Posts by Villa1895

    Die Wiederherstellung der Kuppel ist schon wunderbar und ergibt ein schönes, stimmiges Bild. Sämtliche dargestellten Altbauten dieses Ensembles, in Klinkerbauweise errichtet, die hier in Fotos vorgestellt wurden, sprechen uns in edler und schöner Formensprache an. Da geht einem doch das Herz auf. Im Kaiserreich konnte man noch schön und hochwertig bauen.

    Die meisten Menschen haben doch schon längst die Nase gestrichen voll von Bauhauskisten und Schuhkartons als Häuser ohne Schmuck, ohne Gliederung und ohne Eleganz. Die Zeit ist reif für eine Umkehr im Bauen, zurück zum Schönen. Dass Rekonstruktionen von Kuppeln wieder möglich sind, ist ein Indiz dafür, dass wir schon auf dem Wege in die richtige Richtung sind.

    Hallo Niederländer,

    vielen herzlichen Dank für die wunderschönen Bilder von Dinkelsbühl. Diese wohl erhaltene Stadt ist so wunderschön und fürwahr urgemütlich, man könnte ins Schwärmen kommen. Man muss im Übrigen König Ludwig I. von Bayern heute noch dankbar sein, dass er damals der Stadt Dinkelsbühl verboten hat, die Stadtmauer, Türme und Tore abzubrechen.

    Beim nunmehr letzten Haus der Rykestraße (N°50), welches noch weitgehend die 1989er-Optik aufweist, wird offenbar bald gehandwerkelt werden.
    Hoffentlich wird die Fassade so weit wie möglich instandgesetzt.


    Schon jetzt ist festzustellen, welch edle Schönheit das Gebäude austrahlt, erst recht wohl, wenn die Arbeiten abgeschlossen sein werden. Das wird ein Schmuckstück und eine Zierde für die ganze Umgebung werden. Das moderne Haus, welches rechts davon zu sehen ist, kommt hingegen ziemlich trist und mickrig daher. Hoffen wir, das sich immer mehr andere Hauseigenümer anstecken lassen und ihren Gründerzeithäusern gleichfalls wieder den Bauschmuck samt Würde zurück geben.

    Hallo Vulgow: Ganz herzlichen Dank für dieses Bild, das wieder Hoffnung weckt, dass auch in Berlin nach und nach eine Wende zum Guten eintritt. Wenn es Dir möglich ist, so nimm das Haus bitte nach gänzlicher Rekonstruktion der Fassade nochmal auf und stell anschließend bitte das Foto ein. Damit wir nach Vollendung der restlichen Arbeiten die ganze Schönheit dieses Hauses bewundern und uns daran erfreuen können. Vielen herzlichen Dank. :smile:

    Da die ursprünglich von unserem Haus (mit den rekonstruierten Giebeln und Dachvorsprüngen) eingestellten Bilder unter ungünstigen Lichtverhältnissen aufgenommen waren, haben wir heute die Gelegenheit ergriffen, bei schönstem Herbstwetter, einige Aufnahmen des Hauses zu machen, welche ich hier einstellen möchte. Lieber Zeno, bitte nicht böse sein, dass von unserem Haus mehrere Bilder eingestellt werden. Es ist wie nur wie ein Gang ums Haus. Für die große Resonanz bisher und die vielen Worte und Zeichen der Anerkennung möchte ich bei dieser Gelegenheit ganz, ganz herzlich danken. Das hatte mich damals fast sprachlos gemacht, weil ich mit dieser großen Anerkennung nicht gerechnet hatte. Deshalb hier ein ganz herzliches Vergelt's Gott. Jedenfalls bereuen wir es nicht, der alten Villa ihre alte Schönheit wieder gegeben zu haben, auch wenn wir noch lange in einer Baustelle leben müssen und das Haus uns sozusagen "im Griff" hat.



    Der Baum mit den roten Blättern ist eine kanadische Eiche, deren Blätter erst im März fallen.

