Posts by Luxemburger

    Das Jugendstilviertel um Alberta- und Elizabetes iela ist wirklich von atemberaubender Schönheit. Wenn's die Zeit zulässt, erstelle ich dazu gerne auch noch eine Galerie, dort wurde in den letzten Jahren meisterhaft saniert.

    Ein letztes Mal noch zurück zur Altstadt:
    Der Livenplatz bildet heute das Herz der Stadt, viele kleine Restaurants, große Terrassen und bemerkenswerte Baudenkmäler. Wie von Exilwiener schon treffend dargestellt, fasziniert die Katze auf'm Dach Touristengruppen aus aller Welt (bei meinem Besuch war es -natürlich- eine Gruppe deutscher Touris :D )
    Vom Livenplatz in Richtung Osten führt die Kalku iela, die in den Platz am Freiheitsdenkmal mündet.

    Die Große Gilde

    Die kleine Gilde, im Innern mit den Portraits deutscher Kaufleute

    Südwestlicher Livenplatz mit Petrikirche

    Und das Russische Theater am Livenplatz.

    Das war (vorerst) die letzte Riga-Galerie, in den nächsten zwei Wochen bereise ich Litauen.

    Grüße
    Luxemburger

    Sehr richtig Villa1895!
    Eine am Gebäude angebrachte Tafel verrät, dass das Kaiserliche Lyzeum 1675 durch Karl XI. (Schweden) gegründet und 1733 durch Zar Peter den Großen erneuert wurde.

    An das "deutsche Viertel" schließt die nordöstliche Altstadt zwischen Torna, Smilsu und Jekaba iela an, hier sind noch Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten geblieben.

    Zunächst jedoch zu neuzeitlichen Zeugnissen, denn auch der Jugendstil hinterließ hier seine Spuren.
    Die Fassade der Großen Sandstraße 2 (Smilsu iela) aus dem Jahr 1904 ist sogar für Rigaer Verhältnisse reich gestaltet. So findet sich in der Mitte des Erkers ein radschlagender Pfau, den Erker selbst tragen wiederum zwei aus Baumstämmen gewachsene Figuren. Die Karyatide links wird auch als "Rigas schönstes Mädchen in Stein" bezeichnet.

    Dies ist wirklich eines der Häuser, an denen man sich kaum satt sehen kann. Man findet immer wieder neue Elemente, die wundervoll miteinander harmonieren...
    Details: 1, 2, 3, 4, 5

    Ein paar Häuser weiter (Große Sandstraße) der nächste Jugendstil-Kracher:

    Heute beherbergt das Haus die slowakische Botschaft.
    Auch hier wieder Details: 1, 2, 3, 4
    Oder alternativ: http://www.la-belle-epoque.de/riga/rigavecd.htm

    In der selben Straße befindet sich auch der Pulverturm (17. Jh.), dessen Löcher angeblich vom Beschuss der Truppen Iwans des Schrecklichen herkommen. Im Anbau aus den 1930ern (links) befindet sich das lettische Kriegsmuseum.

    Auf den vorherigen Bildern bereits rechts zu sehen sind die Jakobskasernen, das mit ca. 230 m längste Bauwerk der Altstadt. Ende des 18. Jh. errichtet, dienten sie bis 1990 der Unterbringung von Soldaten. Heute befinden sich hier Cafés und Souvenirshops. Am östlichen Ende wurden die Wappen aller Städte Lettlands aufgemalt.

    Dieser Teil der Stadtmauer wurde meines Wissens nach im 20. Jh. im Zuge des Pulverturm-Anbaus rekonstruiert.

    Die Stadtmauer von der Rückseite mit mittelalterlicher Bebauung in der Troksnu iela

    Nun zum Schwedentor von 1698, welches ursprünglich als einfaches Wohnhaus errichtet wurde. Es kam zu seinem Namen, als die Schweden eine Durchfahrt einbrachen, um die außerhalb der Stadtmauer liegenden Kasernen mit der Innenstadt zu verbinden. Heute ist es das letzte erhaltene Stadttor Rigas.

