Posts by newly

    So, und wieder einmal mussten wir eine parteipolitische Diskussion, die zudem auch wieder einmal in persönliche Angriffe gegen einzelne Forumsteilnehmer mündete, unterbinden. Könnt ihr es nicht einfach lassen?

    Wir haben gegen das eine wie das andere klare Forumsregeln.

    Es wäre hilfreich, wenn die Moderation diese parteipolitische Äußerungen - zumal von den politischen Rändern - von sich aus löscht, bevor sich daraus eine "Diskussion" ergibt ....die man dann anschließend beklagt.


    Letztlich ist es doch das Ergebnis einer langen Praxis, solche politische Äußerungen allein eben zu tolerieren und stehen zu lassen (die diesem Forum dann einen bestimmten politischen Anstrich verleihen).

    Ohne das (i.Ü. spaßfreie) Tippen von Gegenpositionen würden diese doch nie gelöscht.


    Ich würde anregen, dass sich die Moderation ein anderes System überlegt, damit dies nicht immer und immer wieder geschehen muss.



    Entsprechendes gilt auch für die "persönlichen Angriffe". Es ist schön, wenn die Moderation dafür sorgt, dass diese unterbleiben, nur sollte sie das dann auch konsequenterweise bei allen machen und keine unterschiedliche Maßstäbe anlegen.


    Wenn jemand ein anderes Forumsmitglied zitiert und dann folgendermaßen reagiert:

    "Da mir also einfach derzeit die Energie fehlt, solche Endlosdiskussionen mit Foristen zu führen, die - gleich ob sie Recht oder Unrecht haben sollten - ohnehin ihre feststehende Meinung haben, mache ich hier mal wieder eine Pause".

    beinhaltet dies nichts anderes als die Unterstellung einer geistigen Borniertheit.


    Die Moderation wertet dies jedoch nicht als "persönlicher Angriff", die Reaktion darauf - ebenso vordergründig allgemein gehalten - dann aber schon. Das eine bleibt stehen, das andere wird gelöscht.

    ...Deshalb halte ich es für bedenklich Maßnahmen zu ergreifen, die "Winner" und "Loser" produzieren könnte. (2-Klassen-Gesellschaft)....

    Die Winner und Loser werden doch schon seit Jahrzehnten "produziert".

    Auf der einen Seite, diejenigen, die es sich leisten können, den Auswirkungen des überbordenden MIV in Stadt und Land auszuweichen, einigermaßen ruhig wohnen und die individuellen Vorteile des MIV für sich nutzen,

    auf der anderen Seite diejenigen, welche die Immissionen (von Lärm bis Feinstaub) vermehrt abkriegen, z.B. an verkehrsreichen Straßen leben müssen.

    Und der Abbau des ÖPNV ging einher mit dem Abbau der Mobilität und der Freiheit derjenigen, die das Auto nicht nutzen können, vor allem sozial Schwache, Behinderte und die Alten.

    Ich bin als Kind auch mal heftig mit dem Fahrrad gestürzt und hab mir einen Zahn ausgeschlagen, fühle mich deshalb heute aber nicht unsicher auf dem Rad.


    Philon Mal unabhängig vom Fahrradfahren: wurden die Gründe für den schlechten Gleichgewichtssinn mediznisch abgeklärt? Ansonsten kann man den auch trainieren.

    Sorry, wenn ich diese Institutionen lese, weiß ich, warum ich nie einen Cent für dieses Projekt gespendet habe. :lachen: Es war mir von vornherein klar, dass da nur Murks herauskommen kann, zumindest inhaltlich.

    ....

    Ansonsten sollte man dem Ansinnen dieses OB so viele Steine in den Weg legen, wie möglich. Entscheidungen verzögern, Debatten vertagen, den Gerichtsweg gehen, im Rahmen der Legalität destruktiv sein... Einfach nur, um das Projekt Rechenzentrum nun richtig in die Länge zu ziehen und möglichst teuer zu machen. Da ist jetzt mal die Kreativität der Potsdamer gefragt.