    Wie versprochen hier noch einige Bilder der anderen Döberner Villen.


    Diese Villa wurde 1895 von Carl Ziegler, Mitinhaber der Glashütte Fettke & Ziegler errichtet. Das Haus weist große Ähnlichkeit auf, zur Villa, die sein Bruder, Wilhelm Ziegler, erbaut hat und bei der wir 2015 die Dachvorsprünge und Giebel rekonstruiert haben. Auch die Villa von Carl Ziegler hat ihre Dachvorsprünge eingebüßt, außerdem die hölzernen Balkone. Ferner hatte das Haus im März 1945 schwerere Kriegsschäden erlitten als das unsige.


    Dieses Gebäude wurde 1906 als "Kaiserliches Postamt" errichtet. Der Kaiseradler mit Krone war auf die Wandfläche des großen Giebels gemalt, wo später das Giebelfenster angebracht wurde.In der Haustüre schöne Ziergitter im Jugendstil.

    Diese Villa wurde 1896 vom Glashüttenbesitzer Adolph Hirsch errichtet und stellt die größte und repräsentativste aller Döberner Villen dar.


    Die von Adolph Hirsch errichtete Villa wirkt schon fast wie ein Schloss und soll, dem Vernehmen nach, zum Verkauf stehen. Angeblich wollen die Eigentümer dafür 500.000 Euro, was ich für hießige Verhältnisse als utopisch ansehe.


    Springbrunnen im Vorgarten der von Adolph Hirsch erbauten Villa.

    Diese Villa befindet sich neben der vorher gezeigten und wurde kurz vor 1900 von einem Sohn von Adolph Hirsch erbaut.

    Nord, Ost, Süd, West,
    Zu Haus ist's am Best.

    Nach Linderhof und Herrenchiemsee kam m. E. nichts wirklich entsprechendes mehr nach, die eine oder andere Villa, aber mit dem Schlossbau wie auch mit den Königen ging es ja, mit paar Ausnahmen, ziemlich schnell dahin. Prunkwägen und -schlitten der Wittelsbacher, u.a. von Ludwig II., möglicherweise auch der abgebldete, sind im Marstallmuseum von Schloss Nymphenburg zu bewundern.

    Als eines der letzten großen Schlösser in Deutschland, wurde das neue Schloss Hummelshain oder Jagdschloss Hummelshain ab 1880 für Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg im Stil des Historismus (Neorenaissance) errichtet. Leider ist es heute ein Sorgenkind, da der Eigentümer das Schloss trotz anders lautender Beteuerungen zerfallen lässt. Im Folgenden Ausführungen zum Schloss nebst Bildern. Wir waren in den 1990 er Jahren dort, konnten das Schloss leider nur von außen sehen und waren von der Pracht und Schönheit des Baues begeistert.


    Schloss Hummelshain

    Die grüne Farbe verleiht den beiden Baldachinen, wie ich finde, eine heitere Note. Auch sehen die Baldachine m. E. leichter und verspielter aus, als wenn man diese schwarz lackiert hätte. Wären die Baldachine aus Bronze anstatt aus Gusseisen, dann wären diese auf Grund der Alterung inzwischen auch eine grüne Patina aufzuweisen.

    Da ich in der obigen Spendenlist nicht aufgeführt bin, möchte ich nun doch darauf hinweisen, dass ich für die Wiederherstellung des Pellerhofs, auch unter Verweis auf APH nebst meinem bürgerlichen Namen und meiner Anschrift an die Altstadtfreunde Nürnberg e. V. 250,00 Euro überwiesen habe. Lt. der mir zugegangenen Spendenbescheinigung vom 07.09.2015 wurde meine Spende auf dem Bankkonto des Empfängers am 03.09.2015 gutgeschrieben.

    Sehr geehrte(r) Villa 1895,

    vielen Dank für Ihre konstruktiven Anregungen und Vorschläge, die an den Geist des alten hanseatischen Mäzenatentums appellieren. Sie sprechen mir damit aus dem Herzen !