    Hallo Villa1895,

    da kann ich dir nur zustimmen, das hat mich auch sofort an das Norderneyer Kaiser-Wilhelm-Denkmal erinnert.
    Dass sich daran noch niemand gestört hat könnte auch mit dem Standort und der daraus resultierenden Aufmerksamkeit zusammenhängen, die ein Denkmal bekommt. Mitten in Berlin z.B. hätte man die Namen wohl schnell getilgt, damit keinesfalls der Eindruck entsteht, Deutschland würde noch Gebietsansprüche im Osten vertreten. Aus Frankreich ist mir noch der Fall bekannt, dass dort nur ein einziges Denkmal für Ludwig XVI die Revolution überlebt hat, und zwar nur deswegen, weil sich dieses in äußerster Randlage an der spanischen Grenze befindet und schlicht vergessen wurde.
    Hier noch ein paar Fotos zum erwähnten Norderneyer Denkmal u.a. mit Steinen aus Metz oder der "Provinzial Hauptstadt Posen":

    Nach einer kurzen Pause geht es mit der kleinen Schlossstraße (Maza Pils iela) weiter, dem wohl "deutschesten" Ecken Rigas. Früher Wohnhort der deutsch-baltischen Kaufleute und Handwerker, heute u.a. Sitz einer Niederlassung des Goethe-Instituts.

    Die Drei Brüder sind das wohl bekannteste Gebäudeensemble des Baltikums und gleichzeitig das lettische Pendant zu den Drei Schwestern in Tallinn.
    Nr. 17 mit Staffelgiebel (15. Jh.) ist der älteste Profanbau der Stadt.
    Nr. 19 mit Elementen des niederländischen Manierismus und Portal von 1746
    Nr. 21 mit barockem Giebel ist das schmalste Haus der Stadt
    Alle drei waren ehemals Gewerbe- und Handelshäuser, so befinden sich in jedem Haus Lücken in den Holzdecken, die es erlaubten, Waren über mehrere Stockwerke zu transportieren.
    Im Zweiten Weltkrieg zerstört und in den 1950ern wiederaufgebaut, befinden sich mittlerweile das Architekturmuseum und die lettische Denkmalschutzbehörde in den Gebäuden.

    Gegenüber befindet sich das ehemalige Kaiserliche Lyceum zu Riga aus dem 17.Jh.

    Wieder zurück in der Stadt fällt an der Ringstraße, genauer gesagt der Krisjana Valdemara iela, vor allem das Lettische Nationaltheater von 1902 ins Auge. Im Giebel ist das Wappen Rigas zu sehen.

    Direkt daneben das neoklassizistische Außenministerium

    Nun aber wieder zurück in die Innenstadt, diesmal ins Jakobiviertel im Norden. Dieses wird dominiert von der Jakobskathedrale und dem lettischen Parlament "Saeima".

    Jakobiplatz mit Arsenal

    In der Jakobistraße, links der Saeima

    Das Haus der Livländischen Ritterschaft (1863-67), heute Parlamentssitz

    Fassade zur Klostera iela (= Klosterstraße)

    Gegenüber liegt die katholische Jakobskathedrale, Bischofskirche des Erzbistums Riga. 1225 erstmals urkundlich erwähnt, war es die zweite Kirche Rigas, in der lutherisch gepredigt wurde. Dies blieb bis zu einer Volksabstimmung im Jahre 1923 auch so, erst danach wurde sie nach über 400 Jahren wieder katholisch.
    Die spätromanische Kirche hat einen 80 Meter hohen Turm mit barocker Kupferhaube und ist bei Deutschbalten als Jakobikirche bekannt.

