Posts by Konstantindegeer

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!

    In Potsdam gehen ja die Begriffe immer etwas durcheinander:

    - Die Altstadt liegt grob zwischen Havel und südlich des ehem. Stadtkanal

    - Die Neustadt oder barocke Stadterweiterung (erste, zweite...) innerhab der barocken Stadtmauer und nördlich des Kanals

    Mitunter wird auch beides Altstadt genannt oder "Innenstadt", richtig wäre wohl "barocker Stadtkern", als solcher steht er auch als Denkmalgebiet unter Schutz.

    Die Vorstädte und Babelsberg fügen sich Tortenförmig um den Stadtkern herum.


    Die Linearität (vorwärts/rückwärts) und die angebliche Korrektur der Geschichte legt ein bedenkliches Weltbild an den Tag. Seit über 2000 Jahren werden zerstörte Bauten wiederhergestellt und mitunter schreiben rekonstruierte Bauten wie der Markusturm in Venedig oder die Warschauer Altstadt eine neue Geschichte. So ist es ja auch beim Museum Barberini in Potsdam oder dem Berliner Schloß.

    Daß sich durch eine zeitliche Vorwärtsbewegung nicht alles zum Besseren wendet zeigt die Geschichte - berühmtestes Beispiel ist der Verfall des Römischen Reiches inkl. des Verlustes von viel Wissen, u.a. dem Rezept für unter Wasser aushärtenden Beton.


    Ursächlich ist das politische Selbstbild eines Bauhaus-Berufsstandes, das den Anspruch erhebt die Welt und die Menschen zum Besseren zu verändern. Der Nachweis für diese bis dato nach wie vor unwidersprochnen These steht noch aus, schlimmer: nach dem Bauhaus folgten in Deutschland zwei Diktaturen in die in beiden Fällen Bauhäsler mehr als verstrickt waren. Deshalb wäre die Architektenschaft besser beraten Bauten zu entwerfen, die von der existierenden Gesellschaft akzeptiert werden statt - im besten Falle - einem Hirngespinst hinterherzujagen.

    Das langweilige an der Diskussion ist, daß es in der Sache bei den Wiederaufbaugegner keinen gedanklichen Fortschritt gibt. Bei jedem neuen Projekt wir immer zuerst die Korrektur geschehener Geschichte kritisiert (die ihrerseits selbst wieder Geschichte wird), als hätte ein Gesellschaft dazu kein Recht. Daran sieht man im übrigen wie strukturell konservativ die Rekosntruktionsgegner sind.


    Dann kommen stets Randthemen, wie hier das Bodenmosiak - bei der Wippe in Berlin ist das mit der Beseitigung kein Problem, jetzt aber soll das simple Pflasermuster das Evangeliar Heinrichsdes Löwen sein. Das ist schon ziemlich albern.


    Die religiösen und die baurechtlichen Fragen haben schon eine Verbindung: jede anerkannte Religion hat Anspruch auf einen Hochpunkt, der nach § 34 BauGB nicht zulässig wäre. Dies führt in der Regel dazu, daß für solche Bauten ein Bebauungsplan gemacht werden muß, der eine lange Reihe von Beteiligungsmöglichkeiten vorsieht.


    Das Moasaik auf dem Carlebachplatz

    Denkmalchutz bedeutet ja nicht, daß ein Bauwerk nicht verändert werden darf. Jede Veränderung bedarf lediglich der denkmalrechtlichen Genehmigung - und das im Rahmen wirtschaftlicher Zumutbarkeit. So fasst es das Berliner - und auch andere - Denekmalschutzgesetz. Deshalb:


    1. Das Land Berlin hat durch Zukauf der Ergänzungsbauten der 1970er Jahre nun den gesamten Ring in seinen Besitz gebracht. Der, höhere, 70er-Jahre-Teil steht nicht unter Schutz. Eigentümerin ist eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft, die gegenüber den Denkmalfachbehörden die Wirtschaftlichkeit wie ein Privatmann anführen kann und im Sinne des Steuerzahlers auch anführen sollte.


