Posts by MagdeburgerKind

    Die Petition liegt bei jämmerlichen 579 Unterschriften.


    Das APH hat 2.310 Mitglieder und Dresden hat 554.000 Einwohner. - Los Leute, da geht doch noch was!

    Digital dürfte es so ziemlich ausgereizt sein. Wir haben es gemeinschaftlich wirklich stark geteilt. Vielleicht auf diesem Wege noch bis zu 300 Stimmen, aber mehr mit Sicherheit nicht.
    Die restlichen 2.500 Stimmen müssen die Dresdner vor Ort, am besten händisch, organisieren.

    Petition "Wettbewerbsergebnis Neustädter Markt akzeptieren und umsetzen"


    Ich möchte noch einmal für diese Petition werben und um Unterstützung und Unterschrift bitten. Vergesst insbesondere nicht, den Aktivierungslink anzuklicken, um eure Unterschrift abschließend für gültig zu erklären. Verbreitet diese Petition auch in eurem Bekannten- und Freundeskreis weiter. Dafür habe ich auch die Liste beigefügt, mit der händisch Unterschriften gesammelt werden können. Jede Unterschrift zählt!


    Das Quorum von 3.400 Unterschriften ist eine Hürde, aber eine machbare, wenn alle an einem Strang ziehen.


    https://www.openpetition.de/pe…nd-umsetzen#petition-main


    Vielen Dank! cclap:)

    Das ist eine enorme Verbesserung und insgesamt ein gelungener Neubau.


    Aber was ist im Vergleich zum Rendering im Übergang zur Dachgeschosszone passiert? Das wirkt jetzt so schrecklich gestaucht.

    Hab auch noch ein schreckliches Beispiel aus Magdeburg, welches genau in die angesprochene Problematik passt.


    Leipziger Straße - 6 Häuser, 6 mal Neobarock.
    Noch zu frühen DDR-Zeiten waren alle sechs Häuser komplett erhalten (siehe SW-Bild). Zu späteren DDR-Zeiten wurden die sechs Häuser dann äußerlich wie innerlich entstuckt. Ergebnis: Natürlich heutzutage kein Denkmalschutz. Was passiert: Ein Haus nach dem anderen wird jetzt mit Dämmung eingepackt und teilweise sogar regelrecht umgebaut. Fehlender Denkmalschutz und die Energiesparverordnung machen es möglich.


    Und das passiert mittlerweile überall in Deutschland. Allein in Magdeburg würde ich von einer Dimension von über 200 Häusern sprechen, die durch Entstuckung nicht mehr unter Denkmalschutz stehen.
    Fatal für das Stadtbild.

    Problem ist auch einfach der fehlende Denkmalschutz. Und da kommen wir nämlich schon zum nächsten Problem: Nach welchen Kriterien wird Denkmalschutz festgelegt. Offensichtlich nur nach dem, was heute noch da ist. Aber sollte man nicht lieber schauen, ob das Haus in seiner ursprünglichen Form Denkmalcharakter hatte und wenn ja, es auch heute unter Denkmalschutz stellen und damit die Wiederherstellung des verlorengegangenen Denkmalwertes zur obersten Handlungsmaxime erheben?

    Schlimme Entwicklung, jedoch logisch.
    Der Hauseigentümer nutzt nur eine Lücke, die sich ihm bietet. Das Haus steht offensichtlich nicht unter Denkmalschutz und für eine energetische Sanierung kriegt er eine satte Förderung.
    Das werden wir jetzt häufiger sehen, leider!

    Dasselbe sollte man in Stuttgart mit dem (ehemaligen) Hotel Marquardt machen. Aber nein, die Nachkriegsversion mit dem abgeschlagenen Bauschmuck ist denkmalgeschützt... :S

    Man muss einfach konstatieren, dass Leipzig bundesweit eine Ausnahme darstellt, was die detailgetreue Sanierung und Rekonstruktion von Altbauten anbelangt. Leider!
    Wie groß alleine der Segen für das Stadtbild wäre, wenn man die bestehenden Denkmäler wieder konsequent in den Originalzustand versetzen würde, ist kaum vorstellbar.


    Mal ein Beispiel aus Magdeburg: Allein in Magdeburg sind nach meinen Schätzungen über 80% der Baudenkmäler durch fehlende Fassaden-/Dachdetails, falsche Fenster und/oder Ladeneinbauten oder Entstuckung in ihrem Erscheinungsbild beeinträchtigt. Ein riesiges Potential für die Aufwertung des Stadtbildes. Aber dazu muss sich der Denkmalschutz endlich seiner Aufgabe bewusst werden. Hier werden die schlechten Zustände nur konserviert. Verbessert wird nur das Wenigste.

    Bis 2030 für Magdeburg:


    - Portal-Rekonstruktion Ulrichskirche
    - Fertigstellung Sterntor
    - originalgetreue Rekonstruktion Borussia-Denkmal Herrenkrug
    - Rekonstruktion Gesellschaftshaus Herrenkrug
    - Rekonstruktion Barock-Haus Große Marktstraße 8 im Zuge der Neubebauung am Alten Markt 2025
    - Rekonstruktion fehlender Details an Denkmalen (Potential für weit mehr als 200 kleine Rekonstruktionen)

    Es hilft nichts, zu jammern dass keine heutige deutsche Großstadt damit auch nur ansatzweise mithalten kann. Stattdessen sollte man sich freuen, dass es in Europa noch immer solch grandiose Städte wie Budapest gibt.

    Grandiose Städte, zu denen man aufschauen und sich an ihnen aufrichten sollte. Ich denke bei dieser Aussage besonders an die deutschen Historismus-Bauten, die in vielen Details bis heute entstellend verändert sind.

    Es muss allerdings dazu gesagt werden, dass es sich dabei in der Regel um Luxus-Vorhaben für eine sehr solvente Käuferschicht handelt. Im Stadtteil Oberkassel vor allem residiert eben der Geldadel. Normalverdiener können sich dort keine Wohnung leisten.
    Das soll die Objekte nicht kritisieren oder ihren Wert schmälern. Es ist zu hoffen, dass der Geschmack mancher "Eliten" nach unten durchsickert.

    Erstmal müssen wir dahin kommen, dass das der Standard für die "Luxus-Objekte" wird. Damit wäre schon einmal viel gewonnen für unsere Stadtbilder. Zu oft wird auch im obersten Preissegment noch hässlich gebaut.

    Der Südverbinder ist zweifelsfrei schrecklich, aber noch einigermaßen erträglich, weil er an der wenig beachteten Museumsseite liegt.


    Die Turmrekonstruktion wäre schon wichtig, wenn die irgendwann einmal kommen würde. Der Turm war ziemlich hoch und damit eine weithin sichtbare architektonische Marke. Er hat dem Museum das gewisse "Etwas" gegeben. Die heutige Eingangsfront war zwar damals gut gemeint und auch stilistisch gut gemacht, jedoch wurde die Eingangsfront dadurch zu stark vereinfacht.