Posts by Dase

    Quote from "youngwoerth"

    Was umso mehr einen Bruch mit dieser Tradition erfordert. Stadtreparatur betreibt man nicht durch Anpassung an vorherrschende Heterogenität.


    Und wie? Gründerzeit plus Platte abreissen und die Bauernhäuser (keine Abwetung, dass stand da tatsächlich) von 16XX wieder hin stellen?

    Quote from "campus solis"

    Warum hört man im Bezug auf die "James-Simon-Galerie" nichts von der UNESCO? Sind Brücken der einzige Grund um den Titel abzuerkennen???


    Weil das Weltkulturerbe der Museumsinsel sich nicht primär auf die Architektur bezieht, sondern als bauliches UND kulturelles Ensemble eingetragen ist und das relativ kleine Empfangsgebäude dieses Ensemble keineswegs empfindlich trifft oder gar zerstört? Aber das wäre ja zu naheliegend :lachen: Beim Bau eines Glashochhauses vorm Neuen Museum sähe das sicherlich anders aus.

    @ursus: kannst du das Volkslehrersyndrom hier im Forum nicht bei Gelegenheit mal abstellen?


    Quote from "Lysander"


    'Mangelnder Realitätsbezug'?
    Vielen Dank für die freundliche Begrüßung. Leider geht aus deinem Beitrag nicht hervor, was die in der Nähe stehenden Gründerzeitler und Plattenbauten damit zu tun haben, genauso gut oder schlecht könnte man sich auf die Nähe des häßlichen Ribbeckplatzes des Bordells in Bahnhofsnähe beziehen.
    Der Neubau wird genau neben das Hauptgebäude der Franckeschen Stiftung und zwar zwischen zwei überlieferte Häuser gesetzt.
    Vielleicht sollte man sich erstmal kundig machen, worüber überhaupt gesprochen wird.


    Jedem so, wie es sich gebührt. Wenn von einem "Terroranschlag" die Rede ist (allein dieser Begriff rechtfertigt das Etikett "mangelnder Realitätsbezug"), darf es ruhig ein wenig mehr sein als ein Gebäude, dass in einem sehr heterogenen Umfeld platziert wird und bei dem hauptsächlich die Fassade kritisiert werden kann (Traufhöhe, Firsthöhe, Schrägdach stimmen doch soweit, oder welche Kriterien habe ich vergessen?). Da stellt sich mir schon die Frage, wie man es bezeichnen würde, hätte man einen abstrakten Glaskubus mit 10 Stockwerken da hingesetzt. Wer sofort Superlative absurdester Art verwendet, dem gehen sie bei Steigerungen dann eben aus.


    Der Riebeckplatz ist im Übrigen ~ 900 Meter entfernt, der nächste 4-stöckige Gründerzeitbau steht direkt nebenan, die nächste Platte steht in ca. 20 Metern Entfernung (beides im Steinweg), die Hochstraße in 30 Metern. Du suggerierst dagegen, es handle sich um ein astreines Barockensemble. Die Franckeschen Stiftungen sind ein solches bedeutendes Ensemble - der Franckeplatz selber ist es m.E. nicht, weil hier bereits seit >100 Jahren nicht auf ensemblegerechtes Bauen geachtet wird.


    Und nochmal zum mitschreiben für alle: Ich sage nicht, dass ich das Gebäude gut finde, sondern weise darauf hin, dass es durchaus einigen kriterien für angepasstes Bauen entspricht und damit keineswegs absurde Superlative verdient, wie sie hier herumgereicht wurden.

    ^ Es wird eine kleine Lücke bebaut, auf der sich momentan ein unansehlicher Parkplatz befindet - der Franckeplatz befindet sich zudem direkt gegenüber der Stadtautobahn und direkt um die Ecke bzw. in Sichweite befinden sich diverse Plattenbauten und unahnsehliche 90er-Architektur. Von einem "Terroranschlag der Moderne" zu sprechen und zu suggerieren, es handle sich um ein astreines Barockensemble, zeugt da von einem mangelnden Realitätsbezug. Das Gebäude selber finde ich nicht besonders, allerdings wird sich an die Trauf- und Firsthöhe der simplen Häuserzeile gehalten, etwas, dass die Gründerzeitbauten direkt nebenan nicht taten.