    2. In einem ersten Anlauf hat das Land nach 1990 den Ring schon einmal komplettsaniert. Die funktionalen Mängel (KfZ-Stellplätze im EG unter den Stützenhäusern, mangelnder Kundenverkehr bei den Läden der Ringstraße) sind damit jedoch nicht zu behaben, da dies zum Baukonzept gehörte.


    3. Bei der Sanierung sind schon Teile umgebaut worden, um einen großen Supermarkt unterzubringen.


    4. Letztendlich besteht das Krnproblem der Siedlung darin, daß die Friedrichstraße vom Halleschen Tor abgeschnitten wurde und der Stadtverkehr somit den Mehringplatz umfährt und diesen zu einer Insel in der Stadt macht, die im wesentlichen von ihren Bewohnern geprägt wird.


    Insofern stellt sich die Frage ob die Wohnanlage mit vertretbaren Mitetln so umgebaut werden kann, daß langfristig die funktionellen Mängel behebbar sind.


    1) Die Insellage müßte aufgehoben und die Bewohnerschaft wieder sozial durchmischt werden. In Dänemark bspw. werden in solchen Qartieren die obersten zwei, drei Geschosse an Bauträger verkauft, die dort Luxuswohnen einrichten. Das ergibt mit den unteren drei Geschossen eine gemischte Wohnanlage.


    2) Der Verkehr vom Halleschen Tor sollte wenigsten als 4-Meter-breite Fahrradstraße wieder als erkennbare Straße durch die Anlage geführt werden.


    3) Der Innere Ring, der auch wenig Wohnungen enthält, müsste vermutlich abgebrochen werden.


    Ob nach diesen Maßnahmen der Schutzzweck noch erkennbar ist wage ich zu bezweifeln. Deshalb würde ich als zuständige Wohnungsbaugesellschaft beim Landesdenkmalamt begründet und durch Wirtschaftsprüfer testiert den Abbruch beantragen.


    Ob ein Neubau à la Leipziger Platz allerdings zu einer qualitätvolleren Lösung führt bleibt dabei dahingestellt.

    Also unter den vermeindlich "ausgewogenen" Berichten, die Tegula verlinkt hat ist eine Meldung des ZDF mit einer Minute Länge (ein sog. NIF, Nachricht im Fernsehen) und ein zweiminütiger Beitrag der Deutschen Welle, die kaum über nenneswerte Reichweite verfügt. Sonst gibt es bei Tegula noch die regionale Knallerzeitung BZ (mit einer Auflage von ca. 50.000 Exemplaren) und einen Bericht der WELT. Ich würde da im übrigen noch den wirklich guten Betrag von Hedwig Richter in der TAZ Auf zum Schloß! ergänzen.


    Die übergroße Anzahl der halbwegs überregionalen Medien hingegen berichtet, als stünde die Frage der Rekonstruktion des Berliner Schlosses zur Entscheidung an und keineswegs die Eröffnung des Humboldtforums. Denn, die Rekonstruktion des Schlosses war "umstritten", der Kompromiß mit der modernen Fassade und der Nutzungsidee der Museen der außereuropäischen Kulturen augenscheinlich der Abstimmungsergebnisse dreier deutscher Bundestags keineswegs.


    Das hindert natürlich die Überzeugungstäter, für die jede Rekonstruktion deutscher Geschichte nahezu protofaschistoid ist (ausgenommen natürlich die Rekonstruktion von Bauten des Bauhauses), bei Eröffnung die alten Argumente gegen eine vollständige Rekonstruktion zu summieren als hätte 10 Jahre keine Debatte, keine zwei grotesk gescheiterten Architekenwettbewerbe für "moderne" Fassaden sowie keine sich gegenseitig ins Absurdeste steigernden Entwürfe internationeler Spitzenarchitekten für das Schloßareal gegeben. Die drei historischen Fassaden sind doch eine Reaktion auf dieses Scheitern der zeitgenösschischen Architektur, die kongenial unter den Teppich gekehrt wird. Man müßte dringend ein Sammelband mit diesem Panoptikum, ja dieser Geisterbahn an Zerrbildern herausgeben, der jeden Wankelmütigen zu einer Zustimung zu einer Rekonstruktion bringen würde.


