Posts by Leviathan

    Die Kaisergalerie war wirklich einmalig in ihrer Ästhetik und dennoch viel bescheidener und einladender in ihren Proportionen, als ähnliche Bauwerke, wie bspw. die Galleria Vittorio Emanuele. Es ist wirklich so verdammt schade um dieses Bauwerk!

    Um alle diese Gebäude ist es nicht schade, wer weiß aber was uns dann blüht?

    Konkrete Pläne gibt es meines Wissens nach noch nicht, allerdings mehrere Ideen zur Neugestaltung. Im Raum steht ein Gebäudekomplex entworfen von Max Dudler mit hängenden Gärten anstelle des Hotel Panorama


    https://www.morgenpost.de/bezi…ll-abgerissen-werden.html


    https://www.berliner-woche.de/…eal-neu-gestalten_a192487


    Für den Bau an der Lewishamstraße/ Ecke Wilmersdorfer Str. gab es immer wieder geänderte Entwürfe, und das schon seit einigen Jahren (2013):


    https://www.tagesspiegel.de/be…tut-sich-was/8185648.html


    Was nun kommen soll, wurde leider noch nicht öffentlich gemacht. Gewerbe im Erdgeschoss ist jedoch fast nicht mehr vorhanden und auch die Wohnungen in den höheren Geschossen scheinen mittlerweile unbewohnt. Mehrere Bauträger bzw. eine Abrissfirma haben mittlerweile schon Werbebanner an den Fenstern angebracht, sodass ein Abriss vermutlich zeitnah erfolgt.


    Über die Zuschüttung des Tunnels, der den gesamten Kiez leider stark beeinträchtigt und zerschneidet, wurde bereits debattiert,


    https://www.bz-berlin.de/berli…nnel-unterm-adenauerplatz


    allerdings wurde der Tunnel letztes Jahr (?) renoviert, daher gehe ich davon aus, dass er vorerst in Betrieb bleibt. Schade drum.

    Das folgende College (Selwyn College) befindet sich im Westen der Stadt und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Somit ist zählt es zu den neuen Colleges der Stadt und ist gleichzeitig das älteste der neuen Colleges. Die Kapelle und Dining Hall im Old Court wurden im viktorianischen Baustil entworfen (Die Kapelle von Sir Arthur Blomfield, die Dining Hall von Sir Christopher Wren). Die Qualität wird durch den Upload ziemlich mies, falls sich das irgendwie ändern lässt, mache ich das gerne. Hierzu erstmal einige Bilder:






    Ich bin nicht sicher, wie förderlich ein weiteres Museum in der Stadtmitte wirklich wäre. Die Berliner Stadtmitte ist ja bereits ausgestattet mit einem sehr breiten Spektrum an verschiedenen Museen und wird mit dem Stadtschloss ein weiteres Museum mit hoher Kapazität erhalten. Ich persönlich würde ein Konzept begrüßen, dass die ursprüngliche Rolle der Bauakademie, nämlich eine Bildungseinrichtung (der Vorgänger der TU Berlin) wieder aufgreift. Einen kurzen Überblick über die Geschichte der Uni gibt es hier:


    TU Berlin Geschichte


    Die TU möchte hierzu einen internationalen Studiengang für Architektur einrichten und dazu eine College-ähnliche Struktur aufbauen, d.h. ein Fellow-Kollegium für Akademiemitglieder sowie Einrichtungen für Studenten des "Colleges". Ich persönlich sehe für die Internationalisierung von Masterstudiengängen ohnehin einen großen Bedarf in Deutschland und würde dieses Projekt wirklich begrüßen.


    Wir sind bereit, dafür einen internationalen Master-Studiengang mit hineinzugeben – für uns als Reminiszenz an unseren Ursprung, für das Haus als Basis einer internationalen Denkfabrik und Forschungsplattform. Fellows als Akademiemitglieder und höchstqualifizierte Postgraduierte als Stipendiaten aus der ganzen Welt sollen sich Schwerpunktthemen widmen, die wiederum eng an das Programm von Ausstellungen und Veranstaltungen rückgekoppelt sind – gemeinsam in Forschung und Entwurf, aber auch gemeinsam im engen persönlichen Kontakt in einer weltoffenen Bauakademie, die dafür Wohnungen bereithält.

