Posts by efhdd

    Ein Markt ist nunmal, was ein Markt ist: ein Handelsplatz. Was ist daran also so verwunderlich, dass man ihn auch so genutzt sehen möchte?

    I second that!



    Gerne kann man den Platz in den Sommermonaten ja als Platz nutzen, ein paar Café-Stühle hinstellen, ein kleines Café etc. pp. - aber für Herbst, Winter und Frühjahr bleibt es entweder ein großes leeres Feld oder man nutzt es dementsprechend.


    Zum Germaniadenkmal: Denkmal für den Sieg über Frankreich 1871 - Wiederaufbau? Really? Wenn es noch da stehen würde in voller "Pracht" und historisch wertvoll wäre - ok. Aber doch kein Wiederaufbau eines Kriegsdenkmals.


    50r/60er/Kulti: Weil halt alles, fast alles, was in dieser Zeit gebaut wurde, nun mal Sch***e war? Auch eine 50er Jahre Wohnung in Köln ist nicht unbedingt erhaltenswert... Bauliche Zeitzeugen sind es, damals musste Wohnraum geschaffen werden und zwar viel, schnell und billig. So sieht das dann aus; So ist dann die Qualität.

    Bebauung von Ring und Georgplatz. Wie witzig. :D
    Hinter dem Karstadt ist eine riesige Brachfläche von etwa 4 Hektar Land, welche niemand auch nur irgendwie bebauen möchte. Zwischen Ferdinandplatz und Kristallpalast steht ein abrissreifer Block der einfach nur vergammelt. Die Strukturen von Georgenplatz und St. Petersburger Straße sind durch umfassendes Bestandsgrün zementiert. Hier passiert in den nächsten 30 Jahren gar nix. Schon wenn jemals etwas mit den 4 Hektar Land beim Ferdinandplatz je was passieren sollte (Der Parkplatz dort war so nie geplant, das Karstadt, erkennt man ja an der Fassade war immer so geplant, dass sich dort ein Anbau anschließen kann) würde mich das wundern. Für weitere Shopping-Malls ist das Gebiet zu weit außerhalb, Wohnqualität geht gegen Null und Büros gibt es in Dresden eh zu viele.

    Der Altmarkt - früher ein Parkplatz, heute genauso öde und kalt. Das ist meine Meinung. Schon etwas andere Leuchten als dieser schiefe Laternenmast(Flutlicht) und schon würde vieles anders wirken.

    Der Striezelmarkt hält die Massen weg von den vielen anderen, kleinen Weihnachtsmärkten. Das passt schon so. :)


    Ernsthaft, so eine freie Fläche für verschiedene jahreszeitliche Märkte, Stadtfest und andere zeitliche Aufbauten ist nicht schlecht. Man sollte vielleicht noch mehr Veranstaltungen planen, evtl. die Fläche in der restlichen Zeit auch für etwas "mobiles" nutzen.

    Heimdall: Verstehe ich auch nicht. Ein Satteldach ist einfacher, weniger fehleranfällig und preiswerter. Es wird dafür wohl eine Vorschrift oder ähnliches geben. Freiwillig baut man eigentlich kein Flachdach, außer man möchte den Bauhaus-Look (eher bei kleineren Objekten im EFH-Bereich). Bei Investoren-Architektur würde man ja eher das billigste wählen, was erlaubt ist. Satteldach ist hier anscheinend nicht erlaubt. Ok, ein Pultdach käme vielleicht noch ein Stück billiger (mit entsprechender Neigung, 2-3 Grad sind kein Pultdach sondern ein Flachdach mit entsprechenden Problemen bei Abdichtung, Schneelast, usw.).

    Wenn die Nachfrage schneller als das Angebot steigt, soll also der Crash folgen? - Wieder was gelernt!

    Das hat man sich bei der Subprime-Krise auch gedacht oder bei dieser und jener Krise oder während der Tulpenmanie im 17. Jahrhundert. Diese Muster gibt es immer und immer wieder und gerade bei so etwas volatilem wie Tourismuszahlen kommt man da ganz schnell wieder ganz unten an. "Heidenau bei Dresden" war nicht nur in Deutschland das bestimmende Thema - das war Thema in Nachrichtenmedien weltweit. Von unendlichem, stetigem und immerwährenden Wachstum der Tourismuszahlen auszugehen kann nicht gut ausgehen. WSB war eine Lokalposse und hat an den Tourismuszahlen nichts geändert, aber die ersten negativen Auswirkungen von PEGIDA, Freital, Zeltstadt Friedrichstadt und Heidenau sind m.E. schon zahlenmäßig angekommen in den Tourismuszahlen. Die USA hat m.W. sogar eine Reisewarnung für Dresden ausgegeben. Also, ganz ruhig hier... Wenn es klappt mit weiter stetigem Wachstum gen unendlich, dann gut... wenn nicht, dann nicht enttäuscht sein...