    Vielleicht ist das eines der Probleme der Rekonstruktionsbefürworter, nicht nur bei der Garnisonskirche:


    Jahrelang fehlt es an Energie oder Lust, sich konstruktiv einzubringen, um das zu erreichen, was möglich ist.

    Demgegenüber erwacht nun eine Leidenschaft, wenn es darum geht, destruktiv zu sein.

    Und es scheint im Nachhinein ein Leichtes über diese Stiftung abzulästern....ohne sich dort eingebracht zu haben oder eine bessere Alternative zu dieser zu haben.


    Und was soll das nun letztlich bringen, bürokratisch, destruktiv zu sein, "einfach nur" um ein Projekt "möglichst teuer zu machen"?

    Letztlich sind es - trotz allem Ärgernis über das Rechenzentrum - städtische Gelder, mit denen alles möglichen kommunalen Aufgaben finanziert werden müssen.


    Kreativität wäre gefragt (gewesen), möglichst viele Potsdamer von einem Wiederaufbau der Garnisonskirche zu überzeugen.


    Und eine Demokratie lebt nun einmal davon, andere zu überzeugen und Mehrheiten zu finden, auch Kompromisse zu finden (und mit Kompromiss meine ich nicht den jetzigen, der m.E. keiner ist).

    Wer das nicht kann oder will (am liebsten noch die alten Regimentsfahnen wieder im Inneren aufstellen würde), der braucht sich auch nicht wundern, wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht.


    Ich bin kein Fan unserer neuen Außenministerin, aber wenn ich mir ihre Ausführungen zur Garnisonskirche lese, frage ich mich schon, ob nicht etwas versäumt wurde.



    https://annalena-baerbock.de/2…/03/rede-garnisonskirche/


    ".....Aus unserer Sicht muss sich das Neubauprojekt dann aber auch kritisch mit der militärisch geprägten Geschichte des Bauwerks auseinandersetzen und einen klaren Schnitt vollziehen. Der Potsdamer Historiker Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, formulierte treffend, dass „das Projekt zum Wiederaufbau der Kirche nur dann seine Realisierungschance wird nutzen können, wenn es die feine Trennlinie zwischen Mythos und Erinnerungsort nicht überschreitet und immer wieder deutlich macht, dass es darum geht, das Zeugnis der Vergangenheit zu restaurieren, nicht aber die Vergangenheit selbst“.


    Ob diese Trennlinie tatsächlich gewahrt wird, da haben wir bisher jedoch Zweifel. Warum ist in der Bauplanung das Nagelkreuz von Coventry als Versöhnungszeichen von der alten Wetterfahne mit preußischem Adler und anderen Herrscherinsignien verdrängt worden? Warum wurde das „Internationale Versöhnungszentrum“ aus dem Nutzungskonzept gestrichen? Auch ein ausgearbeitetes inhaltliches Konzept zur geplanten Versöhnungsarbeit ist nicht bekannt.


    Als Nagelkreuzgemeinde darf der Kirchenneubau aus unserer Sicht zudem nicht wieder zum Ort für Soldatensegnungen werden; denn dann bestünde eine Kontinuität zum Vorgängerbau aus Kaiserzeiten, die wir alle nicht wollen. Viele Christen könnten die Kirche dann zu Recht nicht als die ihre betrachten. Soldaten als Einzelpersonen und in Zivil sollten willkommen sein, aber keine militärischen Formationen.


    Die Tatsache, dass auch dies alles nicht geklärt ist, unterstreicht für uns, wie falsch es ist, nun öffentliche Gelder fließen zu lassen. ..."