    Der Vollständigkeit halber (wenn auch großteils völlig unrealistisch), neben der TH in Berlin würde ich auch die anderen Technischen Hochschulen, welche im Krieg aufgrund der strategischen Bedeutung besonders getroffen wurden, wieder dem alten Zustand angeglichen bzw. rekonstruiert sehen (mit Platzgestaltung). Darunter:


    Technische Hochschule München



    Quelle: TU München



    Quelle: TU München



    Technische Hochschule Stuttgart

    Quelle: Wikipedia

    Technische Hochschule Dresden


    Quelle: TU Dresden


    Quelle: Bundesarchiv

    Technische Hochschule Hannover

    Quelle: deacademic



    Quelle: Wikipedia



    Insbesondere für Hannover würde es hier keiner großen Investitionen benötigen und der Effekt wäre enorm!

    Mehrere Zeitungen haben heute bekanntgegeben, dass Siemens in den kommenden Jahren 660mio. € in Siemensstadt investieren und den gesamten Campus aufwerten wird. Für Projekte der TU Berlin werden dabei 70mio€ bereitgestellt. Ein großes Bekenntnis zur Stadt, und ein Teil des Geldes wird der Aufwertung von historischen Bestandsbauten zukommen. Allerdings hat Siemens auch Eingeständnisse, was den Denkmalschutz angeht, eingefordert. Man darf gespannt sein, wie sich der Campus entwickeln wird.


    Insbesondere bin ich gespannt darauf, ob Veränderungen im Verwaltungsgebäude vorgenommen werden. Nach Zerstörungen im Krieg wurde das Gebäude verändert, darunter auch die "Ehrenhalle", welche anstatt der opulenten Kuppel eine Zwischendecke bekommen hat.


    Damaliger Zustand (welcher starke Ähnlichkeit mit der Empfangshalle der Deutschen Bank in Berlin hatte):


    Quelle: Siemens


    Zustand heute:





    Andere Räume wie das folgende Büro sind auch heute noch intakt:



    https://amp.tagesspiegel.de/be…fuer-berlin/23250064.html


    https://amp.handelsblatt.com/u…o-in-berlin/23251142.html

    Als Berliner bringe ich ein paar Wünsche für die Hauptstadt ein:

    1. Hauptgebäude Technische Universität Berlin

    Mit dem modernen Anbau wurde einem der bedeutendsten Neorenaissance Bauwerke der Welt jegliche Pracht genommen, und eine Rekonstruktion der beiden Köpfe der Seitenflügel sowie des Mittelrisalits mitsamt der Innenräume wäre ein echter Gewinn für die deutsche Hochschullandschaft! ;)



    Quelle: Gesellschaft der Freunde der TU Berlin e.V.





    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin




    2. Kurfürstendamm


    Ich wünsche mir den Kurfürstendamm als historisches Ensemble zurück und sehe hier auch realistische Chancen, dass einige historische Gebäude in den nächsten Jahren an ihren Platz zurückkehren.








    3. Anhalter Bahnhof (da schließe ich mich meinen Vorrednern an :) )




    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin





    4. Berliner Börse

    Vom Krieg weitestgehend verschont, wurde die Börse im Nachgang dem Erdboden gleich gemacht. Aus meiner Sicht gerade auch aufgrund der prominenten Lage ein ziemlich bitterer Verlust für Berlin.



    Quelle: Welt



    Quelle: Berliner Börse AG





    5. Reichsbank Berlin Jägerstraße

    Insbesondere die Innenräumlichkeiten waren vermutlich eine der prächtigsten in ganz Berlin.




    Quelle: Wikimedia

    Ein großartiger Entwurf, da kann man sich wirklich drauf freuen! In diesem Areal rund um den Olivaer Platz scheint zur Zeit einiges zu passieren, neben dem o.g. Projekt werden zur Zeit weitere Neubauprojekte in der Lietzenburgerstraße realisiert, darunter das Projekt "105 Park Residences".