    Edit: Quellen nachgeliefert:


    http://www.dnn-online.de/dresd…en-bleiben-weg-2234522491



    http://www.sz-online.de/nachri…rt-touristen-3183285.html

    Dresden hat für eine Stadt dieser Größenordnung viel zu viel Verkehrsinfrastruktur, insbesondere was den Flächenverbrauch für den motorisierten Individualverkehr betrifft. Gerade in der Innenstadt verhindert genau diese die (Wieder-)Herausbildung eines geschlossenen und verdichteten Stadtkerns.

    Das glaube ich kaum. Speziell im Innenstadtkern wird es wohl eher an der Infrastruktur der Straßenbahnen liegen. Spuren für PKWs und Busse lassen sich zur Not, mal mehr mal weniger einfach unter die Erde legen. Bestes Beispiel ist die Wilsdruffer Straße zwischen Postplatz und Pirnaischer Platz. Ohne weiteres könnte man die eine Richtungsspur je Richtung unterirdisch führen, jedoch würde sich dadurch nichts verbessern, weil dort 2 Straßenbahnspuren entlanglaufen, welche nicht so einfach Höhenunterschiede überwinden können und natürlich die ausladende Straßenbahn-Station.


    Der allergrößte Teil des Dresdner Straßennetzes hat eine Spur pro Richtung. Das ist absolut notwendig, sonst kannst du kein Haus bauen oder sanieren, kannst nicht einziehen weil der Möbeltransporter nicht kommen kann oder der Notarzt kann nicht vorfahren. Es gibt einige wenige Strecken in Dresdner Straßennetz mit 2 Spuren pro Richtung. Das sind dann im Regelfall Bundesstraßen wie die St. Petersburger oder Staatsstraßen. Wenn es diese ein wenig leistungsfähigeren Fahrbahnen nicht gäbe, dann gäbe es auch keinen Grund für Autofahrer, diese Straßen zu nutzen. Wenn überall nur eine Fahrbahn wäre, dann kann man genauso durch's Wohngebiet fahren um an sein Ziel zu kommen. Und wie gesagt, in anderen Städten haben Bundesstraßen dieser Wichtigkeit schon mal 2x3 Spuren statt 2x2 Spuren. Ganz abgesehen davon wird der größte Teil des etwas besser ausgebauten Dresdner Straßennetzes (d.h. ab 2x2 Spuren) auch vom ÖPNV (Busse!!!) genutzt, wie auch die St. Petersburger Straße. Ein flüssiges Vorankommen auf diesen Routen freut also auch durchaus den ÖPNV-Nutzer.


    Die durchschnittliche PKW-Geschwindigkeit ist in Dresden mit 27 km/h eher unterdurchschnittlich, was auf eine zu gering ausgebaute PKW-Infrastruktur hindeutet. Zum Vergleich:


    München - 32,35
    Amsterdam - 34,44
    Dublin - 34,76
    Barcelona - 35,24
    Prag - 36,85
    Wien 46,03


    Die harten Fakten sprechen also hier eine ganz andere Sprache. Logisch wären auch für St. Petersburger eher die Überlegung 2x3 Spuren statt 2x1 Spur. Oder man lässt es halt erst mal wie es ist.


    Ich empfehle im übrigen, hier nicht wie im Konkurrenzforum Deine Vorliebe für zehnspurige Stadtautobahnen, den Abriss sanierter Altbausubstanz, die ja angeblich samt und sonders baufällig ist, und dann natürlich deren Ersatz durch zeitgemäße und dann selbstredend doppelt und dreifach gedämmte moderne Bauten allzu lauthals zu fordern, genauso solltest Du recht zurückhaltend in Deinen andernorts mantraartig wiederholten Feststellungen sein, ein Bauen und Wohnen auf der grünen Wiese sei erheblich umweltfreundlicher als ein Leben in der Stadt.

    Was für ein Quatsch, niemals, niemals habe ich eine Stadtautobahn für Dresden gefordert. Mit 130 km/h am Kulti vorbei? So ein Quark!


    Und auch den Abriss von Altbau-Struktur habe ich nirgendwo gefordert, habe nur festgestellt, dass es sich in einem Neubau immer besser wohnt als im sanierten Altbau - rein von der Wohnqualität her.


    Zum dritten Topic, keine Ahnung warum du es hier ansprichst: Es ging darum, dass zwei Autos fahren und unterhalten und in einem gedämmten Neubau wohnen ressourcenmäßig und von der Energieverschwendung deutlich umweltfreundlicher ist als in einem energetisch unsanierten Altbau wohnen und kein Auto fahren und den Dresdner Nachthimmel heizen. Das ist eine simpel Rechnung und die ist so wie ich es oben darstelle absolut richtig.


    Eine andere Rechnung, ich weiß nicht ob du das hören möchtest, es ist auch wesentlich umweltfreundlicher täglich mit dem PKW 5km zur Arbeit und zurück zu pendeln als jeden Tag mit dem Zug 50km bis Riesa zu fahren und zurück. Auch wenn der Zug ein wenig umweltfreundlicher pro Personenkilometer ist, macht das hier die Strecke zig-fach zu Nichte.

