Posts by Lasker

    Die Breite Straße in ihrer heutigen Form ist ein Relikt aus alten Zeiten. Mittelfristig wird es hier sicher eine Lösung geben. Man kann an dieser Stelle nur auf Frankfurt verweisen, wo es schon jetzt erste Initiativen gibt den Verkehr aus der gesamten Innenstadt zu verdrängen.

    Neues zum Thema


    Stadt Wächtersbach lädt zum Rohbaufest am in Sanierung befindlichen Schloss ein


    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützte in den beiden vergangenen Jahren mit insgesamt 145 000 Euro Arbeiten am Dach des Schlosses, einschließlich der Hausschwammsanierung und Steinrestaurierungsarbeiten an den Fassaden. Das weitgehend aus dem 15. Jahrhundert stammende Schloss ist eines von über 200 Projekten, die die DSD dank Spenden und Mitteln der Glücksspirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Hessen fördern konnte.

    Ein Anschreiben mit den Vorteilen ist ja schön und gut, wird aber bei den wenigsten ein Umdenken erzeugen.
    Ich kann von meiner Seite nur dafür plädieren lieber konkrete Vorschläge zu erarbeiten. Bspw. die Stadt fördert die Freilegung von Fachwerk mit 20% + x und danach die Vorteile zu erklären. Auch hier vor Ort werden wir diesen Weg in der Stadtverordnetenversammlung gehen.

    Sind euch Lokalpolitiker bekannt, die sich aktiv für einen Städtebau und eine Architektur im Sinne von Stadtbild Deutschland einsetzen? Wäre sehr hilfreich, ein paar Namen zu kennen! Müssen nicht nur Funktionsträger sein, können auch Oppositionelle sein.

    Ich hatte diesbezüglich hier im Forum schon mal angefragt ob nicht Initiativen bekannt sind die ich bei mir in der Stadtverordnetenversammlung einbringen könnte. Grundsätzlich kenne ich viele lokale Politiker die die Altstädte schützen wollen, es fehlt schlicht an den Ideen bzw. eben konkreten Plänen.


    Schade, daß nicht wenigstens eine einzige der großartigen deutschen Synagogen bis heute rekonstruiert wurde. Dafür sind die jüdischen Gemeinden wahrscheinlich zu klein.

    Frankfurt, Berlin, Augsburg fallen mir direkt ein. Wobei natürlich nicht zu 100% von einer Rekonstruktion gesprochen werden kann, aber immerhin.

    Lass mal in dem Zusammenhang bloß die Nazikeule stecken, falls du das damit andeuten willst. Ich habe selbst vier Jahre in Israel gelebt und kenne Israelis, die die Mißachtung der Rechte der Palästinenser und den permanenten Diebstahl ihres Landes satt haben und deshalb nach Deutschland gezogen sind.


    Pardon! Heutzutage löscht der Zionismus aus, nicht andersherum!
    Und mit der modernsten Armee im Nahen Osten, sowie der "ewigen Treue" Amerikas, braucht sich auch sicher niemand mehr Sorgen zu machen, daß es anders werden könnte.


    Außerdem setze ich Judentum und Zionismus nicht gleich. Das tun viele liberale Israelis übrigens auch nicht; gerade deshalb verlassen sie das Land ja.

    Ein weiterer Beitrag aus der Rubrik "Ich kenne Israelis und kann somit kein Nazi sein". Herzlichen Glückwunsch. Der Zionismus ist die einzige Hoffnung die Juden in der Diaspora haben. Die Synagoge in Berlin steht nämlich aus genau diesen Gründen nicht mehr, da Leute wie du meinten der Zionismus müsste bekämpft werden.

    Wieso? Man vermutet, daß mittlerweile alleine ca 30.000 Israelis in Berlin leben, die mit dem zionistischen Regime in ihrer Heimat nicht mehr glücklich sind. Potenzial wäre also da.

    Deine Wortwahl alleine erklärt warum in Deutschland keine "schönen" Synagogen mehr gebaut werden. Man weiß ja nicht wann der Zionismus mal wieder ausgelöscht werden muss.

    Die meisten Berliner Juden sollen aber aus der ehemaligen Sowjetunion kommen; hab ich zumindest mal gehört. Eine Rekonstruktion des Schiffes der Neuen Synagoge würde ich sehr begrüßen.

    Die jüdische Gemeinde Berlin ist in viele einzelne Teile zerstritten, es gibt dabei auch keine direkte Bindung zwischen Einwandern aus der ehemaligen Sowjetunion und den in Berlin leben Israels. Viele Juden aus der ehemaligen Sowjetunion sind nichtmal in Gemeinden organisiert.

    Schlussendlich ist es doch egal was an dieser Stelle entsteht, man sollte sich in Frankfurt lieder auf die Umgebungen des Römers und Paulskirche konzentrieren, als auf die Umgebung der Zeil, die nichts mehr von ihrem einstigen Glanz hat.

    Man kann nur hoffen, dass wir es schaffen in Zukunft weitere Rekonstruktionen zu initiieren. Besonders das Gebiet um die Paulskirche hat eine umfangreiche Geschichte und ist aktuell nur ein Trauerspiel, wie wohl die ganze Berliner Straße.

    Potsdam wird, so hoffe ich ein erträglicheres Ergebnis liefern. Königsberg wird Zeichen setzen, dass es auch anders geht. Die Juden Russlands und besonders die aus Kaliningrad haben anscheinend weniger Berührungsängste in Sachen Baustil und Rekonstruktion.
    Bauvorhaben Königsberger Synagoge

    Leider ist das ein Thema was viel an Deutschland liegt und nicht an den hier ansässigen Juden. Die Mehrheit der Mitglieder der meisten jüdischen Gemeinden in Deutschland stammt ursprünglich aus Russland bzw. aus der Ukraine.

    http://de.sputniknews.com/pano…ningrad-synagoge-bau.html


    In der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad werden bald eine Synagoge und das zweite jüdische Viertel in Russland entstehen, sagte der Präsident der Vereinigung der jüdischen Gemeinschaften Russlands, Alexander Boroda.


    Der Wiederaufbau nimmt konkrete Züge an, eine wunderbare Synagoge. Ich wünschte in Deutschland würde es ähnliche Projekte geben. z.B. in München, Nürnberg, Frankfurt..

    Ich kenne mich in Frankfurt leider nicht aus, aber wäre es ein absolutes Tabu das gegenüberliegende Promenadengrün zu bebauen? Wenn das irgendwie akzeptabel wäre (und das hängt wirklich von Faktoren ab die nur jemand kennen kann der Frankfurt gut kennt) dann könnte man die 60er Jahre Fassade, meinetwegen auch in voller Länge, auf die andere Straßenseite translozieren, dahinter das neue Schauspiel bauen und die neue Oper mit dem neuen Schauspielhaus duch einen Tunnel unter der Straße miteinander verbinden.

    Die Frankfurter werden ihren "Central Park" die Taunusanlage sicherlich nicht bebauen. Ich denke das steht nicht zur Debatte