Posts by Goldstein

Die Wahl des Gebäudes des Jahres 2020 findet statt. Bis 28.02. habt ihr Gelegenheit abzustimmen. Vereinsmitglieder schauen mal in ihrem Email-Postfach nach, Forenmitglieder können hier im Forum auf Abstimmung des Gebäudes 2020 abstimmen.

    Sparen Sparen Sparen, eine badenwürtembergische Tugend die in Sachsen über die Schmerzgrenze hinaus angewendet wird, ich sag nicht wer alles so im Finanzministerium sitzt, hat man auch auf die Versicherung angewendet und diese einfach weggelassen. Diese hätte sicherliche einige der Mängel bemerkt welche dann den Schaden ermöglicht haben. Zudem gab es vorher schon einige Hinweise die einfach ausgesessen wurden. Man hätte sich ja sonst als Museumsleitung sicherlich mit Nachdruck um die Verbesserungen bemühen müssen. Wirklich unzumutbar.


    Das ist mehr als Gelegenheit gewesen. Das war mindestens Fahrlässigkeit wenn nicht sogar Korruption.

    Wenn dem so war, dann sollte es auch hier endlich empfindliche Strafen geben.

    Am besten von original sächsischen Richtern, nicht dass da noch weiterer Filz ...

    Es hätte genau so gut ein alter, weißer Mann oder Oma Kruse sein können.

    Hmm, vermutlich nicht. Denn so eine Tat verlangt Arbeitsteilung und Organisation. Und Clans treten eben wie Konzerne auf. Die Autoabteilung liefert das Fake-Taxi, eine Spezialeinheit testet am Zaun die Werkzeuge und Informanten geben Hinweise. Das Dümmste wäre, den Tätern Dummheit zu unterstellen. Nein, dass ist professionell geplant und umgesetzt worden. Deutschland - Du Opfer. Aber das Opfer schlägt zunehmend zurück. Und ich erwarte, dass die Schläge schmerzhafter werden für die Täterseite.


    PS: Was ist eigentlich mit dem herausgetrennten Zaunelement geworden? Schon vergessen?

    Es wird Zeit, dass unser Land endlich klare Kante zeigt.

    Wer solche Schäden verursacht, dem gebürt die volle Härte der Justiz.

    Dazu zählt mindestens die Kostenübertragung für Polizeieinsätze mit über 1000 Beamten!

    Das muss man sich mal vorstellen. Es kann nicht sein, dass jedesmal der Steuerzahler dafür aufkommen soll.

    Ich freue mich schon, wenn die Wippe eines Tages so abgerissen und in 1000 Stücke zerfetzt wird!

    Man sollte diesen Architekten und seine Entourage wegen Kulturbarberei vor Gericht stellen.

    Niemand ist dazu gezwungen, ein Kaufhaus zu besitzen, sich mit dessen Architektur zu rühmen und gleichzeitig skrupellos Baukunst des 19. Jahrhunderts zu beseitigen. Niemand lebt ewig. Ein Mann in seinem Alter sollte mal nachdenken, was er anrichtet, bevor es zu spät ist.

    Immerhin haben wir heutzutage diese Erkenntnisse. Leider war die Geschichte ein Ablauf von sich gegenseitig bedingenden negativen Handlungssträngen. Ein Hauptpunkt war in der DDR die Zurückdrängung des Einflusses der Kirchen, weshalb auch Sprengungen keinen allzu großen Widerstand auslösten, musste man doch mit Nachfragen und negativen Konsequenzen rechnen. Die Grundlage für die großen Zerstörungen legte widerum das System davor. Für das System DDR die perfekte Legitimation, alles Alte dem Erdboden gleichzumachen. Wer protestierte galt als fortschrittsfeindlich.


    Wenn also noch alles stehen würde, wären uns Deutschen zwei furchtbare Diktaturen erspart geblieben. In Realität haben wir alle große Opfer gebracht, die noch bis in die heutige Generation nachwirken (Stichwort Bindungsstörungen, Singlehaushalte, daraus resultierend niedrige Geburtenrate). Meine Hoffnung ist, dass durch die Wiederentdeckung der Schönheit, durch die Verfügbarkeit von Informationen, durch den Zugang zu Ressourcen und die Garantie der Freiheit in Wohlstand unter dem Primat der Nachhaltigkeit, beste Voraussetzungen bestehen, um diese letzten Defizite zu überwinden.

    Wenn es ein Gebäude gibt, welches Denkmalschutz verdient, dann ist es genau die Müggelheimer Straße 13.

    Zu einer Zeit, als es sich noch nicht lohnte, höher zu bauen und in Originalversion. Zudem Bombenkrieg und DDR überstanden. Und jetzt vom Zwang nach Gewinnmaximierung zerstört? Dann ist das System falsch. Dann ist der Begriff der Denkmalwürdigkeit falsch. Dieser muss heutzutage viel weiter gefasst werden! Es geht um die Erhaltung und Schaffung von Lebensqualität. Wer das nicht begreifen will, sollte seinen Job in der Denkmalschutzbehörde aufgeben.


    Und übrigens ist die Eigentümerin zu Eigentum nicht gezwungen worden.

    Sondern hat sich zu dessen Pflege und Erhalt verpflichtet.

    Neubau mit Gewinnmaximierung kann sie auch an anderer Stelle umsetzen.

    Die Müggelheimer Straße 13 hingegen gibt es so nur einmal.

    Nur mal zum Verständnis: Die Ewiggestrigen sind die modernistischen Architekten, die es partout nicht hinbekommen, Schönheit zum integralen Bestandteil ihrer Entwürfe zu machen. Deutschland hat den 2. Weltkrieg verloren und darf dieses und darf jenes nicht. Natürlich dürfen wir. Und wie wir dürfen. Und die Menschen sehnen sich danach. Lebensqualität ist das wichtigste überhaupt. Und man sollte nicht sein Leben mit minderwertiger Qualität verschwenden. Denn wir haben nicht viel Zeit auf dieser Welt. Das sollte jedem klar sein.


    Und so einen Müll wie die Gebäude am Schinkelplatz hätte die DDR nicht besser hinbekommen.

    Dort stand einmal ein Außenministerium ähnlicher Farbgebung.

    Der Block sieht sehr stark nach NS-Architektur aus. Auf dem sw-Bild mit der Seufzerbrücke sind noch Rundbogenfenster zu erkennen. Diese sind sicher im Rahmen der damaligen Typbereinigung umgebaut worden. Dieser Umbau sollte daher in einer weiteren Sanierung rückgängig gemacht und die ursprüngliche Fassade wiederhergestellt werden.

    Mich berühren solche tollen Nachrichten jedesmal aufs Neue.

    Seit 1989, der einsetzenden Erneuerung und Sanierung im Osten und die Entstehung eben jener ostdeutschen Sanierungsqualität, die eines der gelungensten Beispiele ost-west-deutscher Brüderlichkeit ist, geht mir das Herz auf, wenn ich das jetzt in Herford sehe.

    Die gleichen Farbharmonien, der gleiche Sinn für Details, das gewählte Wort "Wohnzimmer" als Ausdruck der neu gewonnenen Lebensqualität - kurz: Wir können so unendlich stolz und dankbar sein, dieses erleben zu dürfen!