Posts by Herr Herrmann

    Hier, in diesem speziellen Fall sieht man ganz deutlich wie kurzlebig neugebaute Gebäude in der heutigen Zeit sind.
    Sie sind nicht für die Ewigkeit gebaut.
    Wenn man heute Häuser architektonisch sehr Anspruchsvoll (traditionell)errichten würde,wäre ein Abriss in 20/30 oder40 Jahren nicht so einfach durchsetzbar.
    Deshalb werden Gebäude heute ja so architektonisch Anspruchslos gebaut weil ihre Lebensdauer aus ökonomisch/wirtschaftlicher Sicht auf eben ca.30/40 Jahre begrenzt werden soll.

    Die Frage und Bewertung welche und wieviele Bauten aus DDR Zeiten in der Stadtmitte erhalten werden sollten/müssen,ist nicht so einfach.Dazu gibt es sehr viele unterschiedliche Auffassungen.
    Die Planungen und Beschlüsse von 1990 waren und sind es bis heute,eine behutsame Annäherung an den historischen Stadtgrundriss.
    Ist es daher überhaupt möglich oder auch sinnvoll DDR Bauten in diese Planungen zu integrieren?
    Die Meinungen und Ansichten zum Umgang von DDR Bauten,sind sehr unterschiedlich bis gegensätzlich.
    Die einen fordern den flächendeckenden Erhalt aller DDR Gebäude mit neuer Nutzung in der Mitte (Neudenker,Linke)andere wiederum nur den punktuellen Erhalt einzelner Gebäude(Minsk,Mercure).
    Also da auf einen Nenner zu kommen ist nicht so leicht die neu zu bauenden Gebäude (teilweise hist. Rekos)mit den vorhandenen DDR Bauten in der Stadtmitte städtebaulich harmonisch miteinander zu verbinden.Welcher ist nun der beste Weg um eine neue architektonisch attraktive Potsdamer Mitte zu schaffen?? ?(

    Ja das ist schon merkwürdig.Ein Baudezernent von der Basis und redet immer noch von Visionen?Die Zeit der Visionen für die Mitte Potsdams sind schon eine Weile vorbei.Jetzt drehen sich bald die Kräne in der Mitte.Die Pläne werden jetzt in die Tat umgesetzt.
    Starrsinnige Visionäre und Träumer in Potsdam sind diese Mitteneudenker die immer noch von einem Erhalt zumindest des Rohbaus der FH träumen.

    Ja Konstantin,ähnlich in Braunschweig.Ohne angeschlossenem Einkaufszentrum kein Braunschweiger Stadtschloss.Da muss man eben mal kleine Abstriche bei einigen Rekos hier und da machen,der Wirtschaftlichkeit halber.
    Beim Braunschweiger Schloss wurde auf dessen Rückseite lediglich der ehemalige Schlossgarten für das EKZ eingebüßt.
    BS ist hier nicht das Thema aber als Beispiel( Rekos+Wirtschaftlichkeit.)

    Hier wird sehr stark deutlich wie das Mercure so nach und nach optisch zum städtebaulichen Misstand wird. Aber nach den emotionalen Diskussionen der Vergangenheit muss Potsdam wohl dieses Gebäude noch eine ganze Weile in seiner Mitte ertragen müssen.

    Dieser linksaktiven Initiative"Potsdamer Mitte Neu Denken" geht es in diesem Fall nicht um den Erhalt von DDR Architektur(nur vorgeschoben),sondern nur um die Immobilie FH.
    Diese Mitteneudenker denken mit dem Erhalt der FH weder an die Potsdamer Bürger noch an die Stadt sondern in erster Linie nur an sich und die Linke Künstlerszene der Stadt,und wollen das Gebäude FH dafür billig nutzen.Eine Art Kunst und Kulturhaus,und das mitten in der wertvollen Innenstadt Potsdams. :kopfschuetteln: Das gleiche gilt für das RZ.Nur mit dem Unterschied zur FH,das da diese "linken Künstlerlobbyisten" einen Mietvertrag bis August haben,aber eigentlich da nie wieder ausziehen wollen.Gerade deshalb gibt es ja so viel Probleme mit diesen Leuten.
    Die wahren Absichten dieser linken Initiative sind schon lange erkannt.

    Es ist schon bald etwas lächerlich,übertrieben und unverständlich wie hier in Potsdam seit einigen Wochen über ein eigentlich einfaches ruinöses Gebäude(Minsk)sich auf einmal so vehement für dessen Erhalt eingesetzt wird. :kopfschuetteln:
    Jahrelang lag diese"architektonische Perle der DDR" weitestgehend unbeachtet im Dornröschenschlaf,gammelte vor sich hin.Wo waren all die vergangenen Jahre diese Leute die sich heute für diese"Perle" plötzlich so aktiv einsetzen.?Bei dieser jetzigen vereinten Kollektiven Erhaltungseuphorie für das Minsk braucht derjenige schon viel Mut und Nerven wenn er sich öffentlich gegen den Erhalt des Minsk äußert.(gegen den Strom der allgemein vorherrschenden Meinung schwimmt)Die Presse trägt auch einen großen Teil zur Meinungsmache beim Bürger Bzw.Leser bei.( Siehe Maz/Pnn) Zum Thema Minsk)
    Zitat: "Leider hängt die öffentliche Meinung mehr als man glaubt von den Journalen ab" Heinrich Heine