    Kurz laut gedacht: Wenn die Stiftung sich nicht an ihre eigene Satzung hält, mit der sie nach AUSSEN HIN wirbt und Spendengelder einsammelt(e), kann ich dann als betrogener Spende meine Spende wieder zurückfordern! Immerhin handelt es sich hierbei um Betrug - moralisch jedenfalls, ob rechtlich auch wird dann ein Gericht klären, das man (ich und vielleicht auch viele andere Betrogene) damit beschäftigen möchte!


    Also einen Betrug nach § 263 StGB o.ä. nachzuweisen, wird wohl kaum möglich sein. Allein müsste ja schon eine vorsätzliche Täuschungshandlung zum Zeitpunkt der Spenden mit einer rechtswidrigen Bereicherungsabsicht vorliegen.


    Aber vevor du Anwälte und Staatsanwaltschaft bemühst: Schreib doch einfach an die Stiftung und verlange dein Spendengeld zurück. Wer das tut, setzt zumindest ein Zeichen und in irgendeiner Weise muss die Stiftung ja reagieren.

    Die Idee liegt nun vor. Ohne den Weg zu dem Ergebnis zu kennen, scheint die Vorstellung entstanden zu sein, dass am Ettlinger Tor eine Hochhausagglomeration sinnvoll ist. Das Landratsamt selbst geht in die gestaltende Rolle und wird zwei Hochhäuser errichten.

    Also zur Klarstellung: das bisherige Hochhaus des Landratsamtes soll abgerissen und ersetzt werden, dazu kommt dann noch ein kleineres Hochhaus von 50-60 Meter Höhe. Beide sind nicht unmittelbar am Ettlinger Tor.

    (zur Orientierung: in dem Bild oben ist das Gebäude mit dem großen bräunlichen Dach, das Ettlinger Tor Center (eine Shopping-Mall), südwestlich davon kann man das Hochhaus des Landratsamtes sehen.


    Ich fande das Hochhaus schon bislang sehr öde und unwirtllich. Ich bin nicht generell gegen Hochhäuser, aber an dieser Stelle harmonisiert es weder mit der Innenstadt im Norden, noch mit dem Kongresszentrum im Süden. Es ist ein Fremdkörper im Stadtbild.


    Die Hoffnung, dass ein Hochhaus an dieser Stelle jemals verschwindet, war natürlich gering.

    Nun wird es ersetzt und es heißt: "der Gewinner-Entwurf sei zwar einfach und schlicht, doch in der Architektur sei gerade das Einfache das Schwierige"


    https://www.ka-news.de/region/…-aussehen;art6066,2671854


    Das heißt doch nichts anders, als hier schon wieder ein triviales Gebäude in der Stadtmitte entsteht, das allein durch seine Größe im Stadtbild heraussticht. Entsprechend enttäuschend sehen die Visualisierungen auch aus.

    Es tut mir leid für Karlsruhe, aber hier wird eine Chance vertan.

    Ist das mittlerweile Berliner Standard eine solche Überwachungsmaschinerie? Ich sehe pro Laterne drei Kameras plus eine frei verschwenkbare. Muss ja sehr wertvoll sein, was da gepflanzt wird. Oder beherbergt das Museum eine Goldmünze?

    Ich denke es geht mehr um den Schutz der Fassade und von Veranstaltungen.

    Bei Graffiti-Schmierereien z.B. käme ansonsten wohl schnell der Vorwurf, warum keine Kameras installiert wurden.

    Genau bzw fast inhaltsgleich argumentierte seinerzeit die Evangelische Kirche in Dresden, die ursprünglich auch eine der unglücklichen Protagonisten gegen den Wiederaubau der Frauenkirche war! Die Realität hat sie ja glücklicherweise eines besseren belehrt...es scheint, dass die Kirche der rechte Glaube an sich selbst abhanden kam.

    Die Situation in Dresden war doch eine völlig andere, von der Symbolik der Frauenkirche bis zur Spendenbereitschaft.

    Auch städtebaulich: der gesamte Neumarkt wäre ohne die Frauenkirche kaum denkbar.


