Posts by miro

    Ich habe mich schon beim letzten Besuch in Wien gewundert, wieso jede dritte Metropole teilweise ein Riesenverbund aus oberflächigen Rohren hat ?

    Was für eine Funktion haben die und wieso sind diese dort ?

    gut man könnte googlen, aber viellleicht weiß das wer ?

    Meistens wird damit abgepumptes Grundwasser aus Baustellen in den nächsten Fluss befördert.

    Das heißt, der nächste Raffzahn-Investor wird abreißen lassen und Styropor-Würfel dort hinbauen?

    Ich glaube, in diesem Fall nicht.


    Aus dem Exposé:


    Bei der Hofstelle Meyer zu Stieghorst ist nach Vorprüfung ein
    Verfahren eingeleitet worden, diese als Baudenkmal eintragen zu
    lassen.


    und


    künftige Nutzung: Zusätzlich ist die Abgabe eines Nutzungs-/ Entwicklungskonzept
    obligatorisch. Der Charakter der Hofstelle muss dabei erhalten
    bleiben. Ruhige gewerbliche Zwecke sind denkbar. Erweiterungen der
    Baufläche über den unmittelbaren Hofraum hinaus sind unzulässig.



    https://www.bielefeld.de/sites…yer%20zu%20Stieghorst.pdf

    Wobei mich das "Regensburger Viertel" an den Wiederaufbaustil der Nachkriegszeit erinnert, der ja weite Teile Nürnbergs prägt. Auch damals versuchte man, die äußerst schlichten Gebäude mit heiteren Farbtönen etwas freundlicher zu gestalten. Irgendwie schließt sich der Kreis damit wieder.

    Nachkriegszeit, 50er/60er, war auch mein erster Eindruck.


    Interessant, dass man solche Pfützen mit auf so ein Bild visualisiert, das wäre in echt wohl grober Pfusch. ablachen:)Dabei bin ich der Meinung, das gute Landschaftsarchitekur solche Viertel am ehesten "retten" kann. (wobei ich das hier jetzt nicht furchtbar finde, aber eben auch nicht besonders. )

    Es wäre interessant zu erfahren, wer der Verantwortliche dafür ist und in welchem politischen Spektrum er angesiedelt ist.

    Wer der Ideengeber ist, könnte ich mir vorstellen: "Kooperationen : FG Architekturtheorie und Entwerfen Uni Kassel" ---> Prof. P. Oswalt

    Da der Beitrag hinter der Bezahlschranke steckt, sehe ich nur eine Grafik mit einer "Umbauidee". Was ich da sehe, ist völlig belanglos. Zwei Flachdachgeschosse werden noch oben drauf gesetzt. Der Bau wird durch ein paar bunte Farben, womöglich irgendeine missglückte Reminiszenz an Piet Mondrian, und die üblichen grünen Efeuranken "aufgepeppt". Sonst ist da nichts. Das kann jeder Graphiker an einem Tag erstellen.

    Der Fairness halber muss man dazu sagen, dass das "nur" studentische Entwürfe sind zum Thema Entwerfen im Rahmen eines Studienganges. Quasi Übungen ohne den Anspruch, dass mal was daraus werden wird. In dem Studiengang sollten auch Fragen zum Umgang mit historischen Rekonstruktionen erörtert werden laut deren Homepage. Die Antworten hätten mich interessiert.


    https://www.nbl.berlin/projects/rechenzentrum/

    Das etwas unter Denkmalschutz steht, heißt heute nicht mehr, dass es tatsächlich erhaltenswert in unserem Sinne ist. Zumindest optisch bereichert diese ehemalige Kirche ihre Umgebung sicher nicht, auch wenn die Nutzung im Inneren noch so interessant sein mag.

    Die stört in dem Umfeld, in dem sie steht allerdings auch nicht; man könnte sagen, dass sie noch das interessanteste Gebäude da ist, so seltsam das auch klingt. :D


    https://goo.gl/maps/joag7LJ6ozCXs8Ko8

    Das ist richtig. Das sind Projekte in Dänemark, so wie der gesamte Blog sich mit dänischer Architektur auseinandersetzt. Das Ganze gehört also nicht in diesen Strang.

    Oh nein, wie peinlich. || Ich hatte das Bild vom Neubau auf einer norwegischen Seite gefunden und dann nur per Bildersuche weiterrecherchiert. Vielleicht kann ein Moderator den thread entsprechend verschieben?