    Ursächlich für dieses schiefe Bild in den Medien ist aber etwas anderes, ich hatte nicht auf Einsicht oder Kompromißfähigkeit der Ideologen gehofft - die geben erfahrungsgemäß nie auf und beginnen beim nächsten Projekt mit all den gleichen Vorwürfen und Kritikpunkten, die sich gerade als falsch herausgestellt hatten. Ursächlich ist das Fehlen der Bilder von Zehntausenden Berliner und Touristen, die unter normalen Umständen den Bau gestürmt hätten. Diese Bilder, die in der Regel bei der jeder guten Rekonstruktion die Abstmmung der Menschen mit den Füßen zeigen, waren durch die Lockdown-Einschränkungen nicht verfügbar und gaben so den Kritikern mit den bekannten Vorwürfen Raum. Unter solchen Umständigen kommt auch eine einfache Aussage des Botschafters von Benin in die Tagesschau, der sonst nur in der Taz, dem Neuen Deutschland und auf der Website der Architektenkammer zitiert worden wäre.


    Deshalb ist das alles ärgerlich aber erklärbar und ich bin guter Hoffnung, daß sich der Publikumserfolg nach der Chinesenseuche einstellen wird - mit allen Konsequenzen. Spiegel, Süddeutsche und FAZ werden dann völlig schamlos genau das Gegenteil berichten, weil nun die Positivmeldungen mehr Klicks und Werbekunden versprechen. Intellektuelle Konsistenz ist ja nicht mehr gefragt.


    Also schließe ich mit der TAZ: " Alles spricht dafür: Die Menschen werden wieder zum Schloss ziehen, und sie werden es lieben. Wahrscheinlich werden die Scharen mit großer Unbefangenheit die außereuropäischen Sammlungen bestaunen. Und wie bisher schon wird die neue Aufmerksamkeit auch die Aufarbeitung befördern. Viele werden die furchtbare Geschichte des Luf-Bootes zum ersten Mal hören, das von einem deutschen Überfall gegen eine Inselbevölkerung erzählt und vom tragischen Widerstand der indigenen Männer und Frauen. Sollten wir uns nicht frei machen und gestehen: Könnte es ein schöneres Symbol der bundesrepublikanischen Demokratie geben? Hier kulminiert all das rührend Streberhafte der Deutschen. Alles wollen sie richtig machen: die Fremden umarmen, den Kolonialismus verurteilen, die Bildung fördern, die Tradition befragen und bewahren, oben Kreuz und unten Wippe – und alles wird ein bisschen schief."

    Die sechs Figuren im Lustgarten sind oben, das Gerüst mit Plane jedoch noch da - man kann nichts erkennen. Ich sehe nur fast täglich den Wagen der Steinmetze. Vermutlich kommt das Monster-Gerüst noch vor dem Fest weg. Schon ein immenser Aufwand für das bisschen Befestigung. Am Berliner Schloß ist das Aufsetzen ohne Gerüst umgesetzt worden .


    Die Marktseite ist bis ins neue Jahr vertagt. Wann genau - da läßt sich die Schlösserstiftung nicht in die Karten schauen. Schade, daß man das Interesse der Bevölkerung nicht genutzt hat und die Krantermine nicht öffentlich bekanntgab.


    Die Landeshauptstadt Potsdam, Meister Lampe, vergibt über den Sanierungsträger Potsdam (STP) 13 Grundstücke in 4 Losen. Ich weiß, die studentischen Mitarbeiter der PNN raffen das nicht so schnell.

    Los 1 mit ier Parzellen soll vorzugsweise an die stadteigene Pro Potsdam gehen und mit Sozialwohnungen bebaut werden. Auf dem Los 2 soll ein Studentenwohnheim entstehen, offenbar ist jetzt das Studentenwerk doch interessiert. Die Lose 3 und 4 sollen an Private gehen, das Grundstück IV 3-3 ist die Fassadenrekonstruktion des Palazzo Barberan da Porto.

