Posts by Herr Herrmann

    Konstantin hat vollkommen recht.
    Rastrelli,ich empfehle ihnen mal das Buch von Siegfried Lieberenz und Rainer Lambrecht.
    ,,BEVOR DER ABRISSBAGGER KOMMT"Eine Fotodokumentation zu Gebäuden,die in Potsdam zwischen 1950 und 2000 abgerissen wurden.
    Es war also nicht nur der Krieg der das Stadtbild geschunden hat. :(

    Knobelsdorfff92,die Plattenbausiedlung östlich des Alten Marktes hat einen Namen ,,Zentrum Süd".Das erste größere Innerstädtische Wohngebiet nach 45.Erbaut ca.zwischen 1960-64 plus Nachverdichtung.
    Das die beiden längs stehenden Wohnblöcke neben der Nikolaikirche für alle Zeiten unantastbar bleiben glaube ich nicht.Da sie auf lange Sicht einer positiven städtebaulichen Weiterentwicklung des Alten Marktes in den nächsten Jahren/Jahrzehnten,Architektonisch nicht Integrierbar sind.Dort stand bis 45 das Pfarrhaus der Nikolaikirche.
    Goldstein,eine Großstadt lebt von Wandel und Veränderung.Und da muss eben mal der ein oder andere Wohnblock fallen.

    • Ja Konstantin,das kennen wir ja alles von den ,,Mittekleindenkern"was die alles so für Nutzungsvorstellungen für die FH hatten um sie um jeden Preis zu erhalten.Da könnte ja dies oder das rein.Der ganze Wirbel jetzt ums Minsk erinnert mich sehr stark an diese nervige und letzendlich unsinnige Diskussion um die FH.Nur mit dem kleinen Unterschied das bei dem Minsk Mitteschön leider auch noch ins selbe Horn bläst wie die Linken.Das Geschrei nach Erhalt von DDR Bauten wird mit Sicherheit weitergehen.Staudenhof, RZ.........Naja,ich bin gespannt wer am Ende wenn der Erhalt des Minsk erkämpft werden sollte es dann noch am Ende Dauerhaft finanziell bezuschussen muss.
    • Mein Fazit-Die ganze Diskussion um den Erhalt von DDR Gebäuden in Potsdam ist langsam schon ärmlich :daumenunten:

    Ja und nu?!Das Wunschdenken der Minskerhalter ist wohl das ein Investor das Minsk architektonisch im Istzustand belässt und es sich dennoch wirtschaftlich betreiben lässt.Mal sehen wie viele sich da finden werden.
    Das allerbeste ist,die Bude endlich Abzureißen dann ist endlich Ruhe wie bei der FH!! Manometer!!!

    Das ist doch klar ,das die SED Genossen die Königliche Gruft mit Stumpf und Stiel restlos beseitigt haben.
    Der "Geist Preußens" musste ordentlich,säuberlich abgeräumt werden.Das hätte ihnen nie Ruhe gelassen wenn sie nur zugeschüttet worden wäre und dort ruht und das noch inmitten einer sozialistischen ,,modernen" Bezirksstadt.

    Ich kann den ganzen ,,Erhaltungswirbel"der jetzt um die Ruine des Minsk gemacht wird nicht verstehen.Wo waren all die Leute die heute so vehement den Erhalt des Minsk vordern vor 15/20 Jahren,als es noch keine Ruine war?Ich frage mich,wird dieses Gebäude jetzt in der Öffentlichkeit so übertrieben hochstilisiert oder sprechen zu seinem Erhalt tatsächlich Fachliche Fakten,Zahlen und Argumente?
    Ja,ich wage es mal, gegen den entschiedenen,vorherrschenden Meinungsstrom pro Minsk zu schwimmen.
    Den allermeisten Potsdamern geht in Wirklichkeit das Minsk am Hintern vorbei.Das Leben in Potsdam geht auch ohne Minsk weiter.Meine Meinung zu diesem ,,Minsktheater"! :kopfschuetteln:

    Der Behindertenzugang zum Prinzessinnenpalais hätte sicher anders gelöst werden können,als so eine monströse Rampenanlage direkt an der Lindenseite der Terasse.Die Rampenzufahrt von der Oberwallstraße auswäre unauffälliger..Und dann wenigstens mit einem schicken Geländer statt einer auffälligen Betonwand.
    Verbessert hat sich nach der Sanierung des Palais nur die aufgefrischte Fassade,alles andere :daumenunten:

    Die Luftaufnahme ca 1990/91von Konstantin zeigt ganz deutlich,wie stark der Alte Markt und seine nähere Umgebung in den 1960/70er Jahren städtebaulich bewusst radikal überformt (zerstört)wurde.Die Nikolakirche und Rathaus wirken da jetzt wie Fremdkörper in der eigentlich historischen Mitte.
    Und diesen städtebaulichen Misstand wollen jetzt tatsächlich bestimmte Kräfte der Stadt natürlich mit viel Getöse,dauerhaft erhalten.
    UNGLAUBLICH!!!

    Veränderung:


    "Ein Grund dafür ,dass die Menschen sich vor Veränderung fürchten ist:-weil sie sich stets auf das konzentrieren was sie verlieren könnten,anstatt auf das,was sie dazugewinnen könnten".


    "Wenn der Wandel der Veränderung weht,bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen".


    "Wer nichts verändern will,der wird auch dass verlieren,was er bewahren möchte".

    Das der Redakteur Henri Kramer und PNN eher links eingestellt ist,liest sich ja die ganzen Jahre schon aus seinen Kommentaren zu den Mitteneudenkern und Entwicklung der Potsdamer Mitte.Seine Kommentare passen auch ganz gut in die FAZ oder ND.So kann man auch Stimmung über Lokalzeitungen bei den Bürgern gegen die böse preußische GK und P.Mitte schüren.Boede wird's seinem politischen Gesinnungsgenossen Kramer danken für seine Unterstützung als Zeitungsredakteur.