    Au ja, schön dass Du den Weg auch in dieses Forum gefunden hast! Fröhliches Trollen!

    Ich bitte doch darum, beim Thema zu bleiben. :)


    Dresden ist eine Großstadt oder möchte es sein, ich weiß nicht. Dazu gehört eine entsprechende Verkehrsinfrastruktur. Die St. Petersburger Straße leitet den Verkehr elegant am historischen Kern VORBEI. In ihrer Funktion als Bundesstraße ist ein 2x2 spuriger Ausbau durchaus angemessen, in anderen Städten haben solche Straßen auch schon mal die Größe von 2x3 Spuren (+ Abbiegerspuren). Ebenfalls tut der Innenstadt etwas grün gut. Es muss nicht jede Fläche versiegelt, gepflastert und verbaut werden.


    Ansonsten finde ich große, offene Parkplätze im Innenstadtbereich auch nicht toll. Wenn Parkgebühren verlangt werden, dann sollte sich ein unterirdisches Parkhaus tragen, wie etwa unter dem Altmarkt mit den Einfahrten auf der Wilsdruffer Straße. Eine gute Lösung, wie ich finde. Man sieht oberirdisch fast nichts und unten drunter sind 400 Parkplätze.


    Dass aufgrund des Verkehrslärms dort nichts gebaut werden könnte, halte ich für völlig falsch. In Verbindung mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (KWL) und einer Festverglasung, lässt sich Wohnraum, Seniorenresidenz, Hotel, Einkaufsfläche, Restaurants, etc. schaffen. Im Einfamilienhausbau ist eine KWL heute fast Standard, auch wenn die Fenster ganz normal geöffnet werden können und die Lage ruhig ist. Die KWL ist Komfortmerkmal. Es ist nun wirklich keine Notwendigkeit, dass man im Innenstadtbereich unbedingt einen Ausblick ins ruhige Grün braucht, siehe New York & Co. - die Menschen leben dort auch gerne in den Hochhäusern. Die Fenster, falls man sie öffnen kann, bleiben im Regelfall zu, weil man eine Lüftung hat (d.h. nicht mehr manuell per Fenster auf lüftet) und wenn man das Fenster doch mal aufmacht, dann ist es eben laut - so what? Gibt schlimmeres, worüber man sich aufregen könnte...

    Ehe da was gebaut werden kann, muss man erst mal ernsthafte Schritte unternehmen, die Stadtautobahnen zurückzubauen und das alte Ringstraßensystem zu reaktivieren.

    Bei der St. Petersburger Straße handelt es sich um eine Bundesstraße und für eine Stadt von der Größe von Dresden und diese Art von Straße sind 2x2 Spuren durchaus angemessen. Nur in Provinznestern und Überland wird eine Bundesstraße als 2x1 Spur geführt. Selbst dort aber auch immer öfter 2x2 Spuren.


    Des Weiteren, ich weiß ja nicht um welchem Abschnitt es konkret geht, werden im Bereich Georgenplatz bis Elbe die beiden Richtungen jeweils getrennt geführt mit schönen Grünfläche dazwischen. Der Innenstadt sind schon genug Grünflächen abhanden gekommen und diese Grünflächen tun dem Gebiet durchaus gut. Durch die getrennte Führung sind die Fahrbahnen auch kein unüberwindbares Hindernis für Fußgänger/Radfahrer, sondern es ist eben nur jeweils eine kleine Fahrbahn zu überwinden und die Autos/Busse/etc. kommen jeweils nur aus einer Richtung.


    Der Transitverkehr ist bereits aus Dresden verbannt worden, man sieht das die Straße in ihrer Breite immer noch benötigt wird. Ich kann mir wahrlich nicht vorstellen, dass man einen alltäglichen Stau von der TU bis an die Elbe haben möchte.


    Und wie gesagt, es ist eine Bundesstraße und keine Stadtautobahn. Wenn ich dort mit 130 km/h +/- langfahren würde, weil Autobahn, würdest du wohl ziemlich dumm gucken.



    den gemeinen Dresdnern (und vor allem den autogeilen Umlandbewohnern) die Verkehrsfläche unter dem Privatblech nehmen zu wollen, fast schon ein Sakrileg.

    Ich weiß nicht wie viele Tuning-Autos du so auf den Dresdner Straßen siehst, ich sehe eigentlich fast gar keine. Autogeil ist hier fast keiner. Für die meisten ist das Auto schlicht eine Notwendigkeit zur Erreichung von Job, Schule und evtl. auch mal Innenstadt/Semperoper/Theater/Weihnachtsmarkt/etc. - die mit Abstand meisten Kilometer allerdings sicher für lebensnotwendiges wie Job/Supermarkt/usw.