    Auch auf die Gefahr hin, hier erneut abgemahnt zu werden, wage ich dennoch Dir zu antworten.

    Mit 50 Jahren hat man mir einen PC hingeworfen, samt einer "Schnellbleiche" von einer Woche, der ich kaum folgen kommte ( ich war damals 50 Jahre alt, alles neu, amerikanische Begriffe), da mich die Schmerzen gefangen hielten, über für mich unsagbar lange Zeit. Einer meiner Rückenwirbel war herausgesprungen und eingeklemmt,, jedesmal drang es, bei jeder Weiche, und deren waren es viele vom Bahmhof Stuttgart bis Ludwigsburg wie ein Schwert durch meinen Rücken oder in meine Wirbelsäule.. Angekommen in Ludwigsburg (oder Louisbourg oder Lumpenburg) musste ich morgens und auch abernds, noch mal rund 2 km den Koffer mit dem PC tragen trotz starker Schmerzen auf den Weg begeben (Trollis mit Rädern hatten wir damals noch nicht). Zwar habe ich es dann in der Folgezeit doch noch geschafft, mit dem PC einigermaßen umzugehen, aber, wenn man älter, und nicht mit dem PC aufgewachsen ist ( zu unserer Schulzeit gab es das ja alles noch gar nicht) aufgewachsen ist, ich habe z. B. die ersten 2 Jahre noch auf der Schiefertafel geschrieben), dann ist das alles eben sehr schwer. Es fehlt halt einfach das Grundwissen.

    Mea culpa. Zunächst war ich als gar nicht angemeldet im Forum, vermeinte aber, angemeldet zu sein. So drückte ich auf "zitieren". Dann erst erkannte ich, dass ich ja gar nicht angemeldet war und meldete mich sofort an. Nun wollte ich antworten und klickte wiederum auf "zitieren, in der Annahme, das erste "zitieren", sei, wegen der Nichtanmeldung nicht registriert . Dass es damit ungewollt von mir, ein doppelztes "zitieren" ausgelöst hatte, bitte ich höflich zu emtschuldigen. Es tut mir leid, es war absolut keinerlei böse Absicht dabei im Spiel. Nur stehe ich halt im 63. Jahre meines Lebens und kann, zumindest, was die Handhabung des Computers betrifft, eben nicht mit " den Jungen" mithalten, da hilft eben auch keine "Lebenserfahrung". Ich gebe mir redlich Mühe und bitte um Nachsicht, wenn mal etwas nicht so klappt, wie es sollte. Und bitte nicht vergessen, wir werden alle mal älter. Danke.


    Nun noch ein Gedanke für Pagentorn, vielen herzlichen Dank für deine anerkennenden Worte.

    Als Nachtrag zu meinen Ausführungen:
    Als Jubiläum käme m. E. auch z. B. auch ein 40- oder 50- jähriges Abitur in Frage. Wenn sich die frühere Klasse wieder trifft. Bei freudiger, gehobener Stimmung des Wiedersehens sitzt dann auch das Portemonaie etwas lockerer, für eine gute Sache etwas zu spenden. Vielleicht könnte gerade dein wunderschöner Film, anlässlich eines solchen Treffens, die Herzen öffnen, wenn er denn zu einem Jubiläum vorgeführt würde. Das gölte es mit dem Veranstalter abzusprechen, denn das Video wäre, zumindest, wenn es zu einem Zeitpunkt dargeboten würde, in den die Teilnehmer noch nicht vom Alkohol benebelt sind, bestimmt in dem meisten Fällen ein sog. "Highlihght". Worte, die Heimatliebe und Stolz auf eine große Vergangenheit entfachen könnten, das ist das Element, das auch den Glauben erwecken kann, der Berge versetzen kann. Insoweit sei auf das Beispiel Dresden verwiesen. Das war ja auch letzten Endes wie ein Wunder..

