Posts by Kaiserpalast

    Da hilft sie Suchfunktion weiter.

    Siehe... hier.

    Danke auch interessant...Aber ich meinte speziell Berliner Hausflure und Treppenhäuser und nun nicht die Amtsgerichte sondern eher in "Gründerzeitlichen Prachtbauten" - oft sind ja auch in entstuckten Gebäuden erstaunlich viel Prunkvolles erhalten.

    Ich meine mich zu erinnern dazu auch mal ein Thema hier gesehen zu haben...

    Ich hab mal ein bisschen mit Perspektiven gespielt:

    Erst so macht die Blickrichtung von Kurfürst Friedrich Wilhelm Sinn :-)


    Und ich muss sagen mit dem Heiligen Georg im Eosanderhof würde das Humboldt-Forum tatsächlich einen schönen Louvre-Charakter bekommen.


    So mal sehen wann ich Zeit finde für den Neptunbrunnen und die Rossbändiger ;-)


    Kurfürst Friedrich Wilhelm Lange Brücke


    Eosanderhof

    Diese Kolorierungen sind einfach ganz große Klasse. Danke vielmals man bekommt einen ganz anderen Raumeindruck als in schwarz weiß.

    Es wäre ja toll diese Räume zumindest digital erstmal wieder auferstehen zu lassen.


    Die Stühle und Hocker im Rittersaal sind mittlerweile in Schloss Charlottenburg, das vergoldete Silberbüffet in Schloss Köpenick und der große Münzkrug (ganz links am Bild angeschnitten) steht in Schloss Königs Wusterhausen.

    Es ist nur zu schade, dass die Ruine des Schlosses nicht noch steht. Das wäre doch ein tolles Denkmal für den Sieg über Deutschlang gewesen - diese mittelalterliche Burgruine mit den dicken Wänden, nun kaputt und eingenommen?


    So sehr ich Reko Fan bin aber ein Wiederaufbau dieser mittelalterlichen Burgmauern wäre irgendwie komisch.

    Diese Schlossanlage wirkte derart zusammengesetzt - zwar historisch interessant - aber nicht als Reko.


    Anders finde ich das mit barocken Fassaden (z.B. Berliner Schloss) diese bestechen ja durch ihren optischen Anspruch, der erschließt sich mir auch in einer Rekonstruktion.


    Besonders schön ist ja die Silhouette des Königsberger Schlosses auch nicht gewesen. Oder was meint ihr?


    Da gibt es ja in der Umgebung sehr viel reizvollere (Marienburg, Burg Mewe, Burg Marienwerder, Burg Rössel)


    Versteht mich nicht falsch jede Stadtbild Wiederherstellung wäre schön. Zum Beispiel ein Turm, ein Renaissance Giebel und dieser Kirchturm wären interessant, so fürs Stadtbild. Aber ich könnte in dem Fall Gegner ganz gut verstehen.

    Immerhin steht der Dom noch/wieder !

    Die letzte Variante wäre noch ein Neubau der die Fragmente der historischen Schauspielhaus Fassade und Treppenhäuser sichtbar mit einbezieht.


    Vielleicht ergänzt um die zwei Front Türme und Goethe und Schiller sowie die Figurengruppen. Dann halt ohne Kuppel...

    Die Front Türme könnten ja oben am Glasfoyer rausschauen.

    Danke für die Nachtaufnahmen - ganz stimmungsvoll!


    Bisher habe ich auch nichts zum angepassten Neubau "Platzhirsch" gesagt aber dass dieser wohl bei Regen schlecht reagiert zeigt nun seine Fassade... mhmm....naja trocknet ja wieder aber wenn das in der Art Patina hinterlässt siehts schnell unschön aus.


    Ich finde sowieso dass das ein allgemeines Problem ist an "modernen" glatten Fassaden manche mögen ja neu-neu noch okey aussehen aber die meisten altern schlecht.

