Posts by Goldstein

Die Wahl des Gebäudes des Jahres 2020 findet statt. Bis 28.02. habt ihr Gelegenheit abzustimmen. Vereinsmitglieder schauen mal in ihrem Email-Postfach nach, Forenmitglieder können hier im Forum auf Abstimmung des Gebäudes 2020 abstimmen.

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    Aber bei uns ist es ja mittlerweile zu viel, wenn man eine Deutschlandfahne im Garten hat. Nur um zu zeigen, daß man seine Heimat liebt.

    Dann ist es eine Frage, wie man auf Kritik reagiert. Wenn sich also jemand an meiner Deutschlandflagge stört, sage ich immer:

    "Ey - entspann Dich Alter - hast Du Problem oder was? Soll ich Blutprobe machen? Bist Du Opfer? Willst du Auge blau? Dann zieh Leine oder ich hol Bruder, alles klar, Alter?

    Danach ist meistens Ruhe.

    Ein großartiges Bild oben vom Schloss in der Abendsonne.

    Nun wurde Unter den Linden die Staatsoper und das alte Operncafe saniert, die Staatsbibliothek ebenso, das HU-Gebäude ist in Hüllensanierung, das Zeughaus kommt aus dieser bald heraus, die U5 ist fast fertig in diesem Bereich und der Dom hübscht sich auf für die Prachtstraße. Vorne, was früher hinten war - also hui - aber was ist mit dem Marstall? Dieser ruft regelrecht nach Wiederherstellung der Dreiecksgiebel.

    Zwischen Liebknechtbrücke und Schlossbrücke sollte es generell nur 2 Fahrspuren pro Richtung geben.

    Es gilt Tempo 30. Zusätzlich werden die Bushaltestellen direkt an der jeweiligen Außenspur angeordnet.

    Dadurch, dass es jetzt die U5 gibt, sollte die Buslinie 100 für diesen Bereich völlig ausreichen, was den Verkehr dann weniger ausbremst.

    Der Mitttelstreifen könnte zudem als großzügige Rabatten/Grünanlage gestaltet werden.

    Die Straße würde sich durch diesen kostengünstigen Umbau viel besser einfügen und den Eindruck des Lustgartens weniger stören.

    Zu welchem Sachverhalt soll die Antwort passen? Bitte erst genau lesen, dann mit Lehm werfen.


    Es geht hier um die Lindenbäume, welche wegen gerade begonnener Planungen ! nicht vor 2022 !! gepflanzt werden sollen und nicht um die U5 - die wird auch nicht termingerecht fertig. Ein Bahnhof bleibt noch Baustelle. Und deshalb ist es mehr als gerechtfertigt, bei einem Planungsvorlauf von fast 30 Jahren mal den Unmut zu äußern, weshalb jetzt schon wieder nichts ist mit Bäumen.

    weil zur Zeit Planungen für die Neugestaltung der Unterstreifen der Mittelpromenade erfolgen ...


    Wie lange wird an dem Schloss und der U-Bahn schon gebaut?

    Die Planungen dauern viel zu lange und müssten längst fertig sein.

    Das Versagen muss den Verantwortlichen auch endlich mal vom Gehalt abgezogen werden.

    Inklusive Rausschmiss.


    Ein bedeutendes Kompetenz-Cluster diese Berliner Verwaltung.

    Dort ist nichts, aber gar nichts verstanden worden.

    Die Paulskirche steht für 1848 und nicht für 1949.

    Man fährt doch nicht an den Geburtsort der Demokratie in Deutschland und schaut sich Geschichtskitsch an.

    Im Prinzip ist der 1949er Stil sogar demokratiefeindlich, weil er das Gewesene völlig negiert und sich dessen schämt.

    Stattdessen wird einer BRD gehuldigt, die Homosexuelle aus dem KZ als zu Recht dort inhaftiert sah und dann direkt ins Gefängnis gebracht hat. Deren Richter, Architekten und Politiker zum großen Teil Altnazis waren. Das ist die Aura, die sich Feldmann vorstellt. Widerlich.