    Das grüne Haus finde ich sehr schön und gelungen. Das Besondere ist, abgesehen von den Ecklisenen und Fensterwandungen die Rokoko-Hausmadonna. Vielleicht von Wolfgang van der Auwera. Gäbe man dem Gebäude noch seine Fensterläden zurück, die es bestimmt einst hatte, der Hausmadonna einen schmiedeeisernen Rokokoausleger und daran eine Lampe, die samstags (Mariensamstag) nachts brennt, würden alleine schon diese Maßnahmen das Haus enorm aufwerten.

    Anliegend der erste Versuch für die Kirchenrekonstruktion im Medium 'Video' zu werben. Ich hoffe, das Forum nimmt diesen gnädig auf... :peinlich:

    ..... Über Verbesserungsvorschläge freut man sich !

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    Ein sehr schönes Video, das bestimmt bei so Manchen Herz und Gemüt anzusprechen vermag. Die unterlegte, wunderschöne Musik tut noch ein Übriges dazu. Wichtig wäre es meines Erachtens, einen oder besser noch mehrere namhafte und hochherzigen Fürsprecher und Spender zu gewinnen. Wenn diese dann öffentlich für die Sache eintreten, wäre der Anfang gemacht.

    Vielleicht könnte man in Bremen und Umgebung auch um Spenden für das Gotteshaus zu besonderen Anlässen bitten, wie etwa zu besonderen Geburtstagen, Ehe- und sonstigen Jubliäen etc. Auch diese Spenden anstelle von Geschenken, die ansonsten die geladenen Gäste mitbringen. Ältere und wohlhabende Leute haben ja ohnehin längst alles, was sie brauchen. Außer einer Spendenbescheinigung nebst Dankschreiben, könnte man dann zusätzlich noch Spenden und Spender in der Lokalpresse dankend erwähnen, sofern die Spender dies wünschen. Evtl. auch im Regionalfernsehen immer wieder Berichte über den Fortgang in Sachen Rekonstruktion und dafür herzlich danken. Schließlich können auch die reichen Leute nichts von ihrem Geld in die Ewigkeit mitnehmen. Hier bestünde die Möglichkeit, ein Wahrzeichen Bremens wieder erstehen zu lassen, etwas, was von der großen Vergangenheit und Geschichte der Stadt kündet, bleibt und der Stadt wie den edlen Spendern zur Ehre gereicht.

    In Köln hatte man zur Vollendung des Domes im 19. Jahrhundert die Dombaulotterie ins Leben gerufen, die damals recht erfolgreich war. Man könnte prüfen, ob so etwas in Bremen möglich ist, wenn die Sache sichbar angelaufen ist.

    Edit: Doppeltes Zitat von Moderator entfernt

    Guten Abend,

    auf Deine Frage, wie stark denn die Hauptstraße befahren ist, kann ich nur bedingt Auskunft geben. Wir waren immer nur sonntags, letztmals im Herbst 2010 in Haigerloch. Der Kfz-Verkehr ist an Sonntagen für gewöhnlich überall geringer, als an Werktagen. An starken Autoverkehr in Haigerloch kann ich mich jedenfalls nicht erinnern.

    Habe mal im Internet bei google earth nachgesehen, indem ich Eyachgasse 1 Haigerloch eingegeben habe. Durch die Unterstadt führte im Herbst 2010 keine Bundesstraße, sondern die Landesstraße L 360. Die Bundestraße B 463, die eine Verbindung zur Autobahn A 81 bietet, führt weiträumig um Haigerloch herum.

