trotzdem durch und durch Rassist sein, und andere Volker als "minderwertige Rasse" betrachten. Ich sage nicht dass es so der Fall bei den Humboldt Brüder sei, aber es schliesst sich nicht aus. Lincoln wollte die Sklaverei abschaffen, und er war dennoch Rassisst. Picard wollte dass die Unschuld von Alfred Dreyfuss anerkannt wird, und trotzdem blieb er bis zu seinem Tod ein glühender Antisemit.
    2)Zum Thema Luther : nun, vor kurzem hat mann sein Jubiläum gefeiert oder? Mann hat fast pausenlos über ihm berichtet. Also ist es normal dass es auch einige kritische Stimmen gibt, denn Luther war Vater zwar der Reformation, gegen Opulenz und Ablasshandel, aber gleichzeitg judenfeindlich und Befürworter Ketzer-und Hexenverbrennungen. Wie Calvin. Beide haben in der Hinsicht mit der katholischen Inquisition kollaboriert. Und das sind reine historischen Fakten. Einer der kritischten Werke über Luther, der sich mit den Thema befasste, wurde 2017 von einem lutherianischer Pastor veröffentlich (Marc Lienhard). Aber warscheinlich ist es nur ein Komplott von bösen Stasi Mitarbeiter.
    Der einzige System den ich bis jetzt erkannt habe, ist die sofortige Verurteilung als Linksextremist in ziemlich unschöne Wörter wenn jemand anders denkt. Ich befürtworte Rekonstruktion, bin aber offen für Debatte und Höflichkeit, Argumentation und Rethorik.
    Warum glaubt Ihr denn dass einige Reko-Gegner Rekonstruktionen als Symbol Brauner Pest verunglimpfen? Die brauchen nur hier vorbeizuschauen, und schon werden Munitionen auf einem Silbertablett serviert.
    Und nur zu Info : ich habe nie in meinem Leben links gewählt. Und ich habe keine versteckte Mao, Marx, oder Enghls-Werke in meiner Bibliothek.

    Und ich hab vorhin schon mal gezählt: Es sind vierzehn. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, Schortschi. Es sind vierzehn Container, nicht dreizehn.


    Was mir übrigens noch aufgefallen ist: Während dieser Strang mit Meckerbeiträgen gefüllt wurde, dass an der Kuppel ja gar nicht gearbeitet würde, ist sie doch immer weiter gediehen. Der Tambour ist inzwischen fertig, das Schriftband auch. Das Dach wird gerade mit Kupfer gedeckt, und der Aufbau der Laterne beginnt. Läuft doch!

    Und die Sûfassade ist jetzt komplett verputzt. :thumbsup:
    Das einzige was mich noch verwundert ist diese grosse helle fläsche an der Westfassade, rechts vom Eosanderportal. Kann es sein, dass es so gewoll ist? Denn normalerweise sind die Herrschaften ziemlich flott wenn es um Nachbesserungen geht und das ist schon seit ein paar Monate so.

    Ach nebenbei, mir ist aufgefallen dass endlich mit den Putzarbeiten an der Südfassade wieder angefangen wird oder wurde, zumal soweit ich sehen konnte

    Es erscheint mir ziemlich unwarscheinlich dass der König eine Kuppel wollte, und dass die Einrichtung einer Kapelle nur eine Konsekenz war.
    Ich sehe es genau umgekehrt, insbesondere wenn mann die Rolle einer Kuppel bei Sakralbauten betrachtet...Sei es die Hagia Sophia, den Berliner Dom, den Aachener Dom,Santa Maria del fiore in Florenz, die Dresdner Frauenkirche...Gar die Mutter aller Kuppeln im römischer Pantheon.
    Und im Gegensatz zu Friedrich der Grosse war Friedrich Wilhelm der IV extrem glaübig, um es diplomatisch auszdrücken. Auf französisch würden wir bigott sagen.
    Ausserdem habe ich überall gelesen dass der König primär eine Kapelle wollte. Sein Auftrag war klar, eine Kapelle mit Kuppel, klar als Sakralbau erkennbar. Ihm ging es um die religiöse Wirkung.


    Quote from Goerd feschken

    Damals sollte die barocke Residenz monumentalisiert werden, „in einem Akt monarchischer Selbstfeier“. Entgegen der losbrechenden bürgerlichen Revolution ließ Friedrich Wilhelm IV. „eine große, neue Kapelle bauen, die sein Gottesgnadentum betonen sollte, und diese Kapelle mit einer großen Kuppel das Schloss und die Stadt überragen“.