    Erstmal keine schlechte Idee,aber
    ich glaube nicht das die Tropenhalle sich für künstlerische Bedürfnisse eignet.Da wären erheblich teure Umbaumaßnahmen notwendig, und die laufenden Unterhaltskosten die aber keiner bezahlt.Die meisten der Künstler wollen seperate Räumlichkeiten wie jetzt im RZ und keine riesige Halle.Und was ja nun gar nicht geht,die Tropenhalle steht nicht in der Stadtmitte und gerade da wollen diese Damen und Herren Künstler ja sein.Obwohl diese Stadtlage für diese Leute da draußen optimal wäre da können sie dann wenigstens in der Innenstadt keinen mehr auf die Nerven gehen.

    Wenn die Stadt sich Läuse selbst in den Pelz setzt,muss sie auch wieder dafür sorgen sie los zu werden,und nicht das sich vielleicht die Stiftung am Ende für ein"Luxuskünstlerhaus" in bester Stadtlage und dazu noch in unmittelbarer Nachbarschaft kümmert,um sich von diesen"Künstlern" dann noch weiter beschimpfen lassen muss.
    Es ist von Seiten der Stadt ein selbstgemachtes Trauerspiel.
    Und letztendlich muss sich jeder andere Kleinst Unternehmer selbst um eine Bleibe kümmern.Aber diese Herrschaften im RZ möchten alles serviert bekommen.(groß,billig und Top Stadtlage)schon sehr Anspruchsvoll.

    Das es zu vielen Dingen von den Menschen unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen gibt ist ja auch normal.Problematisch wird es,wenn der eine dem anderen seine Meinung,Sichtweise aufzwingen will.Es ist nicht einfach eine Sache umzusetzen wenn es da verschiedene Meinungen dazu gibt.Wenn man alle unterschiedlichen Ansichten berücksichtigen müsste,würde es nur sehr müssig oder gar nicht vorwärts gehen.Da muss dann eben das eine oder andere einfach durchgesetzt werden wenn kein Kopromiss möglich ist.
    Das beste Beispiel sind ja hier in Potsdam schon die unterschiedlichen Ansichten zur städtebaulichen Entwicklung und Gestaltung der Mitte.Bei Ansichten zu bestimmten Dingen von Menschen, spiet auch ihre persönlichen Einstellung eine Rolle z.B.ihre innere politische Einstellung oder es liegt ein Eigennutz vor oder,oder.

    Zum Minsk ist es hier im Forum auffällig still,obwohl ein Beitrag den anderen in der Lokalpresse in den letzten beiden Wochen zu dem aktuellen Thema jagt.
    Was mich an der Sache wundert,-jetzt wo mit dem Minsk etwas passieren soll,melden sich plötzlich Fachleute,Rechtsexperten,Architekten,Historiker .......und fordern in einem offenen Brief an die Stadtverw.
    den Erhalt des Minsk.
    Da Frage ich mich,ja wo waren diese Fachleute all die letzten Jahre die sich jetzt plötzlich in der Öffentlichkeit so vehement für das Minsk stark machen.
    Hätten diese Experten sich schon vor 10,15 Jahren für das Minsk so wie jetzt eingesetzt ,wäre es heute sicher keine Ruine.Hier wird wieder ein DDR Bau aufgebauscht ähnlich wie von den Mitteneudenkern mit der FH,nur mit dem Unterschied das auf einmal "alle"ins selbe Horn blasen und nach Erhalt rufen.
    Meine Meinung zum Minsk,-wenn es Erhalten wird ist es ok,wenn es abgerissen wird ist es auch ok.
    Wenn neutrale Aussenstehende diese städtebaulichen Diskussionen und"Streitereien" in Potdam so verfolgen,werden sie den Eindruck haben,Potsdam muss es gut gehen.

    Und damit sind wir wieder bei der Gegnerschaft.
    Nicht das Projekt GK spaltet die Stadtgesellschaft,nein,sondern die organisierte Linke Gegnerschaft mit ihrem ständig verbalen Getöse und Medienwirksamen Aktionen gegen das Projekt in der Öffentlichkeit Und gerade das wollen sie ja bewusst damit erreichen.Es ist ja nicht nur die GK gegen diese bestimmte und altbekannte Gegnerschaft agiert,sondern generell die Pläne zur Umgestaltung der Potsdamer Mitte bekämpfen.
    Ich bin gestern an der Peter Paul Kirche vorbeigegangen und wollte mir mal ein Bild von der Situation vor Ort machen.Meiner Einschätzung nach waren es da bis zu Max.20 Akteure der Gegnerschaft die sich dort aufhielten.Natürlich durfte der Herr OB Kandidat und Frontman der Mitteneudenker Lutz Boede dort nicht fehlen.