Posts by pietffm

    HISTORISCHE BRUNNENWAND, SPHINX UND AMPHORE FACHMÄNNISCH RESTAURIERT

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    Es geht voran! Die im Mai angekündigten Sanierungen im Zollgarten wurden inzwischen vom Steinmetz Peter Stein aus Karlstein und seinem Assistent Stefan Konrad gekonnt angegangen. Die Beiden kommen gerne zu uns – hatten sie doch bereits die Nassauische Grenzsäule, eine der beiden Sphinxen oder die „Türkenkapelle“ restauriert. Zum einen sind es die historisch interessanten Objekte, die sie begeistern, zum anderen das stimmungsvolle Ambiente im Zollgarten. In der Sommerhitze war das Arbeiten nicht immer einfach, doch die Ergebnisse können sich wieder sehen (zeigen) lassen.....

    Am 11.09.2022 findet der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ statt, der seit 1993 von der Deutschen Stifung Denkmalschutz koordiniert wird. Wir haben uns als Verein dazu angemeldet und werden in diesem Rahmen von 12.00 bis 18.00 Uhr den Zollgarten bei Kaffee und Kuchen öffnen.


    Nachdem im letzten Jahr unser Mitglied Nicole Lindau uns in die Welt der Spinnerei eingeführt hat, werden in diesem Jahr unsere Mitglieder Nicole und Andreas Bäcker zeigen, wie vor über 1200 Jahren die Wikinger Glasperlen hergestellt haben. Dabei ist die Geschichte der Glasperle noch älter und sehr spanend bis heute: Kleine Stücke Glas werden mit einem heißen Stab aufgenommen und über einen anderen gewickelt. Durch Hitze und Schwerkraft wird eine Kugel geformt und mit Mustern wie Glasfäden, Punkten oder ähnlichem verziert.


    Wir laden alle ein, den Tag des Offenen Denkmals mit uns zu feiern. Ab 17.00 Uhr werden wir zudem unseren Vereinsstammtisch im Rahmen des Tages des Offenen Denkmals vor Ort begehen.


    Einen Eindruck von den Arbeiten im Bolongaropalast findet ihr hier.

    Das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt ist mit seiner Datenbank auf den Server der hessischen Staatsarchive umgezogen. Ab jetzt steht die Fotosammlung in großen Teilen in HighRes Auflösung zu Verfügung. Selbstverständlich kennt man viele aus dem WWW und Bildbänden, aber es gibt viele Ansichten die man noch nicht kennt…. sogar von der Zeil.


    Auf der einfachen Such Seite „Nur Objekte mit Digitalisaten“ markieren, damit nicht Urkunden usw angezeigt werden. Wobei „Digitalisaten“ auch Urkunden sein können, aber auch Grundrisse, Gemarkungskarten usw umfassen kann. Die besten Ergebnisse habe ich bis jetzt über den Straßennamen erreicht. Achtet je nach Suchbegriff darauf, dass ihr bei den Treffer auch beim ISG bleibt.


    ISG Frankfurt auf Arcinsys Hessen

    "Bauten, Bürger und ein Bembel. Historische Frankfurter Imagefilme 1909-1968" ist die erste DVD-Veröffentlichung des Filmkollektiv Frankfurt und ab sofort im Handel erhältlich!


    "Spaziergänge über das historische Messegelände, ein kleiner Junge als Stadtführer und Puppen, die U-Bahn fahren – es ist noch nicht lange her, da betrieb die Stadt Frankfurt am Main ihre Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie im Kino. Zehn historische Frankfurter Imagefilme führen über die Internationale Luftfahrtausstellung 1909, zeugen von der längst verschollenen Messearchitektur, dokumentieren die von Bomben zerstörte Stadt und den umfangreichen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, plädieren für den Erhalt von Frankfurts Grünflächen und lassen das Mammutprojekt U-Bahn-Bau Revue passieren."


    Trailer und Bezugsquellen

    Leider hatte das Wetter den beteiligten Firmen im Höchster Zollgarten lange einen Strich durch die Rechnung gemacht.


    Der vom Verein beauftragter Restaurator Martin Stein stellte vor ein paar Wochen seine Arbeit fertig. Die Nassauer Grenzsäule von 1827 erstrahlt im neuen Glanz, ein Wappenlöwe und eine Sphinx aus Sandstein sind gereinigt und stabilisiert, ein Grabstein wurde gereinigt und die Türkenkapelle ist gereinigt, stabilisiert und tragen zum Teil wieder ihren Kopf. Sobald wie möglich wird die zweite, besser erhaltene, Sphinx in Auftrag gegeben. Also wer spenden will……..


    Ferner wurden an dem Teil der Stadtmauer die zum Zollgarten und Schloss gehört, durch die Deutsche Stiftung Denkmalamt Sanierungs- bzw. Restaurationsarbeiten durchgeführt.


    Die „Türkenkapelle“ hat nun ihre Köpfe wieder.