    Daraus schließe ich, dass zumindest der wesentlichste Teil des Durchgangsverkehrs nicht mehr durch die Unterstadt von Haigerloch (die eng ist und wo der Fluss Eyach fließt) fahren muss. Meine auch mich zu erinnern, gelesen zu haben, dass durch die B 463 die Innenstadt bzw. Unterstadt von Haigerloch vom Schwerlastverkehr befreit wurde. Wie lange diese Ortsumfahrung schon besteht, ist mir nicht bekannt. Durch die B 463 wurde nicht alleine Haigerloch entlastet, sondern auch Bad Imnau mit dem Fürstenhof und seinem Kurbetrieb. Imnauer Fürstenquellen. So ein Kurbetrieb und Durchgangsverkehr/Schwerlastverkehr passen gar nicht zusammen. Ohne Ruhe stellt sich kaum Erholung ein. Deshalb nehme ich an, dass die Verkehrsentlastung durch die B 463 in erster Linie Bad Imnau gegolten hat und im Zuge dieser Maßnahme Haigerloch mit entlastet wurde.

    In Bad Schandau haben wir mal einige Wochen Urlaub gemacht und von dort aus unsere Touren unternommen. Der Durchgangsverkehr an der Hauptstraße ist schon heftig. Wir hatten allerdings ein ruhiges Zimmer im Hotel Lindenhof (ich hoffe, dass ich mich an den Namen recht erinnere). Das Zimmer lag an dem der Bundesstraße gegenüberliegenden Ende des großen Gebäudes, direkt am Eingang des Kurparks.

    Hier noch einige Fotos aus meinem Fundus von Haigerloch:



    Villa in Haigerloch, um 1900 errichtet.



    Alte Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert auf dem Kirchhof der Talkirche St. Nikolaus



    Kalksteinfelsen an der Eyach.




    Deckengemälde der Schlosskirche zu Haigerloch



    Das Thumbsche Schlösschen (17. Jh.) nach Abbruch der später angebauten Brauerei.



    Partie an der Eyach, rechts im Hintergrund der sog. "Römerturm"



    Schlosskirche



    Der Erbauer der Schlosskirche, im Hintergrund Haigerloch



    Blick zum Chor der Schlosskirche



    Initialen und Fürstenhut



    Der großartige Hochaltar, Renaissance



    Oben das Allianzwappen, im linken Schild das schwarz-weiße Wappen der Hohenzollern



    Das Schloss aus einer anderen Perspektive



    Friedhof der Talkirche St. Nikolaus



    Historische Häuser im Tal



    Oberer Teil des Hochaltars der Schlosskirche



    Chorgestühl der Schlosskirche



    Gesamtansicht des Interieurs der Schlosskirche

    Nebengebäude des Schlosses



    Schloss und Schlosskirche



    Seitenaltar der Schlosskirche



    Kanzel der Schlosskirche



    Seitenaltar der Schlosskirche, Stuckmarmor



    Seitenaltar der Schlosskirche



    Friedhofskirche im Tal, oben die ev. Kirche aus dem 19. Jh..



    Schlosskirche, Wandleuchter mit Rokokostuck



    Schlosskirche Haigerloch, Fürstenempore, das "Tuch" an der Brüstung ist im Kern textil, jedoch mit Stuck überzogen und farbig gefasst.



    Schlosskirche Haigerloch, oben ein Wappenschild um 1600, darunter Freskogemälde "Mariä Verkündigung"

    Döbern (WiKi)

    Hier nun einige Fotos von Döberner Villen. Diejenige mit dem roten Verputz dürfte noch aus den 1860 er Jahren stammen und wurde vor nicht allzu langer Zeit renoviert. Leider hat man dabei die wunderschönen Sägearbeiten an den Brettern der Brüstung des Balkons und in den Zwickeln, welche noch im Original vorhanden waren entfernt und stattdessen geschlossene Bretter eingesetzt. So ging der besondere Reiz des Hauses verloren. Die anderen Villen wurden alle in den 1890 er Jahren errichtet. Leider ist gerade die schönste und prachtvollste Villa, früher Villa Adolph Hirsch, heute Villa Abert nahezu völlig zugewachsen und nur schwer aufzunehmen.

    Wir werden versuchen in der nächsten Zeit bessere Bilder zu liefern.