    Ich glaube einige wollen mich nicht verstehen.
    Nochmals : ich will nicht zwnagsläufig eine Rekonstruktion des Original-innenraumes der Kuppel.
    Mir geht es nur darum, dass überhaupt ein Raum dort gebaut und verwendet wird. Insbesondere wenn dort überall Fenster angebracht wurden. Mann hätte alles mögliche damit machen können(Sichtplattform?Mini-Planetarium?).
    Stattdessen ist es nur eine Verschwendung von Freiraum und Beleuchtung.
    Die Kuppel wurde ja Auch in diesem Sinne gebaut : nicht nur zur Deko, sondern primär zur Unterbringung weitere Raümlichkeiten.
    Die Kuppel in Leipzig lässt sich Auch von Innen bestaunen. Was uns wieder zum Thema Beleuchtung bringt. Ganz zu schweigen vom Eindruck. Selbst eine solche Funktion hätte gereicht.

    Das ist jetzt ein bißchen Worthuberei hier. Im Grunde hat uhugreg ja nur bedauert, daß der Kuppelraum nicht in seiner ganzen Größe genutzt wird. Für wiederholte Kritik ist dieser Faden doch da.


    Auf die Gefahr hin, daß die Frage auch zum wiederholten Male gestellt wird: Gibt es eine offizielle und vernünftige Erklärung für die Zwischendecke? Klimatische Gründe lasse ich nicht gelten, da es nicht der einzige hohe Museumsraum auf der Welt wäre. Daß man damit jeden Gedanken an eine Rekonstruktion der Schloßkapelle im Keim ersticken wollte, glaube ich auch nicht. huh:)

    Nein, ich bedaure dass in diese Kuppel nichs ist ausser diese Trägestruktur. Kuppeln habe eine aüssere, aber Auch innere arhcitektonische Bedeutung. Hier hat mann sich nur auf das aüssere begrenzt, Reko nur zum zweck der Reko, ohne irgend ein Konzept für den Raum zu gestalten. Es ist ein leeres Raum mit nackte Betonwänder. Darum nenne ich es Attrappe, denn es erfüllt seine Funktion nicht. Wenn mann schonn die Kuppel wiederaufbaut, dann sollte mann Auch etwas gescheites daraus machen. Es wurden ja sogar die Fenster wiedereingebaut. Ist aber alles Nutzlos. Nur Dekorum. Und ich will ja nicht zwangsläufig eine neue Kappelle.
    Aber es hätte ein schönes, lichtbefluteter Raum werden können.
    Als Gegenbeispiel, wenn Auch extrem, fällt mir den Kuppelraum des Kunsthistorischen Museum in Wien, daraus ist ein Cafe geworden.


    https://c8.alamy.com/comp/R55T…vienna-austria-R55TKX.JPG
    https://media-cdn.tripadvisor.…ick-in-die-kuppel-des.jpg

    Jetzt wird's hart... (gleicher Architekt wie beim 1980er-Umbau der Wertheim-Fassade am Ku-Damm? :D;) ) :



    Danke Maxitown.
    Dazu : dieses Gebaüde hat auch eine interessante Historie, es ist einer der berühmtesten und beliebesten Orte an den Champs Elysées, denn dort ist der Publicis Drugstore untergebracht, der einzige Ort in Paris mit Ausnahme ein paar Bahnhöfe wo die gesamte internationale Presse zu kriegen ist.
    Eröffnet 1958, es war der einzige Ort in ganz Paris wo jedermann alles möglich bis mitternacht einkaufen konnte, oder auch essen konnte (Publicis ist eine Werbagentur, der Ort diente Auch als Vitrine)

    1972 der Schock, ein Brand beschädigte das Gebäude erheblich, die Struktur wurde ebenfalls stark hingenommen, also entstand eine moderne Neukonstruktion, die nochmals1974 modernisiert wurde nach einem schlimmen Attentat, um, wie soll ich sagen, schlimmen Zeiten zu vergessen. Die Fassaden des EG waren nämlich zwischen 1972 und 1974 halbwegs erhalten geblieben.


    2004 erfolgte die letzte "Renovierung", mit volle Unterstützung des neuen pariser Bürgermeister, ein resoluter "Modernist". Der neue Drugstore soll Auch die Kreativität der Werbeagentur Publicis reflektieren.