    Lichtfest 2009 - 20 Jahre friedliche Revolution


    Zum 20. Jahrestag der entscheidenen Montagsdemo am 9. Oktober 1989 richtete die Stadt Leipzig ein Lichtfest aus, bei dem der Innenstadtring fast komplett gesperrt wurde und auf dem damaligen Demonstrationsweg verschiedene (Licht-)installationen an die Ereignisse erinnerten. Dabei kamen über 100.000 Leute zusammen, die den ehemaligen Demonstrationsweg teilweise mehrmals nachvollzogen.


    Tagsüber fanden bereits diverse Veranstaltungen statt, u.A. mit einer denkwürdigen Rede eines ehemaligen Bürgerrechtlers.


    Es folgt nur eine kleine Auswahl, da beim eigentlich Umzug aufgrund der Menschenmassen kaum Fotos möglich waren. Dazu dann bitte die Links am Ende des Beitrags beachten.


    Eine Mischung aus Videos, Tonelementen sowie Schriftzügen der damaligen Parolen an der Ecke Nikolaistraße/Grimmaische Straße, an der sich die Masse einst zum Zug formierte - rechts das DDR-Stahlbetongebäude der Löwenapotheke, das nach TLG-Plänen bald abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden soll. Der Erker ist ein erhaltener Teil des Fürstenhauses der Universität, das sich einst an der gegenüberliegenden Ecke der Kreuzung befand.


    links noch einmal die Löwenapotheke:


    In der Grimmaischen Straße wurde der Aufruf zur Gewaltlosigkeit, der damals über den Leipziger Stadtfunk verbreitet wurde, abgespielt:


    Die Installation Leipzig '89 wurde auf dem Augustusplatz mit Kerzen gebildet:


    Auch das City-Hochhaus, damals noch Universitätsgebäude, wurde einbezogen:


    Installation aus Wartburgs, Moskwitschs und Trabbis kurz vorm Hauptbahnhof, repräsentiert die Autofahrer, die damals im Ring in der Demo steckenblieben:


    Das Wintergartenhochhaus in Grün:


    Am Hauptbahnhof entschied sich das Schicksal der Demonstranten, eine angebliche Funkstörung verhinderte eine Rückmeldung aus Berlin, weswegen der Hauptbahnhof passiert werden konnte - die Installation symbolisierte das durch ein Lichtrauschen auf dem Haupbtbahnhof (das man hier natürlich nicht erkennt ;)):


    "Installation" am Novotel: irgendwas Blaues :lach:


    Das Wintergartenhochhaus jetzt auch in Blau:


    Der Mond tat auch sein bestes - im Kontext mit dem Geschäftshaus Goldene Kugel, das mustergültig saniert wurde - bis auf die namensgebende goldene Kugel, die ursprünglich das Türmchen krönte:


    Nochmals die Kugel - das Mariott-Hotel rechts, ein Neubau vom Ende der 90er sieht des Nachts gar nicht mal schlecht aus:


    Auf dem Gelände der künftigen Höfe am Brühl, deren Bau bald beginnt, wurde eine Konzertbühne aufgebaut, rechts sieht man eine etwas pathetische Installation am Bildermuseum: schüttelnde Hände:


    Die Reformierte Kirche am Ring:


    An der ehemaligen Stasizentrale "Runde Ecke" wurde ähnlich wie am Nikolaikirchhof mit Kerzen gedacht:


    Ein weiterer Teil der Runden Ecke - keine Lichtinstallation, sonst aber nur selten so frei zu fotografieren, weil die Straße im Vordergrund stets zugeparkt ist:


    Hochschule für Musik und Theater direkt gegenüber - hier wurden Originalaufnahmen der Lautsprecherdurchsagen der Polizei abgespielt und das Gebäude dabei pulsierend illuminiert:


    Fotos der Ereignisse des Tages finden sich [url=http://lichtfest.lvz-online.de/lvzs.site,postext,fotogalerie.html]bei der LVZ[/url] sowie bei Flickr.