    Es folgen Bilder der kleinen, aber feinen Wallfahrtskirche St. Anna, erbaut 1755 sowie der umgebenden Mauer mit den Büsten von Heiligen sowie das Haus, in dem früher die Patres wohnten, welche die Wallfahrt betreuten. Heute befindet sich in dem Gebäude das kath. Pfarrhaus von Haigerloch.





    Mauer um die Wallfahrtskirche St. Anna



    Der Hochaltar der Wallfahrtskirche St. Anna mit dem Gnadenbild





    Die Orgelempore von St. Anna mit der Fürstenloge



    Seitenaltar von St. Anna









    Statt dem Bild 3432 im Beitrag Weißenburg in Bayern habe ich aus Versehen das Bild 3431 nochmal gepostet. Habe es heute berichtigt. Das Bild ist das einzige, auf dem das Ellinger Tor abgebildet ist. Es direkt von der Feldseite (= Nürnberger Straße) aus zu fotografieren, ist eine Herausforderung, wenn man total gegen die Sonne schauen muss. Und demzufolge habe ich halt keines, jedenfalls kein gescheites. Aber irgendwo im Internet könnte es ja vielleicht eines geben :biggrin:.

    Anbei ein Foto des "Ellinger Tores" zu Weißenburg in Bayern (bis 1902: Weißenburg am Sand). Leider ist das Foto auch nicht gerade gut gelungen, gerade noch so annehmbar. Aber man kann doch das Wesentliche so einigermaßen erkennen. Es ist genauso so, wie Du schreibst, Zeno, das Gegenlicht macht es einem sehr schwer, das Tor aufzunehmen. Habe mir gestattet, noch einige weitere Bilder aus Weißenburg einszustellen.

    Dieses Stadttor halte ich für eines der schönsten Süddeutschlands, gerade das Vortor (Feldseite) ist in seinen behäbigen Renaissanceformen mit den Doppeltürmen und dem nachgotischen Maßwerk so anheimeld und wunderschön. Dass Weißenburg einstmals eine Freie Deutsche Reichsstadt war, bekundet der Adler an dem mittleren Wappen über dem Vortor für Jedermann. Anstelle der heutigen, steinernen Brücke über den Graben befand sich früher eine hölzerne Zugbrücke am Vortor.



    Das Ellinger Tor von der Feldseite



    Das spätgotische Rathaus mit dem Brunnen






    Haigerloch


    Haigerloch ist ein Städtchen im Nordwesten der Schwäbischen Alb. Es ist vom großem landschaftlichem Reiz, zieht sich aus dem sehr tief eingeschnittenen Tal der Eyach auf die Höhe. Die Felswände ragen teilweise fast senkrecht auf, was dem Ort den Namen "Felsenstädtchen" eingebracht hat. Auch "Fliederstädtchen", denn wenn im Mai die steilen Felsen von wildem, blühendem Flieder prangen, so ergibt sich ein ganz bezauberndes Landschaftsbild. Das schöne landschftlich Bild wird noch dadurch gesteigert, dass der Fluss bei Haigerloch 2 Flußschleifen bildet.

    Nach wechselhaften Herrschaften bildete das Städtchen innerhalb des Heil. Röm. Reiches deutscher Nation ein selbstständiges Fürstentum Hohenzollern-Haigerloch. Danach gelangte die Herrschaft an das Haus Hohenzollern-Sigmaringen, bis Fürst Anton sein Land 1849 an Preußen abtrat. Ab diesem Zeitraum bezeichnete man die 1849 an Preußen gelangten Gebiete der ehemaligen Fürstentümer Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Hechingen als "die Hohenzollernschen Lande".

    Aus der Zeit des souveränen Fürstentums stammt das Schloss (dessen ehemalige Ausstattung nicht mehr vorhanden ist, nachdem es im 19. Jahrhundert nur noch als Verwaltungssitz gedient hatte und heute, wenn ich mich nicht irre, als Hotel genutzt wird), die überaus kostbare Schlosskirche, und auf der gegenüber liegenden Höhe, die heitere Eleganz der Wallfahrtskirche St. Anna, ein Werk des süddeutschen Rokoko. Auch hat sich das eine oder andere schöne Bürgerhaus erhalten, darunter auch schöne Fachwerkhäuser.