    Die Referenz der Königsnase ist das inzwischen nicht mehr existierende Restaurant St Hanshaugen des Architekten Munte in Oslo. Hier das Original:

    Anscheinend bemüht man sich in Norwegen, das Original auch wieder aufzubauen:


    https://sivilisasjonen.no/samf…taurant-pa-st-hanshaugen/


    Wenn ich das richtig deute (dank google Translator), stehen dem noch fehlende Machbarkeitsstudien zur Bewirtschaftung und zur Finanzierung bzw. fehlende Investoren entgegen.

    Würzburg? Linkes Main-Ufer, Richtung Nordwesten.


    Das könnte Festung Marienberg in Würzburg sein, gesehen vom Oberen Mainkai, ungefähr hier.

    Vielen Dank, ich denke, das stimmt! Ich hatte die Festung viel höher gelegen in Erinnerung, deshalb hatte ich Würzburg erst ausgeschlossen. Aber die Festungsmauern ziehen sich ja doch recht weit bis unten hin. Und die Kirchtürme im Hintergrund passen auch.


    Auf dem ersten Bild hier


    https://johannes-kiefer.de/bombardierung-wuerzburg-1945/


    sieht man das giebelständige Haus; die Bebauung ist heute komplett anders.

    P.S.: Ob die Onlinepetition für den Erhalt der "Tedi"-Fassade noch läuft, vermag ich nicht zu sagen. Sie ist ein Jahr alt.

    Dafür ist es leider zu spät. Die Gebäude stehen nebeneinander und werden gleichzeitig abgerissen.



    Die Fassade vom Neubau ist einfach nur belanglos und langweilig, sofern es bei der ersten Visualisierung bleibt.

    Eine traurige Nachricht aus New York: Die Grand Prospect Hall in Brooklyn wird abgerissen. Die Begründung, warum das Haus kein Denkmal ist, wird genauso begründet, wie der Denkmalschutz es hier in Deutschland machen würde: Fassade und Innenraum zu sehr verändert.

    Grand Prospect Hall: Ende eines deutschen Wahrzeichens in New York

    • Die Grand Prospect Hall war für viele deutsche Einwanderer in New York ein Ort der Verwurzelung mit der alten Heimat


    https://www.rnd.de/panorama/gr…6OQMVKWRMJUVRRGXRKPA.html


    Bilder vom Abriss im Inneren


    https://gothamist.com/arts-ent…t-2021-demolition?image=1


    Google Ansicht


    https://www.google.com/maps/pl…d40.6638889!4d-73.9894444

    War bei Frau Kahlfeldt's Ernennung denn irgendetwas ungewöhnlich oder unregelmäßig, anders als bei Herrn Stimmann oder Frau Lüscher? Dieser offene Brief gestern, den ich mir nicht noch mal antun möchte, hatte ja außer inhaltlicher Differenzen mit ihr, auch vom Prozess ihrer Ernennung gesprochen.

    Da war nichts ungewöhnlich dran. Der Forderung nach einem Gremium, dass die Stelle besetzen soll, wurde nicht nach gekommen. Im Grunde heißt das nur, dass kein Wunschkandidat der Unterzeichner ernannt wurde und das ist wohl das Problem. Jede Wette, bei der Besetzung des Gremiums, bei der Kandidatenauswahl und bei einer möglichen Wahl, die nicht komplett im Sinne der Unterzeichner wäre, hätte es weitere Briefe gehagelt.

    Bizarr ist, daß die Lokalpresse, vor allem die PNN, nach wie vor behaupten das Rest-Rechenzentrum werden weiter und nahtlos für die "Künstler" genutzt. Bleibt es bei dem "Deal", wird dieser Ende Januar von der SVV bestätigt und treibt OB Schubert den zweistelligen Millionenbetrag für die "Sanierung" des RZ auf werden die Mieten für "Kreative" kaum interessant sein. Der Bau aus den 70ern muß ja nicht nur ein neues Dach und eine komplett neue Haustechnik bekommen (die heutigen Mieter zahlen € 5,50/qm Nebenkosten) sindern eine komplett neue Fassade, die dem GEG entspricht. Da durch den Teilabriß des Rechenzentrums > 1/10 der Fassade entfernt wird ist der ganze Bau neu zu genehmigen.


    Das wird deutlich mehr kosten als die bisher (2019) prognostizierten 10 Mios - und das für nur 3.600 qm Nutzfläche.

    Diese Tatsachen müssen allen Akteuren doch bekannt sein. Redet man sich da ein, dass das schon irgendwie hinhauen wird oder hat man noch geheime Fördermittel in der Hinterhand? Die können sich doch nicht so selbst belügen, oder doch?