    Rational zu erklären ist das alles nicht. Ich habe nach 30 Jahren Einheit festgestellt, dass ich endlich in Worte fassen kann, was mir seit dieser langen Zeit immer wieder aufgefallen ist: Es gibt sehr viele Persönlichkeitsstörungen in unserer Gesamt-Bevölkerung (maligner Narzissmus, Projektionsstörungen, Bindungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Asoziales Verhalten, ganz ausgeprägt sind Angststörungen. Alles eine Folge der Weltkriege - bei Angststörungen direkt einsichtig, bei Narzissmus teils eine Folge von Verwöhnung durch Schuldgefühle, teils durch Angstgefühle der Eltern. Bindungsstörungen sind zumeist bedingt durch fehlende Empathie der Eltern oder verwirrendes ambivalentes Verhalten, welches das Kind verunsichert. Auch logisch nach 5 Jahren Bombenkrieg. Was folgte war Schweigen. Scham und Schuld wurden verdrängt. Viele Menschen der Kriegsgeneration erkranken an Demenz, Parkinson und Alzheimer, die schlechte Mundhygiene der Nachkriegsjahre in Kombination mit ungelösten und unaufgearbeitenen Traumata.


    Projiziert man diese ganzen pathologischen Verhaltensmuster auf die Unerklärlichkeit der Ablehnung von Schönheit wird deutlich, das starre Festhalten am Hässlichen ist eine Folge von Angst. Angst vor der Vergangenheit, vor der Einordnung, vor der Energie der erkrankten Psyche, die den Rest an Integrität der jeweiligen Person zerstören könnte. Deshalb wird unter Schutz gestellt, deshalb wird die Argumentation so lange verbogen, bis sich die Balken biegen. Es darf nicht sein, was nicht sein darf. 75 Jahre sind seit der Stunde Null ins Land gegangen. Eine lange Zeit, aber im Durchschnitt nur eine Generation weiter. Mit all ihren Schäden und Verletzungen. Mustern aus Traumata der Mutter oder des Vaters, direkt projiziert auf die Kinder. Erst nach 3 Generationen dürften die meisten Projektionen überwunden sein. Deshalb habe ich mittlerweile Verständnis für die Vorgänge, aber eigentlich ist es pathogisches Verhalten.

    Es gibt aber auch Elemente, die versöhnlich stimmen können. So ist die Ablehnung des Berliner Schlosses mittlerweile auch ein Affront gegen die 16 Damen und Herren des Schlüterhofes. Und unter dieser Prämisse prophezeihe ich bei jedem "linken Kunstfreund" die Wandlung ins Gegenteil, weil man sich einem so schönen Ort der Kunst und des Kunstgenusses nicht entziehen möchte.


    Mit etwas Zeitverzögerung passiert das auch hier in Potsdam.

    Jede Kirchengemeinde sollte in Anbetracht ihrer Schätze überlegen, ob nicht auch dort die ein oder andere dicke Plexiglasscheibe eine sinnvolle Investition wäre! So schnell, wie diese Teile vor kurzem an Ladenkassen Einzug hielten ...

    Das Desinteresse begründet sich doch gerade in der fehlenden Bereitschaft zu Rekonstruktionen.

    Wenn die Geschichte des Ortes nur darin besteht, archäologisch ergraben zu werden, dann braucht man sich über mangelndes Interesse nicht zu wundern. Denn zur früheren Bebauuung und deren Neuerschaffung ist doch absolut nichts wirklich diskutiert worden.

    Visos mit Klötzchenspielchen. Das ist alles.


    Politische Konzeptlosigkeit - was passiert mit dem Grauen Kloster?

    Die Ruine der Klosterkirche - das stellt doch für das "Klosterviertel" den Ausgangspunkt zur Stadtreparatur dar.

    Konkretes gleich null, stattdessen wird nur dick aufgetragen: Werkstattverfahren, Dialog, Nachhaltigkeit und vor allem roter Lippenstift.

    Wäre bitte jemand noch so freundlich, kurz mitzuteilen, welche Figuren jetzt genau im Schlüterhof auf ihre jeweiligen Sockel gehoben wurden?

    Die gerade durchgeführte Suche durch die einzelnen Threads empfinde ich als zu langwierig. Vielen Dank!