    Die Amerikaner wollten 1945 die Höhle, in der an der Atombombe gearbeitet worden war, in die Luft sprengen. Dann wäre das darüber stehende Schloss, das Pfarrhaus und vor allem die herrliche Schlosskirche für immer verloren gewesen. Der mutige Stadtpfarrer von Haigerloch überredete den amerikanischen Offizier, dadahin gehend, dass dieser nur eine ganz kleine Sprengung durchführte, die nur zum Einsturz des Eingangs der Höhle führte, indem er gesagt haben soll: " E bissle g'schprengt, isch au g'schprengt", auf hochdeutsch: "Ein wenig gesprengt ist auch gesprengt". So war der Befehl der Sprengung zwar durchgeführt, aber ohne Verlust von Kulturgut.

    Nähre Informationen zu Haigerloch

    Ich bitte um Nachsicht das es Probleme mit dem Hochalden der Bilder gibt, wir warten leider schon eine Woche auf den Bestätigungslink, um die Fotos hier hochalden zu können, aber bis heute ist nix angekommen!
    Trotz der Verkleinerung der Bilder dauert es sehr, sehr lange beim Laden der Bilder.

















    Weitere Bilder folgen demnächst.

    Bis 1945 gehörte die alte Stadt Pförten zur Niederlausitz. Sie liegt östlich der Neiße unweit der heutigen Grenzstadt Forst (Lausitz), gehört heute zu Polen und bekam den neuen Namen Brody. Forst und Pförten bildeten viele Jahrhunderte eine gemeinsame Herrschaft. Bis 1815 gehörte die Niederlausitz zu Sachsen.

    Im 18. Jh. war Reichsgraf Heinrich von Brühl, Premierminister von Sachsen der Standesherr von Forst und Pförten, dieser errichtete in Pförten ein großes Barockschloss nebst Park. Wenn die Kurfürsten von Sachsen, die ja in Personalunion auch Könige von Polen waren, nach Warschau reisten, kehrten sie unterwegs beim Grafen Brühl in Pförten ein. Dass Friedrich der Große einen sehr großen Hass auf den Grafen Brühl hatte, ist bekannt, ebenso, dass er dessen Schloss Hubertusburg in Wermsdorf/Sachsen zerstören und plündern ließ. Graf Brühl liegt in der Stadtkirche St. Nicolai zu Forst bestattet.

    Schloss Pförten war kunstsinnig und erlesen ausgestattet. Wohl von Künstlern, die auch am sächsischen Hof gearbeitet hatten. Weniger bekannt ist, dass Friedrich II. von Preußen auch das Brühlsche Schloss Pförten niederbrennen ließ. Die beiden Seitenflügel blieben jedoch stehen. In einem der beiden Seitenflügel wohnte die Famile von Brühl bis um 1924. Erst 1924 wurde der ausgebrannte mittlere Teil wieder in alter Pracht aufgebaut. Leider ging das Schloss bei Kriegsende eneut in Flammen auf, wohl von sowjetischen Soldaten angesteckt. Die gräfliche Familie und die Bewohner des Städtchens wurden vertrieben.

    Das barocke Teehaus, die Orangerie und die Denkmäler im Park zerfielen mehr und mehr, oder sie wurden von Jugendlichen des Städtchen in den 1950 er und 1960er Jahren mutwillig zerstört. Jahrzehntelang ohne jegliche Pflege, war der einst sehr schöne Park zu einem Wald geworden.

    Im linken Flügel der Schlossanlage befindet sich heute ein Hotel, der mittlere Flügel gehört einem polnischen Privatmann, der das Schloss nach und nach wieder aufbauen lässt. Die nachfolgenden Bilder sind vom 29.12.2013. Da war das Dach des mittleren Schlossflügels bereits neu gedeckt. Ich hoffe, dass die Renovierung inzwischen weiter fortgeschritten ist.

