Posts by Dase

    Quote

    weist du genaueres? woher hast du die Info über Kosten und Hotelnutzung?


    Ein detaillierter Artikel befand sich in der heutigen LVZ. Einzige Zusatzinfo zum Oelsners Hof war, dass mit 5 Interessenten verhandelt wird und man guter Hoffnung ist, den Vertrag mit dem Ankermieter in den nächsten Wochen zu überschreiben. Ansonsten wurden nur nochmal die bereits bekannten gegenwärtig laufenden Hotelprojekte (Bahnpostamt, Handelshof, Nikolaikirchhof) erwähnt und betont, dass mindestens noch vier weitere Investoren konkrete Pläne für Hotels in der Innenstadt haben. Ich denke mal, hierzu zählen dann Hauptpost und Burgplatz.


    Grüße,
    *D

    Ein interessanter Artikel ind er heutigen LVZ:



    Ich dachte eigentlich, dass mit den 2 Haltestellen, die nur eine Ampelüberquerung zum S-Bahn-Eingang erfordern wäre schon seit Jahren klar, gerade weil man in der Straße d. 18. Oktober beim Umbau bereits Flächen freigehalten hat... Ansonsten schön, dass man auch in Leipzig endlich erkannt hat, welche optische Aufwertung für einen Straßenzug Rasengleis darstellen kann. Im alten Nahverkehrsplan war noch davon die Rede, dieses nur außerhalb des S-Bahn-/Güterbahn-Rings einzusetzen. Davon ist man erst 2006 am Johannesplatz und dieses Jahr in der Windmühlenstraße abgekommen. Auch auf der Karli wäre das echt eine optische Bereicherung.

    Hallo,


    heute ein sehr erfreulicher Artikel in LVZ und Lizzy:


    http://lizzy-online.de/modules…ws&file=article&sid=11826


    Kurz Zusammengefasst: Im Rahmen des Umbaus der Hermann-Liebmann-Straße sollte auch das Eckhaus Nr. 43 fallen. Da man inzwischen auch in Leipzig gemerkt hat, dass nicht jede Straße vierspurig ausgebaut werden muss, wird jetzt darauf verzichtet und das nach einem Brand im Dachstuhl beschädigte Haus für 58.000 Euro gesichert. Die Nebengebäude Rabet 58 und 60 müssen leider trotzdem weichen. Hier sollen Stadthäuser entstehen - gibt es dafür nicht genügend Lücken in Volkmarsdorf? Naja, grundsätzlich aber hocherfreulich, dass die Ecklage des Gebäudes unverzichtbar als Aufhänger für die sich anschliessende Neubebauung ist.

    Quote from "Dase"

    Zunächst einmal wird gerade in der Jahnallee gegenüber dem Strassenbahnhof Angerbrücke saniert:




    Quote from "Leipziger"

    ....und weil es so schön ist...


    noch mal ein vorher-Bild des sanierten Hauses an der Jahnallee, das von Dase präsentiert wurde (Zustand 2007)



    Inzwischen sind auf der Straßenseite alle Gerüste gefallen:




    Wenn man sich überlegt, wie das hier früher aussah... Hat jemand noch Bilder von vor 2005, also vor Sanierung des Straßenbahnhofs und der Jahnallee in diesem Bereich? Hier das einzige halbwegs brauchbare Foto, das sich im Netz gefunden habe:


    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/978/display/11851238



    Hier sind ebenfalls die Gerüste gefallen:



    rechts hinten die Hofseite der Häuser an der Angerbrücke:





    Auch hier gibt es inzwischen was zu sehen:





    Hier noch mal alle 3 Objekte auf einem Bild:


    Quote from "Braunbär"

    Also ich brauche originale Keller, auch wenn ich die nicht betrete


    Wofür brauchst du das, für ein gutes Gefühl? Sorry, aber mit solchen weltfremden Ansagen wird Rekonstruktionsbemühungen ein Bärendienst erwiesen.


    Auch wenn manche es nicht wahrhaben wollen: es geht sehr wohl darum, auch Rekonstruktionsgegner zu überzeugen - mitsolchen Ansichten wird man das wohl kaum schaffen.

    Quote from "Aenos"

    Reikianer schrieb:
    Nicht nur über die Bahn ist Dresden sehr gut an das internationale Verkehrsnetz angeschlossen.


