Posts by uhugreg

    Chatou.

    Nun, mann kann, dank Streetview.

    Also zuerst Bahnhofsplatz Nord vorher

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    Mann beachte die Ur-Pflasterung, die bedeckt war, und für immer weg ist

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    Und heute: beachtet bitte diese Poller, da die Nivellierung zur Gefahr geworden ist, und die regelmässig angefahren werden, und eneuert müssen

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    Stadtzentrum vorher --->rechts war eine Büste eines Lokalpolitikers angebracht, auf einem 3-Meter hohen Podest, die ist dann umgezogen, auf einem 1-Meter Podest, und wird regelmässig vandalisiert...

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    Nacher

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    Die Büste wurde dann an eine neu angeschaffene Grünecke angebracht, die voher ein Parpkplatz war. Durch die Fehlende Parkplätze mussten die meisten Geschäfte dicht machen :(

    Vorher

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    Nacher

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    Und hier ist die Büste :

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    Richtung Bahnhof, Süd, Vorher

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    Nacher

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    Bahnhof Vorher

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    Nacher

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    In meine Heimstadt in Frankreich ist was interessantes passiert : bisweil hatten wir im Stadtzentrum typisch asphaltierte Strassen und Gehwege.

    Es wurde dann entschieden, alles umzubauen, um es "moderner" zu machen : weg mit dem Asphalt, her mit Kopstein, aber gleichzeitig wurden die Gehwege au Bodenniveau nivelliert, um dein Eindruck zu erwecken, es ist jetzt eine Fussgängerzone (was nicht der Fall ist), und um die Autos zu zwingen, langsamer zu fahren.

    Trauriges Nebeneffekt : mit der Zeit hatten sich grosse Löcher im Strassenasphalt gebidelt...Und sieh einer an : unter den Asphalt war "Vintage" Kopfstein, extrem stark abgenutzt, warscheinlich 80-70 Jahre alt, die in den 70ger einfach mit Asphalt überdeckt wurden.

    Und jetzt wurde es absurd : die alte Pflasterung wurde entfernt, um sie mit eine neuere zu ersetzen, die einfach grauenhaft aussieht... :(

    Nicht wirklich.

    Also Taxen haben nichs zu befürchten, denn die Anzahl der Lizenzen ist bereits (zu) niedrig, die wurde letztens 1945 revidiert, daher gibt es bereits nicht genügend Taxen. Die werden nicht reduziert, und die dürfen in den Buswege fahren.

    Shared mobility? Nun Über und Co haben es genauso schwehr wie in DE, alles wird getan um die Taxen zu schützen (eine Lizenz ist wegen der inszenierte Knappheit gold wert, über 100.000€, wen Uber und co Konkurrenz machen können fällt dessen Wert entsprechend).

    Aber seit ca. 8 Jahre gibt es auch noch so Dreirad-Fahrrad Taxen, die auch auf Radwege fahren können, wenig reglementiert, deren Anzahl wird immer grösser : 2016 waren es "nur" 200, ein Jahr später hatte sich diese Zahl bereits verdoppelt.

    Hinzu wurde eine Spur für Car-Sharing freigemacht auf den Peripherique, was zusätzlichem Chaos verursachen wird.

    Und zum pariser Verkehr : es gibt mehr als Bestrebungen, in Paris wird eine Auto-feindliche Politik betrieben, da die meisten Pariser kein Auto haben, und die, die Auto fahren, sind in der Regel diejenigen, die in Paris arbeiten aber nicht wohnen. Es wurden einige Strassen für Autos gesperrt, überall die Fahrbahn um 30-50% reduziert für Bus- und Radwege, Tempolimit auch massiv reduziert (30 in Paris, 50 im Peripherique).

    Problem ist nur : oft gibt es keine Alternative. Die Region hat zwar das dichteste ÖPNV-Netzwerk der Welt, aber dieser ist bereits hoffnungslos überfüllt (ganz zu schweigen von den täglichen technische Probleme, Bombenalarme, und die jährliche Streiks), und wenn du in eine Vorstadt wohnst, muss du entweder au den Periphérique oder durch Paris wenn du im Süden-Osten-Westen-Norden fahren willst. Hinzu kommt, dass der Zugang zu den ÖPNV von einige Bahnhöfe oder U-Bahn Eingänge nur durch Treppen möglich ist....Wie zum Beispiel in der Gare de l'Est und bei über 70% aller Metro-Stationen.

    Wenn du Behindert bist, oder schweres Gepäck hast, ist manchmal das Auto die beste Lösung wenn du in Paris ankommst.

    Und gib mal Adressen her, statt zu schätzen :wink:

    La Defense gehört nicht zu Paris, also kann man nicht von pariser Skyline sprechen:tongue:

    (um die Sache sehr einfach zu machen, ist La Défense von 3 Städten verwaltet : Puteaux, Courbevoix und Nanterre, die sich das Areal teilen)

    Zeitliche Einordnung unklar:


    Erbaut 1930:tongue:

    Granitbelegte Gehsteige findet man rund die Champs-Elysées und ein paar Touristen-Magnete. Das Asphalt, was normalerweise in Frankreich gerne verwendet wird, wird schnell brüchig wenn so viel und oft rumgetrampelt wird.

    Gib mal die Adresse dieses Gebaüde, ich kann dir dann warscheinlich sagen aus welcher Zeit es kam.