    Und so schön der Wiederaufbau des Garnisonskirchen-Schiffes auch wäre: der "rechte Glaube" hängt sicher nicht davon ab.

    Es ist wichtig, dass der Realtitätssinn nicht abhanden kommt um das Machbare zu erreichen. Forderungen und Ideen sind hier schnell getippt.

    Diesen Satz musste ich mir zweimal durchlesen. Was ist das bitte für eine Kirche, die keine Kirche unterstützt

    Also die Kirchenvertreter sagen, dass aus ihrer Sicht ein Kirchenschiff nicht notwendig ist. Und das ist auch nachvollziehbar.


    In Potsdam besteht doch bei ständig sinkenden Mitgliederzahlen kein Bedarf an einer weiteren Kirche für eine Gemeinde, etwa um Gottesdienste durchzuführen, und schon gar nicht für ein Kirchenschiff das Platz für 3000 Gläubige bietet.

    (Und es wird wohl niemand ernsthaft glauben, dass die Mitgliederzahlen sprunghaft wieder ansteigen, wenn die Garnisonskirche in ihrer vollen Pracht wiederentstünde).


    Es ist auch den Mitgliedern der Landeskirche (Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) nicht vermittelbar, dass landesweit einerseits aus Kostengründen viele Kirchen verfallen oder drohen zu verfallen und andererseits in der Landeshauptstadt ein großes Kirchenschiff rekonstruiert wird - für das tatsächlich dort keine Kirchengemeinde Bedarf hat.


    Ein Kirchengebäude allein ist i.Ü. noch keine Kirche..(Die Friedrichwerdersche Kirche ist z.B. keine Kirche, unter der Kuppel des Berliner Stadtschlosses ist trotz Kreuzes auch keine Kapelle usw.)


    Mir wäre auch lieber, es wäre anders, aber das sind schlicht die Fakten. Und die Kritik und Forderungen von Leuten, die z.T. selbst gar kein Kirchenmitglied sind, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Die Aufgabe der Kirche ist nunmal in erster Linie Seelsorge und ein aktives (Kirchen-)Gemeindeleben. Das architektonische Stadtbild gehört nicht oder nur nachrangig dazu.



    Falls irgend möglich wäre ich auch für eine Rekonstruktion des Kirchenschiffes, nur sollte man die Realitäten nicht aus dem Auge verlieren.

    Es bedarf für dessen Rekonstruktion (zumindest der äußeren Hülle) ein sinnvolles Innenleben. Für ein bloßes "l'art pour l'art" wird sich die nötige Unterstützung nicht finden.

    Allerdings bin ich der gleichen Meinung wie Christoph Mäckler, die öde Fußgängerzone Zeil wieder für den Autoverkehr zu öffnen.


    Es gibt eigentlich kaum etwas Öderes als Autos in der Innensstadt. Es wäre traurig, wenn Frankfurt die bräuchte, um Lebendigkeit in der Innenstadt vorzutäuschen.

    Naja, also der "erhaltene" Teil der Fassade ist ja auch ziemlich entstellt im Vergleich zum Original. Z.B. waren die Fenster höher (und durch Sprossen geteilt) und die horizontalen Bänder waren schmäler. Die abschließende Balustrade war filigran durchbrochen und am unteren Teil der Fassade liefen kannellierte Pilaster entlang, die mit Lampen bekrönt waren. Das wirkte einmal sehr wohl nach Art-Deco und nach oben strebend.

    Wobei...auf der Signa-Seite heißt es dazu:

    "Das historische Fragment ist die einzige original erhaltene Struktur des ursprünglichen Gebäudes. Diesen Teil wollen wir denkmalgerecht sanieren und modernisieren".


    https://nichtohneeuch.berlin/faq/


    "Denkmalgerecht sanieren und modernisieren" klingt nicht unbedingt nach mehr Art-Deco.