    Das ist aber sehr wohlwollend. Man kommt zwar mit einem (äußerst unbequemen tschechischem) EC in akzeptabler Geschwindigkeit nach Berlin und Prag, Wien oder Budapest, aber der Rest der Bahnanbindung ist, wie ich bereits geschrieben hatte, katastrophal. Die Anbindung per Autobahn ist wirklich sehr gut, da hast du Recht, aber per Zug kann man's vergessen.


    youngwoerth, mit dem Wochenendticket nach Freiburg? Märtyrer! :-) Das Stück zwischen Leipzig und Frankfurt ist ja so was von qualvoll. Es ist so qualvoll, dass ich an Ostern lieber meinen Bruder in Berlin besuche und dann per Tchibo-Ticket weiter nach Freiburg fahre. Das ist schneller, obwohl wesentlich weiter weg.


    Ups, zu spät - aber landschaftlich reizvoll ist die Strecke durchs Saaletal schon :)

    Quote from "Reikianer"

    Nicht nur über die Bahn ist Dresden sehr gut an das internationale Verkehrsnetz angeschlossen.


    Naja, sehr gut ist etwas anderes. Nach Berlin braucht man doppelt so lange wie von Leipzig aus, es gibt keine ICE/IC Richtung Nürnberg mehr, die einzige Verbindung ist die über Leipzig nach Frankfurt, und da ist weder die Strecke nach Leipzig komplett ausgebaut, noch die von Leipzig nach Frankfurt.


    Was die internationalen Verbindungen betrifft, die Reisezeiten nach Prag, Wien und Budapest sind ein Witz, die Häufigkeit ebenso. Im Gegensatz zu früher gibt es auch keine Direktverbindungen nach Breslau und Warschau mehr, was zugegebenermaßen am Zustand des polnisches Gleinetzes liegt. Zusammengefasst hat Dresden also eine halbwegs ordentliche Anbindung in eine(!) Richtung, was für eine Stadt dieser Größenordnung erbärmlich ist.


    Quote from "Reikianer"

    Der Dresdner Flughafen hat die meisten Verbindungen in Sachsen


    In Sachsen ja und auch nur Linienverbindungen betreffend. Aber weder Leipzig noch Dresden haben annähernd die Verbindungen, die größenmässig vergleichbare Städte im Westen zu bieten haben. Dafür fehlt einfach die Wirtschaftskraft.


    Zusammengefasst kann man sagen, die Autobahnanbindung ist ziemlich gut, der Rest äußerst mau.

    Ich war Anfang Februar in Connewitz unterwegs, bin aber bisher leider nicht dazu gekommen, die Bilder einzustellen. Leider gibt es ja noch keine Lösung für eine standardisierte Unterteilung der Leipzig-Stränge, ich hab mich aber trotzdem angesichts der Fülle an Bildern und Projekten dazu entschlossen, analog Packhofviertel, Leipzig-West und Innenstadt einen Extra-Strang für Connewitz aufzumachen.


    Hier also Bilder von einigen aktuellen Projekten und anderen Dingen, die mir aufgefallen sind:


    Alte Zahnradfabrik / Südcenter


    Zwischen Wiedebachplatz, Arthur-Hoffman-, Scheffel- und Frohburger Straße saniert ein niederländischer Investor gerade die alte Zahnradfabrik und ergänzt sie teilweise um Neubauten; das Ganze wird als Südcenter vermarktet. Die Arbeiten sind schon ziemlich weit fortgeschritten Nähere Infos: http://www.suedcenter-leipzig.de/ und http://www.cg-gruppe.de/live/c…ks/spezial_suedcenter.php


    Ansicht vom Wiedebachplatz:



    Ansicht vom großen Innenhof aus:



    Moderne Ergänzung an der Arthur-Hoffman-Straße:



    Und vom kleinen Innenhof aus gesehen:



    Andere Seite des Innenhofes (Man beachte die an einem Sonntagnachmittag angeschalteten Lampen):




    Kleiner Pavillion Zwischen Südcenter und Altbau an der Arthur-Hoffman-Straße:



    Direkt gegenüber befinden sich zwei unterschiedliche aber beide m.E. auf ihre Art gelungene Sanierungen von Altneubauten:


    Was französische Fenster bei einem 50er Jahre Bau für einen Unterschied machen können:




    Hübsche Farbgebung (Zwanziger Jahre?):