    Das stimmt die Schloss/Burgbauten an der Weichsel sind beeindruckend und auch die Anlagen in Graudenz sind optisch sehr schön anzusehen.


    Wie die Schlösser an der Loire müssten die Burgen an der Weichsel viel bekannter gemacht werden :-)

    Es wäre viel interessanter, hier über die Architektur und das Baugeschehen und den Denkmalschutz im Kaliningrader Gebiet zu berichten. Ich könnte einiges dazu beitragen. Aber nein, dann muss ich mich wieder mit dem geschichtspolitischen Kram herumschlagen.

    Da will ich mal anknüpfen und mich ggf. gerne belehren lassen.


    Denn was mir aufgefallen ist, dass die Architektur-Vielfalt in den ehemaligen Ostgebieten heute immer noch auch im jetzigen Deutschland zu finden ist.

    Mal ganz kess gesagt, Deutschland hat nicht besonders viel architektonische Vielfalt durch den Wegfall dieser Gebiete eingebüßt.

    (Nur mal objektiv, Architektur-Theoretisch betrachtet!)

    Diese Backsteinbauweise zieht sich durch von Hamburg bis Königsberg wenn nicht noch weiter.

    Hingegen ist ja das südliche Deutschland architektonisch sehr anders.


    Würde beispielsweise Hessen oder Bayern wegfallen wäre eine Menge Fackwerk, Alpenarchitektur etc. nicht mehr Teil dieser Vielfalt.


    Fast alles was Deutschland im Osten verloren hat kann man architektonisch in den heutigen Landesgrenzen

    eigentlich immer noch finden, oder?

    Die Backsteingotik wie in Danzig und Ostpreußen, findet man ja auch in Lübeck, Stralsund usw.

    Die Dörfer wie in Pommern und Ostbrandenburg, findet man ähnlich auch im heutigen

    Brandenburg mit Ring-Marktplatz und dezenten 1-2 Stöckigen Gründerzeitlern.

    Den Barock Schlesiens sieht man auch ähnlich in Sachsen.

    Super spannend an dieser Kirche ist - wie ich online zufällig herausgefunden habe, - dass dort die gleichen Fliesen am Boden sind wie im Flur auf Schloss Neuschwanstein. Wahnsinn welche Vertriebsweite diese Firma damals dann hatte.


    koenigsberg-adalbertkirche-fussboden-2019-claassen-13503.jpg

    http://www.ostpreussen.net/ost…rte.php?bericht=1060&_l=2


    Neuschwanstein:

    Fliesen


    Die Diskussion wie mit Königsberg anders nach dem Krieg hätte umgegangen werden können finde ich auch super spannend und es macht viel Spaß eure Beiträge zu lesen.


    Ich finde es zwar auch schade, dass die Grenzen nach dem 2. WK recht wahllos verschoben wurden aber soweit ich gesehen habe leisten die Polen mittlerweile sehr gute Arbeit darin das deutsche Erbe zu pflegen und museal aufzubereiten.

    Es dann nicht zu besuchen zu wollen kann ich nicht verstehen.

    Erst kürzlich wollte ich sehen wie es der Ruine von Schloss Schlodien in Ostpreußen geht.

    Voilà es steht im Rohbau wieder:

    https://www.realportico.de/pho…co/schloss-schlodien-2020


    Die Bemühungen kann ich im Kaliningrader Gebiet leider nur sehr sehr zaghaft erkennen.

    Aber die Adalbertkirche oben ist ja ein positives Beispiel.


    Hat jemand einen Tourguide von Königsberg von vor 1945?

    Es wäre ja mal spannend zu vergleichen was heute noch besichtigt werden kann.

    Es scheint ja viele Brachflächen und Plattenbauten zu geben. Aber soweit ich recherchiert habe könnte man zB noch heute am Bauhaus Bahnhof von Königsberg ankommen, ein Abstecher an der Börse und dem Dom machen. Ein Besuch im Zoo oder am Schlossteich unternehmen. In Amalienau (soll wohl gut erhalten sein) ein Café aufsuchen und an der Luisenkirche vorbei schauen. Danach das Königstor mit Museum besichtigen im Wrangel das Bernstein Museum und dann noch ein Foto an der Preußischen Bernsteinmanufaktur machen (gut die verfällt gerade zusehends - hoffentlich bald gerettet).