    Namensgebend für die Klosterstraße war ein Zisterzienserinnen-Kloster, dessen Kirche sich hier noch heute befindet. Die barocke Maria-Magdalena-Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte zunächst von Katholiken, dann von Protestanten und später Orthodoxen genutzt, bevor sie im 20. Jahrhundert wieder an die Katholiken zurückgegeben wurde. Heute liegt sie etwas versteckt zwischen zwei Gassen.

    Die Klosterstraße mündet nun mit der Maza Pils iela (kleine Schlossstraße) im Schlossplatz. Blick vom Schloss zur Klosterstraße Ecke Kleine Schlossstraße

    Das andere Dünaufer lässt sich bequem per Bus erreichen, es liegt von der Ringstraße nur eine Station entfernt. Besonders in der Abendsonne ergibt sich hier ein wundervolles Panorama, welches ich euch keinesfalls vorenthalten möchte...

    Der Fernsehturm liegt rund 2 km flussaufwärts und ist mit einer Höhe von 368,5 Metern der höchste freistehende Fernsehturm in der Europäischen Union.

    Die Hochhäuser auf der gegenüberliegenden Seite beeinträchtigen das Stadtbild nur kaum, im Gegenteil, meines Erachtens sogar eine Bereicherung. Der Swedbank-Turm noch nicht komplett fertig.

    Ebenfalls auf der anderen Dünaseite, zwischen Swedbank- und Fernsehturm befindet sich das neue Gebäude der lettischen Nationalbibliothek. Es hat 13 Stockwerke bei einer Höhe von 68 Metern und beherbergt über 5 Millionen Titel in lettischer Sprache. Dazu kommen auch kleinere Bestände aus ehemals deutsch-baltischen Bibliotheken. Im Rahmen der Aktion "Kulturhauptstadt Europa 2014" wurde sie eröffnet und einige Bücher wurden durch eine Menschen- und Bücherkette vom alten zum neuen Standort gebracht.
    Hier fand im Mai letzten Jahres zudem ein EU-Gipfel statt (mit betrunkenem Juncker, siehe YouTube :D ).
    Die Nationalbibliothek oben mittig, unten rechts das Schwarzhäupterhaus

    Besseres Bild von außen

    Über das Äußere lässt sich streiten, das Innere ist jedoch beeindruckend!

    Vom Domplatz geht es weiter in Richtung Norden, durch die Pils iela (=Schlossstraße) hindurch zum Rigaer Schloss.

    Blick zurück auf die Südseite des Domplatzes

    Rechts durch die Maza Miesnieku iela sieht man schon die katholische St. Jakobskathedrale

    Links dann die neogotische anglikanische Kirche (1858) in der Anglikanu iela

    Bevor das Schloss erreicht wird liegt am Ende der Schlossstraße die katholische Muttergotteskirche. 1785 als erste kath. Kirche in Riga nach der Reformation neu errichtet bietet sie heute bis zu 2000 Gläubigen Platz.

    Nun zum Rigaer Schloss (Rigas Pils). Ab 1330 als Festung des Livländischen Ordens errichtet, wurde es seitdem mehrfach erweitert und im 19. Jahrhundert für die Provinzregierung umgebaut. Heute ist es Sitz des lettischen Präsidenten und beherbergt einige Museen. Es liegt etwas abseits am nordwestlichen Rand der Altstadt, direkt an der Daugava (Düna).


    Am 20. Juni 2013 wurde das Schloss durch einen Großbrand schwer in Mitleidenschaft gezogen. Dies ist natürlich sehr tragisch und ein großer Verlust, aber die patriotischen Letten haben schon häufiger bewiesen, dass sie ihr Kulturerbe gut zu restaurieren (und zu rekonstruieren) wissen. Aktuell laufen die Arbeiten, bei meinem Besuch waren Nord- und Ostseite noch eingerüstet.

    Hinter dem Rathaus beginnt das Domviertel. Neben einigen Bürgerhäusern sind hier auch Perlen des Jugendstils zu bewundern.

    Die ersten vier Gebäude von links sind meines Wissens nach Rekonstruktionen bzw. angepasste Neubauten.