    Quelle: Primus Immobilien


    Kann jemand etwas zum Architekten sagen? Sieht sehr nach Nöfer aus, allerdings habe ich auf der Website keine Informationen gefunden.


    Ich bin gespannt, wann sich endlich etwas am Adenauerplatz tut. Dort gibt es neben einstöckigen, provisorisch wirkenden Nachkriegsbauten an der Wilmersdorfer/ Ecke Lewishamstraße einige wirklich schäbig anmutende mehrstöckige Gebäude, wie das "Hotel Panorama" oder das gegenüberliegende (leerstehende?) Wohnhaus. Ich würde mich wundern, wenn in dieser exklusiven Lage in den nächsten Jahren nicht das ein oder andere Neubauprojekt entsteht. Zumal das ganze Quartier mit der sukzessiven Neugestaltung des Zoologischen Gartens in den nächsten 20-30 Jahren eine neue Bedeutung in der Hauptstadt zukommen wird.

    Hier ein paar Eindrücke vom Jesus College, welches im späten 15. Jahrhundert gegründet wurde und aus dem im 12. Jahrhundert gegründeten Nonnenkloster von St Mary und St Radegund hervorging. Auf den Fotos lässt sich die Größe des Campus leider nur erahnen.










    Ein paar Fotos von einem College das etwas weiter im Norden liegt: Das Newnham College, welches eine Zulassung lediglich für Frauen ermöglicht (ansonsten aber hier den Ruf hat, recht liberal zu sein). Es ist aus meiner Sicht eines der schönsten aller Colleges.





    Noch ein paar weitere Eindrücke:


    Das St. Edmunds College, ebenfalls etwas nördlich der "Cambridge" gelegen, etwas einfacher asugeführt, als das Newnham, dennoch sehr schön.


    Ein Haus für Graduate-Studenten, auch etwas nördlich


    Die Kings College Chapel


    Fakultätsgebaüde im Zentrum

    Ich habe noch kein eigenes Thema für den Bahnhof entdeckt und denke, dass er ein eigenes verdient hat, in dem Details aufgearbeitet werden können
    . Der Bahnhof stellte damals die Hauptverbindung nach Pommern dar und wurde noch bis 1952 in Betrieb gehalten. Architektonisch aus meiner Sicht eine Meisterleistung, leider sind die farblichen Akzente auf den Fotos nicht erkennbar, es handelte sich jedoch um einen Bau aus Back- und Naturstein. Wie auch der Anhalter und Lehrter Bahnhof hat er die Bombardierung im 2. WK weitgehend unbeschadet überstanden und ist dann leider der Abrisswelle in den 60ern zum Opfer gefallen.


    Sehet und staunet ;)
















    Die Vorortstation ist glücklicherweise heute noch erhalten und wird als Restaurant genutzt (eines der besten Sushi Restaurants der Stadt)
    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin





    Quelle: Landesarchiv Berlin

    Quote

    Was nutzt uns eine prächtige Bahnhofshalle im Originalausmaß und der originalen Fassade, wenn dort kein Zugverkehr stattfindet, der das notwendige Leben hineinbringt. Einkaufstempel ist ohnehin schon jeder Großstadtbahnhof.


    Das sehe ich anders. Der Hamburger Bahnhof in Berlin zeigt doch, dass alternative Nutzungskonzepte für solche Bahnhofsgebäude durchaus möglich sind. Architektonisch sind auch Markthallen wie die Markthalle 9 sehr ähnlich und auch für die Markthalle hat man ein gutes Nutzungskonzept gefunden bzw. beibehalten, die Markthalle belebt die gesamte Gegend. Wenn das Areal unter Einbezug des Bahnhofsgebäudes entwickelt würde, könnte es eine gemischte Nutzung des Areals aus Museum (scheinbar gibt es ja Bedarf nach Fläche), Unterhaltung/Schauspiel/Theater (zusammen mit dem Tempodrom) und Gastronomie geben.

