Posts by Goldstein

Die Wahl des Gebäudes des Jahres 2020 findet statt. Bis 28.02. habt ihr Gelegenheit abzustimmen. Vereinsmitglieder schauen mal in ihrem Email-Postfach nach, Forenmitglieder können hier im Forum auf Abstimmung des Gebäudes 2020 abstimmen.

    Ich kann zunächst einmal verstehen, wenn jemand alles Preußische ablehnt, weil es von "Fremden" aus dem Westen finanziert wird, die mit dem Ort hier nichts gemein haben. Die sich nicht am Wiederaufbau nach dem Krieg beteiligt haben.


    Diese beiden Sätze sagen aber schon etwas ganz Zentrales. Es geht um Teilhabe. Das sagt auch der Zusatz "für alle".

    Die Eigentumsfrage in der DDR hatte ganz andere Dimensionen als heute. Deshalb gibt es seit 1990 freie Ufer-Demos. Deshalb soll das Rechenzentrum bleiben. Es geht übrigens nicht um das Gebäude an sich. Sondern um die Freiheit, mit wenig Geld, teilhaben zu können am Stadtleben in der Innenstadt. So wie früher, nur ohne SED und Stasi.


    Die Komponente der Schönheit von Stadt kann das alles mittragen. Das wäre ja auch gelacht, wenn das in unserer Zeit nicht möglich wäre. Schönheit für alle ist keine Illusion und wird ja gerade bei den zahlreichen Rekonstruktionen deutlich. Dieser Weg muss konsequent weiter beschritten werden. Die eine Seite wird erkennen, dass die Schönheit von allen Menschen befürwortet wird. Nicht nur von konservativen Kreisen. Die andere Seite wird verstehen lernen, dass Kritik hauptsächlich auf die Nutzung und den Zugang gerichtet ist, selbst wenn das am Anfang anders klingt (wie man am Beispiel Hermannplatz lesen konnte - auch hier war initial der "Protzbau" genannt; es ging in Wirklichkeit aber um die Ängste der Gentrifizierung durch die Nutzung des Gebäudes und deren Ausstrahlung in der Umgebung).

    Ich denke, es geht hier tatsächlich um die Sehnsucht nach Rekonstruktion einer dieser würdevollen Platzanlagen um 1900.

    Die Besonderheit ist deren Gliederung und die entsprechenden Pflanzenbestände. Barockgärten kennt man schon genug, jedoch wäre eine kleine zentrale Parkanlage der Jahrhundertwende eine echte Bereicherung für Berlin-Mitte.

    Der neue Lustgartenblick.

    Die Busspur sollte noch entfallen und die Fahrbahn generell auf 2 Spuren verengt werden.
    Die neue gewonnene Fläche wird zum begrünten Mittelstreifen.

    Die hässliche Ampel müsste auch noch durch eine neue ersetzt werden.

    Da es sich um den Lustgarten handelt, bei dem die Gefahr von Fußgängern auf der Fahrbahn nicht zu unterschätzen ist, wäre zudem eine kurze 30er Zone sinnvoll.

    Nein, denn die Umfeldgestaltung soll die Vorzüge modernistischer Landschaftsgestaltung erlebbar machen. Durch die Konzentration auf das Wesentliche (Steinsorten) konnte die Zahl der Bäume an der Ostseite auf 1 (in Worten Eins) reduziert werden. Die Südseite übertrifft diesen unter stärkster Anstrengung erreichten Zustand. Dort sind nicht einmal Grashalme vorgesehen.

    Ich habe mich früher immer gefragt, wie diese Ostbonzen-Betonköpfe entstanden sind.

    Getreu ihrem Motto "Die Partei hat immer Recht".

    Fazit der Geschichte: Und am Ende sind sie mit Ihrer DDR untergegangen. Und mit ihr die DDR-Moderne.


    Den Westbonzen-Betonköpfen sei gesagt, ihr seid gewarnt.

    Hier soll mir keiner kommen und rumheulen, er hätte von nichts gewusst.

    Ich möchte heute die Aufmerksamkeit auf eine Kleinigkeit lenken - die Schupmann-Kandelaber. Vergleicht man die Auführung von 1920 mit der von 2020 fällt auf, dass die jüngere Version in fast allem identisch ist, nur nicht in der Größe und der Farbe der Glasglocke. Sie waren früher kleiner vom Durchmesser als heute und nicht durchsichtig. Liegt meine Beobachtung da richtig?


    Übrigens fehlt die wichtigeste Straße noch in der Ausstattung mit diesen Leuchten: die Breite Straße. Bislang habe ich dort nur die vereinfachte Leuchtenversion entdecken können.