    Die Jauniela

    Das zumindest lokal berühmte Restaurant "1221" erstreckt sich über alle vier Etagen und mittlerweile in den meisten Reiseführern zu finden. Darüber guckt schon die Turmspitze des Domes hervor.

    Neiburgs von 1903, heute 4-Sterne-Hotel. Die Fassade ist 52 Meter lang, in einer so engen Gasse nicht festzuhalten.

    Der Dom zu Riga (13.Jh.) ist die größte Kirche im Baltikum. An das Wirken Johann Gottfried Herders von 1763-69 in Riga erinnert eine Büste und der Namen des Domvorplatzes (Herdera Laukums). Blick zum Herderplatz.

    Nordseite des Doms am Doma Laukums (Domplatz)

    Nordseite des Domplatzes mit der Börse (links) und Latvijas Radio (rechts). Darüber der Turm der Jakobskirche

    Ostseite des Domplatzes

    Das Schwarzhäupterhaus (1334/1999) ist die Hauptattraktion Rigas. Ursprünglich als Gildehaus errichtet, wurde es ab 1447 an die Compagnie der Schwarzen Häupter vermietet, in deren Besitz es erst 300 Jahre später überging. Im Zuge des Unternehmen Barbarossa durch deutsche Artillerie zerstört, wurden letzte Ruinen von den Bolschewiken gesprengt. Der nun vergrößerte Rathausmarkt wurde über 40 Jahre lang als Parkplatz genutzt.

    Kurz nach der Unabhängigkeit Lettlands wurde das Schwarzhäupterhaus zur 800-Jahr-Feier Rigas von 1993-99 originalgetreu rekonstruiert. So wurde eine jahrhundertealte Übereinkunft zwischen der Stadt und den Schwarzhäuptern Wirklichkeit:

    Quote

    Sollt ich einmal fallen nieder, So erbauet mich doch wieder.


    Der Rathausmarkt vom Turm der Petrikirche aus.


    Südlicher Rathausmarkt mit Petrikirche

    Schwarzhäupterhaus mit Roland

    Eingangsportal mit Rigaer Stadtwappen (links oben), das Wappen der Compagnie der Schwarzen Häupter (rechts oben) und den beiden Schutzheiligen Maria (links unten) und Mauritius (rechts unten)

    Spitze des 27 Meter hohen Giebels mit Astronomischer Uhr, darunter die Stadtwappen der Hansestädte Riga, Bremen, Lübeck und Hamburg (von links nach rechts)

    Blick aus dem Glasfoyer

    Das lettische Okkupationsmuseum, Dokumentation der Zeit unter russischer bzw. deutscher Herrschaft (deutliche Architektursprache!)


    Gegenüber dem Schwarzhäupterhaus befindet sich das Rathaus der Stadt. Die Rekonstruktion wurde 2003 fertiggestellt und vermischt klassizistische Fassade mit modernem Dach. Vorkriegszustand

    Nun zur südlichen Altstadt. Dieser Teil weist (für Rigaer Verhältnisse) nur noch wenig geschlossene Altbebauung auf, hier sind auch die letzten unsanierten Gebäude innerhalb der ehemaligen Stadtmauer zu finden.

    Blick von der Petrikirche auf die südliche Altstadt.

    In den letzten Jahren wurden hier die einzigen größeren Neubaublöcke in der Altstadt errichtet, z.B. unten links.

    Im oberen Bild sieht man mittig links das Dannensternhaus von 1696 (Marstalu iela). Diese Kombination aus Geschäfts-, Wohn- und Speicherhaus ist wohl das bedeutendste Gebäude der Altstadt, welches noch unsaniert ist. Eine denkmalgerechte Restaurierung ist in Planung, erste Sicherungsarbeiten begannen 2010.