    Ist schwer zu sagen, würde aber eher auf Postmoderne tippen, ein paar Details wie die Rollos und die Rinne passen eher zu 80ger-90ger als 30ger.

    Und in der Tat war Zinkblech von 1860 bis ca. 1939 sehr populär : einfach , billig und schnell hergestellt, hinzu wurde es als "modern" betrachtet.

    Nachteile sind schlechte Thermie, sowie schnelle Oxydierung und ein paar "Haltbarkeitsprobleme" bei grossem Wind. Das Haus meiner Eltern hat einem solchen Dach, was bereits 3-Mal seit 1989 renoviert werden musste (Haus wurde ca. 1880 errichtet).

    Nun ja, zur Sauberkeit und Harmonie des Mobiliars weise ich dich auf die Bewegung #SaccageParis hin. :tongue:

    Ich und viele Pariser denken diesbezüglich anders. Gut, rund um Opera / Louvre / Trocadero / Invalides+Champ de Mars und Champs-Elysées wird viel investiert da dort alle Touristen sind. Aber sonst ist es eher schlimm.

    Es gibt sogar eine Rattenplage seit 2018-2019-->die Bürgermeisterin hatte das Problem ignoriert, die Budgets für Schädling-Bekämpfung und Müllabfuhr 2014 gekürtzt, und schon vermehrte sich Rattus Norvegicus.

    Warst du im Musée Carnavalet?

    Nun ich stehe eher auf Barock und Art Deco.

    Ich mag daher eher den Palais de Chaillot (was hier in der Bildergalerie leider nicht erscheint) als die Eckbauten die nicht weit entfernt sind.:tongue:

    Ausserdem mag ich ein bisschen Abwechslung in der Architektur, in Paris sieht für mich vieles gleich aus.

    mmhh, also ein paar Bemerkungen : zu deinem letzten Bild, die Tuileries können es nicht sein, denn die wurde während der Commune verbrannt, und später abgerissen. Die Tuileries befanden sich genau an der Lücke die da klafft, vor der Pyramide.

    Dieses Gebaüde ist die "aile Richelieu" aus dem Jahr 1854.

    Und sonst, ja, diese Gebaüde sind warscheinlich Anfang XX, Ende XIX entstanden. Es ist halt schwierig denn jeder richtete sich nach dem Haussmannschen Stil. Darum war ich nie ein grosser Pariser Fan, obwohl ich dort geboren bin. Für mich ist es überwiegend Einheitsbrei mit Nuancen.

    Nebenbei, ein Teil der Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen. Jetzt steht definitiv fest dass der Brand wie erwartet durch Fahrlässigkeit des Bauunternehmens (bzw. durch "Unfall") entstanden ist.

    Offen ist noch, ob den Urpsrungsbrand ;was eine Kettenreaktion auslöste; durch eine nicht ausgelöschte Zigarette (es wurde trotz Verbot aktiv auf die Baustelle geraucht, und mehrere Kippen wurden nah am Urpsrungsbrand gefunden), oder durch einem Kurzschluss (mehre Kabel waren in einem schlechten Zustand und zum Teil blank, dies wurde dokumentiert und einige elektrische Komponenten befanden sich ebenfalls nah am Urpsrungsbrand) entstanden ist.

    Eine Verlegung ist eine Veränderung, und die Bedarf Einverständnis der rüssischen Förderation. Es gab bereits Diskussionen diesbezüglich 1954-1955.

    Das selbe gilt in Deutschland.

    Es freut mich nicht diese Denkmäle zu sehen, aber die Rechtslage ist eindeutig...

    In Polen gibt es solche Bestimmungen nicht. Und Österreich kann nicht so einfach den Staatsvertrag brechen...

    Artikel 19 Staatsvertrag

    Artikel 19.


    Kriegsgräber und Denkmäler

    1. Österreich verpflichtet sich, die auf österreichischem Gebiet befindlichen Gräber von Soldaten, Kriegsgefangenen und zwangsweise nach Österreich gebrachten Staatsangehörigen der Alliierten Mächte und jener der anderen Vereinten Nationen, die sich mit Deutschland im Kriegszustand befanden, zu achten, zu schützen und zu erhalten; desgleichen die Gedenksteine und Embleme dieser Gräber sowie Denkmäler, die dem militärischen Ruhm der Armeen gewidmet sind, die auf österreichischem Staatsgebiet gegen Hitler-Deutschland gekämpft haben.

    2. Die österreichische Regierung wird jede Kommission, Delegation oder andere Organisation anerkennen, die von dem betreffenden Land ermächtigt ist, die in Paragraph 1 angeführten Gräber und Bauten zu identifizieren, zu registrieren, zu erhalten und zu regulieren; sie wird die Arbeit solcher Organisationen erleichtern, sie wird hinsichtlich der obenerwähnten Gräber und Bauten die für nötig befundenen Abkommen mit dem betreffenden Land oder mit jeder von ihm bevollmächtigten Kommission oder Delegation oder mit irgendeiner anderen Organisation abschließen. Sie erklärt desgleichen ihr Einverständnis, in Übereinstimmung mit angemessenen sanitären Vorsichtsmaßnahmen jede Erleichterung für die Exhumierung und Überführung der in den erwähnten Gräbern bestatteten Überreste in deren Heimatland zu gewähren, sei es auf Ansuchen der offiziellen Organisationen des betreffenden Staates oder auf Ansuchen der Angehörigen der beerdigten Personen.