    Seit einigen Jahren arbeitet jedes Jahr eine Gruppe von deutschen und polnischen Jugendlichen daran, den völlig verwilderten Park, mit seinem großen See nach und nach wieder herzustellen, Sichtachsen und Alleen wieder herzustellen und das wilde Dickicht auszulichten. Eine schöne und gute Sache, die der Völkerverständigung dient.

    Es gibt noch ein barockes Stadttor, sogar mit deutscher Inschrift, welches kürzlich renoviert wurde und einen Aussichtsturm. Wenn ich wieder mal hinkomme, werde ich beides aufnehmen. Das kleine Städtchen hat noch viele barocke Bauten, die jedoch leider (noch) arg zerfallen sind.


    Villa1895

    Also ein Exilfranke also ;) - sehr schön und so verständlich. Man kann wirklich nur hoffen (und es schaut zum Glück so aus), dass die "neuen" Bundesländer diesen Kaputtsanierungswahn, den es bei uns nach dem Krieg udn bis heute gab und gibt, nicht äffisch nachahmen werden.

    Die Niederlausitz selbst kenne ich nicht soo gut, abgesehen vielleicht von Cottbus. Meine Gegend ist eher die Oberlausitz. Wenn es einmal bei mir so weit ist, dass ich in Pense gehe (und das dauert noch eine ganze Weile), dann wir es mich vermutlich eher dorthin verschlagen. Die Immobilienpreise im ehemaligen Ostdeutsckand sind wirklich sensationell, noch besser waren sie vor 15 Jahren, aber noch immer kein Vergleich zu den Preisen im Westen oder Süden! Alles in allem ein Paradies - von der Natur sowieso! Kannst froh sein, Dich noch rechtzeitig in Döbern niedergelassen zu haben! Ich nehme auch einmal an, dass die moderne Völkerwanderung um diese beschauliche Gegend einen großen Bogen machen wird.

    Auf Fotos aus Döbern freue ich mich auch schon sehr!

    Hallo Exilwiener,

    gewiss hat die Oberlausitz mehr landschaftliche Höhepunkte zu bieten, als die Niederlausitz und auch mehr kunsthistorische Perlen aufzuweisen. Dennoch findet man auch hier in der Niederlausitz wunderschöne Gegenden, eine oft parkartige Landschaft und mitunter malerische Gutshäuser oder Schlösser, meist in einen Landschaftspark eingebettet. Dazu auch enige bemerkenswerte Stadt- oder Dorfkirchen. Hinzu kommt eine artenreiche Natur. Man kann z. B. im Sommer selbst in Döbern und in dessen Umgebung mitunter Störche auf den Wiesen beobachten. In einem Nachbardorf, Groß Düben, gibt es ein Storchenenst, das jedes Jahr wieder von den Storcheneltern bezogen wird, die dann in nämlichem Jahr Jungstörche aufziehen.

    Was die Grundstückpreise anbetrifft, so kostete 2010 der m² Bauland in Döbern 11,00 Euro, Gartenland 2,00 Euro. Wie man mir letzthin mitteilte, sollen die Preise bis dato gleich niedrig geblieben sein. Man kann hier, direkt an der heutigen polnischen Grenze oft recht günstig ein Haus mit großem Garten erwerben. Da die Einwohnerzahl weiter zurückgehen wird, dürften sich die Preise eher noch weiter nach unten bewegen. Wenn jemand sich ein Renditeobjekt zulegen möchte, ist er hier falsch. Aber wenn es ein Eigenheim für den Ruhestand sein soll, dann kann es eine echte Alternative zu den Preisen in den Ballungsgebieten der Großstädte sein.

    Es wird neue Fotos geben, sobald wir dazu kommen und auch das Wetter stimmt.