    Plus-Markt Bornaische Straße


    Ich weiß noch nicht recht, was ich vom neuen Plus-Markt an der Bornaischen Straße (direkt neben den Wiedebach-Passagen gelegen) halten soll. Einerseits ist er für einen Supermarkt interessant gestaltet und versucht schon, bezug auf die Umgebung zu nehmen, andererseits war die Ecke mit den Bäumen und dem Flachbau vorher hübscher und die Brandmauer der Wiedebachpassage ist, da der Parkplatz bis an diese heranreicht, für eine ganze Weile zementiert. Da man die Stelle vom Wiedebachplatz aus sehen kann, wäre hier ein der Straßenflucht folgender mehrgeschossiger Neubau definitiv besser gewesen. Einzeln stehend in einer nicht so sensiblen Ecke hätte man dem Bau sicherlich noch etwas abgewinnen können. Hier eine Forendiskussion bei der LVZ, die auch einen Jubel-Artikel in der LVZ komplett zitiert: http://forum.lvz-online.de/showthread.php?t=824. Umgesetzt wurde das Ganze von CWS Immobilien Cottbus: http://www.cws-immobilien.de/content.html




    Vorher sah es hier so aus:



    Insgesamt also leider keineswegs eine Verbesserung, wenn man sich den Freisitz und die Bäume anschaut.


    Hier soll auch was bald passieren:



    Sanierungsgebiet Biedermannstraße


    Jetzt erstmal einige Impressionen aus dem Viertel zwischen Wolfgang-Heinze-, Bornaische und Meusdorfer Straße, dem Sanierungsgebiet Biedermannstraße. Hier hält langsam die Bürgerlichkeit Einzug, während hier in den 90ern ordentlich was los war ;) Eine extrem heterogene Gegend.


    Gelungene Nachwende-Neubauten an der Biedermannstraße:





    Und direkt gegenüber nicht so gelungene Vorwende-Neubauten:



    Diese Villa, Baujahr 1860, ebenfalls in der Biedermannstraße, gehört zum Plus-Grundstück und soll laut LVZ ebenfalls bald von der CWS-Immobilien aniert werden:



    Sogenannte Stadthäuser sind hier sehr verbreitet, ebenfalls mal gelungen:





    mal weniger:





    mal ganz okay:




    Über dieses Objekt wurde m.W. auch schon mal im Sanierungsprojekte-Strang berichtet:



    HTWK Leipzig


    Die Hochschule für Technik, Wirtschaft & Kultur in Leipzig errichtet gerade eine neue Hochschulbibliothek an der vorher unbebauten Ecke Karl-Liebknecht-/Gustav-Freytag-Straße. Geht so, einen finalen Eindruck wird aber sicherlich erst das fertige Gebäude geben:




    Direkt daneben befindet sich dieser frischsanierte Gründerzeitler:




    Rechts der vor 2 Jahren fertiggestellte Neubau des Fachbereichs Physik, links der Lipsius-Bau (ehemalige Oberpostdirektion?), hinten die FH Telekom:



    Den Neubau find' ich eigentlich ganz okay. Hier der Lipsius-Bau von der Karl-Liebknecht-Straße aus:



    Und jetzt kommts: Das Gebäude der Fachbereiche Informatik/Mathematik/Naturwissenschaften und BWL wurde saniert:




    Eine der hässlichsten Wärmedämmungen ever.


    In den nächsten Jahren sollen auf der gegenüberliegenden Seite der Karl-Liebknecht-Straße noch zahlreiche Neubauten für die restlichen auf die Stadt verteilten Fachbereiche entstehen. Man darf also gespannt sein, bisher ist das Ergebnis eher unterdurchschnittlich.


    Grüße,
    *D

    Quote from "Brandmauer"

    Nein, ich glaube die metallnen Lamellen sind jetzt einfach um das ganze Gebaeude gezogen worden. Es gibt ueberhaupt keinen Sandstein an diesem Bau, nur bei den "Renderings" schien Sandstein vorgesehen zu sein.
    Es ist und bleibt eine Glas-Stahl-Schandkiste.


    Wenn du auf die Webcam schaust, siehst du doch, dass es eindeutig nicht so ist. Außer du sprichst von anderen Lamellen, als auf dem Luftbild zu sehen.

    Quote from "Karasek"

    Nun ja, hätte die DDR Geld gehabt hätte sie sicherlich auch Pläne zum Wiederaufbau der Frauenkirche gehabt. Und wenn die DDR Geld gehabt hätte wäre sie sicherlich anders mit den erhaltenen Stadtbildern umgegangen.