    Marstalu iela, rechts die barocke Reformierte Kirche (1727-33)

    Das Mentzendorffhaus (1695) wurde ursprünglich für einen reichen deutsch-baltischen Adligen erbaut, heute zeigt es als Außenstelle des Rigaer Stadtgeschichtsmuseums den Alltag von Geschäftsleuten im 17.-20. Jahrhundert.

    Dem Mentzendorffhaus direkt gegenüber befindet sich die Rückfassade des Schwarzhäupterhauses, mit dem es bald weitergeht.

    Weiter gehts mit der Skarnu iela. Diese schließt direkt nörd- bzw. östlich an die Petrikirche an.
    Bedeutendstes Bauwerk ist die Johanneskirche aus dem 15. Jh., die die erste eigene Kirche der lettischen Gemeinde war. Ihr dreischiffiger Chor gilt als das bedeutendste Zeugnis der Renaissance in Lettland.
    Außerdem befindet sich dort eine Nachbildung der Bremer Stadtmusikanten, welche 1990 von Rigas Partnerstadt Bremen gestiftet wurde.

    Die Johanneskirche vom Turm der Petrikirche aus.

    Turm der Petrikirche aus der Skarnu iela gesehen. Der sieht übrigens St.Katharinen in Hamburg sehr ähnlich.

    Skarnu iela, links Reste des Dominikanerklosters. Neuerdings drängt sich eine Bausünde in den Weg. Klick

    Die Bremer Stadtmusikanten

    Skarnu iela Ecke Jana iela

    Die alte Hansestadt Riga besitzt trotz großer Zerstörungen durch die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg noch einen relativ gut erhaltenen Altstadtkern und beeindruckende Jugendstilbauten.

    Zunächst zur Petrikirche. Diese wurde 1493 vollendet und zählt zu den Hauptwerken der Backsteingotik. Der 120 Meter hohe, stadtbildprägende Turm wurde mehrmals zerstört, zuletzt 1941 durch russische Artillerie. In den 1970er Jahren konnte der Wiederaufbau geleistet werden, äußerlich nach historischem Vorbild, im Innern jedoch modern. So erleichtert ein Aufzug den Aufstieg zur Aussichtsplattform.
    Aufgrund der Profanierung durch die Bolschewiken dient das Innere heutzutage als Veranstaltungssaal für Konzerte und beherbergt ein kleines Museum, in dem u.a. das Original des Rigaer Rolands ausgestellt ist.

    Weingut Priesterseminar

    Das Weingut Priesterseminar befindet sich in Kanzem an der Saar, einer kleinen Ortschaft rund 10km südlich von Trier.
    Es steht stellvertretend für die klösterliche Weinbautradition an der unteren Saar, denn bereits im 14. Jh. bewirtschaftete das Prämonstratenser-Kloster Wadgassen Weinberge in diesem Bereich. Im Jahr 1740 folgte dann der Bau des noch heute erhaltenen barocken Gutshauses.
    Infolge der Säkularisierung während der französischen Herrschaft zu Zeiten Napoleons gelangte das Weingut in Privatbesitz und wurde 1884 vom Trierer Priesterseminar gekauft. Im Gegensatz zum benachbarten Weingut Maximilian von Othegraven überstand das Gebäude den Zweiten Weltkrieg unbeschadet - trotz Gefechten am Westwall um einige Bunker oberhalb der Weinberge.
    Nach längerem Leerstand wurde das Weingut 1999 von einer Privatperson gekauft, welche sich jedoch keine Mühe machte, das Denkmal zu erhalten und es 2007 an den Frankfurter Rechtsanwalt Georg Thoma weiterverkaufte. Dieser (übrigens Sohn des Architekten Fritz Thoma) rettete das Gebäude vor dem endgültigen Verfall und begann mit ersten Sicherungsarbeiten an der Rückseite. Mittlerweile ist die Renovierung in vollem Gange, u.a. wurde bereits der Dachstuhl instandgesetzt und nach Farbuntersuchungen die Fassade erneuert.

    Vorzustand: https://www.flickr.com/photos/9936414…57601372679303/