    Ebenfalls recht unpassend, die beiden Nachbarn (der linke der beiden Naubauten dürfte sogar Architekturpreise erhalten haben... der rechte kommt recht bieder in 1990er-Optik daher):



    Eine Bemerkung zum linken Gebaüde, denn der hat eine bestimmte Historie.
    Es handelt sich um die ehemalige Niederlassung von Citroen. Darum Auch den Doppelwinkelmotiv unten.
    Dieses Gebaüde war im Besitz des Hauses Citroen seit den 20ger. Anfang 30 wurde es in einem 2-Stöckiges Art Deco Kubus umgebaut, was eigentlich ganz schöne aussah.

    Nachdem Citroen von Peugeot aufgekauft wurde, wussten die Herren nicht wirklich was Sie daraus machen sollten, also wurde es zum Restaurant in den 80ger.


    Danach, als Mitte 2000 Citroen eine Renaissance erlebte, und wieder ein dynamischen und ein modernes Design anbat, wurde entschieden, aus dem "C42" (Citroen 42 avenues des Champs Elysees) wieder ein Austellungsraum zu machen. Da 2 Stockwerke nicht mehr ausreichten, wurde das alte Gebaüde abgerissen, und daraus so eine art avantgardistisches zu machen, was zum Geist der Marke passen sollte, und 2008 erôffnet wurde.

    Ein paar Jahre später ging der PSA Konzern in der Insolvenz, und den C42 wurde verkauft.


    Dazu : dieses Dach auf die Gallerie Lafayette wurde Anfang der 80ger gebaut, es ist ein Dachrestaurant, wo mann sogar bis vor ein paar Jahren billig und gut essen konnte, mit eine sehr schöne Aussicht. Ist also eine Frage der Perspektive, ich war dort regelmässig Kunde als ich in der Nahe ein Sommerjob hatte.


    Last but not least : die Halles sind ein Sonderfall. Die Gegend war marode und bestand aus schlimme Altbauten für Niedriglöhne die Anfang des Jahrhunderts errichtet wurden.

    Ich sag nicht dass die heutigen Gebäude besonders schön sind, aber verglichen mit dem, was es früher gab, ist es eher eine Verbesserung.
    Dazu hätte es viel schlimmer kommen können, hier unten ist das usprüngliche Projekt für das gesamte Areal, aus den 70ger.

    Ohne die Erlaubnis des werten Mitlesers 'uhugreg' eingeholt zu haben, erlaube ich mir noch rasch die Lustgartenperspektive von gestern nachzureichen, verbunden mit einer erneuten bildlichen Anklage der Verunstaltung durch den Dachgastronomieaufbau.

    Das war gerade ziemlich kindisch. Können es einige nicht einsehen, dass diese Dauerlästerei über den Dachrestaurant nichts bringt? Was für neue Informationen kriegt mann denn davon?
    Ich bekomme langsam dein Eindruck, es mit Kinder zu tun zu haben, die einfach nicht die Realität akzeptieren wollen. Ja es ist ein Dachrestaurant angebracht worden, ja er gefällt nicht jedermann, ja er ist sichtbar. Und sonst? Kônnt Ihr darauf Einfluss nehmen? Ich bin überzeugt dass 20 bis 30% des Beitrage sich rund um dieses Dauer und ziemlich langweilliges Thema drehen, mit dem Motto "hiiiii, Dachrestaurant voll schlecht".
    Keiner hat gelogen : meines Erachtens hat niemand von offizieller Seite behauptet, das Gebaüde würde nicht sichtbar sein. Nur einige Forenmitglieder haben behauptet, dass mann es von einige Perspektiven nicht sehen kann. Was Auch stimmt.
    Dazu bin ich überzeugt dass es sinnvollere Sachen gibt, worüber mann sprechen kann. Es gab zum Beispiel eine Frage zum Eingang an der Ostseite. Und keiner schien interessieret zu sein, sich mit der Materie zu befassen.
    Und im übrigen : mir ist dieses Restaurant egal. Es ist ja kein Schloss, sondern eine Attrape. Mich irritiert vielmehr dass die Kuppel nur ein hohler Raum sein wird, obwohl mann sowiel hätte damit tun können.


    Das Dachcafé allerdings. :( Ich weiß noch, wie man versucht hat uns über Jahre für dumm zu verkaufen, man würde es überhaupt nicht von der Straße aus sehen. Ja, klar...

    Da diese Argumentation auf fast jede dritte Seite auftaucht, denke ich dass es ebenfalls klar ist und dass die Leute den Standpunkt langsam kappiert haben. Ich habe es bestimmt schonn 89-mal hier gelesen was mich betrifft.
    Es bis zu nimmersatt zu wiederholen lässt den Restaurant nicht verschwinden. :augenrollen: