Posts by Villa1895

    Dein Geschmack in Ehren, aber über Geschmack kann man nicht streiten. Das Berliner Schloss ist etwas ganz anderes. Es hat als Abschluss eine Balustrade und in dem Bereich der Einfahrten befinden oben an der Balustrade zusätzlich noch schmückende Figuren. Das verleiht dem Berliner Schloss nach meinem Empfinden etwas Leichtes und elegantes, was ich bei Schloss Dammsmühle mit dessen harter Kante am Flachdach vermisse.

    Schloss Dammsmühle dürfte zwar in Teilen vom Neorokoko überformt sein. Über dem Eingang steht allerdings die Jahreszahl 1767 (oder 1768?), was m. E. den Schluss zulässt, dass zumindest in Teilen der alte Rokokobau noch erhalten sein dürfte.

    @ Heveller,

    danke für die von dir entdeckten und eingestellten Fotos von Schloss Dammsmühle mit dem einstigen Mansarddach. Welch eine Eleganz und welch bezaubernder Charme und welche Harmonie doch einst aus jenem Gebäude mit dem Mansarddach und aus deinen alten Fotos sprach. Dabei dürfte bei einem Wiederaufbau und Nutzung der beiden Etagen des Mansarddachs per Saldo sogar noch mehr nutzbare Fläche zur Verfügung stehen, als jetzt.

    Mit dem Flachdach anstelle des Mansarddachs, scheint es mir so, als wäre die einstige Schönheit des Schosses leider Gottes beim Teufel. So, wie es jetzt aussieht, wirkt es auch mich irgendwie "kastriert". Irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

    Die neugotische Ludmillakirche im Prager Stadtteil im Stadtteil Vinohrady (Weinberg) erinnert mich lebhaft an die Kirche St. Elisabeth zu Marburg an der Lahn (eine der ersten gotischen Kirchen Deutschlands und ebenfalls an die Kirche St. Maria in Stuttgart-Süd (erbaut um 1874). Im Übrigen sind die Fassaden der vorgestellten Gründerzeitgebäude des Prager Stadtteils Vinohrady (Weinberg) gleichfalls beeindruckend und sehr prachtvoll gestaltet.

    Am 25.03.2016 habe ich unter Ostpreußen in alten Bildern und Filmen eine Innenaufnahme des Saales der ehemaligen bischöflichen Burg zu Allenstein eingestellt. Dieser Saal weist ein wunderschönes Zellengewölbe auf, entstanden um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert.

    Alles hat zwei Seiten. Im Nebel und bei Regen aufgenommen, erinnern diese Bilder duchaus an Harry Potter Filme, aber auch an Rheumatismus, Sinusitis etc. Umso schöner wirkt die Stadt bei gutem Wetter. Aber der Spruch gilt immer noch: "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten".

    Hallo Johan,

    danke, dass wir deine stimmungsvollen und wunderschönen Fotos von Edinburgh sehen durften. Prachtvolle und wohl erhaltene Gebäude. Die teilweise hügelige Lage verleiht dem Ganzen, wie ich finde, noch einen zusätzlichen Reiz.

    Im Elsass fällt mir als Beispiel für die "Nachgotik" spontan die Jesuitenkirche zu Molsheim (westlich von Straßburg) ein. Kaiser Rudolf II. hatte dort nach 1600 ein Jesuitenkolleg gestiftet, dessen Kirche zwar noch viele gotische Formen und Gewölbe aufweist, jedoch durch die Weite des Raumes mit den Netzgewölben, licht und hell erscheint, und somit also keine gotische Stimmung mehr aufkommen lässt.

    Hallo Gorki68,

    vom Grundsatz stimme ich dir voll zu.

    Immerhin gibt es aber in Würzburg die Ringparkanlagen, die im Laufe des 19. Jh. als spätromantischer Park anstelle des einstigen Glacis/Schussfelds der Befestigungsanlagen entstanden. In der Form eines Hufeisens um die Altstadt herum. Diese Anlagen sind sehr beliebt und erfüllen die Aufgabe als grüne Lunge.

    Dann sei auch unbedingt noch auf den innen im Juliusspital (nach dem ersten Innenhof) gelegenen barocken Garten, mit barockem Springbrunnen und barocken Figuren sowie des gleichfalls barocken Anatomiegebäudes hingewiesen.

    Lieber Johan,

    wunderschöne Bilder. Aber ich muss gestehen, es läuft mir das Wasser im Munde zusammen, wenn ich diese Kuchen und Torten sehe. Wirklich, ein sehr schönes Caffee, in einer bezaubernden Umgebung.

    @ Goldener Engel,

    zu Würzburg habe ich eine Vielzahl alter Aufnahmen eingestellt, zumeist alte Postkarten. Der Schwerpunkt liegt auf "Romantische Winkel"

    Diese Bilder sind zu finden unter Würzburg (Galerie)

    Einstellungsdaten 27.08.2017, 14.09.2017, 24.09.2017, 18.06.2018, 04.03.2021.

    Viel Freude beim Anschauen.

    @ johan v2,

    was für ein wunderschönes Haus, vielen Dank, dass du es eingestellt hast. Das Gebäude ist offensichtlich gut erhalten. Lediglich am Erker über Eck gibt es leider Gottes keine aufgeteilten Fenster, sondern ganze Scheiben. Ebenso hat der Dreieckserker keine aufgeteilten Fenster mehr.

    Dafür ist das Treppenhaus ein wahrer Traum. Dessen Farben und Formen sind, wie ich finde, sehr gut auf einander abgestimmt. Alles versetzt einem geradezu in eine feierliche Stimmung.

    @ ursus carpaticus,

    Schillers Wohnhaus in Weimar liegt in der Schillerstraße in Weimar. Meine mich zu erinnern, gehört zu haben, dass diese Straße, bevor sie zu Ehren Friedrich Schillers in Schillerstraße umbenannt worden worden war, den Namen Esplanade trug. Es ist heute eine Allee unweit des Goethehauses zu Weimar.

    Dieses einst wunderschöne barocke Palais wäre, davon bin ich überzeugt, durchaus zu retten gewesen, wenn man denn nur gewollt hätte. Allein, die kommunistische Ideologie war offenbar, stur wie ein Panzer, dagegen. Traurig.

    Öfters als an das Römische Reich der Antike, denke ich an das Heilige Römische Reich (Deutscher Nation), der Zusatz Deutscher Nation kam ab Ende des 15 Jh. hinzu. Dieses Reich ging unter den Ottonen im 10. Jh. aus dem Ostfrankenreich hervor und hatte Bestand bis zur Gründung des Rheinbunds und zur Auflösung des HRRDN durch Kaiser Franz II. 1806.

    coar,

    als Garagentore kenne ich nur solche, die entweder aus Kunststoff oder Metall sind. Garagentore, die mit Fensterglas versehen sind, kenne ich bis dato nicht. Auf deinen Fotos meine ich entweder drei Fensterflügel oder eine bodentiefe Türe mit Glaseinsatz mit einem zusätzlichen schmalen Fensterflügel zu erkennen. Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass jemand eine Garage baut, in die man von außen hineinschauen und sehen kann, was für ein Auto darin steht. Viel wahrscheinlicher scheint mir, dass ein zusätzlicher Wohnraum mit Tageslicht und vielleicht noch mit Terrasse geschaffen wurde, oder evtl. ein Hauswirtschaftsraum mit Tageslicht.

    Auf dem Foto von Eiserner Pirat ganz rechts erkennt angeschnitten man eine sehr hohe Backsteinmauer. Das dürfte dann m. E. der sog. "Eiserne Hut" sein. Die große welsche Haube, die rechts zu sehen ist, stellt wohl den Helm jenes Turmes dar, der über das Schlossgärtchen nur zu einem geringen Teil zu sehen ist, da er vom Haus der Herzogin nahezu ganz eingemauert ist. Ich habe ein Foto um 1870, auf dem hinter dem grünen Hut sehr hohe Schornsteine zu erkennen sind. Dabei ist die große welsche Haube viel niedriger als der Grüne Hut. Das ist auch auf dem Foto von Eiserner Pirat der Fall.

    Die hohen Kamine dürften die Schlote sein, auf denen auf dem Foto von Eisernem Pirat die Kaminfeger stehen. Das Foto wurde demnach von Richtung West nach Ost aufgenommen. Die den Kaminen vorgelagerten Renaisssancegiebel (bzw. deren oberster Bereich) dürften zum Haus der Herzogin gehören. Auf meinem alten Foto (über Burggärtchen und Spree aufgenommen) sehen die vielen kleinen Giebel vom Haus der Herzogin verblüffend ähnlich aus. Das spricht auch dafür, dass das Foto im Vordergrund tatsächlich das Berliner Schloss zeigt.

    Friedrich III. hat in den langen Jahren als "ewiger Kronprinz" unendlich viel für dieses Museum bzw. für dessen Bestand getan. Sowohl er, als auch seine Frau, waren von der Kunst begeistert und trugen kostbare Gegenstände für ein Museum zusammen. Oft lehnte der als sehr sparsam bekannte Kaiser Wilhelm I. bei der Finanzierung für den Erwerb der Kunstwerke zunächst ab, um denn schließlich doch die Mittel hierfür bereitzustellen. Leider hat Friedrich III. (+1888) das Museumsgebäude des "Kaiser-Friedrich-Museums" nicht mehr erlebt, da dieses erst 1904 vollständig fertiggestellt war. Jedenfalls hatte man dieses Museum zurecht nach ihm benannt. Es existiert heute noch ein Kaiser Friedrich Museumsverein.