    Die erste Stufe wird nach vorgelegten Nutzungskonzepten ohne Architektur vor dem Hintergrund des leitbautenkonzeptes und der Gebäudepässe entschieden.


    Naja, ein bisschen Alexanderplatz muß auch am Schloßplatz sein. Ich sorge mich eher um die komische Lüscherkurve am Schloßplatz (heute "Schloßplatz-Süd"): da fahren heute schon die KfZ mit hoher Geschwindigkeit durch um den Stau auf der Leipziger zu umgehen und man kann vermutlich die Uhr danach stellen bis irgendein Besoffener oder Paradiessüchtiger mit seiner Karre in die Menge fährt.


    Der Potsdamer Oberbürgermeister möchte gerne als "Konfliktlöser" und "Versöhner" dastehen, und das mit klingenden Namen, die für seine Karriere reputierlich sind, da er ja nach höheren Ämtern strebt.


    Die Rahmenbedingungen nochmal im einzelnen:


    1. Die Stadt hat das Grundstück der Kirche zweckggebunden zum originalgetreuen Wiederaufbau an die Kirchenstiftung verkauft. Der B-Plan sieht nichts anderes als den originalen Grundriss vor. Die Verkauf ist allerdings daran gebunden, daß die KIrchenstiftung die Kirche auch wirklich baut. Tut sie dies eine bestimmte Anzahl von Jahren nicht fällt das Grundstück an die Stadt zurück.


    2. Der gleiche B-Plan Nr. 1 sieht den Abbruch des RZ und die Herstellung einer Grünanlage auch als Ausgleich für die Versiegelung der Plantage vor. Diese Grünanlage ist auch Teil der Klimastrategie der Stadt, schließlich hat potsdam den Klimanotstadt ausgerufen.


    3. In den Verträgen zwischen der Stadt und dem Investor des Kreativquartiers ist geregelt, daß das RZ nach dem 31.12.23 abgerissen wird. So hat es auch die Bauaufsicht der Stadt verfügt und zwar mit dem Hinweis, daß dieses Datum nicht mehr verlängerbar sei.


    4. Die Kirchenstiftung hätte jederzeit den Abbuch des RZ verlangen können, um ihre Baustelle einzurichten und die Kirche zu bauen. Die Konzentration auf den Turm hat die Kirche jedoch um diese Möglickeit gebracht.


    Nun haben sich die poltischen Rahmenbedingung in Potsdam verändert und es gibt eine Koalition R2G, die eientlich nicht mehr zu den o.g. Rahmenbedingungen steht. Sie hat aber trotzdem vertragstreu den Abriß in Ziffer 3 bestätigt und hat bis heute keine Kraft den B-Plan Nr. 1 zu ändern. Insofern ist dieser nach wie vor Wille der Kommune und eine Änderung machte die Stadt schadenersatzpflichtig für alle Maßnahmen, die die Kirchenstiftung vor der Änderung veranlaßt hat. Die Situation ist für alle unbefriedigend, auch für die SGP, die ihren Spendern keine klare Perspektive bieten kann.


    Deshalb is die Nutzung und Finanzierung des Kirchenschiffs so wichtig:


    1. Eine reine, originalgetreue Kirche wird es nicht werden. Die ev. Kirche verfügt nicht über die veranschlagten 40 Mio. Euro und der Bund wird die auch nicht bezahlen, da inzwischen in Potdam nur noch 20 % aller Menschen in einer der vier Buchreligionen sind.


    2. Eine privat betriebener Veranstaltungsort mit 1000 Sitzplätze, der den bis dato größten Potsdamer Nikolaisaal (600 Plätze) erheblich übertreffen würde, ist und bleibt unwirtschaftlich.


    3. Für das Jugendseminarhaus "gegen rechts", das sich der OB und andere Wünschen, gibt es ebenfalls keine Finanzierung. Im Gegenteil: der kommunale Haushalt wird immer knapper und liegt heute mit ca. 90 Mio. Minus schon im Argen.