    Zum Schluss noch ein besonderer Tipp: [url=http://www.rund-blick-leipzig.de//lvzs.site,postext,startseite,artikel_id,13031.html]Lichtfesteindrücke in 360° finden sich im Rundblick.Leipzig[/url] - dort findet sich auch eine Übersicht sämtlicher Installationen. Sehr empfehlenswert!


    Grüße,
    *D

    ^ Zum Beispiel im Dresden-Strang. Ich kann mich nur wiederholen: DU bist derjenige, der hier in den letzten 2 Tagen am wenigsten zum Thema beigetragen hat, es sei denn, dieses lautet plötzlich "soziologische Betrachtungen der Diskussionskultur in 2 Architekturforen". Damit provozierst du dann Antworten wie diese hier, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben. M.E. warst du da schon mal weiter.


    Grüße,
    *D

    Danke übrigens an Stefan für die Links. Die zeigen, dass, auch wenn der Mittelteil jetzt aufgrund des Wegfalls der zwei Bögen viel breiter ist, gestalterisch nichts kompromisslos modisches gebaut wird, sondern dieser sich mit dem Bogen an jenen von 1894 anlehnt:



    Quelle: http://www.poeppelmannbruecke.vermessung.biz



    Quelle: http://www.leipzig-seiten.de


    Bei der Sanierung 2000/2001 hätte ich persönlich einen hölzernen Mittelteil wie vor 1894 bevorzugt, dafür dürfte die Spannweite jetzt aber viel zu groß sein.

    ^ Nein, die Mulde ist nicht schiffbar und ist m.W. im Muldentalkreis größtenteils naturbelassen. Bei der natürlichen Engstelle direkt an der Altstadt von Grimma handelt es sich um die einzige engere Einfassung des Flusses im weiten Umkreis. Südlich und nördlich der Stadt ist der Fluss eher von Überschwemmungswiesen umgeben. Das Problem sind halt wirklich die Hügel des Stadtwaldes Grimma im Osten und die Altstadt, die flach nur wenige Meter über Flussniveau liegt, im Westen des Flusses. Das Wasser kann hier nur in die Stadt abfliessen.

    Quote from "Aedificium"

    Das musst Du jetzt aber mal erklären, wieso sich die Kubatur dieser beiden Beispiele (eine Kirche ist ja nur San Michele de Murato) ähnelt? Vorgelagerter Kampanile und hintere Apsis kann ich beim besten Willen nicht beim Leipziger Pendant erkennen.
    Die Bänderung ist, bis auf die horizontale Ausrichtung, auch nicht besonders ähnlich, da die farbliche Divergenz sehr stak unterbrochen ist und nur noch Reste der einstigen Bänder zu sehen sind. Ob diese schon immer eine unterschiedliche, gewollte, Mächtigkeit aufweisen, sei mal dahingestellt.


    Es ging doch nicht um ume exakte Kopie, sondern um die Frage, ob das Strichmuster unrefekltiert von irgendwelchen Cornflakespackungen übernommen wurde oder ob es eine tiefergehende Parallele zu früheren Bauten mit kirchlicher Nutzung gibt. Dass die beiden Steintypen aus Italien stammen, ist zumindest ein Indiz dafür, dass diese zweifarbige Fassade durch ebendiese inspiriert wurde.

    ^ Dieses Pack bringt aber immerhin ein wenig Inhalt hier rein, der etwas zum "A" diese Forums beiträgt. Davon sehe ich in deinem unnötigen Beitrag nichts. Die meisten DAF-Mitglieder waren im Übrigen ursprünglich hauptsächlich hier unterwegs. Woran es wohl liegt, dass sich das geändert hat.


    @ Heimdall: dieses Muster scheint im mediterranen bereich durchaus desöfteren aufzutauchen. Die romanische Kirche auf Korsika war nur ein Beispiel, im Süden Frankreichs und in Italien habe ich ähnliches ebenfalls gesehen. Insofern ist raketes Renaissance-Vergleich durchaus durchdacht und begründet (Material, Optik, Bezugnahme), während ich dies beim Strichcode-Vergleich nicht erkennen kann. Da scheint die Trauer über die Nicht-Reko dann doch zu überwiegen und man sucht sich seine Assoziationen und Argumente eben heraus, wie sie gerade passen.