    Hier noch einige Fotos zum Bahnhof und seinen Hallen in sehr guter Auflösung:






    Quelle: Architekturmuseum der TU Berlin



    Ein Rekonstruktionsprojekt wäre wirklich eine gute Sache. So ein Bahnhofsgebäude kann eine Gegend wirklich sehr positiv prägen. In Zürich beispielsweise wird die alte Bahnhofshalle des Zürich HB auch nicht mehr für Zugeinfahrten genutzt, sondern ist dem neuen Bahnhof lediglich angegliedert. Im Vergleich zu Zürich hätte man auch in der unmittelbaren Umgebung wesentlich mehr Planungsspielraum zur Verfügung und könnte das Areal um das Gebäude unter Einbeziehung des Bahnhofsgebäudes entwickeln, da dort noch viel Platz zur Verfügung steht.

    Die französische Botschaft (rechts im letzten Bild) gefällt mir beim näheren Hinsehen wirklich gut. Die klare Abgrenzung des Sockels kombiniert mit den modern gezeichneten Fenstern hat wirklich was. Einzig das Dach vor dem Eingangsbereich finde ich ein bisschen banal, ansonsten wie ich finde ein wirklich gelungener Bau, der optisch wesentlich wertiger erscheint, als die Nachbargebäude!

    Das Problem ist, dass historistischer Stuck heute, also ohne eine darauf spezialisierte Industrie, eben so teuer ist wie barocker.
    Es ist in der Tat bedauerlich, dass die Zerstörung um, sagen wir 30 Jahre zu spät kam. Der Wiederaufbau fand einfach keinen Modus zur ansprechenden, würdevollen Neugestaltung zentraler Stadträume. Spätestens in den 50er- Jahren, als von Not keine Rede mehr sein konnte, hätte man unter staatlicher Förderung eine solche Industrie etablieren müssen.
    Selbst für wenig aufregende historistische Straßenzüge (von aufwändigen oder ästhetisch/künstlerisch wertvollen wie in Berlin ganz zu schweigen) wie die Würzburger Schönbornstraße in prominentester Lage fand man keine auch nur unter Zugrundelegung minimalster ästhetischer Anforderungen als angemessen zu bezeichnende Bebauung. Eigentlich war der Stalinhistorismus rückblickend gesehen das Non-plus-ultra. Leider kam er nicht genügend großflächig zum Einsatz, abgesehen davon, dass er gegenüber dem Historismus eine beträchtliche Verflachung sowohl an Formenreichtum wie an Dekor darstellte.

    In Bezug auf künstlerische Fassadengestaltung ist sicher viel Know-How verloren gegangen, dass ohne weiteres nicht mehr zurückzuholen ist und sicherlich ist die Etablierung "moderner" Architektursprache ein zentraler Grund dafür. Andererseits zeigen doch Beispiele wie die Residenz in Würzburg (wo aus meiner Sicht die zerstörten Teile sehr gut rekonstruiert worden sind) oder die derzeit stattfindenden Arbeiten am Stadtschloss, dass es durchaus möglich ist. Deshalb sind solche Projekte auch so wichtig, da sie die grundlegende Kompetenz zu solchen Arbeiten schaffen, aufrechterhalten und eine Nachfrage dafür zu schaffen. Das Problem beim städtischen Wohnungsbau ist eher das Zusammenspiel verschiedener Faktoren, das heute anders funktioniert, als damals. Die Nachfrage nach historisierendem Bauen ist ja heute (auch in Berlin) groß, allerdings sind Projektentwickler vor allem daran interessiert, Gebäude möglichst früh zur Nutzung freizugeben, um das Projekt kostengünstig abzuschließen und die Kapitalbindung zu minimieren. Wenn man die Bauzeit der Ostfassade des Schlosses mit den anderen Fassaden vergleicht, sieht man, worauf das hinausläuft. Daher sind die Ergebnisse heutzutage häufig "abgespeckte" historisierende Fasseden, die kitschig wirken. Um wieder auf die gleiche künstlerische Höhe zu kommen, müsste man neben der Lockerung heutzutage wirklich strenger Bauvorschriften in erster Linie finanzielle Anreize für Fassadengestaltung schaffen und der gängige Dogmatismus innerhalb der Lehre des Architekturstudiums müsste sich endlich mal lösen.