    Deshalb sind alle Nutzungsideen (Simultankirche, Friedenszentrum, Seminarhaus, Jugendherberger etc.) wohlfeil aber ohne jede wirtschaftliche Grundlage. Der einzige schon budgtierte größere Platzbedarf der Stadt besteht in einem erforderlichen Neubau eines Saals für die Stadtverordneten, für den 20 Mio. Euro veranschlagt werden. Die erste frei gewählte SVV tagte 1808 in der Garnisonkirche - insofern wäre die Nutzung als SVV-Saal eine Art Paulskirchentradition. In Berlin haben sich die Stadtparlamentarier 1990 auch zur ersten Sitzung wieder in der säkularisierten Nikolaikirche getroffen. Im übrigen wäre nichts anderes, als s Potsdam mit dem Wiederauafbau des Stadtschlosses schon gemacht hat.


    Um die kommunale Nutzung herum, die die Hälfte des Baus des Schiffes finanzieren würde, wären sicher weitere kommunale, kirchliche (Oratorien, Konzerte) und weitere kulturelle Nutzungen (Potsdam braucht ein Lapidarium für historische Skulpturen, die nicht wieder im Freien aufgestellt werden können) gruppierbar. Wenn das historische Kirchenschiff mit dem modernen Kunst- und Kreativquartier ein passables Gesamtbild ergibt sind sicher weitere Spender bereit, Geld zu geben.

    Der ganze Vorstoß ist absurd, weil er - wieder einmal - interessengeleitet ist. Die Stadt will 70.000 Euro für eine Konzeptfindung investieren, das Studenten des Hasso Plattner Institutes ermitteln sollen. Plötzlich gibt die Stadt doch Geld für den Standort und hofft, daß die jungen Stundeten wieder irgendwelche Glasklötze aufzeichnen.


    Allerdings dient die Aktion nur dazu um an die von der Bundesregierung der SGP zugesagten 750.000 Euro für eine Studie zum Wiederaufbau des Schiffes zu kommen, diese soll die Stiftung nämlich dann zur Umsetzung des "Kompromisses" einsetzen. Diese Taktik ist aber so offensichtlich, daß ich kaum glaube, daß die SGP darauf reinfällt. Und - last but least - niemand hat das Geld für eine der anderen angedachten Nutzungen, auch nicht für die vom OB gewünschte Jugendbildungstätte. Da müßte sich der OB schon um eine Beteiligung an den Milliarden für den Kampf gegen "rechts" bemühen.


    Also, alles wie immer und Herr Herrmann hat natürlich Recht: die SGP muß garnichts machen, erstmal den Turm zu Ende bauen und in Betrieb nehmen.

    Heimdall,in der alten Berliner Mitte,da wo traditionelles Bauen oder Rekos angebracht wären,diese Standorte sind inzwischen alle modern bebaut worden(Schinkelplatz,Pariser Platz,Westliche Linden,Neues Museum, Simongalerie..... Wo, also lohnt es sich eigentlich noch für welche Rekos sich stark zu machen?Übrig bliebe für mich nur noch das Karstadt am Herrmannplatz.Aber auch da gibt es genug Wiederstand.

    Nein, an der Spree gegenüber der ARD ist z.B. noch was frei, der Molkenmarkt, die halbe Fischerinsel, die Breite Straße in Alt-Cölln, der Staatsratsgarten, der Spittelmarkt, die Grundstücke an der Klosterstraße, die Baufelder am Alexanderplatz usw. usf.

    Im Prinzip zwar richtig.

    In Einzelfällen aber kann man Investoren durchaus die Option einer Rekonstruktion nahelegen, wenn die Neubebauung eines Grundstücks ansteht.

    Na, dann schreibt doch mal ein Briefchen an Wladimir Putin: das russische Haus gehört der Auslandsvertretung der Föderalen Agentur für Angelegenheiten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, der im Ausland lebenden Landsleute und für internationale humanitäre kulturelle Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo) und wird von der Botschaft verwaltet.