    @ rakete: Irgendwie kam mir das Strichmuster mit hellem und dunklem Marmor auch bekannt vor, leider bin ich auf die Analogie zu mediterranen Kirchen selber nicht gekommen. Dabei stand ich erst im Mai (übrigens am Tag der Befreiung, als hunderte kleiner Franzosen und Korsen mit Spielzeuggewehren da rum liefen) vor der romanischen korsischen Kirche San Michele de Muratu, erbaut in genuesischer Zeit, deren Mauerwerk doch eine frappierende Ähnlichkeit aufweist:



    Quelle: Wikipedia Commons, GNU license


    Vergleich:


    Also - Strichcode oder Reminiszenz? Ich tendiere jetzt klar eher zu letzterem. In Beschreibungen ist übrigens ähnlich wie beim Egeraat-Bau von "grünem Stein" die rede und auch in natura wirkt beides eher Grau - könnte sich also sogar um das selbe oder zumindest ein ähnliches Material handeln.

    ^ Der Mittelteil (wenn er auch früher kleiner war) hatte schon immer eine andere Gestalt als die Steinbögen. Die jetzige Form ist bereits ein Kompromiss, da der Gewinner des Wettbewerbs aus dem Jahre 2003 in Grimma auf keinerlei Akzeptanz stieß. Diesen hätte man im Übrigen wirklich der "modischen Formensprache" bezichtigen können, bei dem nun realisierten Entwurf kann man kaum von kompromissloser Moderne sprechen. Außer man findet alles schlecht, was nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

    @ Leipziger: Aus dem warmen Stübchen in Leipzig, in dem im August 2002 maximal die Söckchen nass geworden sind, lässt es sich leicht urteilen. Die Grimmaer lieben ihre Pöppelmannbrücke und es wurde jahrelang leidenschaftlich um den Erhalt des gegenwärtigen Zustands vs. Wiederaufbau in Originalform vs. Wiederaufbau wie jetzt geplant gestritten. Fakt ist aber, dass in Grimma auch niemand jenes Augustwochenende nochmal erleben möchte, das sich tief ins Bewusstsein der Leute gebrannt hat. Damals waren die meisten Einwohner fest davon überzeugt, dass es keinen Wiederaufbau geben wird, zu krass waren die Zerstörungen. Diverse Simulationen haben die vom Bürgermeister zitierte Stauwirkung von 1 bis 2 Metern ergeben. Das hat mit "wirtschaftlich orientierter Meinung" nichts, aber auch gar nichts zu tun, sondern mit dem Willen, das Städtchen nicht noch einmal, diesmal vorsätzlich, einer solchen Zusatzgefahr auszusetzen. Wenn nach dieser Flut mehrere Hundert Millionen in die Wiederherstellung der Bausubstanz investiert wurden, wird dies nach einem erneuten Hochwasser sicherlich keiner mehr machen.


    @ lguenth1: Die Brücke entsteht ausschliesslich für den Fußgänger- und Radfahrverkehr und bildet das Ostende des klassischen Grimma-Rundgangs durch Altstadt und Stadtwald mit Südwende an der Hängebrücke. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob die Investition von 6 Mio. Euro hier gerechtfertigt ist, allerdings fehlt hier seit der Flut m.E. sehr wohl ein Übergang - die neue Muldebrücke für die Staatsstrassen 38 und 11 liegt etwas 200m entfernt, insgesamt ergibt sich aber ein fußläufiger Umweg von etwa einem Kilometer, da man ja auch die Muldewiesen überqueren muss und tendenziell zur Promenade will. Das reicht bereits um dafür zu sorgen, dass die Muldenpromenade mit Blick auf die Stadt seit 2002 nicht mehr annähernd die Bedeutung für die Stadt hat, wie früher. Ob die Ausgabe von 6 Mio Euro dafür gerechtfertigt ist, darüber kann man natürlich streiten.