    Farbanschlag auf Bismarck-Statue in Frankfurt/Main

    Und nur ein paar Tage später:


    Vier Figuren der „Türkenkapelle“ an der hinteren Mauer wurden bei uns im Zollgarten mutwillig umgestoßen. Jemand ist gestern Abend oder in der Nacht unbefugt in das Gärtchen eingedrungen und hat seine Zerstörungswut gezielt an diesen Figuren ausgelassen. Darüber sind wir entsetzt! Es sind die originalen Figuren aus dem Bolongarogarten. Die erste Sichtung hat ergeben, dass zumindest eine Figur beschädigt wurde und Teile abgebrochen sind. [...]

    Eine andere „Baustelle“ in Höchst ist das Kronberger Haus (1577-80) und zur Zeit Heimat des Porzellan Museum Frankfurt.


    Von der Stadt gibt es seit Monaten keine Bestätigung und kein Dementi für einen Verkauf. Als der Ortsbeirat 6 jüngst beim Magistrat nachfragte, erhielt er zwei Sätze zur Antwort: Aktuell sei keine Veräußerung des Kronberger Hauses geplant. "Sobald das Porzellan Museum in den Bolongaropalast umzieht, wird eine mögliche Folgenutzung geprüft.

    Nach einem Bericht der Zeitung von Anfang des Jahres gibt es wohl schon einen nicht-gewerblichen Interessenten.



    Der Zustand des Fährmannshäuschens zwischen Zollturm und Maintor in Frankfurt gibt immer mehr Grund zur Sorge: Das kleine Häuschen oberhalb der gotischen Zwingermauer mit dem Wappen Diethers von Isenburg ist in einem schlechten Zustand - und verfällt immer mehr.

    Die letzte Fähre Frankfurts bzw. der Fährmann kämpfen, wegen der Coronalage, um das Überleben und es wird für ihn Geld gesammelt.

    Darüber würde ich gerne mehr erfahren. In den (sozialen und sonstigen) Medien ist immer nur von dem Projekt Alte Börse die Rede, das mir allerdings persönlich nicht wirklich am Herzen liegt und für das ich daher auch kaum große Begeisterung oder großes Engagement entwickeln kann.

    Für eine Weiterführung der Altstadtrekonstruktion westlich des Römers wäre ich dagegen sofort Feuer und Flamme.

    Altstadt 2.0 von 2015

    Also ich finde die Fenster wunderschön und sie täten jedes Gemeindezentrum schmücken, aber dort?


    Dort kommen die Fenster nicht zur Wirkung und die ganze Kapelle wirkt wie eine Abstellkammer einer protestantische Kirche die für Treffen der AA benutzt wird.


    Die einzige Neugestaltung einer Kirche in Deutschland die mir gefällt ist St. Moritz in Augsburg von John Pawson mit ihrem „Christus Salvator“ als zentralen Mittelpunkt.

    Petersburg

    Der „Samstagsberg“ ist die südöstliche Ecke (manchmal wird auch die ganze Ostseite so genannt) des Römerbergs. Bis in das 14. Jahrhundert lief noch eine deutliche Senke vom Fahrtor über den heutigen Römerberg, die auch bei Hochwasser einen Seitenarm des Mains bildete und so optisch zwei Hügel bilden. Seinen Namen hat er durch die Wochenmärkte die dort am Samstag abgehalten wurden.


    Friedrich Stoltze oder auch sein Sohn Adolf fragen auch in einem kurzen Gedicht, was der höchste Berg der Welt ist. Der Samstagsberg! Da kannst du beim Heiland (Gastwirtschaft Heyland) deinen Apfelwein trinken!




    Ferner darf ich anmerken das die Bezeichnung „Altstadt“ nur den Bereich innerhalb der Staufermauer bezeichnet! Schon um 1350 wird in eine „Nuwenstadt“ und der alten Stadt unterschieden. Die Bezeichnung Innenstadt dürfte erst nach dem 2. WK aufgekommen sein. Die Vorkriegsgeneration bezeichnet nur die Innenstadt (innerhalb des Anlagenrings) als „Frankfurt“ und trennt dort die Bereiche in Frankfurt und Altstadt.


    Also traditionell bildet der Bereich innerhalb der Staufermauer seit fast 700 Jahre einen eigenen „Stadtteil“.



    Der Vollständigerhalber: Im Bereich der westlichen Flösser- und Bendergasse bezeichnet man 1355 bei manchen Häuser noch ein: sitis infra muros antiquos opidi“ also gelegen unterhalb der Mauer der alten Stadt“. Also im westlichen Bereich des Domhügels zum Samstagsberg und zum Saalhof hin, konnte man in den Gassen und Grundstücke noch die alte Altstadt des 13. Jahrhunderts wahrnehmen.

    Da, bist auf die Börse, alle Häuser im EG Ladengeschäfte hatten, sollte es genug Gewerbe und Gastroflächen für die Frankfurter geben. Da die Neue Kräme ja eine Fussgängerzone bleiben täte ist der Tischverlust für diese Touriläden zu verkraften.