    Sorry, aber da irrst du. Hätte die DDR Geld gehabt, gäbe es jetzt weder das Scheunenviertel in Berlin-Mitte noch Leipzig-Connewitz und viele andere Viertel. Diese wären massenhaft abgerissen und durch Plattenbausiedlungen ersetzt worden. Das ist Fakt, es gab dafür weitreichende Pläne.


    Quote from "Karasek"

    So aber ließ ihre Armut die Innenstädte auch von der Moderne und dem Zeitgeist verschont.


    Naja, die Armut liess eher die Außenviertel verschont. In den Innenstädten hat man schon gut Geld fürs Plattmachen und Schaffen der sozialistischen Stadt investiert: genannt seien nur exemplarisch Berlin - Alexanderplatz, Leipzig - Brühl/Sachsenplatz, Dresden - Prager Straße. Kennen wir ja alles.


    Das zurücklassen alles Alten war tief im Sozialismusglauben verankert, hätte die DDR Geld gehabt, wäre man weitaus radikaler vorgegangen als jede westdeutsche Stadt. Das die DDR so pleite war, war nicht mehr als ein glücklicher Zufall (wenn auch systembedingt) - daraus den Schluss zu ziehen, die Diktatur per se sei besser für Baudenkmaler ist ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen.


    Grüße,
    Daniel

    Quote from "uaoj36"

    Wenn das nicht so wäre, dann hätte Dresden genau nach das Erscheinungsbild von vor 1945 aussehen können.


    Was es gebracht hat, in einer Nicht-Demokratie zu wohnen, hat man 1945-1989 gesehen. Der Demokratie ist es zu verdanken, dass Die Frauenkirche überhaupt wieder steht.

    Quote from "Philon"

    [OT ein]
    Allerdings: wikipedia halt. Wer wikipedia bei historischen oder gesellschaftspolitischen Themen ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Zumal da von den zumeist linksgestrickten Moderatoren extremste Zensur geübt wird.
    Ein Bekannter von mir hat mal in dem Eintrag über Fidel Casto die Bezeichnung "Staatschef" in "Diktator"" geändert und keine halbe Stunde danach war' wieder auf "Staatschef" zurückgeändert. Dann hat er probehalber bei Franco von "Diktator" auf "Staatschef" umgewandelt ... und ebenfalls nach einer halben Stunde stand da wieder "Diktator". das sagt ja wohl alles über den politischen bias von wikipedia. Diese vermeintliche Enzyklopädie ist bei historischen und gesellschaftlichen Themen schlicht ein Propagandainstrument der "Linken" (wobei ich nicht mal weiß, was am Entschuldigen von Massenmorden wie dem in Dresden bzw. überhaupt der Massenmorde an deutschen Zivilisten durch die britische Luftwaffe eigentlich "links" sein soll).
    [OT aus]


    Verstehe ich das richtig und Fidel Castro ist für dich gleichbedeutend mit Franco?

    Quote from "Heimdall"

    In den 1970ern hätte man im Westen eine Hausbesetzung gemacht und den Investor zum Einlenken (oder Polizeieinsatz) gezwungen. So oder so: Später erkannte man den Wert solcher Häuser dort besser. In Thüringen und Sachsen scheint man hingegen regional noch in den 60ern stecken geblieben zu sein.


    Prima. Manche scheinen hier nur zu warten, um mal wieder richtig gegen den Osten loszuätzen. Gerade die wirtschaftlich weitaus bessere Lage sollte die Menschen in Hamburg oder Saarbrücken eher in die Lage versetzen, Baudenkmäler zu schützen - denn das man sich ganz einfach 'leisten' können. Weiterhin solltest du bei deiner Tirade nicht vergessen, dass eben der geringere Anteil an Baudenkmälern im Westen einen Verlust eines solchen besonders bedauernswert macht.


    Natürlich ist der Abriss in Altenburg eine Frechheit, man sollte aber immer die wirtschaftliche Lage im Hinterkopf behalten, bevor man gegen die dummen Ossis hetzt.


    verärgert,
    Daniel

    Quote from "Wolfsheim_Jena"

    hab ich doch gar nicht?? Verstehe grade nicht was du meinst


    Ich nehme mal an Spacecowboy sieht "es sei denn" als Negation an, das hätte ich auch, "so er denn als Neubau" wäre dann das Gegenteil davon - naja, Semantik :D


    Heute mal wieder die LVZ - Interview mit TLG-Geschäftsführer Klaus-Dieter Schwensen. Kurz zusammengefasst:


      - Architekturbüro des Siegerentwurfs wird doch an der Fassadengestaltung des Motel One am Nikolaikirchhof beteiligt

      - die zwei verbliebenen Platten in der Grimmaischen Strasse werden mittelfristig abgerissen

      - Robotron Haus am Ring kann nur entkernt oder abgerissen werden - Sanierung nicht möglich :D

      - Veräusserung des LKG-Gebäudes Ende 2007 kurz vor Abschluss gescheitert

      - Jens Rometsch mag die DDR-Moderne


    hier Auschnitte aus dem Interview:



    Auch wenn es sicherlich schlechtere DDR-Bauten als die Löwenapotheke gibt: Ich finde, an dieser exponierten Stelle sollte schon etwas höherwertiges stehen.