    ^ Da wirst du in Leipzig kaum welche zusammenkriegen. Die Uni-Leitung hat eher, wie sie bereits beim Namensstreit gezeigt hat, ein Problem mit der kirchlichen Nutzung von Paulinum/Paulinerkirche, da es ja gleichzeitig auch Aula der Hochschule werden soll. Insofern ist das schlechter Stil, da der Egeraat-Bau in Leipzig vielleicht nicht unumstritten ist, aber doch als guter Kompromiss gesehen wird, der nach 15 Jahren Diskussion entstanden ist.

    @ Denk_mal: Die Brücke war nicht angeblich, sondern definitiv der Grund für die Höhe der Flut und die damit verbundenen schweren Zerstörungen während des Hochwassers. Die Brücke liegt am Ende einer Engstelle zwischen Innenstadt und gegenüberliegendem Stadtwald, der direkt knappe 30 oder 40 Meter in die Höhe geht. Seitdem sind Millionen in die Wiederherstellung der Innenstadt geflossen. Da ist es kaum vermittelbar, wenn die Stauwirkung der Brücke komplett wiederhergestellt wird und damit die Innenstadt aufs Neue gefährdet wird.


    @ Heimdall: nein, die Bürger haben nicht bis 2002 im Disneyland gelebt. Die ursprüngliche Holzverbindung zwischen den beiden inneren Pfeilern wurde m.W. im 2. Weltkrieg oder schon eher zerstört, danach gab es eine Verbindung aus Metallfachwerk, bei der Sanierung 2000/2001 wurde schliesslich eine Betonverbindung eingebaut. Unterschied zum jetzigen Bau: zwei während der Flut zerstörte Bögen fallen weg, davon steht momentan noch der eine im Beitrag sichtbare Pfeiler.

    Ein paar Fotos aus dem öffentlich zugänglichen Innenhof.


    Links die Rückfront des Paulinums/der Paulinerkirche, rechts der Uniriese und das Leibniz-Denkmal:


    Ich finde das Strichmuster durchaus interessant:


    Blick in die andere Richtung - links das Gebäude der Wirtschaftswissenschaften an der Grimmaischen Straße, rechts das Neue Augusteum:


    in letzterem entsteht neben dem offiziellen Empfangsbereich auch der Audimax:


    Das Schinkeltor des Alten Augusteums - im Durchgang werden wohl diverse [url=http://campus.lvz-online.de/lvzs.site,postext,startseite,artikel_id,12103.html]alte Fresken[/url] aufgehangen bzw. ausgestellt:


    Detail: die alte Glocke der Paulinerkirche wurde vor 2 Wochen in den Glockenturm gehängt - leider heimlich, was mal wieder kein gutes Licht auf die Universitätsleitung wirft:


    der Übergang zwischen Paulinum und Gebäude der Wirtschaftswissenschaften wird ähnlich wie das Paulinum selber verkleidet werden:


    Eigene Bilder

    Wenn ich das richtig sehe, ist doch der Hintergrund für den Wunsch nach mehr Wohungen abgesehen von der Monokultur am Neumarkt eine stärkere Belebung desselben, oder? Gleichzeitig sollen aber möglichst viele der Gebäude detailgetreu rekonstruiert werden. Wozu das führt, sieht man an der Schütz-Residenz: Appartements zu Mondpreisen, die entweder leer stehen oder von Leuten erworben werden, die nur einen Teil des Jahres dort verbringen. Beides führt nicht unbedingt zu einer Belebung. Geringere Grundstückskosten würden an der Gesamtkalkulation wohl auch nicht allzuviel ändern. Bleiben also nur zwei Dinge: entweder man macht in Teilbereichen Abstriche bei der baulichen Umsetzung oder man findet eine Alternative zu Hotels und Wohnungen. Aber Büros können es ja nun auch nicht sein, oder?

    Quote from "Wahnfried"

    Die New Yorker wollten ebenfalls ein schönes neues noch höheres Gebäude auf Ground Zero errichten und nicht irgend eine Gedenkstätte.


    Das klingt mir eher wie ein Argument gegen Rekos...