    Wenn man sich den Vergleich antut und sich anschaut, wie viel künstlerischer Aufwand damals betrieben wurde um solche Gebäude zu bauen, und diese mit heutigen Hotelneubauten vergleicht, dann tut das schon richtig weh. Das gleiche gilt für Kaufhäuser, damals waren es Gebäude wie die von Wertheim und heute sind es solche wie die Arcaden, mit Läden wie Primark, die regelmäßig überrannt werden. Billige Architektur für billigen Geschmack eben.

    Das stimmt. Auch die Qualität der Gebäude außerhalb des historischen Stadtzentrums nimmt leider relativ schnell ab. Wenn man in Richtung des San Salvatore läuft, findet man sich relativ schnell in einem Dschungel von Betonbauten wieder, die als Ferienwohnungen und Wohnblocks dienen.

    Hier zu sehen sind ein paar Eindrücke aus der Innenstadt von Lugano (Fotos von mir):
    Ich habe die Fotos relativ schnell und mit der Handykamera machen müssen, daher ist die Qualität leider nicht so besonders













    Ein paar Ansichten des TU Campus:


    Erweiterungsbau der TU Berlin

    Interessant ist hier v.a. die Ornamentik (KTH als Kürzel für die damalige Königlich Technische Hochschule sowie Symbole für die einzelnen Departemente). Hier wurden vor einiger Zeit an der Frontseite (hier sichtbar im Foto) Fassadenrenovierungen vorgenommen, die zur Zeit an der Rückseite fortgesetzt werden. In meinem Bild (leider schlecht erkennbar) sieht man, dass die Fassade des Risalits frei von jeglicher Ornamentik ist. Ich habe gehofft, dass mit der Renovierung auch die Ornamente zurückkommen, das ist leider nicht passiert. Auch das Portal wurde nach der Zerstörung ersetzt durch einen kastenförmigen Vorbau (in meinem Bild verdeckt durch den Baum).


    Zum Vergleich ein Bild im Zustand 1945:
    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin


    Chemisches Laboratorium Frontansicht:
    Auch hier wurde das Portal umgestaltet und ein kastenförmiger Evakuierungsbereich vorgelagert. Diesen hätte man aus meiner Sicht wirklich in den Innenbereich des Gebäudes legen sollen, denn so stört er das Gesamtbild.


    Rückseite + Institut für Fluiddynamik

    Historische Innenansicht Eingangsbereich Chemisches Laboratorium:
    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin


    Im Museum gibt es auch noch einige interessante Entwürfe zur Gestaltung des Hauptgebäudes von Lucae, die nicht umgesetzt wurden:


    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin


    Meines Wissens nach war eine Erweiterung des Areals der Technischen Hochschule in den Invalidenpark geplant, hierzu wurden bereits Skizzen angefertigt, u.a.:

    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin


    Noch einige ehemalige Ansichten aus dem Hauptgebäude (davon habe ich zwar schon ein bisschen was gepostet, ich persönlich kann von dieser Architektur aber nicht genug bekommen, einfach genial ):

    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin


    Zum Vergleich heute:
    Die Wandmalereien in allen Innenhöfen wurden übermalt, eigentlich müssten sie aber unter dem heutigen Putz noch vorzufinden sein.

    Quelle: Architekturmuseum TU Berlin


    Eine Rekonstruktion der zerstörten Teile des Hauptgebäudes zusammen mit einer starken finanziellen Förderung der Lehre und Forschung wären wirklich jeden Cent wert, denn das würde dem Renommee der TU einen richtigen Schub verpassen. Man müsste sich nicht einmal Gedanken über die zukünftige Nutzung des Gebäudes machen, wie beispielsweise bei der Bauakademie, sondern lediglich über die zu schaffenden Kapazitäten für Büroräume, die durch den Wegfall des Neubaus im Hauptgebäude fehlen. Platz genug hat die TU auf ihrem Areal allemal, was wirklich fehlt ist das Geld und der politische Wille. Aber ielleicht findet sich ja mal ein reicher Alumni, der mit seinem Geld etwas sinnvolles anstellen möchte :D