    Ein Artikel in der Morgenpost....der Bausenator will den Karstadt-Umbau vorantreiben und dazu noch den Hermannplatz umgestalten.

    "....es sei sinnvoll, „dort schnell einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen“. Und weiter: „Ich schlage dem Senat vor, das in den ersten 100 Tagen zu tun.“ Nachdem mehrere Jahre geredet wurde, sei man nun so weit, zu einer Entscheidung zu kommen, sagte Geisel, der zuletzt Innensenator war...."


    https://www.morgenpost.de/berl…nnplatz-vorantreiben.html

    Der Brunnen allein ist für den Schlossplatz m.E. zu wenig. Und ich hoffe für die Aufenthatsqualität auf eine weitere Verkehrsberuhigung.

    Man könnte ohnehin erst einmal damit beginnen, die beiden großen umrahmten Blumenrabatte, die ursprünglich rechts und links des Brunnens waren, wieder anzulegen.


    Und bevor man den Brunnen vor dem Roten Rathaus abbaut (der dort ja inzwischen länger steht als auf dem Schlossplatz) sollte man sich erst einmal für dort eine überzeugende Alternative überlegen.

    (und eine realistische, also nicht nur "das ganze Areal gehört bebaut")


    Ist diese gefunden, wird auch der Widerstand gegen eine Umsetzung dahinschmelzen.

    Ohne diese Alternative entsteht aber auch leicht der Eindruck, es nur das Schloss wichtig und der Rest des Stadtbildes sei Rekonstruktionsbefürwortern egal.

    5. die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank führt dazu, dass es keine Zinsen mehr auf die Ersparnisse gibt und Anleger größerer Summen in Betongold investiere, hier ist die Gewinnerwartung noch sicher.


    Nein, die Gewinnerwartung ist in vielen Fällen eben nicht mehr sicher, da die Mieten nicht in gleichem Maße steigen. Die Anzahl der Mieter, welche die rapide steigenden Mieten zahlen könnten ist endlich, die Löhne konnten und können nicht entsprechend mithalten.

    Mangels Alternativen und angesichts der großen Geldmenge und der Inflation investieren trotzdem viele weiter in das vermeintlich sichere Betongold.


    Das wäre eine kurze Zusammenfassung möglicher Gründe für die gegenwärtige "Wohnungsnot", ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann gerne erweitert werden.

    Ein gar nicht so kleiner Kreis hat die finanziellen Mittel für eine Zweit und Dritt-Immobilie - nicht etwa um sie zu vermieten oder als Hauptwohnsitz ständig selbst zu bewohnen.

    Das führt dann dazu, dass z.B. selbst in der Uckermark kaum noch Häuser im Angebot sind. Berliner etwa nutzen oder bauen sie als Wochenendsitz. Wo früher noch eine kleine Datsche genügte, werden normale Häuser erworben, welche ein Großteil des Jahres leerstehen. Entsprechendes gibt es auch mit Zweitwohnungen in Berlin oder anderen beliebten Touristenzielen.

    (Nicht zu reden von den wunderbar restaurierten Villen die z.B. in Bad Saarow im Winter sichtbar unbewohnt sind).



    Und dann gibt es noch die ärmere Bevölkerungsschicht, deren Wohnsituation in diesem Forum i.Ü. regelmäßig kaum, m.E. viel zu wenig Beachtung findet.

    Betrachtet man rein die Bevölkerungszahlen, die Bevölkerungsentwicklung und die Anzahl der Immobilien dürfte es natürlich keine "Wohnungsnot" geben.

    Nur wurden und werden im unteren Preissegment viel zu wenige Wohnungen gebaut, und dies schon seit vielen Jahren.

    Die Anzahl der Sozialwohnungen hat sich in Deutschland seit 2007 halbiert. Und diese Entwicklung setzt sich weiter fort.