    Gut das war jetzt mal ein kleiner Ideal-Exkurs, mir ist schon leider schmerzlich klar, dass der Altstadtflair, das Hafenviertel mit den interessanten Fachwerkhäusern nicht mehr zu erleben ist. Aber ich frage mich ob das oben genannte dennoch eine Reise wert ist?!

    Gibts eigentlich keine Farbilder oder zumindest kolorierte Bilder von der Schlosskapelle ?

    War das alles bunter Stuckmarmor ?


    Ah ja und noch ein lustiger Tipp für die Verlegung des Cafés in die Kuppel.... wegen der Höhe könnte man dieses Gewölbe mit Glas ersetzen und dort im Hohlraum ein riesigen Kronleuchter (ähnlicher Tipp wurde ja geäußert) anbringen, der dann von unten gesehen werden kann. Der Raum wäre damit nur optisch hoch praktisch aber besser zu heizen und niedriger.:thumbsup:

    Oh WOW diese kolorierten Fotos sind ganz toll, geben einen bisher ungekannten Eindruck der Stadt.


    Dieses Hafen-Feeling muss toll gewesen sein, ich Frage mich immer für was Königsberg heute stehen würde: Hamburg Nummer 2 oder doch nicht so groß?

    Überhaupt ist diese Stadt SO WEIT vom restlichen Deutschland entfernt, dass ich es sehr schwierig finde, mir vorzustellen wie das damals zusammen hing. Man muss ja auch bedenken, dass nicht so viel gereist wurde wie heute - vermutlich waren viele aus Westdeutschland nie dort gewesen und umgekehrt.


    Ich bin überrascht, dass hier "viele Gründerzeitler" gesehen werden. Gerade die "vermisse" ich in Königsberg total. Ich sehe mehr "schlichte" Altstadthäuser und Neo-Gotik Backstein Gebäude und außerdem soweit ich mich beschäftigt habe hatte (hat!) Königsberg auffällig viele große Bauhaus Gebäue (Hauptbahnhof, Archiv, Messe).

    Vielen Dank für die tollen Bilder der Möbel.


    Ein Tipp ist auch das Buch:

    "Das Berliner Schloss: Die erhaltende Innenausstattung

    von Guido Hinterkeuser"


    Allerdings ist es nicht allumfassend, sondern eher auch als Überzeugungswerk gedacht um zu zeigen, dass zumindest so viel existiert, dass es auf jeden Fall lohnt die Räume in Ihrer Kubatur wieder herzustellen um die vorhandenen Objekte in einem entsprechenden Rahmen zu präsentieren. Als Beispiel wird vor allem auf das Mannheimer Schloss verwiesen.

    Vieles, wie z.B. das preußische Tafelsilber ist prunkvoll im Schloss Köpenick aufgebaut, anders im Kunstgewerbemuseum neben der Philharmonie. Die größten Schätze sind in einem riesengroßen Archivkeller unter dem Schloss Dorn "versteckt" und leider nicht der Öffentlichkeit zugänglich.

    Und es gilt all das wieder in einen historischen Kontext zu setzen.


    Das Tafelsilber sind nicht ein paar Teller....die sind R I E S I G ! Und man hat Farbbilder vom gesamten Raum. Auch wenn das Deckengemälde oder auch sonstiger plastischer Schmuck im Raum vorerst nur ausgedruckt wieder kämen wäre das fantastisch.


    Das Zerbster Schloss hat das für einen der besondersten Räume gemacht:

    https://www.schloss-zerbst-ev.de/fotos/g_aktuell_5.jpg

    Quelle: https://www.schloss-zerbst-ev.de/html/galerie.htm