    Also je länger ich mir das Bild anschaue, desto unsicherer bin Ich, was die Perspektive betrifft - sieht ja extrem nach einem rechteckigen Grundstück aus. Das Grundstück für den eigentlichen Kopfbau wird also höchstwahrscheinlich frei bleiben (die vordere Ecke):


    Quote from "aurinko83"

    Heute morgen erschien ein sehr erfreulicher Artikel in der LVZ bzgl. der Ostvorstadt:


    "Karls Hof entsteht neu
    Firma Licon investiert vier Millionen Euro / Rest des Geutebrück-Baus von 1846 kommen unter Glas


    [...]


    Quote from "Wolfsheim_Jena"

    Manchmal glaube ich, ich kann hellsehen :lachen:


    Dan Karlshof haste aber nicht fotografiert :) Ich erlaube mir mal, die Grafik aus der LVZ zu ergänzen. Obwohl die Sanierung des Karlshofes natürlich erfreulich ist, so richtig überzeugend scheint das Ergebnis nicht zu werden:



    Man sieht die Front zur Schützenstrasse. Leider wird hier zementiert, dass es keine Strassenfront gibt, obwohl der Platz (heisst der auch Hahnekamp, oder nur die Straße daneben?) dies sehr gut vertragen könnte. Die Fensterbänder sehen mir auch ein wenig zu sehr nach Platte aus. Da wäre es wohl besser gewesen, die Hofseite des Karlshofs nicht unter Glas zu verstecken, sondern den Anbau an die Schützenstrasse zu setzen und so einen Innenhof zu bauen. Schade.


    Hier noch ein aktueller Artikel in der LVZ, auch im Zentrum-Ost, um die Ecke von Leuschner- und Augustusplatz - das Parkhaus hatten wir ja bereits vor ein paar Seiten:



    Das Parkhaus hatten wir ja schon auf Seite 40 (?)

    Quote from "spacecowboy"

    Vielen Dank für die eindrucksvollen Bilder, Leipziger und Dase.


    Dase, ich verstehe gar nicht, warum du der Meinung bist, dass sich optisch nicht viel verändert hat? Also ich kenne die Situation vorher auch nicht so genau, aber wenn man dieses Foto zur Hand nimmt, dann fällt auf, dass die für Leipzig typischen trapezförmigen Erker, die Balustrade sowie das zurückgesetzte Dachgeschoss total neu sind. Somit handelt es sich doch um einen Umbau, der mit dem Zustand davor nichts mehr gemein hat. Oder?


    Das täuscht, behaupte Ich mal. Auf dem 4. Bild sieht das Gebäude zur Straße hin ja auch relativ flach aus. Das liegt wohl daran, dass die "Erker" nicht sehr tief sind. Hier zum Vergleich Live Maps:



    Vielleicht hat ja noch jemand ein Foto vom alten Zustand aus der Nähe.


    Außerdem noch aufgefallen:


    Lückenbebauung in der Thomasiusstrasse:





    Find ich persönlich gar nicht schlecht, da gibt es definitiv schlechtere Neubauten.


    Gottschedstraße 23 (auch wenn Cowboy das schon im DAF gepostet hat):



    War mal wieder in Leipzig und habe das gute Wetter genutzt. In Ranstädter Steinweg sind jetzt auch die Hüllen am Mittelgebäude gefallen, richtig viel hat sich optisch allerdings nicht verändert:







    Die aufgesetzte Etage ist als Staffelgeschoss zurückgesetzt, aber noch nicht fertig. Klassischer Fall von "vorne hui, hinten pfui", wirkt etwas steril, auch wenn die Edelstahlrohre ganz nett sind:




    Wahrscheinlich muss man bis zum Sommer warten, wenn die Balkone eingerichtet sind, dann sieht das Ganze wahrschienlich schon um einiges lebendiger aus.


    Edit: Bilder entzerrt