    Der Bauboom ging und geht an dieser Bevölkerungsgruppe nahezu vorbei.


    https://de.statista.com/infogr…wohnungen-in-deutschland/


    So werden dann selbst Plattenbauwohnungen im Hellersdorf und Marzahn, über die viele hier nur die Nase rümpfen würden, zum begehrten Objekt und zur Mangelware.


    Dies wiederum erweckt bei manch einem die Illusion es gebe generell viel zu wenig Wohnungen, was tatsächlich so nicht der Fall ist.

    Meister Lampe

    Grundsätzlich hast du natürlich Recht.

    Nur wurden hier von der MAZ neben der Überschrift ja noch zwei Sätze, in denen der Inhalt quasi zusammengefasst wurde, mit freigegeben.

    Ich wüsste nicht woraus hier eine "falsche Diskussion" entstehen sollte. Es war ohnehin nur als Kurzinfo gedacht, zumal die MAZ im Vergleich zu den PNN die bedeutendere Zeitung für Potsdam ist.

    Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) hat sich am 05.01.2022 mit dem möglichen Wiederaufbau der Garnisonkirche in einem Artikel befasst....

    Das hat tags zuvor schon die MAZ gemacht, der Artikel ist allerdings hinter einer Bezahlschranke.


    https://www.maz-online.de/Loka…FWG-Chef-Matthias-Dombert


    "Pläne für Plantage: Proteststurm gegen Alt-Bischof Wolfgang Huber und FWG-Chef Matthias Dombert


    Zahlreiche Garnisonkirchen-Befürworter fordern Abberufung wegen Verrat an Grundsätzen und Entscheidungen im Hinterzimmer. Die Stiftung Garnisonkirche räumt ein, dass noch viele Fragen zu „Haus der Demokratie“ zu klären sind...."

    Na, dann: hier der 1. Preis von Bernd Albers, der Grundlage für die nächsten Schritte sein wird:..

    Also offiziell ist das so absolut noch nicht entschieden, da es zwei erste Preise gibt....


    "Entscheidung trotz Siegerehrung vertagt

    ....Trotz Juryentscheid ist noch nicht klar, wie das Quartier am Molkenmarkt nun genau umgestaltet wird, da gleich zwei gegensätzliche Entwürfe gewonnen haben. Experten erklären sich dieses Vorgehen der Jury damit, dass wohl zwei gleich stark bewertete Entwürfe vorlagen und nicht klar war, welcher eindeutig die Nase vorn hat.

    Konsequenz: Das Verfahren zieht sich weiter in die Länge. Die Senatsverwaltung wird jetzt ein Werkstattverfahren mit breiter öffentlicher Beteilung starten. Die erste Bürgerwerkstatt ist für Februar, die zweite für April anberaumt. Dort können Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken, Wünsche und Anregungen abgeben. Nach einer Überarbeitung der Konzepte im kommenden Jahr soll dann die abschließende Bewertung erfolgen...."


    https://www.rbb24.de/panorama/…ettbewerb-molkemarkt.html


    https://molkenmarkt.berlin.de/…-molkenmarkt-stehen-fest/

    Exilwiener


    Also am Volkstrauertag ist doch bei der Kranzniederlegung des Bundespräsidenten alles durch Polizeikräfte abgesichert.

    Wenn an normalen Tagen zwei Soldaten dort alleine stehen, ist Situation eine ganz andere

    (denen würde ich nebenbei auch dieses Dauerbegaffen durch Touristen nicht zumuten wollen).


    Wie gesagt, viele Opfer und Angehörige würden diese Soldaten auch nicht als "Ehrerbietung" wahrnehmen.


    Es sollte ein Ort des Gedenkens sein, und keine Gaudi für Touristen.

    Normal ist für mich, wenn die Dinge um einen herum pragmatisch gesehen und gelebt werden.

    Der jetzige Zustand ist doch sehr praktisch und lösungsorientiert.


    Es wird kein Geld für Soldaten (und deren Absicherung) verpulvert. Soldaten, die dort keine Funktion haben.