    Berlin - nun freue Dich!

    Das Schloss ist zurück und diesmal für alle. Kein Exerzierplatz, kein Größenwahn, keine Staatsbürgerkunde.

    Stattdessen starkes Bürgerengagement - vor allem aus ganz Deutschland - hat etwas möglich gemacht, was Zeit braucht.

    Zeit, zu überzeugen, Zeit zum Erkennen des eigentlichen Wertes. Der Anspruch ist hoch.

    Die Verwerfungen nach 2 Weltkriegen und einer DDR-Diktatur sind nach wie vor spürbar. Vor allem in den Herzen und Seelen der Menschen.


    Berlin hat sein Herz zurück!

    Berlin war einmal das Schloss. Spandau sein Vorposten - die Spandauer Straße erinnert daran in unmittelbarer Nähe.

    Der Fernsehturm war nicht etwas das Symbol der DDR - sondern der große Bruder, der einem die andere Welt gezeigt hat.

    Und heute sind beide, Schloss wie Turm, in Demokratie und Freiheit vereint.

    Für die Zukunft gilt es, die Herzen und Seelen der Menschen zu heilen. Durch Verständnis, durch Teilhabe, durch Schönheit.

    Ich werde in diesem Themenstrang ab sofort eine elektronische Sammlung der von Euch mir mitgeteilten und referenzierten Titel erstellen und regelmäßig aktualisieren. Falls möglich, die Titel zunächst hier als Beitrag einstellen. Dann kann noch diskutiert werden. Jede Aktualisierung erhält eine Versionsnummer. Die neu aufgenommenen Titel sind farbig hervorgehoben. Im Laufe der Zeit werden dann Sachgebiete unterteilt, abgetrennt, neu komponiert.


    Ich hoffe auf Eure geschätzte Mitwirkung.

    Man sollte diesen Bahnhof für die partizipative Kunst im Untergrund konserviert lassen.

    Das U10-Projekt und seine Fortführung wäre sicher die geeignete Nutzung.

    Ist der Eingang Uhlandstraße in Verantwortung der BVG-Bauabteilung entstanden?

    Wenn ja ist hier ein weiteres Meisterwerk neben der U5-Verlängerung - diesmal eines der Sanierungskunst entstanden!

    So edel, so vornehm, so historisch. Da merkt man gleich, dass der Altbau im Hintergrund richtige Gründerzeitfenster braucht.

    Das fällt durch diesen Premium-Eingang zur U-Bahn plötzlich auf.


    Deshalb hoffe ich sehr, dass die verantwortlichen Planer, Bauschaffenden und Koordinatoren eine Auszeichnung erhalten werden!

    Da muss sich doch eine Lösung finden lassen.

    Die Gesellschaft historischer Markt Leipzig wäre zu gründen analog zur Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND).

    Aufgabe: Wiederherstellung des Marktes in Leipzig in allen Sichtachsen und Seiten.

    Eine Aufgabe der Königsklasse auch und gerade der Stadt Leipzig selbst.

    Wenn man sich das alles bei Lichte betrachtet, stellt man fest, dass Deutrichs Hof ein essentieller Bestandteil des Marktes in Leipzig ist.

    Durch das Salzgässchen bildet dieses Haus die optische Fortsetzung der Rathausfassade.

    Insofern ist es völlig unverständlich, weshalb bei der städtebaulichen Bedeutung noch keine Rekonstruktion erfolgt ist.

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    Aber bei uns ist es ja mittlerweile zu viel, wenn man eine Deutschlandfahne im Garten hat. Nur um zu zeigen, daß man seine Heimat liebt.

    Dann ist es eine Frage, wie man auf Kritik reagiert. Wenn sich also jemand an meiner Deutschlandflagge stört, sage ich immer:

    "Ey - entspann Dich Alter - hast Du Problem oder was? Soll ich Blutprobe machen? Bist Du Opfer? Willst du Auge blau? Dann zieh Leine oder ich hol Bruder, alles klar, Alter?

    Danach ist meistens Ruhe.

    Ein großartiges Bild oben vom Schloss in der Abendsonne.

    Nun wurde Unter den Linden die Staatsoper und das alte Operncafe saniert, die Staatsbibliothek ebenso, das HU-Gebäude ist in Hüllensanierung, das Zeughaus kommt aus dieser bald heraus, die U5 ist fast fertig in diesem Bereich und der Dom hübscht sich auf für die Prachtstraße. Vorne, was früher hinten war - also hui - aber was ist mit dem Marstall? Dieser ruft regelrecht nach Wiederherstellung der Dreiecksgiebel.